Montag, 28. August 2006

Adventures into Reading Starring the Amazing Spider-Man #1


Titel: -
Autor: Louise Simonson
Zeichner: Jon Bogdanove
Inker: Hilary Barta
Kolorierung: Evelyn Stein
Lettering: Janice Chiang
Cover: Jon Bogdanove
Redaktion: Bob Budiansky
Erscheinungsdatum: 1990
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Spider-Man, Mike, Dwane, Cara, Troglodyte

Handlung:
Mike Dwane und Cara spielen vor der Bibliothek. Plötzlich schwingt Spider-Man heran und rät den Freunden, sich in Sicherheit zu bringen. Er befindet sich weit außerhalb New Yorks, was er dem Troglodyte zu verdanken hat. Mit einem Strahl aus seiner Waffe hat er ihn aus New York weg gebeamt.
Da erscheint auch schon der Troglodyte. Spider-Man und die drei Freunde werden zwar nicht getroffen, aber die Bibliothek hinter ihnen, aus der sofort jede Menge Bücher fallen, die sie aufheben. Nun trifft sie der Troglodyte.
So landen Spider-Man und die drei Freunde nach und nach in Episoden aus den Büchern, die sie einsammeln wollten. Es handelt sich um Lost World, Krieg der Welten, Dschungelbuch und That was then, This is now.
Dort stellt Spider-Man zwar den Troglodyten, aber sie werden erneut aus seiner Waffe getroffen und landen in dem Roman Ivanhoe.
Nun kann Spider-Man den Troglodyte endlich überwinden und sich und die Jugendlichen wieder in die Gegenwart zurückbringen.
Die Kinder sind so begeistert von dem erlebten Abenteuer, dass sie sich vornehmen, mehr Bücher zu lesen.

Fazit:
Bei der vorliegenden Story handelt es sich um eine gezielte Kampagne der U.S. Regierung. Schirmherrin war die damalige First Lady, Barbara Bush, die die Mutter des amtierenden US Präsidenten George W. Bush ist.
So reisen Spider-Man und die drei Freunde nicht zufällig durch Klassiker der Literatur, die Kinder begeistern könnte.
Ob die Kampagne auch nur im Ansatz erfolgreich war, weiß ich nicht, aber ich gebe gerne zu, dass dies ausnahmsweise eine Kampagne der Bushs wäre, der ich Erfolg gegönnt hätte.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Spider-Man and the Dallas Cowboys #1


Titel: Danger In Dallas
Autor: Marie Severin, David Anthony Kraft
Zeichner: Marie Severin, Kerry Gammill
Inker: Mike Esposito
Kolorierung: Stan Goldberg
Lettering: R. G. O'Shaw
Cover: John Romita
Redaktion: Jim Shooter
Erscheinungsdatum: 1983
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Spider-Man, John J. Jameson, Stanley Mudge, Mark Mudge, Ringmaster

