Zum Start der neuen Spider-Girl-Serie hat Rainer Patzke (Webmaster der Punisher Warzone und im Internet eher als Frank Castle bzw. Rainer bekannt) mal zusammengefasst, was die Serie um Spider-Mans Tochter aus einer möglichen Zukunft so besonders macht.
Wie ihr bereits gemerkt haben könntet, sind wir vom Marvel Archiv der Serie ebenfalls sehr zugetan und hoffen, den ein oder anderen dazu zu bringen, sich Amazing Spider-Girl zu kaufen.
Aber jetzt übergebe ich direkt an Rainer:
Warum ich Spider-Girl mag (am Beispiel des 1. Digests)
Auf dem Buchrücken des 1. Digests rühmt sich Marvel damit, dass Spider-Girl „Marvel’s most populare female character, with the longest-running title of any of the House’s heroines“ ist. Und das ist Spider-Girl immer noch, auch wenn ihre 1. Serie nun vor einem Monat beendet wurde. Das sagt natürlich nichts über die Qualität der Serie aus. Doch wenn man weiß, dass diese Serie unzählige Mal vor dem Aus stand, wie keine andere Marvel-Serie zuvor und einige Male bereits durch die stets aktive und loyale Fan-Schar der Serie gerettet worden ist, vielleicht ahnt man dann schon, dass diese Serie etwas Besonderes ist.
Worum geht’s? Die Grund-Idee der 1. Spider-Girl-Geschichte, die damals in What if? erschienen ist, war ganz einfach - was wäre, wenn Spider-Mans Tochter nicht gestorben wäre? Was, wenn sie 15 Jahre später feststellen würde, dass sie die Spinnen-Kräfte ihres Vaters geerbt hätte? Zugegeben, die Idee, eine weibliche Version eines sehr populären Heldens zu entwickeln, ist alles andere als neu oder gar originell. Man denke nur an die verschiedene Spider-Women, von denen die ersten beiden schon lange vor Spider-Girl ins Rennen geschickt wurden.
Was ist also ausgerechnet das Besondere an dieser Serie? Ganz einfach, von welcher anderen Serie kann man denn heute noch behaupten, dass sie noch immer von dem Autor der ersten Stunde nach 100 fast durchgehenden US-Ausgaben geschrieben wird? (Und einige der besten Runs, wie der erste von Chris Claremont bei den Uncanny X-Men sind nicht zuletzt deshalb so gut, weil die Autoren die notwendige Zeit hatten, etwas über Jahre hinweg zu planen.) Da würde mir gerade noch „Ultimate Spider-Man“ einfallen. Doch wenn ich jetzt noch (meist) abgeschlossene und einsteigerfreundliche Geschichten mit Sub-Plots und einen liebenswerten Supporting-Cast ins Spiel bringe, dann ist Spider-Girl bei Marvel schlicht einzigartig.
Spider-Girl ist also das, was man heute „old school“ nennt, nicht zuletzt, weil auch die Geschichten von DeFalco manchmal an die klassischen Spider-Man-Storys von Lee/Ditko erinnern. Allerdings ist es nicht so, als würde DeFalco bewusst diese Geschichten kopieren, im Gegenteil bringt er einiges an eigenen Ideen ein: Im 1. Digest u. a.: Was tun, wenn man in einem Basketball-Team ist und weiß, dass man über Fähigkeiten verfügt, die kein anderer besitzt? Und wie erklärt man den Eltern, die über die Doppel-Identität ihres Kindes Bescheid wissen, dass man gegen ihren Willen weiter den Superhelden „spielt“? Ihr seht schon, wie haben es hier nicht mit einer Babe-Serie nach „Top Cow-Strickmuster“ zu tun. Die Protagonistin ist zwar recht niedlich, aber kein Model-Typ und dürfte auch brusttechnisch nicht zu den „Schwerkalibern“ der Superhelden-Comics gehören.
Wenn ihr das Cover des 1. Digests kennt, dann lasst euch davon nicht abschrecken. Das Artwork im Inneren ist recht „realistisch“ gehalten.
Erwartet allerdings keine knallbunte Kolorierung, wie sie damals bereits durch Image verbreitet wurde. Die ist hier eher etwas blass ausgefallen, was aber der einzige „künstlerische Makel“ an den ersten Geschichten ist.
Wenn euch das nicht sogar eher abschrecken sollte, was kann ich noch tun um euch hoffentlich den Mund nach dieser Serie wässrig zu machen? Vielleicht sollte ich sagen, dass bereits in den ersten 6 Ausgaben des 1. Digests u. a. neue Versionen des Green Goblins (gut, den hätte ich jetzt wohl besser verschwiegen.) und von Venom zu sehen sind? Dass ihr der nächsten Generation der Avengers und vor allem den Fantastic Five begegnen werdet?
