Mittwoch, 21. September 2005

Thor Annual 2001

Titel: When fall the Gods!
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Tom Grummett
Inker: Al Vey, Karl Kesel, Scott Hanna
Kolorierung: Joe Rosas
Lettering: Richard Starkins
Cover: Steve Lightle
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 03/2001
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 1) #20
Übersetzung: Reinhard Schweizer



Charaktere:
Thor, Beta-Ray Bill, Hercules, Christine, Zeus, Der Stumme, Desak

Handlung:
Während Jake Olson und Christine als Sanitäter tätig sind, verhindern Beta-Ray Bill und Hercules, dass sie getötet werden. Während Christine die Verletzten im Krankenwagen abtransportiert, verwandelt sich Jake Olson in Thor.
Dann bringt Thor sich selbst, Beta-Ray Bill und Hercules zum Olymp, auf dem sie schon von Zeus erwartet werden. Dort befindet sich der Stumme, dessen Auftauchen immer Unheil bedeutet. Hercules will ihn angreifen, aber der Stumme lässt ihn erst gar nicht an sich heran. Er öffnet eine Pforte, die sie durchschreiten. Dort sehen sie den Olymp in Trümmern. Zeus ist tot. Dann sendet sie der Stumme in eine andere Welt. Dort will ein Priester seine Tochter opfern, um die Götter gnädig zu stimmen. Obwohl dem Priester abgeraten wird, opfert er schließlich seine Tochter und erleidet einen schmerzvollen Verlust. Während sich Hercules noch fragt, was das mit ihnen zu tun hat, geht die Vorführung des Stummen weiter. Er zeigt ihnen nun, wie ein Kampfroboter das Volk bedroht.
Die geisterhafte Ratgerberin des Priesters verwandelt sich in Desak, den Schlächter der Götter. Er scheint auch derjenige zu sein, der den Olymp verwüstet hat.
Mit Mjolnir transportiert sich Thor mit seinen Freuden zu dem Ort, an dem Desak nun wütet.
Dieser will wieder eine Welt von ihren Göttern befreien. Gegen den Widerstand des Volkes greift Desak die Götter an. Da kommen Thor, Hercules und Beta-Ray Bill hinzu. Doch gegen Desak können sie nichts ausrichten. Unterdessen greifen die Götter aus Rache das Volk an, das sie anbetet. Thor und Hercules lassen von Desak ab und greifen stattdessen die Götter an.
Während sie Hercules beschäftigt, löscht Thor das Feuer, das sie entfacht haben mit einem Gewitterregen. Desak wartet bei den toten Göttern auf Thor, der ihm entgegnet, dass er nun zwar von dem Volk verehrt wird, aber dass ihm dies nichts bedeutet. Er bietet nur seine Hilfe an. Desak verschwindet, aber Thor weiß, dass Desak bestimmt noch einmal auftauchen wird.

Fazit:
Jurgens legt hier eine mehr als interessante Geschichte vor, mit der er Kritik an allen übt, die einer Religion oder Göttern folgen, ohne diese zu hinterfragen. Welche Religionen dies ein könnten, möchte ich hier nicht vertiefen.
Betrachtenswert ist aber Desak. Irgendetwas muss ihn umgeben, was ihm die Macht verleiht, Götter zu töten. Mit diesem Annual wird einmal mehr deutlich, dass Jurgens einmal mehr eine Serie angeht, um den Charakter nachhaltig zu verändern.
Was DC bei Superman und auch Marvel bei Spider-Man wieder rückgängig gemacht haben und im Fall von Spider-Man sogar rückgängig machen mussten, sc5heint zumindest bisher bei Thor zu funktionieren. Der doch manchmal sehr eindimensionale Charakter erhält mehr und mehr Profil und es macht richtig Spaß, dies zu beobachten.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #38 (Vol. 2)


Titel: Cometh the Storm
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Stuart Immonen
Inker: Scott Koblish
Kolorierung:Dave Kemp
Lettering: Oscar Gongorra
Cover: Barry Windsor-Smith
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 08/2001
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 1) #22
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Thor Girl, Odin, Lady Sif, Enchantress, Uatu, Loki, Karnilla

