Donnerstag, 27. Oktober 2005

Spider-Woman #4 (Vol. 2)


Titel: Tangled Web
Autor: Roy Thomas
Zeichner: Steven Ellis
Inker: Fred Fredericks
Kolorierung: George Roussos
Lettering: Pat Brosseau
Cover: Steven Ellis
Redaktion: Nel Yomtov
Erscheinungsdatum: 02/1994
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Spider-Woman (II), Rachel Carpenter. Liz & Walt Cornwall, Manipulator, Therak, Antro, Arachne, Mike Clemson, Val

Handlung:
Spider-Woman findet sich nach ihrer Bewußtlosigkeit in einem Labor des Manipulators wieder. Neben Deathweb ist auch ihre Tochter anwesend. Spider-Woman vergewissert sich, dass es ihrer Tochter gutgeht und spricht dann Antro und Arachne an. Sie versucht ihnen zu erklären, dass sie sich auf dem Holzweg befinden. Doch sowohl Arachne, als auch Antro geht es um das Geld. Außerdem wollen sie an Spider-Woman eine weitere Variante von Dr. Napiers Serum testen, das Nach seinen Aufzeichnungen dramatische Folgen haben soll. Sie injizieren Spider-Woman das Serum, die sofort von Krämpfen geschüttelt wird. Deathweb beobachten dies interessiert, bis sie plötzlich vom FBI überrascht werden. Manipulator und Rachel waren ohnehin nur per Hologramm anwesend und verschwinden. Auch Deathweb zieht die Flucht vor, bevor sich Spider-Woman mit letzter Anstrengung aus ihren Fesseln befreien kann. Dann erkennt sie Mike Clemson, der nur bluffte, das FBI zu sein. Er nimmt Spider-Woman mit, die nun erkennt, dass sie sich nicht mehr in Peru, sondern in Kalifornien befindet. So erfährt sie im Hubschrauber von Clemson, dass er ihre Mutter geliebt und deswegen Julia gehasst hat.
Schließlich fliegen sie zu einer stillgelegten Fabrik, die sie durchsuchen. Spider-Woman findet rasch einen unterirdischen Gang, in den sie Clemson mitnimmt.
Dort arbeitet der Manipulator am Serum, das er Deathweb injiziert hat. Alle drei kämpfen mit den Folgen und glauben an einen Verrats Manipulators. Doch dann stellt sich heraus, dass sich ihre Kräfte vermehrt haben. Dann greift Spider-Woman an. Sie hat erneut Schwierigkeiten, sich zu behaupten. Spider-Woman erkennt, dass die Mitglieder Deathwebs stärker und schneller geworden sind. Sie folgert, dass dies vom Serum kommt. Sie weiß auch, dass ein Körper ruhen muss, um das Serum vernünftig zu verarbeiten. Also beschäftigt sie Deathweb. So kann sie Arachne und Antro ausschalten, bis sie sich Therak entgegensieht. Doch auch dieser bricht zusammen. Doch zuvor ergreift er noch den Manipulator.
Da nun alle ausgeschaltet sind und Clemson die Gelegenheit genutzt hat, zu entkommen, kann sich Spider-Woman um Rachel kümmern.

Fazit:
Am Schlussteil hat Dann Thomas nicht mehr mitgewirkt. Kommt die ganze Story deswegen so konfus rüber? Thomas ist nicht unbedingt für seinen gradlinigen Erzählstil berühmt, aber diese Story schlägt doch echt dem Faß den Boden aus. So wirkt das Eingreifen Clemson, dessen einzige Funktion besteht, Spider-Woman aus Kalifornien zu der stillgelegten Fabrik zu bringen, konstruiert. Vollkommen überflüssig erscheint mir sein Motiv für seinen Haß gegenüber Spider-Woman.
Ich glaube, dass Thomas bei dieser Story, die wirklich interessant und fesselnd begonnen hat, der Sprit ausgegangen ist, so dass er nicht mehr so genau wußte, was er eigentlich erzählen wollte.
Um Julia Carpenter als Spider-Woman tut es mir fast leid, denn der Charakter ist als Superheldin, die allein erziehende Mutter ist, modern angelegt. Doch mit solch einer Story, die sich immer nicht zuletzt an ihrem Schlussteil messen lassen muss, ist es schwierig, sie im 616 Universum zu etablieren.
Doch ich kann versprechen, dass bei Force Works, der Quasi-Folgeserie, ein paar spannendere und interessantere Stories erzählt wurden.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Spider-Woman #3 (Vol. 2)