Handlung:
John J. Jameson, Stanley Mudge und Mark Mudge fliegen nach Dallas. Mark lebt zwar mit seinem Vater in New York, aber er freut sich trotzdem riesig auf seine Geburtsstadt.
In der Touristenklasse wird John J. Jameson von Peter Parker begleitet. Nach der Landung freundet sich Peter Parker sofort mit Mark, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, an. Marks Rollstuhl verfügt über eine Anti-Gravitationseinheit, so dass sein Rollstuhl schwebt.
So verabreden sich Mark, Peter und Stanley.
Abends im Stadion treffen sich Peter Parker, John J. Jameson, Stanley Mudge und Mark Mudge beim Training der Dallas Cowboys. Sie wundern sich über einen vermeintlichen Schuss, der aber nur von einer Zirkuskanone stammt. Dies ist allerdings der Augenblick, in dem sich Peter Parkers Spinnensinn meldet. Kaum ist der Rauch nach dem Kanonenschuss verflogen, stellen sie fest, dass Mark verschwunden ist. Offensichtlich wurde er entführt.
Spider-Man und die Dallas Cowboys beginnen ihn zu suchen, während der Ringmaster versucht herauszufinden, wo sich die Anti-Gravitationseinheit befindet. Der Ringmaster weiß, dass Mark viel zu wütend ist, um ihn zu hypnotisieren. Also will er das ganze Stadion in Trance versetzen.
Mark wird in eine Abstellkammer eingesperrt, aus der er zu entkommen versucht. Dies gelingt ihm auch.
Derweil gelingt es dem Ringmaster, alle im Stadion zu hypnotisieren.
Spider-Man weiß, dass er ihn aufhalten muss. Mit seinem Netz verklebt er die Anzeigetafel des Stadions, über die der Ringmaster seine Hypnose angesetzt hat. So erwachen alle aus ihrer Trance und die Dallas Cowboys sowie Spider-Man greifen den Zirkus des Ringmasters an. Dabei wechselt die Anti-Gravitatíoinseinheit mehrmals den Besitzer und auch die Seite. John J. Jameson ist so erstaunt, als sie ihm plötzlich in die Hände fällt, dass er sie aktiviert und sogleich abhebt.
Natürlich muss ihn Spider-Man retten, was der Ringmaster nutzt, um in einem Hubschrauber zu entkommen.
Spider-Man setzt John J. Jameson auf den oberen Sitzreihen im Stadion ab, wo ihm die Einheit aus den Händen rutscht und wegfliegt.
Nun will der Ringmaster Stanley Mudge entführen, da er der Erfinder ist. Doch auch dies können die Dallas Cowboys und Spider-Man verhindern und en Zirkus ausschalten.

Fazit:
Die vorliegende Ausgabe war eine Werbebeilage zum Dallas Herald. Dies ist der Ausgabe in den doch eher lokal orientierten USA auch deutlich anzumerken. So bewirbt Spider-Man durchgehend Geschäfte aus Dallas und Marie Severin lässt die Protagonisten auch ständig die Vorzüge Dallas aufzählen.
Die Story selbst ist wohl nur etwas für Komplettsammler, denn für den gemeinen Spidey-Leser ist sie wohl zu vorhersehbar und fast schon langweilig. Bestenfalls ist sie noch für Nostalgiker geeignet, die John J. Jameson gerne als übel gelaunten Tollpatsch erleben.
Würde die Story heute geschrieben, würde Spider-Man wohl die Dallas Mavericks treffen, die nicht zuletzt dank dem deutschen Superstar Dirk „Dirkules“ Nowitzki die NBA Finals 2006 erreicht und die Cowboys in der Popularität überholt haben.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Iron Man: House of M #3


Titel: Doomsday
Autor: Greg Pak
Zeichner: Pat Lee
Inker: Dream Engine
Kolorierung: Dream Engine
Lettering: Rus Wooton
Cover: Pat Lee
Redaktion: Stephanie Moore
Erscheinungsdatum: 11/2005
Deutsche Fassung: Iron Man: House of M #1
Übersetzung: Christian Heiss



Charaktere:
Tony Stark, Johnny Storm, Howard Stark, Henry Pym, Forge, Flash Thompson

Handlung:
Iron-Man erfährt lediglich, dass Pym die Bomben in der Innenstadt verteilt hat. Selbst unter Gewaltandrohung will er nicht reden, so dass Johnny Storm auf ihn schießt. Doch auch dies bringt Pym nicht zum Reden.
Tony Stark nimmt Kontakt mit Forge McCoy auf. Er klärt ihn über die Lage auf, ohne seine Geheimidentität zu enthüllen. Er macht klar, dass Iron-Man die Bomben entschärfen will, dass das House of M zu informieren und die Innenstadt von den Mutanten zu räumen ist.
Dann fliegen Iron-Man und Johnny Storm los, um die Bomben zu entschärfen. So liefern sie sich fast schon einen Wettkampf, wer mehr Bomben zerstören kann. Doch dann werden Iron-Man und Johnny Storm von Vision Robotern angegriffen. Die Roboter können nicht gestoppt werden. Dahinter steckt Howard Stark, der diese Roboter heimlich kontrolliert. Iron-Man wird von einem Vision Roboter gefangen genommen, während Howard Stark erklärt, dass er die ganze Zeit die Fäden in der Hand hielt und auch Tony nur benutzt hat. Iron-Man kann sich befreien und ruft über Flash Thompson Hilfe. Gemeinsam können sie die Vision Sentinels in Schach halten. Nebenbei kann Iron-Man eine weitere Bombe entschärfen. Howard Stark überträgt nun Jarvis die Kontrolle über die Vision Mutanten. Howard Stark gibt nun an, dass er nie 4 Millionen Mutanten, sondern nur einen töten wollte. Da erscheint Magneto, der Howard Stark tötet. Im Sterben versöhnen sich Vater und Sohn. Magneto weiß, dass ihn Tony Stark töten will, aber er weiß auch, dass alle Sapiens darunter leiden würden. So entschärft Iron-Man die letzte Bombe.
Bei Stark Industries geht es drunter und drüber, aber Iron-Man will erst helfen, in der Stadt aufzuräumen.