Handlung:
An der norwegischen Küste hat eine Katastrophe gewütet. Während Lady Sif und Thor geschlagen vor dem Destroyer liegen, zweifelt Odin, was zu tun ist. Uatu kennt offensichtlich die Zukunft, aber er schweigt.
Derweil schlägt der Destroyer immer wieder auf Thor ein und schleudert sogar Mjolnir weg, so dass sich Thor in Jake Olson verwandelt.
Odin weiß, dass er handeln muss, aber er zögert noch immer.
Derweil ist sich Karnilla nicht sicher, ob ihr Plan gelingt. Doch Loki weiß, dass Odin zu spät kommen wird.
Odin begibt sich nun endlich auf seinen Weg zur Erde. Doch unterwegs wird er von einem Monster angegriffen.
Jake Olson lässt ein Auto gegen den Destroyer krachen, aber er hat einfach nicht den erforderlichen Erfolg. So überlegt auch die Enchantres, was zu tun ist und entdeckt den Körper Thor Girls.
Sie übergibt Jake Olson den Hammer Thor Girls, aber Odin, der das Monster mittlerweile besiegt hat und auf der Erde angekommen ist, zweifelt, ob dies ausreicht.
Jake Olson verwandelt sich in Thor und stellt sich dem Destroyer entgegen. Sie kämpfen verbissen miteinander, bis Odin von Thor überzeugt ist und das Leben aus dem Destroyer entfernt und wieder dahin schickt, wohin es gehört.
Als sich Loki und Karnilla noch wundern, warum sich das Bild vor ihnen auflöst, ist schon Thor Girl bei ihnen angekommen und kündigt eine gerechte Strafe für sie an.
Uatu dagegen weiß, dass eine Katastrophe unabwendbar geschehen wird.

Fazit:
Mit dieser Story verstrickt sich Jurgens erstmals in Widersprüche. Fast zu lange überlegt Odin, ob er eingreifen soll. Dabei lese ich das erste Mal, dass Odin offensichtlich so etwas wie Angst empfindet. Gleichzeitig testet er aber Thor, ob er sich dem Destroyer in den Weg stellt, obwohl er eigentlich verletzt und nahezu chancenlos ist.
Ich denke aber, dass diese Story eigentlich nur den Weg für das ebnet, was Jurgens eigentlich erzählen will. Hierauf lassen zumindest Uatus Andeutungen eindeutig schließen.
Entsetzlich ist das Cover dieses Heftes, was besonders bedauerlich ist, weil gerade der Jurgens Run eigentlich mit schönen, teilweise wundervoll gestalteten Cover gesegnet war.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #37 (Vol. 2)


Titel: Valor's Cauldron
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Jim Starlin
Inker: Al Milgrom
Kolorierung:Dave Kemp
Lettering: Wes Abbott
Cover: Andy Kubert
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 07/2001
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 1) #21
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Odin, Lady Sif, Enchantress, Uatu, Destroyer, Karnilla, Keith Kincaid, Marnot, Sutur

Handlung:
Uatu erscheint in Asgard, was sogar Odin erschrickt. Uatu kündigt Gefahr fürs gesamte All an. Uatu zeigt Odin die Gefahr fürs All in Form des Destroyers, der durch Tarene beseelt wird. Als Odin dann noch erfährt, dass Loki dahinter steckt, wird er wütend. Auch Uatu zeigt Bilder von Thors „Herrschaft“.
Doch dann zeigt Uatu wieder Bilder vom Kampf Thors gegen den Destroyer, den er nicht bekämpft. Er weiß, dass Tarenes Leben wichtiger für das Universum als alles Andere ist.
Karnilla triumphiert und Loki freut sich zum Schein mit. Doch ihm ist es nicht wichtig, dass Balder im Falle von Thors Tod Prinz von Asgard werden könnte.
Odin sieht die Bilder und überlegt verzweifelt, was zu tun ist.
Für Thor sieht es immer schlechter aus. Auch Lady Sif kann den Destroyer nicht stoppen, während Keith als nicht menschlich von Marnot erkannt wird. Keith bringt ihn um. Marnot verwandelt sich in Hescamar.
Der Kampf zwischen Thor und Destroyer tobt weiter. Thor hat keine Chance und liegt bewußtlos am Boden. Da öffnet der Destroyer langsam sein Visier.
Derweil verwandelt sich der Mann der Flammen erzeugen kann, in Sutur.