Und wenn ihr jetzt hoffentlich ein klein wenig neugierig auf diese wunderbare Serie geworden seid, vielleicht gebt ihr der Serie dann eine Chance, wenn im Oktober „The Amazing Spider-Girl“ startet. Vor der # 1 erscheint übrigens eine # 0, in der alles Wichtige erläutert werden soll, was in der 1. Serie so passiert ist. Und wer dann noch Lust auf die „alten Abenteuer“ bekommen hat, dem seien die Digests mit Nachdrucken vom allerersten Heft an ans Herz gelegt, die meiner Meinung nach ein großartiges Preis-/Leistungsverhältnis haben.
Rainer
Vielen Dank dafür, Rainer. :)
Donnerstag, 31. August 2006
Special: Warum ich SPIDER-GIRL mag
Runaways #19 (Vol. 2)
Titel: Dead means dead Part 1
Autor: Brian K. Vaughan
Zeichner: Mike Norton
Inker: Craig Yeung
Kolorierung: Christina Strain
Lettering: Randy Gentile
Cover: Jo Chen
Redaktion: Nick Lowe
Erscheinungsdatum: 10/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -
Charaktere:
Nico, Gertrude (Flashback), Chase, Molly, Victor, Old Lace, Karolina, Xavin, Lotus
Handlung:
Nico erinnert sich daran, wie sie die Gertrude aus der Zukunft beerdigt haben und Gertrude quasi auf ihrer eigenen Beerdigung relativ teilnahmslos zu reagieren schien. Schließlich ging sie wohl auch davon aus, dass sie noch lange zu leben hat.
Nico wiederum ist erschüttert, dass sie solche Ereignisse immer verarbeitet, indem sie mit einem Jungen ins Bett steigt. Diesmal ist es Victor. Fast kommt es zum Streit zwischen beiden, aber Nico erkennt gerade noch rechtzeitig, dass sie so ihren Schmerz wegen Gertrudes Tod kompensieren will. Sie umarmt Victor.
Molly unterhält sich mit Leapfrog, wo sich Gertrude befindet. Dabei interessiert sie nicht so sehr der Körper als viel mehr ihre Seele. Als Leapfrog keine Auskunft geben kann, beschimpft sie ihn. Also täuscht er ein Update seiner Software vor und lokalisiert Gertrudes Seele im Himmel. Molly bringt Leapfrog ins Schleudern, als sie sich nach ihren Eltern erkundigt. Sie erkennt, dass Leapfrog gelogen hat, damit sie sich besser fühlt.
Derweil müssen Kristina und Xavin erkennen, dass sie auf der Erde festsitzen. Der Zustand des Raumschiffs lässt keinen Flug ins All zu. Kristina kann Xavin davon überzeugen, dass die Erde kein schlechter Ort ist und dass es hier viel Gutes zu tun gilt.
Ein ehemaliger Polizist, der bei der Jagd auf The Pride involviert war, erkundigt sich bei einem alten Mann nach dem Wert eines Amuletts. Der alte Mann betrachtet es kurz und entfacht seine Macht.
Unterdessen hört Victor den Polizeifunk ab. Alle Starbucks Filialen in Los Angeles wurden zerstört. Die Runaways überlegen noch, was sie tun können. Dann deutet Xavin Victor als Piloten des Leapfrogs auf, den bisher immer Chase geflogen hatte. Victor hat mit dem Leapfrog seine Schwierigkeiten, bis sie plötzlich auf ein riesiges Monster zufliegen.
Chase lauert Lotus in der Tiefgarage auf. Er will, dass sie künftig für ihn arbeitet.
Fazit:
Vaughan startet mit „Dead means dead“ ein neues Kapitel. Dabei lässt er nur wenig Zweifel aufkommen, dass er es mit Gertrudes Tod ernst gemeint hat. Hierfür spricht nicht nur der Titel der vorliegenden Ausgabe, sondern auch die kompletten Begleitumstände wie z.B. die Übertragung der telepathischen Verbindung mit Old Lace auf Chase, sondern auch der Flashback auf die Beerdigung der Gertrude aus der Zukunft.
Meisterhaft gesetzt sind natürlich die beiden Cliffhanger, wobei die Story um die zerstörten Starbucks wohl eher augenzwinkernd zu verstehen ist, während Chases Vorgehen eher der düsteren Ecke zuzuordnen ist.
Ganz klar bin ich mir auch noch nicht über Xavins Rolle, der mir einfach zu glatt rüberkommt.
Im Übrigen ersetzt Norton Alphona recht gut, was wohl auch daran liegt, dass mit Yeung als Inker und Strain als Coloristin das sonstige Stammpersonal zur Verfügung steht.
Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.