Fazit:
Man kann es eigentlich kurz machen. Der zweite Teil war der Einäugige unter den Blinden. Auch dieser Teil bleibt verworren. Leider ist auch die Tatsache, dass Howard Stark ein falsches Spiel spielt so mäßig dargestellt, dass diese Wendung weder so richtig überraschend noch mitreißend rüberkommt.
15 € für diesen Dreiteiler sind selbst bei einer Limitierung auf 999 Exemplare viel zu teuer, obwohl Panini die Ausgabe liebevoll und aufwendig produziert hat.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Iron Man: House of M #2


Titel: Independence Day
Autor: Greg Pak
Zeichner: Pat Lee
Inker: Dream Engine
Kolorierung: Dream Engine
Lettering: Rus Wooton
Cover: Pat Lee
Redaktion: Stephanie Moore
Erscheinungsdatum: 10/2005
Deutsche Fassung: Iron Man: House of M #1
Übersetzung: Christian Heiss



Charaktere:
Tony Stark, Johnny Storm, Howard Stark, Henry Pym

Handlung:
Howard Stark nimmt >Kontakt mit Tony Stark auf. Natürlich macht er ihm Vorwürfe, dass er in Rüstung außerhalb einer Sportarena herumfliegt. Dann gibt er ihm einen Tipp, wie er freikommen kann und befiehlt ihm, schnellstens nach Hause zu fliegen.
Tony Stark befreit sich und greift den Sentinel dann frontal an. Sein Vater ist wütend. Sofort wird er von Fernseh- und Radiostationen interviewt. Schon gilt er als Terrorist, dem man bald das Handwerk legen will.
Tony Stark sieht den Bericht im TV und schaltet ab. Dann strömt alles auf ihn ein. Man möchte ihn in dieser Angelegenheit als Experten verpflichten, während Stark Industries Spielzeug Prototypen des neuen Iron-Mans bauen möchte. Gleichzeitig ist eine Abgesandte des Houses of M eingetroffen, die ihn zu sprechen verlangt. Das House of M ist an seinem Vision Projekt interessiert und will ihm die Erefindung abkaufen. Natürlich handelt es sich um einen Knebelvertrag. Gleichzeitig glaubt das House of M, dass Johnny Storm in der Rüstung des neuen Iron-Mans steckt.
Anschließend kommt es wieder zum Streit zwischen Tony und Howard Stark. Tony ist wütend, weil es Howard Stark hingenommen hat, dass die Sentinels viele Menschen getötet haben, während Howards Tony beschuldigt, einen Vertrag unterschrieben zu haben, der viele Menschen noch das Leben kosten kann.
Der Streit endet damit, dass Howard Stark verlangt, dass Tony seine neue Rüstung zerstört.
Schließlich findet Tony Stark noch Johnny Storm in seiner neuen Rüstung, der glaubt, dass Tony im Untergrund für die Rechte der Sapiens kämpft und sich anschließen will.
Derweil war die Suche nach Pym erfolgreich. Bevor ihn Sentinels festnehmen können, greift Iron-Man an. Die Sentinels werden ausgeschaltet und Iron-Man erfährt, dass Pym eine Bombe entwickelt hat, die nur gegen Mutanten wirkt. Die Bomben sind überall in der Stadt verteilt.