Titel: Avenger on the Amazon
Autoren: Roy Thomas, Dann Thomas
Zeichner: Steven Ellis
Inker: Fred Fredericks
Kolorierung: George Roussos
Lettering: Pat Brosseau
Cover: Steven Ellis
Redaktion: Nel Yomtov
Erscheinungsdatum: 01/1994
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Spider-Woman (II), Rachel Carpenter. Liz & Walt Cornwall, Manipulator, Therak, Antro, Arachne, Mike Clemson, Val

Handlung:
Julia Carpenter ist in Peru angekommen und lässt sich mit einem Boot zum Haus ihrer Eltern bringen. Auf ihrem Weg wird sie plötzlich angegriffen. Spider-Woman besiegt die Angreifer rasch und erfährt, dass es sich bei ihren Angreifern um vom Manipulator angeheuerte Berufskiller handelt. Mit dem Schnellboot ihrer Angreifer setzt Spider-Woman ihre Reise fort.
Derweil sind ihre Eltern zuhause angekommen. Zunächst wundern sie sich, wo sich ihre Gruppe befindet, bis sie sie tot hinter dem Haus vorfinden. Da bricht Deathweb durchs Gebüsch und tötet den einheimischen Begleiter der Cornwalls. Dann kommt der Manipulator hinzu, der Rachel entführt und von den Cornwalls verlangt, dass er Deathweb zu den geheimnisvollen Kräutern führt, die sie brauchen, um zu verhindern, dass die Mitglieder Deathwebs nicht sterben.
Nur wenig später kommt auch Spider-Woman hinzu und findet die Leichen vor. Rasch folgt sie ihren Eltern, die mit Deathweb bereits in der Gegend angekommen sind, in der die Kräuter wachsen. In die hohen Bäume führt ein Steg, den Wissenschaftler gebaut haben, um die Bäume besser erforschen zu können. Sie klettern den Steg hinauf, der aber nicht lange Theraks Gewicht hält. Da taucht plötzlich Spider-Woman auf und greift an. Zunächst hat sie den Überraschungseffekt auf ihrer Seite, aber dann muss sie sich vor den Augen ihrer Eltern der Übermacht Deathwebs beugen.
Unterdessen schaut sich Mike Clemson eine Aufzeichnung über Vals Gespräch mit Spider-Woman an.

Fazit:
Das Ehepaar Thomas zeigt mit dieser Story, dass sie auch actionlastig erzählen können. Zum Glück bleiben sie realistisch und lassen Spider-Woman Deathweb nicht aufmischen. Dafür wäre das Kräfteverhältnis mit Therak zu ungleich verteilt.
Doch das Motiv Deathwebs und des Manipulators hätten die beiden Autoren deutlicher herausarbeiten müssen, aber vielleicht kommt dies ja noch in Teil 4, in den wohl auch der zwielichtige Mike Clemson eingreifen wird.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Spider-Woman #2 (Vol. 2)


Titel: You can't go Home again
Autoren: Roy Thomas, Dann Thomas
Zeichner: John Czop
Inker: Fred Fredericks
Kolorierung: George Roussos
Lettering: Pat Brosseau
Cover: John Czop
Redaktion: Nel Yomtov
Erscheinungsdatum: 12/1993
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Spider-Woman (II), Rachel Carpenter. Liz & Walt Cornwall, Val, Dr. Yaqua, Hashi Noto, Dr. Napier