Runaways #18 (Vol. 2)
Titel: Parental Guidance Part 5
Autor: Brian K. Vaughan
Zeichner: Adrian Alphona
Inker: Craig Yeung
Kolorierung: Christina Strain
Lettering: Randy Gentile
Cover: Marcos Martin
Redaktion: Nick Lowe
Erscheinungsdatum: 09/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -
Charaktere:
Nico, Gertrude, Chase, Molly, Victor, Old Lace, Geoffrey Wilder, Karolina, Xavin
Handlung:
Triumphiernd kniet Geoffrey Wilder über der scheinbar tödlich verletzten Nico. Doch Nico steht mühelos auf und entpuppt sich als Xavin, der seine Gestaltwandlerfähigkeiten genutzt hat, um Geoffrey Wilder zu täuschen. Es kommt zu einem kurzen Handgemenge, dass aber Geoffrey Wilder nur davon ablenken sollte, dass Nico Molly unbemerkt befreien kann. Sogar Geoffrey Wilder ist kurz geschockt, aber er entwickelt augenblicklich eine neue Idee und bekämpft Xavin mit Schockwellen, die ihm sichtlich schaden.
Nico und Molly bahnen sich ihren Weg durch ein Feuer. Als Molly erfährt, dass Xavin ein neuer Verbündeter und ein Runaway ist, versucht sie Nico zu überzeugen, umzukehren und ihm zu helfen.
Draußen beobachten Freund wie Feind, dass das Haus mittlerweile lichterloh brennt. Doch zunächst stellt Victor Geoffrey Wilders Begleiter ruhig.
Im brennenden Haus kommt es zur Konfrontation zwischen Chase und Geoffrey Wilder. Geoffrey Wilder trickst Chase aus und will ihn umbringen. In ihm sieht er die unschuldige Seele, die er den Gibborim opfern will.
Victor erklärt den ungläubigen Begleitern Geoffrey Wilders die wahren Verhältnisse, während sich Nico fragt, wo sich Gertrude und Chase befinden.
Gertrude hat nun Geoffrey Wilder gestellt, der Chase ein Schwert an die Kehle hält. So erfährt sie, dass Geoffrey Wilder eine unschuldige Seele opfern muss, um die Gibborim zu befriedigen und gnädig zu stimmen. Sie erklärt Geoffrey Wilder, dass Chase nicht unschuldig ist. Da wirft Geoffrey Wilder sein Schwert auf Gertrude, die getroffen zu Boden sinkt. Natürlich verspürt auch Old Lace den Schmerz. Chase eilt zu ihr. Sterbend offenbart sie nicht nur ihre Liebe, sondern überträgt Chase auch die telepathische Verbindung zu Old Lace, um sie zu retten. Dann stirbt sie.
Unterdessen beratschlagen Geoffreys ehemalige Gefährten und die Runaways, wie sie mit ihm verfahren. Sa sie ihn nicht töten wollen, löschen sie sein Gedächtnis aus. So kehrt Geoffrey Wilder nach Hause zu seiner Frau zurück. Ohne zu wissen, wo sich der Ring befindet, mit dem er das Buch der Gibborim entschlüsseln kann.
Diesen Ring hat nun Chase. Neben dem Old Lace sitzt.
Fazit:
Meistens ist es ja so, dass die groß angekündigten Stories hinter ihren Erwartungen zurückbleiben. Auch diesmal greift diese Regel. Dafür ist sie einfach zu actionlastig und ab dem Zeitpunkt, als Gertrude Geoffrey Wilder stellt auch vorhersehbar.
Ich denke, dass Gertrude auch tatsächlich tot bleiben wird, da Vaughan zumindest die nächste Story mit „Dead means Dead“ ankündigt. Darüber hinaus hat ja Gertrude einen ihrer Anker, Old Lace, an Chase abgegeben, was ein weiteres untrügliches Zeichen für eine gewisse Endgültigkeit ist.
Fraglich ist auch, was Chase mit dem Ring der Gibborim anfangen wird, während es nun auch spannend bleibt, was mit Geoffrey Wilder geschehen wird. Ziehen ihn die Gibborim zur Rechenschaft oder akzeptieren sie Gertrude als Opfer und stellen gar sein Gedächtnis her?
Vaughan hält sich mit dieser Story auf jeden Fall alle Optionen offen.
Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.