Fazit:
Immerhin bietet der zweite Teil etwas mehr Handlung, ohne aber durchgehend zu überzeugen und ohne dass sich die Handlung wesentlich aus der Belanglosigkeit hebt.
Erst der Schluss, in dem Pym gefunden und offenkundig wird, dass er überall in der Stadt Bomben versteckt hat, lässt einen Hauch von Spannung durch die zerrissene Handlung wehen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Iron Man: House of M #1


Titel: Father's Day
Autor: Greg Pak
Zeichner: Pat Lee
Inker: Dream Engine
Kolorierung: Dream Engine
Lettering: Rus Wooton
Cover: Pat Lee
Redaktion: Stephanie Moore
Erscheinungsdatum: 09/2005
Deutsche Fassung: Iron Man: House of M #1
Übersetzung: Christian Heiss



Charaktere:
Tony Stark, Johnny Storm, Howard Stark, Henry Pym

Handlung:
Tony Stark, Johnny Storm und Howard Stark führen eine Art Gladiatorenkampf in Iron-Man Rüstungen, den Howard Stark routiniert gewinnt.
Später bei Stark Enterprises unterhalten sich Tony und Howard Stark über die Weiterentwicklung eines Personalcomputers. Sie machen einen Rundgang durch die Firma, an dem Howard Stark als Seniorchef wohl nicht so recht interessiert ist.
Dann kommen sie zu Henry Pym, der verbotenerweise am Mutantengenom arbeitet.
Howard Stark weiß, dass die Firma dies die Zulassung kosten kann, wenn Magneto hiervon erfährt. Er feuert Pym. Gleichzeitig wird klar, dass er von Tony Stark enttäuscht ist, dass ihm dies entgangen ist.
Daraufhin trinkt Tony und erinnert sich an seine Kindheit, in der auch schon nie gut genug für seinen Vater war.
Tony Stark geht und bastelt an seiner neuen Iron-Man Rüstung, mit der er seinen Vater überraschen will.
Dann bekommt er heraus, dass Pym verschwunden ist. Er meldet dies seinem Vater, was ihm erneut harsche Kritik einbringt.
Also testet Tony Stark seine neue Rüstung. Er spürt eine verbotene Versammlung der Untergrundbewegung auf, auf der Henry Pym vermutet. Als er dort eindringt, greifen ihn Sentinels an. Einen Sentinel kann er vernichten, der andere nagelt ihn am Boden fest. Howard Stark ist erneut enttäuscht.

Fazit:
Greg Pak hat mit Phoenix: Endsong wirklich positiv überrascht. Seine fünfteilige Saga Marvel Nemesis war eher durchwachsen, aber zumindest der erste Teil dieser Serie ist schlichtweg langweilig, sprunghaft erzählt und belanglos.
Ich hoffe, Pak gelingt es noch, den Anschluss an Sinn und Zweck des Houses of M herzustellen. Obwohl Tonys Vater lebt, sehe ich nicht, wieso es Tony in dieser Realität besser gehen soll. Besonders dämlich empfinde ich die albernen Gladiatorenspiele, in die Johnny Storm eher künstlich eingebunden wird.
Pat Lee scheint es ähnlich ergangen zu sein, denn ich habe von ihm durchaus schon bessere Leistungen gesehen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Marvel Team-Up #23 (Vol. 3)


Titel: Freedom Ring Interlude | Part 4
Autor: Robert Kirkman
Zeichner: Roger Cruz, Andy Kuhn
Inker: Victor Olazaba, Andy Kuhn
Kolorierung: Marte Garcia
Lettering: Rus Wooton
Cover: Phil Hester
Redaktion: Aubrey Sitterson
Erscheinungsdatum: 10/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Spider-Man, Wolverine, Iron Maniac, Spider-Woman, Captain America, Luke Cage, Tante May, Curtis Doyle, Jeffrey, Iron Maniac, Troy, Skrull