Handlung:
Spider-Woman durchlebt einen Albtraum, al ihr Körper das Gift bekämpft. Schließlich erwacht sie vor ihren geschockten Eltern. In ihrem Wahn schleudert sie ihren Vater quer durchs Zimmer. Dann kommt sie endgültig zu sich. Ihr Vater hat zum Glück keinen Schaden genommen, so dass sie nun erzählen kann, dass sie die neuen Spider-Woman ist.
Dann eilt sie zu den West Coast Avengers und leiht sich einen Quinjet aus, während sie ihre Eltern bittet, sich und Rachel in Sicherheit zu bringen. Spider-Woman reist nach Washington D.C., um mehr über sich herauszufinden. Sie dringt in ein Regierungsgebäude ein und wird von Val und ein paar Wachen überrascht. Spider-Woman schaltet die Wachen schnell aus. Val nimmt dies sehr gelassen hin und beschließt, Spider-Woman mehr über ihre Herkunft zu erzählen.
So hatte sie mit Dr. Yaqua, Dr. Napier und Moto eine Kommission gegründet, die zum Ziel hatte, für die Regierung Superwesen zu produzieren. Die Regierung wollte neben den vielen Superhelden auch selbst Helden in unmittelbarer Kontrolle haben. So sammelten sie Material auch im Regenwald unter der Führung von Julias Eltern. Bei Val entwickelte sich schnell die Idee, Julia Carpenter für ihre Absichten zu gewinnen. Scheinbar zufällig nahm sie Kontakt mit ihr auf und testete beim Koffertragen bereits Julias Trainingszustand. Schließlich bot sie Julia einen lukrativen Job an. Dort wurde sie mehreren Tests unterzogen und bekam schließlich auch das Serum verabreicht, das ihr Superkräfte bescheren sollte. Als sich die gewünschten Erfolge nicht einstellten, setzte Val Dr. Napier unter Druck. Er erhöhte die Dosis so, dass sie Julia nicht töten würde, aber hart an die Grenze ging.
Julia Carpenter wurde bewußtlos. Nachdem sie erwacht wurde, stellte sich rasch heraus, dass das Serum diesmal die gewünschte Wirkung erzeugte. So verfügte Julia nicht nur über außergewöhnliche Kräfte, sondern konnte auch an Wänden hoch und herunterklettern. Später stellte sich heraus, dass sie mit ihren Psi-Kräften sogar ein Netz spinnen konnte.
Dann sammelte sie erste Erfahrungen in den Secret Wars und als Teil eines Teams, das eher aus Schurken bestand.
Nun erfährt Val von Spider-Woman, dass Deathweb hinter ihr her ist. Da erzählt ihr Val den Rest der Story.
Vals Abwesenheit nutzte der Manipulator, um eine Variante des Serums herzustellen. So wurde aus einem Wachmann Therak Schließlich wurden auch Dr. Yaqua und Noto verwandelt.
Val kümmerte sich um Dr. Napier, der sie zum Manipulator führen sollte. Nun bittet Val Spider-Woman, dass sie Deathweb und den Manipulator unschädlich macht. Da wird Spider-Woman klar, dass sie ihre Eltern mit ihrer Flucht nach Peru nur in Gefahr gebracht hat. Sie will ihren Eltern nach Peru folgen. Dies will Val allerdings verhindern. Doch weder sie noch ihre Wachen können Spider-Woman stoppen.

Fazit:
Eigentlich galt Spider-Womans Origin als erzählt und geklärt, wenn man als Leser der Story aus West Coast Avengers # 85 Glauben geschenkt hat. Das Ehepaar Thomas spinnt diese Story aber weiter und beleuchtet den Hintergrund ihrer Origin. Dabei steht Val, eine skrupellose Regierungsbeamtin, im Vordergrund, die Dr. Napier erpresste und so dazu brachte, aus Julia Carpenter Spider-Woman zu machen. So zeigen das Autorenpaar auch auf, wie eng verzweigt Julias Schicksal mit dem der Mitglieder von Deathweb ist.
Noch nicht ganz klar ist mir, wie Spider-Woman Deathweb allein besiegen soll.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Spider-Woman #1 (Vol. 2)

Julia Carpenter war nach Jessica Drew die zweite Spider-Woman. Erstmals trat sie während der Secret Wars in Erscheinung. Später schloß sie sich den West Coast Avengers an. Das Ehepaar Thomas widmete ihr eine eigene vierteilige Serie, die als eine Art Übergang zu Spider-Womans neuem Team, Force Works, zu betrachten ist.