Runaways #17 (Vol. 2)
Titel: Parental Guidance Part 4
Autor: Brian K. Vaughan
Zeichner: Adrian Alphona
Inker: Craig Yeung
Kolorierung: Christina Strain
Lettering: Randy Gentile
Cover: Marcos Martin
Redaktion: Nick Lowe
Erscheinungsdatum: 08/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -
Charaktere:
Nico, Gertrude, Chase, Molly, Victor, Old Lace, Geoffrey Wilder, Karolina, Xavin
Handlung:
Während Geoffrey Wilder seine Begleiter auf einen Kampf mit den Runaways vorbereitet, ist Karolina traurig, dass sich die Runaways untereinander handfest streiten. Bevor Karolina über ihre Abenteuer im All berichtet, umarmt sie Nico überglücklich. Dann stellt sie Xavin vor, der in seiner Echsenform die Runaways zunächst erschrdckt. Er nimmt eine menschlichje Gestalt an und so erfahren die Runaways, dass Xavin und Karloina ihre Galaxie verlassen mussten, da ihre Eltern keinen Wert mejr auf Verhandlungen, sondern wohl eher auf Krieg legen. Also sind auch Xavin und Karolina nun Runaways. Nico will sich nun wieder dem vermeintlichen Spion Victor widmen, der aber seinerseitzs herausgefunden hat, dass er benutzt wird. Immerhin können sie nun den Spieß umdrehen und erfahren so, dass sich Geoffrey Wilder und seine Freunde auf dem Sommersitz von Nicos Eltern befinden. Sie informieren Karolina und sie wissen, dass sie die Konfrontation suchen müssen. So söhnen sich noch Nico und Gertrude vor dem Kampf aus.
Wenig später gelangen sie an und mit Nicos Schlüssel auch in das Haus. Zunächst durchsuchen sie es ohne Erfolg, bis Chase eine Bonmbe findet, die Geoffrey Wilder wenig später explodieren lässt. Dank eines Schutzschildes Karolinas überleben die Runaways und stellen sich Geoffreys Freunden zum Kampf.
Unterdessen hat Nico Geoffrey Wilder aufgespürt, dr sie kaltblütig erschießt.
Fazit:
Der Schwerpunkt der Handlung liegt zunächst darin, dass sich die Runaways aussöhnen und auf einen Kampf einschwören, den sie fast schon iedergeschlagen aufnehmen. Gerade dies bringt Vaughan unglaublich intensiv und nachvollziehbar rüber, denn die Runaways waren sich eigentlich sicher, ihre Eltern und damit ihre Vergangenheit besiegt und zurückgelassen zu haben.
Fast schon traditionell handelt es sich bei Xavin und Karolina auch um Runaways, wobei ja gerade Karolina schon Erfahrung darin hat.
Lange wird schon in den einschlägigen Internetforen darüber spekuliert, welcher Runaway wohl sterben wird. Schließlich hat Vaughan selbst den Tod eines Runaways angekündigt. Scheinbar stirbt wohl Nico. Fallen Vaughan keine Zaubersprüche mehr für sie ein oder ist es wie so oft bei Vaughan, dass nichts ist so wie es scheint?
Nun, wir werden’s lesen.
Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.
Runaways #16 (Vol. 2)
Titel: Parental Guidance Part 3
Autor: Brian K. Vaughan
Zeichner: Adrian Alphona
Inker: Craig Yeung
Kolorierung: Christina Strain
Lettering: Randy Gentile
Cover: Marcos Martin
Redaktion: Nick Lowe
Erscheinungsdatum: 07/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -
Charaktere:
Nico, Gertrude, Chase, Molly, Victor, Old Lace, Geoffrey Wilder, Karolina
Handlung:
Während in einem Oberservatorium zwei Wissenschaftler beim Beobachten der Sterne durch ein Teleskop plötzlich geblendet werden, erklärt Victor den Runaways, dass es sich bei ihrem Feind um Geoffrey Wilder handelt. Chase will dies erst glauben, als ihm dies Nico und Gertrude bestätigen.
Derweil befindet sich Molly immer noch bei ihren Entführern, die nach wie vor Geoffrey Wilder glauben, dass Alex von den Runaways umgebracht wurde. Sie versuchen sie vergeblich zu überzeugen, dass sie auf der falschen Seite steht.
Gertrude ist nach wie vor wütend und enttäuscht, dass sie von Chase betrogen wurde. Seine Entschuldigungen kommen bei Gertrude nicht an. Er soll sich stattdessen darum kümmern, dass der Leapfrog wieder repariert wird.
Geoffrey Wilder ist an einem Dounut Laden angekommen. Mit einem Codewort öffnet er einen geheimen Zugang und erhält so eine Audienz bei den Gibborim, für die er nach wie vor als Verräter gilt.
Nico sorgt sich sehr um Molly. Victor gesellt sich zu ihr und sie beten gemeinsam für sie. Sie analysieren, dass es eine undichte Stelle unter ihnen geben muss, weil Geoffrey Wilder offenbar über ihren Standort informiert war. Mit dem Staff of One versucht Nico den Verräter zu entlarven. Es handelt sich um Victor, der jede Schuld von sich weist.
Bei den Gibborim erfährt Geoffrey Wilder, dass er nur dann eine weitere Chance erhält, wenn er ihnen eine unschuldige Seele opfert.
Bei den Runaways ist derweil ein Konflikt ausgebrochen, da nun alle glauben, dass Victor ein Verräter ist.
Da erscheint wie aus dem Nichts Karolina und beendet den Kampf.
Fazit:
Eigentlich passiert in der Story nicht viel, was bei Vaughan bedeutet, dass er für eine der nächsten Ausgaben einen wirklichen „Hammer“ vorbereitet.