Handlung:
Wolverine trinkt Milch direkt aus der Flasche, was zu Diskussionen mit Tante May führt. Dann wird er von Peter Parker gerufen. Captain America meldet sich aus dem SHIELD Carrier. Er meldet Spider-Man und Wolverine, dass Iron Maniac entkommen ist und in Kürze bei ihnen vorbeifliegen müsste.
Sofort nehmen Spider-Man und Wolverine die Verfolgung auf. Schnell müssen sie erkennen, dass sie Iron Maniac kaum gewachsen sind. Spider-Man hofft auf Unterstützung der Rächer.
Curtis Doyle erhält unterdessen die niederschmetternde Diagnose, dass seine Beine für immer gelähmt sein werden. Selbst die Rückkehr in seine Wohnung und Troy können ihn nicht aufheitern. Er hält den Ring für blöde. Doch dann bekommt er die Idee, etwas Neues zu probieren. Mit der Macht des Rings kann er tatsächlich seine Beine heilen.
Er läuft Troy hinterher, um ihm den Erfolg des Ringes zu zeigen. Er geht in eine leerstehende Wohnung, die Troy nicht gehört, aber in der er sich aufhält. Also stellt er ihn zur Rede. Es handelt sich nicht um Troy, sondern um einen Skrull, der die Rächer ausspionieren sollte. Da sich aber bei den Rächern monatelang nichts tat, beschloss er, sein Aufgabenfeld zu verändern. Curtis Doyle ist anfangs misstrauisch, aber der Skrull kann ihn von seinen guten Absichten überzeugen. Und fragt ihn, ob er nach wie vor ein Superheld sein möchte. Curtis Doyle ist nicht abgeneigt und der Skrull zeigt ihm, wie er seinen Ring effektiver einsetzen kann.
Unterdessen hat Iron Maniac Wolverine und Spider-Man besiegt.

Fazit:
Kirkman teilt die vorliegende Ausgabe in zwei Teile auf.
Das Zwischenspiel handelt ausschließlich vom Kampf der Giganten. Nein, ich meine nicht, die üblichen Wortgefechte zwischen Wolverine und Tante May in der Küche, sondern der Kampf zwischen Spider-Man und Wolverine einerseits und Iron Maniac andererseits. Die Story hat eigentlich nur die Aufgabe, zu transportieren, dass Iron Maniac ein gefährlicher und ernst zu nehmender Gegner ist.
Überraschender verläuft da schon der vierte Teil, in dem sich Troy als Skrull entpuppt. Meint er es wirklich gut mit Curtis Doyle oder verfolgt er insgeheim doch eigene Absichten, die nur noch nicht offenkundig werden? Dies wird der fünfte und Letzte Teil des Freedom Rings zeigen.
Beiden Teile bieten mit Cruz und Kuhn unterschiedliche Künstler, deren „Duell“ Cruz eindeutig für sich entscheidet.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Marvel Team-Up #22 (Vol. 3)


Titel: Freedom Ring Part 3
Autor: Robert Kirkman
Zeichner: Andy Kuhn
Inker: Andy Kuhn
Kolorierung: Marte Garcia
Lettering: Rus Wooton
Cover: Phil Hester
Redaktion: Aubrey Sitterson
Erscheinungsdatum: 09/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Curtis Doyle, Jeffrey, Tony Stark (alternative Zukunft), Diamondback, Captain America, Spider-Woman, Luke Cage, Ms. Hill

Handlung:
Tony Stark aus einer alternativen Zukunft schaltet die SHIELD Agenten aus und befreit Diamondback. Zu ihrer Bestürzung beweist er ihr rasch, dass sie nicht menschlicher Abstammung ist und studiert ihren Kontrollchip.
Derweil kämpfen die Ärzte um das Leben von Curtis Doyle, um den es nicht gut bestellt ist. Seine Freunde sind bestürzt.
Tony Stark aus einer alternativen Zukunft macht sich die Eigenschaften Diamondbacks zunutze und verfügt nun über ihre Rüstung. Er nennt sich nun Iron Maniac. Weitere SHIELD Agenten wollen ihn stoppen, aber er droht ihnen nur.
Nun kommt auch Jeffrey ins Krankenhaus, der bestürzt und besorgt zugleich wegen Curtis’ Zustand ist.
Gegen das Waffenarsenal Iron Maniacs haben die SHIELD nicht die Spur einer Chance. So können dann auch Captain America, Luke Cage und Spider-Woman, die sich bei der Leiterin SHIELDs, Ms. Hill, aufhielten, Iron Maniacs Flucht vom SHIELD Helicarrier nicht verhindern.
Unterdessen führen zwei Wissenschaftler in Tokio ein Experiment durch, dessen Ergebnis ein Super Skrull ist, der offensichtlich über keine Erinnerungen verfügt.