Titel: Deathweb, be not proud
Autoren: Roy Thomas, Dann Thomas
Zeichner: John Czop
Inker: Fred Fredericks
Kolorierung: George Roussos
Lettering: Pat Brosseau
Cover: John Czop
Redaktion: Nel Yomtov
Erscheinungsdatum: 11/1993
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Spider-Woman (II), US Agent, Rachel Carpenter. Liz & Walt Cornwall, Dr. Napier, Therak

Handlung:
Spider-Woman und US Agent fangen ein paar Verbrecher ein. Dabei stört es Spider-Woman, dass US Agent nicht ausreichend Rücksicht auf unschuldige Passanten nimmt.
Sie verabschieden sich, weil Spider-Woman in Eile ist. Sie hatte ihren Eltern, die sie besuchen wollen, versprochen, sie vom Flughafen abzuholen.
Dort begrüßen sie sich herzlich. Dann fährt sie mit ihnen zu ihrem Haus in Newport Beach, einer der vornehmsten Gegenden Los Angeles‘. Als sie ankommen, ist Julia Carpenter so gedankenverloren, dass sie viel zu viele Koffer schleppt. So kann sie sie gerade noch fallen lassen, bevor ihre Eltern bemerken können, wie stark sie aufgrund ihrer Spinnenkräfte ist. Ihre Eltern schwärmen ihr von Peru, wo sie fernab von jeder Zivilisation heimisch geworden sind. Ihren Lebensunterhalt verdienen sie sich damit, dass sie Führungen für Touristen durchführen. Dann macht sie ihr Vater darauf aufmerksam, dass sich ein Freund von ihnen, Dr. Napier, noch melden wird. Doch aufgrund der vorgerückten Stunde und der Reisestrapazen gehen sie zu Bett. Dann klingelt es an der Tür und Dr. Napier, dessen Gesicht vollkommen verschwollen ist, stürzt hinein. Er ist auf der Stelle tot. Ihre Eltern kommen hinzu und sehen, wie Julia den leblosen Köper mühelos hochhebt. Julia redet sich raus und nutzt die allgemeine Verwirrung, um im Garten nachzusehen. Dort trifft sie auf Therak. Es kommt zum Kampf, wobei es Spider-Woman gelingt, Therak von ihrem Haus wegzulocken. Doch dadurch bringt sie unbeabsichtigt zwei Passanten am Yachthafen in Gefahr. Sie kann die Passanten vor Therak retten, aber sie wird selbst von einer Dosis seines Giftes getroffen. Dennoch kann sie ihn überrumpeln und ins Wasser werfen. Anschließend schleppt sie sich geschwächt von dem Gift nach Hause, wo sie auf der Türschwelle vor den Augen ihrer Tochter und ihrer Eltern zusammenbricht.

Fazit:
Das Ehepaar Thomas schließt in Spider-Womans Soloserie an eine Story der Westcoast Avengers # 85 an. Dort wird nicht nur Spider-Womans Origin erzählt, sondern sie kämpfen auch gegen Deathweb, dessen Mitglied Therak ist.
Typisch für die beiden, die ja auch einige Ausgaben für Dr. Strange Sorcerer Supreme schrieben, ist ein Erzählstil, der sehr ins Detail geht, ohne allerdings zu langweilen. So betrachten sie sich genau das Verhältnis zwischen Julia Carpenter und ihren Eltern.
Gespannt darf man als Leser sein, wie die Verbindung zwischen Dr. Napier und Julias Eltern beschrieben wird. Schließlich kennt ja auch Julia Dr. Napier sehr gut.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Sonntag, 23. Oktober 2005

Spider-Man Family #1


Titel: Old Enemies never die!
Autor: Tom DeFalco
Zeichner: Ron Lim
Inker: Norm Rapmund
Kolorierung: Rob Ro
Lettering: Dave Sharpe
Cover: Ron Lim
Redaktion: Molly Lazer
Erscheinungsdatum: 10/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere;
Spider-Man, Spider-Girl, Araña, Miguel, Jack O'Lantern (II), Courtney, Davida, Spider-Ham, Anya the Ant-Girl, J. Jonah Jackal, J. Jonah Jameson