So wäre es auch zu offensichtlich, wenn Victor, der in einer möglichen Zukunft der größte Superschurke aller Zeiten wird, wirklich ein Verräter wäre. Es ist wohl der Unreife der Jugendlichen zuzuschreiben, dass sie nicht in Erwägung ziehen, dass Victor benutzt wird.
Von Bedeutung ist nach wie vor der Konflikt zwischen Gertrude und Chase, dem Vaughan viel zu viel Raum gibt, dass er für die weitere Handlung nicht von Bedeutung sein wird.
Der bei Vaughan schon traditionell meisterhaft gesetzte Cliffhanger bringt Karolina zurück. Man darf als Leser gespannt sein, welche Entwicklung sie genommen hat und wie sie Vaughan in den derzeitigen Handlungsbogen einbauen wird.
Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.
Fantastic Four: First Family #6
Titel: -
Autoren: Joe Casey
Zeichner: Chris Weston
Inker: Gary Erskine
Kolorierung: Chris Chuckry
Lettering: Comicraft
Cover: Chris Weston
Redaktion: 10/2006
Erscheinungsdatum:
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -
Charaktere:
Reed Richards, Susan Storm, Johnny Storm, Ben Grimm, General Montgomery, Dr. McGill
Handlung:
Vincent ist sehr zufrieden. Er ist sich sicher, dass die Dinge ihren Lauf so nehmen, wie er es will. Seine Absicht ist es, die kosmische Strahlung und die Evolution so zu steuern wie es seine Absicht ist. Vincent weiß, dass Reeds Freunde noch leben und sich einen harten Kampf mit seinen Geschöpfen liefern. Fast ist er ein wenig erstaunt, dass sie nicht so leicht aufgeben. Also greift Vincent ein und holt ihre Astralleiber in den Meteor. Wieder versucht Vincent die vier Freunde, auf seine Seite zu ziehen. Er zeigt ihnen, dass sie nicht in diese Welt gehören. Also zeigt er Ben Grimm, wie er sich zu einem noch größeren Monster entwickelt und die Leute panisch vor ihm fliehen. Auch Susan, Reed und Johnny bekommen ihren Horror präsentiert. Da greift Reed Vincent an. Die Verwirrung nutzt er, um mit telepathisch mit seinen Freunden Kontakt aufzunehmen. Er schickt sie als Rückendeckung zurück nach draußen. Ben weiß, dass sie sich nun zum Labor durchkämpfen müssen. Dort angekommen zerstört Johnny die Einrichtungen, die die kosmische Strahlung des Meteors freisetzen sollen. Als Ben auch den letzten Laser zerstört hat, verwandeln sich die Monster in Menschen zurück. Dies hat auch Einfluss auf Vincent, der nun seine kompletten Kräfte bündelt, um doch noch sein Ziel zu erreichen.
Außerhalb des Meteors verwandelt sich Ben zurück und Johnnys Flamme erlischt. Susan und Reed liegen auch weiterhin bewusstlos am Boden.
Vincent ist seinem Triumph nah wie nie zuvor. Er glaubt, das Universum neu entstehen lassen zu können. Er will Reed Richards, der sich bereits zu verlieren droht, und Susan Storm auslöschen. Da ergreift Susan Reeds Hand und erinnert ihn an ihre Liebe.
Reed Richards und Susan Storm wachen auf. Johnny Storm ist erleichtert, aber er kann nicht mehr entflammen. Reed Richards glaubt, dass sich die kosmische Strahlung gegenseitig aufgehoben hat. Dann finden sie Vincent total zusammengesunken in einem Schrank. Sein Hirn existiert nicht mehr. Dann kann sich Johnny Storm plötzlich wieder entflammen und auch Ben Grimm verwandelt sich in das Ding zurück. Natürlich ist er wütend und enttäuscht zugleich.
Am nächsten Morgen macht Reed Richards Susan Storm einen Antrag, um einen weiteren Tag später New York vor einem weiteren Monster zu retten. Sie sind nun die Fantastischen Vier.
Fazit:
Der Schlussteil ist eigentlich der schwächste aus Caseys Miniserie. Dies liegt daran, dass es Casey einfach nicht gelingt, seine Leser auf den Kampf zwischen Reed und Vincent mitzunehmen.
Vorhersehbar war auch die Moral der Geschicht’. Einmal können die vier Freunde Vincent nur mit Teamwork besiegen, zum Anderen ist und bleibt die Liebe die größte Macht des Universums, auch des 616 Universums. Etwas überraschend ist hierbei nur, dass Reeds und Susans Kuss Vincent praktisch besiegt. Ich denke, Casey hat seinen Schurken so stark gemacht, dass er hier keine bessere Lösung finden konnte. Außerdem schlichtet er so sämtliche Streitereien, die zwischen den vier Freunden bestanden haben.