Fazit:
Ich glaube, dass Kirkman mit dem dritten Teil seines Fünfteilers um den Freedom Ring etwas den Touch verloren hat. Die Handlung gestaltet sich etwas zu sprunghaft und wirkt nahezu auseinander gerissen. Dies merkt man als Leser allein schon daran, dass Hill und die Superhelden, die sich an Bord des Helicarriers befinden, von Iron Maniac überrumpelt werden. Realistischer wäre doch ein früherer Alarm auf diesem High-Tech-Luftschiff gewesen. So gewinnt man eher den Eindruck, Kirkman erinnere sich gerade noch rechtzeitig an den Titel seiner Serie und baut drei Superhelden in die Handlung ein.
Leider offenbart auch Kuhn wiederum keine wirklich große Leistung, so dass einmal mehr zu befürchten steht, dass eine Serie, die doch über eine gewisse Zeit Spaß gemacht hat, von der Einstellung bedroht ist. Ich denke, Marvel wird Kirkman noch Gelegenheit geben, seinen „Freedom Ring“ zu Ende zu erzählen, aber danach sieht die Zukunft dieser Serie doch eher düster aus.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Marvel Team-Up #21 (Vol. 3)


Titel: Freedom Ring Part 2
Autor: Robert Kirkman
Zeichner: Andy Kuhn
Inker: Andy Kuhn
Kolorierung: Marte Garcia
Lettering: Rus Wooton
Cover: Phil Hester
Redaktion: Aubrey Sitterson
Erscheinungsdatum: 8/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Spider-Man, Curtis Doyle, Jeffrey, Abomination

Handlung:
Curtis Doyle präsentiert stolz seinen Ring und seine Fähigkeiten. Er will künftig als Superheld auftreten und hat auch schon ein passendes Kostüm, das er mit Hilfe des Rings generiert. Er will sich allen Warnungen zum Trotz Freedom Ring nennen. Doch zunächst möchte er seine Verabredung treffen.
So trifft er Jeffrey nur wenig später, der schon auf ihn wartet. Sie wollen gemeinsam essen gehen. Jeffrey sucht das Restaurant aus, da sich Curtis ais wenig hilfreich hierbei erweist.
Derweil mampft Spider-Man ein paar Donuts, bis er auf eine Explosion aufmerksam wird. Er schwingt sich los.
Unterdessen untersuchen SHIELD Agenten den Tony Stark aus einer alternativen Welt. Doch dieser Tony Stark befreit sich.
Auch Curtis Doyle wird auf den Lärm aufmerksam. Unter dem Vorwand einer Panikattacke stiehlt er sich davon, um zu Freedom Ring zu werden.
So sieht er, wie Spider-Man, den er in seinem neuen Kostüm nicht erkennt, gegen ein riesiges, grünes Monster kämpft. Er feuert mit einer Panzerfaust auf das Monster, aber er muss erkennen, dass er nichts ausgerichtet hat. Nur mit Mühe kann ihn Spider-Man vor dem Monster retten.
So kann sich Spider-Man ihm nun vorstellen, was Freedom Ring im Gegenzug natürlich auch tut.
Bevor Abomination wieder angreift, kann Spider-Man Freedom Ring gerade noch den Unterschied zwischen dem Hulk und dem Monster erklären, dem sie gegenüberstehen. Das Monster wütet und trifft Spider-Man so, dass er fortfliegt. Freedom Ring kann seinem Gegner nicht mehr ausweichen und wird hart getroffen.
Spider-Man kehrt zurück und kann ihn nur noch vor dem finalen Schlag retten. Da greifen die X-Men an, was Spider-Man nutzt, um den lebensgefährlich verletzten Curtis Doyle ins nächste Krankenhaus zu bringen.