Handlung:
Courtney und Davida überraschen May mit einer brandneuen DVD - die Cartoonabenteuer von "Peter Porker" - und machen so ihre Scherze darüber.
Abends schaut sich May die DVD selbst an und wundert sich, daß ihr Vater ihr nie etwas darüber erzählt hat. Der ist auch nur wenig davon angetan, Porker wiederzusehen.
Er erzählt ihr, daß er versucht hat, herauszufinden, wer hinter dieser Serie steckt,als er auf Araña und Miguel traf, die ebenfalls das Firmengebäude untersuchen wollten.
Sie finden lebensgrosse Puppen von Spider-Man in verschiedenen Kostümen und Stationen seines Lebens. Plötzlich fangen diese Puppen an, lebendig zu werden und greifen an.
Während Peter und Anya die Puppen zerstören, findet Miguel raus, wer hinter der ganzen Sachen steckt - es ist Jack O'Lantern, die Nichte von Mysterio.
Damit beendet Peter seine Erzählung. May hingegen wundert sich, daß diese DVDs vom gleichen Hersteller sind, wie damals von der Serie.
Sie sucht nun selbst das Firmengebäude auf und findet Jack. Doch diese ist scheinbar nur ein Roboter und May muss ohne Ergebnisse abziehen.
Was sie nicht weiß - Anya und Miguel stecken nun dahinter und dies war ein Test, da Anya mit dem Gedanken spielt, May in ihre Organisation aufzunehmen.

Weitere Inhalte:
  • "Tangled Webs"
    Nachdruck von "Spider-Woman #20" (Vol. 1)

  • "If he should punch me!"
    Nachdruck aus "Marvel Tails #1" (Spider-Ham Story)

  • "Spider-Man 2099"
    Nachdruck von "Spider-Man 2099 #1"

  • "The Devil and Mrs. Parker"
    Nachdruck aus "Untold Tales of Spider-Man Annual '97" (Petey Story)

  • "To serve and protect?"
    Nachdruck von "Untold Tales of Spider-Man #1"


  • Fazit:
    Ein spassiges Abenteuer, bei dem man sich allerdings mehr als einmal an den Kopf fasst, warum z.B. Jameson nicht 1 und 1 zusammenzählen kann und Peter Porker als Peter Parker erkennt. eFalco versucht allerdings, dies einigermassen zu erklären, indem er sagt, daß dieser Name Zufall sei und passen würde, wenn man eine Figur "Spider-HAM" nennen würde.
    Ohne grosse Probleme baut DeFalco Araña in seinen Kosmos ein und schliesst sogar zukünftige Auftritte nicht aus, was unter seiner Feder vielleicht sogar richtig gut werden könnte.
    Würde Arañas eigene Serie so gut sein, wäre sie vermutlich nicht eingestellt worden.
    Ansonsten ist es natürlich schön, so kuriose Charaktere wie Spider-Ham wiederzusehen und auch solch obskure Sachen wie die Spinnen-Rüstung aus "Web of Spider-Man".
    Ein schöner Ausflug in die Nostalgie.

    X-Men: Colossus - Bloodline #2


    Titel: -
    Autor: David Hine
    Zeichner: Jorge Lucas
    Inker: Jorge Lucas
    Kolorierung: Tom Chu
    Lettering: Dave Sharpe
    Cover: Chris Bachalo
    Redaktion: Mike Marts
    Erscheinungsdatum: 12/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Colossus, Larisa Mishchenko, Kirill, Vladimir, Mr. Sinister

    Handlung:
    Larisa erzählt Peter von Rasputin und seinem Werdegang und das sie definitiv von ihm abstammen. Zudem glaubt sie, daß er ein Mutant war.
    Und jemand tötet diese gesamte Blutlinie, von der nur noch sie, Peter und ihr Onkel Vladimir übrig sind... und diesen wollen sie jetzt suchen.
    Sie machen sich daran zu packen, als Larisa von zwei Männern angesprochen wird. Doch Colossus verprügelt diese Männer. Die waren jedoch nur Polizisten.
    Larisa und Peter reisen mit dem Zug weiter und Larisa erzählt ihm, daß sie glaubt, daß Raspustins Verrücktheit auf die ganze Familie übergegangen ist. Er selbst hatte schon entsprechende Phasen, Illyana und Mikhail ebenfalls und sie selbst ist Ritzerin, weil sie keinen Sinn im Leben sieht.
    Später fahren sie mit dem Auto zu Vladimirs Hütte, doch sie werden von drei düsteren Gestalten verfolgt.
    Peter und Larisa finden Vladimir und der sagt ihnen, daß Rasputin sie hergerufen hat und er kennt sogar den Mörder. Es ist der düstere Mann mit der Kapuze, der plötzlich hinter ihnen steht... Sinister!