Ich bin zwar nach wie vor mit der Leistung Westons und Erskines nicht einverstanden, aber in der Rückschau überwiegt Caseys gelungene Story, die die Lücke zwischen dem verunglückten Raumflug der Fantastischen Vier und ihrem ersten Abenteuer schließt.
Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.
Fantastic Four: First Family #5
Titel: -
Autoren: Joe Casey
Zeichner: Chris Weston
Inker: Gary Erskine
Kolorierung: Chris Chuckry
Lettering: Comicraft
Cover: Chris Weston
Redaktion: 09/2006
Erscheinungsdatum:
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -
Charaktere:
Reed Richards, Susan Storm, Johnny Storm, Ben Grimm, General Montgomery, Dr. McGill
Handlung:
Wieder in ihrem Zimmer rastet auch Susan Storm vor Wut aus und zerstört mit ihren Kräften die Einrichtung. Dann kommt Ben Grimm hinzu und kann sie beruhigen. Ben hat nachgedacht und ist sich nun sicher, dass Reed Richards wirklich nur die besten Absichten verfolgt.
Unterdessen kommt Johnny Storm einmal mehr der Werkstatt an. Als er hineingeht, findet er seine Freunde auf dem Boden kniend vor. Sie werden von einem Bewaffneten bedroht, der einen Truck stehlen will. Bevor er irgendetwas unternehmen kann, schlägt ihn ein weiterer Mann bewusstlos. Als Johnny Storm wieder zu sich kommt, nimmt er als Fackel sofort die Verfolgung auf. Der Truck wird von einem Cabrio begleitet, aus dem die Verbrecher sofort das Feuer auf Johnny eröffnen. Da schmilzt Johnny den Motor des Cabrios zusammen und schießt seine Flammen auch auf den Truck, der sofort explodiert. Als sich der Rauch verzogen hat, muss Johnny zu seinem Entsetzen erkennen, dass er die Männer beinahe umgebracht hätte.
Reed Richards sieht sich eine Botschaft General Montgomerys an, der sich über einen Stromausfall auf seiner Militärbasis wundert. Reed Richards zögert, als er die Signalpistole ergreift.
Derweil tröstet Ben Grimm Susan Storm, die zugibt, die komplette Situation unterschätzt zu haben. Dann kommt Johnny hinzu, der von seinem Erlebnis berichtet. Gleichzeitig weiß er, dass sich Reed Richards zurzeit nicht im Baxter Building befindet.
Während Reed Richards auf der Militärbasis eingetroffen ist, sind Ben, Susan und Johnny auf die Botschaft General Montgomerys aufmerksam geworden.
Reed Richards findet immer mehr verwundete und tote Soldaten. Reed Richards analysiert die Lage und vermutet den Angreifer im Geologie Labor. Dorthin geht er auch und trifft im Innern des Meteors, das er erreicht, indem er sich dehnt und dabei dünn macht auf Vincent. Vincent will die kosmische Strahlung des Meteors befreien und so eine neue Evolutionswelle einleiten. Vergeblich versucht ihn Reed zu stoppen, aber dank seiner telepathischen Kräfte bleibt Vincent überlegen, während er bemerkt, dass Johnny, Susan und Ben eingetroffen sind.
Ben stellt erste Veränderungen fest. Ein Vogel verwandelt sich in eine Art Zombie. Dann stehen sie Soldaten gegenüber, die durch kosmische Strahlen verändert, offensichtlich ähnliche Fähigkeiten wie sie selbst haben.
Fazit:
Mit diesem Teil legt Casey nun an Erzähltempo zu. Dies liegt nicht nur daran, dass Vincents Intentionen offen gelegt werden, sondern auch, dass Reed, den Casey nach wie vor in den Mittelpunkt seiner Erzählung stellt, eigenständig handelt und dieses Mal wohl auch aufgrund der Diskussionen mit Susan und Ben seine Freunde eben nicht ruft.
Amüsant ist der erste Einsatz des Fantasticars, das hier eben noch nicht so heißt und dem Susan, Johnny und Ben doch mit einer gewissen Skepsis begegnen.
Gespannt darf man als Leser sein, wie Reed, Johnny, Ben und Susan Vincent besiegen werden und was aus diesem wird.
Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.
Fantastic Four: First Family #4
Titel: -
Autoren: Joe Casey
Zeichner: Chris Weston
Inker: Gary Erskine
Kolorierung: Chris Chuckry, June Chung
Lettering: Comicraft
Cover: Chris Weston
Redaktion: 08/2006
Erscheinungsdatum:
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -
Charaktere:
Reed Richards, Johnny Storm, Susan Storm, Ben Grimm, General Montgomery, Vincent
Handlung:
Die Bevölkerung reagiert sehr skeptisch auf den Umbau des Baxter Buildings. Sie trauen den neuen Superhelden nicht.
Derweil sitzt Ben Grimm im Central Park. Ein Blinder setzt sich zu ihm, der sich mit Ben vorurteilslos und angeregt unterhält.