Fazit:
Meistens führen Autoren neue Helden damit ein, dass sie ein riesiges Problem lösen. Kirkman wählt einen komplett anderen Ansatz und beweist einmal mehr, dass aller Anfang schwer ist. Curtis Doyle beherrscht zwar den Ring, aber er musste ihn noch nie in einer Stresssituation einsetzen, was er prompt beinahe mit seinem Leben bezahlt.
So darf man als Leser gespannt sein, ob Kirkman Curtis Doyle am Leben lässt.
Interessant bleibt natürlich auch, dass es sich bei Freedom Ring um einen homosexuellen Helden handelt. Ich bin gespannt, ob Kirkman mit dieser Tatsache noch etwas aus der Handlung herausholen möchte oder ob es sich nur um eine Eigenschaft handelt, um dem Helden etwas tiefgründiger erscheinen zu lassen. Letzteres wäre etwas ärmlich, denn das hat Kirkman eigentlich nicht nötig.
Maximal durchschnittlich sind die Leistungen Kuhns, dessen Zeichnungen oft der Hintergrund und ein belebendes Element fehlen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Marvel Team-Up #20 (Vol. 3)


Titel: Freedom Ring Part 1
Autor: Robert Kirkman
Zeichner: Andy Kuhn
Inker: Andy Kuhn
Kolorierung: Marte Garcia
Lettering: Rus Wooton
Cover: Phil Hester
Redaktion: Aubrey Sitterson
Erscheinungsdatum: 7/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Captain America, Curtis, Jeffrey, Spider-Man

Handlung:
Captain America streift den Ring, der Wahrscheinlichkeiten beeinflussen kann, vom abgetrennten Finger des Ringmasters ab, so dass es Spider-Man die Sprache verschlägt. Captain America will den Ring zu SHIELD bringen. Doch unterwegs wird er eher zufällig von einer M.O.D.O.C. Einheit angegriffen. Im Trubel fällt der Ring vom Dach herab und bleibt zunächst ungeachtet im Dunkeln liegen.
Am nächsten Morgen trifft sich Curtis mit seinen Freunden in einem Cafe`. Dort freundet er sich mit Jeffrey, der Bedienung an. Später verlassen sie das Cafe` und Curtis findet den geheimnisvollen Ring, den er auch behält.
Später sitzt Curtis zuhause. Er denkt nach, ob er sich auf sein Fitnessgerät begibt, aber er denkt über einen Eisbecher nach, der sich im nächsten Augenblick vor ihm befindet. Curtis ist erschrocken und läuft auf den Flur. Er ruft Troy an und spricht auf seine Mailbox.
Derweil lässt Captain America im SHIELD Carrier seine Verletzungen behandeln und muss gegenüber Direktor Hill eingestehen, dass er den Ring verloren hat.
Später kommt Troy zu Curtis und lässt sich überzeugen, dass der Ring über Kräfte verfügen muss. Curtis kann alles Mögliche herbeizaubern. So findet Curtis auch heraus, dass der Ring einen Wirkungskreis von ungefähr 4,50 Metern hat.
So zaubern sie weiter und erwachen am nächsten Morgen in Curtis‘ Wohnzimmer. Später treffen sie sich wieder mit ihren Freunden. Als sie schon gehen wollen, verabreden sich Curtis und Jeffrey miteinander.
In einem Geheimbunker unter Tokio arbeiten Wissenschaftler an einem Monster.

Fazit:
Den Schluss der Story habe ich noch nicht verstanden, aber Kirkman wird seinen Lesern bestimmt noch erzählen, wie sich das in die Story einpasst. Vielleicht ist dies ja auch schon ein Ausblick auf den nächsten Handlungsbogen.
Mit dieser Story greift Kirkman die Ereignisse aus der # 10 der Serie auf. Dies zeigt, dass Kirkman wirklich über einen Masterplan für diese Serie verfügt, denn auch die # 19 fügt ich nun als eine Art Epilog für diesen Fünfteiler ein. Über so ein exaktes Konzept für eine Serie verfügt wohl sonst nur JMS bei Amazing Spider-Man. Dies sehen die Marvel-Verantwortlichen wohl ähnlich, denn trotz nicht gerade berauschender Verkaufszahlen darf Kirkman seine Serie (zumindest zurzeit) fortsetzen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Marvel Team-Up #19 (Vol. 3)