    Fazit:
    Hine spinnt seine Story gekonnt weiter und schaffte es, den Rasputin-Bezug sogar halbswegs logisch einzuflechten. Daß es auf Sinister hinausläuft ist zwar etwas überraschend, aber auch nicht besonders originell.
    Insgesamt hat die Story eine sehr deprimierende Stimmung, die von den düsteren Zeichnungen noch unterstützt wird. Und da David Hine der Autor ist, kann man wohl avon ausgehen, daß Larisa auf der Strecke bleiben wird.

    Supreme Power: Hyperion #2


    Titel: Falling Angels Part 2
    Autor: J. Michael Straczynski
    Zeichner: Dan Jurgens
    Inker: Klaus Janson
    Kolorierung: Raul Trevino
    Lettering: Dave Sharpe
    Cover: Mike Deodato Jr.
    Redaktion: Warren Simons
    Erscheinungsdatum: 12/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Hyperion, Emil Burbank (Master Menace), Raleigh Lund (Shape), Arcanna Jones (Moonglow), Al Gaines (Nuke), Dr. Spectrum (Cameo), Amphibian (Cameo), Power Princess (Cameo), Blue Eagle (Cameo), Golden Archer (Cameo), Tom Thumb (Cameo), Nighthawk (Cameo), Haywire? (Cameo), Inertia? (Cameo), Lady Lark? (Cameo),

    Handlung:
    Burbanks Team konfrontiert Mark in der Wildnis. Da sie ihn dazu bringen wollen, mit ihnen zu kommen und Mark Burbank deutlich zu verstehen gibt, daß er allein gelassen werden will, kommt es zum Kampf. Shape, der ähnliche Kräfte wie Blob hat, scheint Mark erst bändigen zu können, wird dann aber dennoch ausgeschaltet. Hyperion haut daraufhin ab, aber Arcanna stellt ihm praktisch einen ganzen Berg in den Weg. Dies gibt Nuke die Möglichkeit, loszulegen und nach einem bombastischen Gefecht sind sowohl Nuke als auch Hyperion geschwächt.
    Da greift Arcanna wieder an, doch es kommt zu einem Blackout - und Mark ist weg.
    Burbank ruft sein Team zum Rückzug und es geht zurück in die Zivilisation - doch da hat sich einiges verändert - in der Stadt klafft ein riesiger Krater und über der Stadt schwebt die... Squadron Supreme?!
    Ein Passant erzählt Burbank und dem Rest des Teams, das die Helden sich zu den Königen der Welt ernannt haben, aber anfingen, sich gegenseitig zu bekämpfen - mit sichtbaren Resultaten.
    Nur noch wenige stellen sich ihnen in den Weg. Einer davon ist... Nighthawk!

    Fazit:
    Wha? Huh? Was ist denn jetzt kaputt? Plötzlich befindet sich Burbanks Team in einer alternativen Realität? Was für einen Sinn macht das denn?
    Offenbar setzt Straczynski storytechnisch ungefähr im letzten Drittel von Gruenwalds "Squadron Supreme"-Serie an (auch wenn diese Squadron wieder optisch eine andere ist), da es auch dort zu einem Krieg der Superwesen kam.
    Kann interessant werden, aber erneute stellt man sich die Frage, warum "Hyperion" im Titel erwähnt wird, da dieser kaum auftaucht.
    Ein besserer Titel wäre vielleicht "Supreme Power: Menace" oder etwas ähnliches gewesen.

    Exiles #71

    Titel: World Tour - House of M Part 3
    Autor: Tony Bedard
    Zeichner: Paul Pelletier
    Inker: Rick Magyar, Drew Hennessy, Dave Meikis
    Kolorierung: Wil Quintana
    Lettering: Dave Sharpe
    Cover: Paul Pelletier
    Redaktion: Mike Marts
    Erscheinungsdatum: 12/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Mimic, Blink, Morph, Sabretooth, Beak, Heather, Prometeus, Angel (III), Moira MagTaggert, Colossus (Flashback)