Derweil kommt es zu einem Streit zwischen Johnny Storm und seiner Schwester, da sich Johnny im Baxter Building wie in einem Aquarium fühlt.
General Montgomery überzeugt sich persönlich vom Stadt der Bauarbeiten am Baxter Building und lässt sich von Reed Richards versichern, dass das Gebäude sicher sein wird.
Unterdessen wird Johnny Storm von seinem weiblichen Fanclub in der Werkstatt begrüßt. Die vielen Frauen verunsichern Johnny ein wenig.
Auch Ben Grimm kommt ins Baxter Building, aber auch er ist weder von dem Gebäude noch von seinem Zimmer begeistert. Reed Richards ist ratlos und folgt Ben. Ben Grimm stellt fest, dass alles zu perfekt und auf ihn ausgerichtet ist. Er braucht in keinen Spiegel zu schauen und das Bett ist verstärkt, damit es ihn trägt.
Auch später ist Reed Richards noch ein wenig verzweifelt. Er will, dass sie zusammenhalten, weil sie so viel erreichen können. Da wird es Susan Storm zu viel. Sie will von Reed wissen, was er eigentlich im Leben erreichen will und wo er seine Schwerpunkte setzen wird. Diese Frage überfordert Reed und es kommt zum Streit mit Susan. Susan geht davon und Reed reagiert unbeherrscht und wütend. Er schlägt um sich und es kommt zu einem kleinen Brand, der die Sprinkleranlage aktiviert.
Da schaltet sich wieder Vincent ein, der sich selbst schon im Weißen Haus sieht. Er erklärt Reed Richards zu seinem Feind. Er stößt ihn telepathisch fort und Reed liegt bewusstlos am Boden im Baxter Building.
Anschließend dringt Vincent in die Militärbasis ein, die von General Montgomery befehligt wird. Er schaltet alle Soldaten aus und dringt in ein Labor ein, das ein Forschungsobjekt beheimatet, für das er sich interessiert. Es handelt sich um einen Meteor.
Fazit:
Auch diesmal führt Casey mit dem Baxter Building etwas ein, was bei den Fantastischen Vier eine jahrzehntlange Tradition hat. So erfährt man als Leser etwas überraschend, dass zumindest Ben Grimm und Johnny Storm zunächst alles Andere als begeistert von ihrem künftigen Zuhause sind.
Auch muss sich Johnny Storm erst an seinen neuen Ruhm gewöhnen und der spätere Playboy und Frauenheld reagiert auf seinen weiblichen Fanclub zunächst schüchtern und zurückhaltend. Gerade diese Charakter- und Verhaltensstudien machen Caseys Miniserie lesenswert, die wohl mit diesem Teil Vincent endgültig als Superschurken etabliert.
Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.
Fantastic Four: First Family #3
Titel: -
Autoren: Joe Casey
Zeichner: Chris Weston
Inker: Gary Erskine
Kolorierung: Chris Chuckry
Lettering: Comicraft
Cover: Chris Weston
Redaktion: 07/2006
Erscheinungsdatum:
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -
Charaktere:
Reed Richards, Johnny Storm, Susan Storm, Ben Grimm, General Montgomery, Vincent
Handlung:
Ben Grimm kehrt nach Hause in die Yancy Street zurück. Dort sucht er seine Stammkneipe auf. Während ein paar Männer eine Wrestling-Veranstaltung im TV lautstark verfolgen, unterhält sich Ben Grimm, der Handschuhe und einen großen Hut trägt, um nicht erkannt zu werden, mit dem Wirt, der von den guten, alten Zeiten schwärmt, in denen die Grimm Brüder bestimmend waren.
Dann machen die Männer Ben an. Ben will keinen Ärger und geht, aber er ist dabei unvorsichtig und zerstört die Tür der Kneipe. Natürlich wird er von dem Wirt übelst beschimpft.
Auch Johnny Storm kehrt zu seinen Freunden in eine Werkstatt zurück. Dort wird er für seine Kunststückchen bewundert. Es wird ihm sogar nachgesehen, dass er aus Versehen einen Oldtimer zusammengeschmolzen hat.
In einem Lagerhaus richtet sich Reed Richards ein. Susan Storm hilft ihm. Dabei werden sie auf etwas aufmerksam, das sich unterirdisch mit unvorstellbarer Geschwindigkeit bewegt. Die Quelle des Phänomens ist Monster Island. Reed Richards ruft sofort Johnny Storm und Ben Grimm herbei. Susan Storm trifft Ben Grimm in der City, in der das etwas erwartet wird. Da stößt auch schon eine Riesenechse durch den Erdboden. Natürlich kommt es zum Chaos, das Vincent nutzt, um mit Reed Richards in Kontakt zu treten. Er verspottet Reed Richards dafür, dass er Echsen bekämpft, statt seine Macht effektiver zu nutzen. Schließlich nimmt Reed wieder den Kampf auf, den Ben und Johnny zwischenzeitlich allein bestritten haben. Dann dehnt sich Reed so weit er kann und schießt Ben Grimm auf die Echse, die ins Meer gestoßen wird. Reed, Johnny und Susan sind die gefeierten Helden. Nur von Ben, der aus dem Meer herauskommt, läuft die Bevölkerung panisch weg.