Fazit:
Etwas überraschend hat Jim Starlin als Gastzeichner den Bleistift übernommen. Bisher habe ich ihn eher als Zeichner seiner eigenen Stories gekannt. Sehenswert sind seine Zeichnungen auf jeden Fall.
So hat auch der zweite Teil der Story einiges zu bieten. Odin ist ratlos, ob er seinem Sohn helfen soll und wieder steht die „Herrschaft“ im Vordergrund, von der auch Uatu weiß. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Jurgens genau diese Herrschaft in den Vordergrund der weiteren Handlung rücken wird.
Auch das Auftauchen Suturs am Ende lässt den Leser nicht zum Atmen kommen. Genau dieser Sutur hat sich bereits in der Vergangenheit als einer der gefährlichsten Feinde der Menschheit herausgestellt.
Der Tod Hescamars stimmt traurig. Mir hat dieser Rabe, der vor nichts und keinem Respekt hatte, gefallen. Doch hieraus ergibt sich direkt die nächste Frage:“ Wer oder was steckt in Keith Kincaid?“

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #36 (Vol. 2)


Titel: Lighting the Fuse
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Walter Taborda
Inker: Walter Taborda
Kolorierung:Gregory Wright
Lettering: Richard Starkins
Cover: Ian Churchill
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 06/2001
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 1) #21
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Loki, Karnilla, Dr. Foster, Hannah, Lady Sif, Keith Kincaid, Christine, Thor Girl, Volstaag, Destroyer, Hescamar

Handlung:
Während Fischer auf hoher See ein Amulett finden, hat Loki als Jake Olson einen schweren Stand im Gefängnis. Die Lage wird für ihn sogar bedrohlich, doch dann erstarren seine Angreifer. Dahinter steckt Karnilla. Sie will, dass Loki Thor tötet, damit Balder, den sie liebt, in Odins Gunst steigt. Sie ermöglicht, dass Lokis Geist freikommt. Doch dieser hat natürlich eigene Pläne. Er will natürlich Thor und Balder töten.
Derweil bringt Lady Sif Jake Olson ins Krankenhaus. Er leidet unter schwersten Verbrennungen. Dr. Foster glaubt, dass Jake Olson nur durch Thor gerettet werden kann. Doch Lady Sif weiß, dass Odin Thor in einen Sterblichen verwandelt hat, während sich Christine über Keith Kincaid wundert
In Asgard wird gefeiert, da die Trolle besiegt wurden. Doch dann erscheint Thor Girl und warnt, dass Thor bald sterben wird, wenn er nicht wieder zum Asen werden darf. Odin will jedoch Thor bestrafen, weil er Asgard in größter Not nicht geholfen hat. Thor Girl will nun Thor auf ihre Art helfen. Da warnt Volstaag vor der nächsten Gefahr. Im Keller hat er Geräusche vernommen, die sich anhörten, als haben sich Gefangene befreit. Loki beobachtet erst einmal die ganze Situation um Jake Olson. Als er Thor Girl sieht, schlüpft er in den Körper eines Mannes und berührt Thor Girl. Er gibt an, dass Thor Girl als Thors Mörderin bekannt werden wird.
Als der Destroyer in New York Amok läuft, verwandelt Hescamar Jake Olson in Thor. Thor stellt sich dem Destroyer entgegen und spürt, dass Tarene in ihm steckt.
Derweil hat das Fischerboot wieder angelegt. Die Mannschaft ist tot bis auf den Träger des Amuletts, der die große Ankunft prophezeit. Der Träger des Amuletts kann jeden zum Brennen bringen. Derweil bemerkt Heimdall, dass sich jemand Asgard nähert, den Odin sofort erkennt.

Fazit:
Mit der vorliegenden Ausgabe hat Jurgens seine Saga „Raum und Zeit“ unterbrochen. Ich denke, dass ihm Kubert nicht zur Verfügung stand, aber dass er diese Story von ihm durchgehend gezeichnet haben wollte.
So geschieht das, was geschehen musste. Loki wird befreit und stiftet natürlich auch gleich Unheil. Dennoch stört es mich als ordnungsliebender Leser, dass Jurgens den einen Run zugunsten einer ganz anderen Story unterbricht. Ich bin gespannt, wie es mit der Saga „Raum und Zeit“ weitergeht, obwohl mich natürlich auch Asgards Besucher interessiert. Panini hat bei der deutschen Ausgabe das Problem elegant gelöst, indem sie die # 37 in Thor Nr. 20 und die # 36 in Thor # 21 veröffentlicht haben.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #35 (Vol. 2)

Titel: Across All Worlds
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Andy Kubert
Inker: Scott Hanna
Kolorierung:Gregory Wright, Joe Rosas
Lettering: Wes Abbott
Cover: Andy Kubert
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 05/2001
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 1) #19-20
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Thor Girl, Gladiator, Ulik, Hannah, Amanda, Christine, Balder, Lady Sif, Tomorrow Man, Heimdall