    Handlung:
    Heather weiß, wie die X-Men damals Proteus aufgehalten haben und teilt dies Sabretooth mit. Doch Kevin bekommt das ebenfalls mit und verdreht die Realität, so das er sich den Tallus anschauen kann und über diesen kurz in die Zentrale der Timebreaker eindringen kann. Er beginnt, sich Informationen downzuloaden, doch Heather gelingt es, die Verbindung abzubrechen.
    Damit sind die Exiles allerdings auch auf sich alleingestellt und Proteus lässt sie ihre grössten Alpträume durchleben.
    Da zieht Moira ihre Waffe und schiesst auf ihren Sohn. Dieser muss dadurch die Hülle von Angel zurücklassen und stürzt sich auf Moira. Bevor er sie jedoch übernehmen kann, erschiesst sie sich.
    Mimic verwandelt seinen Körper in organischen Stahl und greift Proteus an. Da er jedoch geschworen hat, nie wieder jemanden zu töten, zögert er - und Moiras Sohn nutzt dies, um ihn zu übernehmen.
    Nach einem kurzen Kampf nutzt Kevin seine Informationen von den Timebreakern und verschwindet in eine andere Dimension.
    Gleichzeitig beginnt die Scarlet Witch auf Genosha, die Realität erneut zu verformen und Heather muss alle Exiles zurückholen. Angel, die Blink mit dem Renegationserum heilen konnte/wollte, und Beak bleiben jedoch zurück und müssen darauf hoffen, daß sie in der neuen 616er-Realität weiterhin existieren.

    Fazit:
    Was für ein Ritt! Bedard überzeugt mit diesem Heft vollkommen. Hammerharte Action, Drama en Masse und Spannunf hoch drei.
    Auch die Beak-Hasser stellt er zufrieden, da er diesen Charakter aus dem Team genommen hat. Proteus als übermächtiger Feind ist zudem eine gute Wahl und so heisst es "Nachste Haltestelle: New Universe"!

    Samstag, 22. Oktober 2005

    Amazing Spider-Man #138 (Vol. 1)

    Titel: Madness Means…The Mindworm!
    Autor: Gerry Conway
    Zeichner: Ross Andru
    Inker: Frank Giacoia, David Hunt
    Kolorierung:Petra Goldberg
    Lettering: Annette Kawecki
    Cover: Gil Kane
    Redaktion: Roy Thomas
    Erscheinungsdatum: 11/1974
    Deutsche Fassung I: Die Spinne #139 (W)
    Deutsche Fassung II: Spider-Man Komplett #12 (P)
    Übersetzung: Reinhard Schweizer (P)


    Charaktere;
    Spider-Man, Flash Thompson, Mindworm

    Handlung:
    Peter Parker denkt noch über seine letzte Begegnung mit Harry Osborn als Green Goblin nach. Da das Haus fast komplett zerstört wurde, wird Peter Parker von seinem Vermieter vor die Tür gesetzt. Also ruft Peter Parker alle Freunde an, die er hat. Leidre hat keiner genügend Platz, ihn aufzunehmen. So bleibt nur noch Flash Thompson, der ihn gerne bei sich aufnimmt. Peter Parker wundert sich, als ihn der Taxifahrer zu Flash Thompsons Wohnung bringt. Er hat nicht geahnt, dass Flash so weit außerhalb wohnt.
    Peters Ankunft wird von einem Mann beobachtet, der sich Mindworm nennt.
    Flash Thompson und Peter Parker unterhalten sich so lange, bis sie müde werden. Doch als Flash Thompson eingeschlafen ist, will sich Peter die Gegend als Spider-Man ansehen. Kaum unterwegs wundert sich Spider-Man, dass einige Leute wie Zombies in Trance zum Strand kaufen. Dies will er Flash erzählen, aber als er wieder in der Wohnung ist, ist Flash nicht mehr anwesend.
    Also folgt Spider-Man wieder der Menschenmenge, in der nun auch Flash Thompson ausmachen kann. Doch der hypnotische Ruf, vor dem ihm sein Spinnensinn warnt, lockt auch Spider-Man zu einem Haus, wenn er auch noch Kontrolle über sich hat.
    Während der Mindworm mehr Energie als je zuvor empfängt, denkt er über seine Kindheit nach. Die Regierung hatte ein Testgelände eröffnet. Viele Anwohner bekamen missgebildete Kinder, aber diese Kinder starben alle - bis auf ihn. Schon früh erkannte der Mindworm seine hypnotischen Fähigkeiten und tötete kurzerhand seine Eltern.
    Auch die Polizei wird auf die Menschenmenge aufmerksam. Daher lassen sie die Anti-Terror-Einheit benachrichtigt.
    Derweil hat der Mindworm auch Spider-Man in der Menschenmenge ausfindig gemacht. Er lässt Spider-Man sofort angreifen. Natürlich kann sich Spider-Man behaupten, aber er will auch niemanden verletzen. Doch Spider-Man weiß, dass der Mindworm in dem Haus sitzt. Spider-Man dringt in das haus ein und findet den Mindworm. Der Mindworm attackiert Spider-Man mit seinen hypnotischen Kräften. Spider-Man geht zu Boden, aber dank seiner Willenskraft gibt er sich nicht geschlagen. Spider-Man trifft den Mindworm - allerdings nicht entscheidend. So kann der Mindworm mit seinen Kräften zurückschlagen. Er will Spider-Man töten. So kämpfen sie verbissen miteinander, bis Spider-Man erkennt, dass Mindworms Kräfte mit dem Gehör zusammenhängen. Also schlägt er ihm auf beide Ohren. So fallen auch die hypnotischen Fesseln von den Leuten ab, die wieder ihrer Wege gehen. Der Mindworm ist nur noch ein Häufchen Elend, das von der Polizei eingesammelt werden muss. Nun kommt Peter Parker hinzu und schlägt vor, dass sie nach Hause gehen.