Titel: Wolverine and Cable in: 1991 A Freedom Ring Prelude
Autor: Robert Kirkman
Zeichner: Cory Walker
Inker: Cliff Rathburn
Kolorierung: Bill Crabtree
Lettering: Rus Wooton
Cover: Phil Hester
Redaktion: Aubrey Sitterson
Erscheinungsdatum: 06/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Wolverine, Cable, Jubilee, Mandarin, Chen Hsu, Nick Fury

Handlung:
Vor einigen Jahren analysierte Cable die Situation mit seinen Robotern, die alle Namen von X-Men haben. Dabei stellt sich heraus, dass sich Wolverine für Nick Fury in der Vergangenheit in eine gefährliche Situation begeben wird, bei der er eventuell sogar umkommen wird. Doch Cable benötigt Wolverine dringend für einen bevorstehenden Krieg. Also will er ihm helfen.
Derweil schleichen sich Jubilee und Wolverine an eine Hydra Festung heran. Sie wollen für Nick Fury ein Relikt von Hydra entwenden. Wolverine tötet eine Wache und gibt Jubilee seine Maske. Sie soll ihn nun abführen, damit sie in die Hydra Festung gelangen. Als sie einmal drin sind, schlägt Wolverine zu und los. Wolverine und Jubilee machen erstaunlich schnelle Fortschritte, so dass Wolverine mißtrauisch wird. Sein Mißtrauen ist angebracht, da der Mandarin ebenfalls in die Festung eingedrungen ist und das Relikt an sich bringen will. Die Hydra Agenten haben sich daher auch primär ihm zugewendet.
Nun begibt sich Cable in die Vergangenheit. Er trifft auf Jubilee und Wolverine. Gemeinsam schlagen sie sich zu dem Raum durch, in dem das Relikt aufgehoben wird. Als Jubilee die Sicherheitsanlage geknackt hat, bricht der Mandarin durch die Wand. Cable greift ihn an, was Wolverine und Jubilee Zeit verschafft. Wolverine gibt Jubilee das Relikt, das ein Splitterstück eines Meteors ist, und eilt dann zu Cable zurück. Dort wird er von einem Energiestrahl des Mandarins getroffen und nahezu komplett verbrannt. Cable fordert ihn noch einmal auf, die Festung mit Jubilee zu verlasen. Da erkennt der Mandarin, wer das Relikt hat. Er schließt Wolverine und Cable in eine Art Cocoon ein und schaltet Jubilee aus. Nun hat er das Relikt und verschwindet.
Dank seiner Selbstheilungskräfte erholt sich Wolverine schnell, während sich Nick Fury wundert, woher Cable die Informationen hatte.
Cable selbst wertet die Mission als Erfolg. Wolverine hat überlebt und es gibt keine Quelle, die besagt, dass Mandarin das Relikt tatsächlich einmal eingesetzt hatte. Der Mandarin selbst sucht Chen Hsu auf, um sich aus dem Meteor einen elften Ring machen zu lassen.

Fazit:
Die Story beginnt etwas lahm, aber sie gewinnt eigentlich mit jeder Seite. Letztendlich freut man sich als Leser auf die Fortsetzung, obwohl Marvel diesmal mit Walker Kirkman wirklich einen grausamen Zeichner an die Hand gab und obwohl die Zeitreisen Cables eigentlich ausgelutscht sind. Immerhin greift Kirkman mit dem Mandarin auf einen Bösewicht zurück, der nun nicht wirklich typisch für die X-Men ist. Ebenso als ausgelutscht gelten eigentlich die Meinungsverschiedenheiten zwischen Wolverine und Cable, die ja auch doch mittlerweile weitgehend als ausgeräumt gelten dürften. Doch dies umgeht Kirkman geschickt, indem er die Story in der Vergangenheit spielen lässt. Doch nach der Zeitreise im letzten Vierteiler um Lord Chronok hätte ich mir etwas Anderes als schon wieder ein Abenteuer gewünscht, das auf Zeitreisen basiert.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.