Später ist auch General Montgomery mit der Arbeit Reeds und seiner Freunde zufrieden. Er bietet ihm das Baxter Building als neues Hauptquartier an.
Für Reed ist nichts wichtiger als die Einsätze zum Wohle der Bevölkerung New Yorks, obwohl oder auch gerade weil sie dabei ihre Leben riskieren.
Als Susan Storm dies hört, ist sie geschockt.
Fazit:
Casey bleibt bei seinem Ansatz, die Charaktere und insbesondere ihr Umfeld langsam zu entwickeln. Immerhin ist hier erstmals die Yancy Street erwähnt, die gerade in den guten, alten Lee/Kirby Stories viel Stoff geliefert haben. Ebenso nett ist es, dass Casey Swanson’s Garage einbaut, die für Johnny Storm eine Art Heimat geboten hat. Anscheinend wollen sich aber seine Freunde an Johnnys Ruhm bereichern.
Gespannt darf man als Leser gespannt sein, welchen Einfluss Reeds unbedacht gewählte Worte auf die Beziehung zwischen ihm und Susan Storm haben werden.
Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.
Fantastic Four: First Family #2
Titel: -
Autoren: Joe Casey
Zeichner: Chris Weston
Inker: Gary Erskine
Kolorierung: Chris Chuckry
Lettering: Comicraft
Cover: Chris Weston
Redaktion: 06/2006
Erscheinungsdatum:
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -
Charaktere:
Reed Richards, Johnny Storm, Susan Storm, Ben Grimm, General Montgomery, Vincent
Handlung:
Eins der verstrahlten Geschöpfe läuft in der Militärbasis Amok. Während Johnny Storm helfen will, die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen, ist Ben Grimm gleichgültig. Johnny Storm und Reed Richards können das Monster nicht stoppen und nur Susan Storms Eingreifen verdankt Johnny sein Leben. Erst Ben, der sich abreagieren will, kann das Monster stoppen, das dann von Soldaten mit Spezialwaffen brutal getötet wird.
Immerhin ist General Montgomery nach diesem Zwischenfall, bei dem Mr. Perry entkommen ist, überzeugt, dass von Reed Richards und seinen Freunden keine Gefahr ausgeht.
Hierüber informiert Reed Richards Susan Storm, Johnny Storm und Ben Grimm. Sie wissen, dass sie auch weiterhin zusammenhalten müssen, um zu bestehen.
General Montgomery diskutiert mit anderen Militärs, wie die Fähigkeiten von Reed Richards und seinem Team genutzt werden können, bis im TV ein Bericht zu sehen ist, dass es auf Militärbasen weltweit zu Zwischenfällen kommt. Es entstehen riesige Löcher, die tief ins Erdinnere hineinreichen.
Mit einer Signalpistole ruft Reed Richards seine Freunde.
Später berichtet Reed Richards General Montgomery über den Mole Man, der für diese Vorkommnisse verantwortlich war. General Montgomery ist an dem Bericht nicht so sehr interessiert wie an den Medienberichten über Reed Richards und seine Freunde. Er wünscht sich mehr Diskretion.
Später unterhält sich Reed Richards mit Susan Storm, die über ihre gemeinsame Zukunft reden will. Da dringt plötzlich Vincent in Reeds Hirn ein. Offensichtlich will er mit Reed Richards Kontakt aufnehmen.
Als Reed Richards wieder zu sich kommt, muss er sich erst einmal orientieren.
Vincent befindet sich bei seiner Familie, der er einen Vortrag hält, wie klar er nun die Dinge sieht. Dann tötet er sie.
Fazit:
Casey erzählt seine Story konsequent weiter. Dabei sind die vier Freunde noch weit davon entfernt, ein Team zu bilden. Insbesondere Ben Grimm scheint von dieser Idee nicht angetan. Er ist noch zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Premiere feiert hier bereits das berühmte Signal mit der 4 im Kreis.
Die Diskussion der Militärs, die sich für die vier Freunde und ihre Kräfte interessieren, ist eine Idee, die eigentlich eher aus dem ultimativen Universum bekannt ist, aber auch im 616 Universum, das ja zur Zeit des Kalten Krieges geboren wurde, durchaus zieht.
Auch ein Erzfeind der ersten Stunde, der Mole Man, findet erstmals Erwähnung. So macht die Serie einfach Spaß, auch wenn die Vier unter Westons und Erskines Artwork um ca. 10-15 Jahre altern.
Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.