    Fazit:
    Der Mindworm hat nie zu Spider-Mans großen Gegnern gehört und ist streng betrachtet noch nicht einmal ein richtiger Superschurke. Er will nicht de Weltherrschaft o.ä. an sich reißen, sondern sich einfach nur von der mentalen Energie der Leute ernähren und nicht einsam sein. Wäre da nicht die fiese Origin des Mindworms könnte man als Leser Mitleid mit ihm haben.
    Eigentlich ist für die Continuity Spider-Mans viel wichtiger, dass zwischen Peter Parker und Flash Thompson eine echte Freundschaft entsteht, die bis heute, also auch über 30 Jahre später, immer noch ihre Bedeutung und Gültigkeit hat. So taucht auch der Mindworm über 30 Jahre später wieder in Jenkins‘ Spectacular Spider-Man (Vol. 2) #22 auf, wo er auch sein zumindest vermeintliches Ende findet.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

    Cable/Deadpool #21


    Titel: Bosom Buddies Part 2 - Friendly Fire
    Autor: Fabian Nicieza
    Zeichner: Patrick Zircher
    Inker: M3TH
    Kolorierung:Gotham
    Lettering: Cory Petit
    Cover: Patrick Zircher
    Redaktion: Nicole Wiley
    Erscheinungsdatum: 12/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -


    Charaktere;
    Deadpool, Cable, Diamondback, Black Mamba, Asp, Weasel, Iron Fist, Luke Cage, Cat, Black Box

    Handlung:
    Deadpool kloppt sich mit Iron Fist, während Luke Weasel daran hindert, abzuhauen. Gegen die geballte Macht der zwei "Heroes for Hire" hat Wade aber nichts entgegenzusetzen, aber er ist ja nicht allein - Cable taucht auf und verpasst Cage erst mal eine. Die Prügelei geht weiter.
    Die drei B.A.D. Girls versuchen unterdessen mit Hilfe der Videokamera herauszufinden, wer ihren Auftrag vergeigt hat, als sich der Kampfschauplatz leicht... verlagert und Cable die drei Mädels dazu bewegen kann, ihm die Videoaufzeichnungen auszuhändigen.
    Allerdings können die drei Mädels dank Black Mambas Kräften entkommen.
    Es stellt sich später heraus, daß Weasel doch schuldig ist und Wade angelogen hat. Allerdings wurde er von einem Angreifer überrascht.
    Cable hat so seine Ahnung, wer der Übeltäter ist und macht sich mit Deadpool an die Verfolgung, während Weasel dem Sicherheitspersonal übergeben wird.
    Auch die drei Mädels haben herausgefunden, wer der Angreifer ist - es ist Shen Kuei, besser bekannt als Cat, der das sogenannte Dominus Objective für seinen Boss, Black Box, rauben sollte.

    Fazit:
    Action, Spaß und Gekloppe. Nicieza fährt seinen eingeschlagenen Kurs weiter. Natürlich dürfen auch wieder ein paar Seitenhiebe auf die "New Avengers" bzw. Bendis' Schreibstil nicht fehlen.
    Zircher zeichnet so atemraubend wie immer.