Handlung:
Tomorrow Man schaut sich noch einmal an, wie Gladiator Thor anscheinend besiegt hat. Amanda ist geschockt, als sie den brennenden Jake sieht und erstickt die Flammen. Per Handy ruft sie Hilfe, aber da kommt schon Gladiator.
Hannah verteidigt Jake Olson vor Gladiator, aber da kommt schon Thor Girl hinzu. Gegen sie hat Gladiator kein Mittel, während Christine dazugekommen ist und versucht, Jake wieder zu beleben.
Derweil greifen die Trolle Asgard an. Lady Sif ist vollkommen überrascht. Offensichtlich hatte sie die Situation unterschätzt.
Inzwischen hat Gladiator wohl doch ein Mittel gegen Thor Girl gefunden. Er schließt sie in einem Gefängnis aus Eis ein.
Christine weiß, was zu tun ist. Im Krankenwagen fährt sie Jake Olson zu Mjolnir. Sie legt Jakes Hand auf Mjolnir, aber Gladiator ist schon da, um die Verwandlung zu verhindern.
Thor und Gladiator kämpfen verbissen miteinander. Gladiator offenbart Thor, das er ihn angreift, weil er in der Zukunft Verbrechen begehen wird. Thor ist entrüstet, dann kommt ein Jumbo Jet auf sie zu.
Christine flüchtet, weil sie ihre wahre Identität noch verbergen will.
Derweil lernen Hannah und Dr. Foster Jakes Mutter kennen.
Hela und Volla durchschreiten ihr Reich. Hela will eine bestimmte Seele für sich.
Der Kampf in Asgard tobt. Ulik will Odin, der noch immer schläft, töten. Balder stellt sich ihm entgegen, während Lady Sif Thor auf der Erde sucht. Erst einmal hilft sie Thor Girl, sich zu befreien.
Thor und Gladiator arbeiten zusammen, um den Absturz des Flugzeugs zu verhindern. Dann tobt ihr Kampf weiter, den Thor Girl entschlossen beendet. Lady Sif bittet Thor nach Asgard, um Odin zu retten.
Dort angekommen ist Odin gerade noch rechtzeitig erwacht, bevor Ulik Odin töten kann. Gladiator bittet, dass Odin seinen Sohn tötet. Odin wundert sich, dass Gladiator von der Herrschaft weiß und schickt ihn mit seinem Zepter fort. Dann weißt er Thor zu Recht, weil Thors erste Sorge trotz großer Gefahr für Asgard Midgard galt. Um ihn zu erziehen, lässt er ihn in seine sterbliche Gestalt schlüpfen. In dieser hat Jake Olson schwerste Brandverletzungen und bricht zusammen.
Nach dem Scheitern Gladiators sieht Tomorrow Man eine düstere Zukunft auf die Erde zukommen.
Unterdessen verwandelt sich Christine in Enchantres.

Fazit:
Diese Story dürfte eine der temporeichsten sein, die uns Jurgens bisher bei Thor präsentiert hat. Da ist nicht nur der Kampf zwischen Thor Girl und Gladiator, da ist natürlich auch Jakes Kampf ums nackte Überleben und der Angriff der trolle auf Asgard.
Ganz klarer Höhepunkt der Story ist nicht etwa das beherzte Eingreifen Thor Girls, die Gladiator zunächst ganz schön einheizt, sondern Christines Reaktion auf Jakes lebensgefährliche Verletzungen. Sie fährt nicht etwa ins Krankenhaus, sondern zu Mjolnir. Woher weiß sie das? Wer ist sie? Ich bin auf Jurgens‘ Erklärung gespannt.
Die Tatsache, dass die Trolle überhaupt Asgard angreifen, zeigt endgültig, dass Lady Sif als Herrscherin leider versagt hat. Mal sehen, was Thor oder Odin dazu sagen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #34 (Vol. 2)


Titel: Man of Tomorrow
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Andy Kubert
Inker: Scott Hanna
Kolorierung:Gregory Wright
Lettering: Richard Starkins
Cover: Andy Kubert
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 04/2001
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 1) #19
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Thor Girl, Jarvis, Cal Kramer, Ulik, Hannah, Amanda, Christine, Balder, Lady Sif

Handlung:
Jarvis erhält Besuch on einem Cal Kramer, der sich als Reporter des Daily Bugle ausgibt.
Jarvis wimmelt ihn ab, aber noch im Gehen droht Kramer Thor mit dem Tod.
Thor versucht Tarene davon zu überzeugen, dass sie die Erde verlassen soll. Doch sie denkt gar nicht daran und gibt ihm eine Demonstration ihrer Macht.
Thor Girl lässt nicht locker und fordert Thor regelrecht heraus, bis er ihrem Bleiben auf der Erde zustimmt.
So werden Thor zu Jake Olson und Thor Girl zu einem Teenager, der noch keinen Namen hat. Dies wird von Kramer beobachtet.
Im Land der Trolle fühlt man sich ignoriert. Der Winter, der auch über ihr Land getobt hat, hat die Ernte vernichtet und Asgard hat bisher nichts dagegen unternommen.
Im Krankenhaus wird Jake Olsons Ankunft nur von Hannah erfreut registriert. Amanda ist eingeschnappt, weil sich Jake von ihrer Mutter getrennt hat. Jake Olson stellt Tarene als eine Cousine vor. Dann kommt Christine hinzu und gibt Jake einen Kuss, der überhaupt nicht reagieren kann. Amanda rastet aus und läuft davon. Jake folgt ihr, allerdings umsonst.
Balder besucht derweil Lady Sif und warnt sie vor den Trollen.
Unterdessen nimmt Kramer Amanda gefangen und empfängt den heranstürmenden Jake Olson mit einem Hitzeblick. So verwandelt sich Cramer in Gladiator und Jake in Thor. Es kommt zum Kampf, in dem es Gladiator gelingt, Mjolnir wegzuschlagen, so dass sich Thor wieder in Jake Olson verwandelt und als dieser brennt er aufgrund des Hitzeblickes.

Fazit:
Jurgens bleibt seinem Schema treu. Er stellt eine Story in den Vordergrund, versieht diese mit einem Nebenstrang und bereitet auf einer anderen Ebene im Grunde den nächsten Handlungsfaden schon wieder vor.
Dies gestaltet sich konkret so. Haupthandlung ist zunächst Thors Kampf gegen Gladiator, dessen Motiv noch nicht enthüllt wurde. Die irdische Nebenhandlung ist nichts Anderes als Jakes „Verhältnis“ zu Christine, über die ja eigentlich auch wenig bekannt ist. Ich bin mir fast sicher, dass Jurgens hier noch einen Pfeil im Köcher, sprich eine Überraschung, hat.
Die kommende Haltung dürfte Asgards Haltung und vielleicht sogar Kampf gegen die enttäuschten Trolle sein. Lady Sif ist eine große Kriegerin, aber eine schlechte Regentin, sonst hätte sie schon längst auf die Belange der Trolle reagiert.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #33 (Vol. 2)

Titel: The Million Dollar Debut of Thor Girl!
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Stuart Immonen
Inker: Wade von Grawbadger
Kolorierung:Joe Rosas
Lettering: Richard Starkins, Wes Abbott
Cover: Andy Kubert
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 03/2001
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 1) #18
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Beta-Ray Bill, Thor Girl, Nulltron, Jake Olsons Mutter, Lady Sif, Balder

Handlung:
Während Thor Girl auf der Erde Thor sucht, kämpft dieser gegen Nulltron, dessen Namen darauf basiert, dass er seine Gegner in Nichts verwandelt. Nulltron macht mit Thor kurzen Prozess, doch es handelt sich nur um einen nachgebauten Roboter. Unbekannte glauben, dass Nulltron den echten Thor ebenso besiegen kann.
Jake Olson wartet bis seine Mutter wieder zu sich kommt und stellt ihr Beta-Ray Bill als Freund Thors vor. Jake ist froh, als er die Begegnung mit seiner vermeintlichen Mutter hinter sich gebracht hat, während ihm Beta-Ray Bill vorschlägt, sie Odin vorzustellen.
Derweil sorgt sich Lady Sif um Odin, der noch immer seinen Schlaf hält. Balder spricht ihr Mut zu.
Nulltron ist nun in New York angekommen und sucht Thor.
Christine und Jake Olson gehren ihrer Arbeit nach. Da kommt Christine Jake näher, der den Aufruhr um Nulltron nur zu dankbar als Ablenkung annimmt.
Jake Olson verwandelt sich in einer Seitenstraße unbeobachtet zu Thor und greift Nulltron an. Thor hat keinen leichten Stand, bis Thor Girl dazukommt. Gemeinsam besiegen sie Nulltron rasch.
Gesandt wurde Nulltron vom Tomorrow Man, der nun Gladiator in die Vergangenheit schicken will, um Thor zu töten.

Fazit:
Nun, einem Thor Girl sehe ich nach wie vor skeptisch entgegen. Ich bin mir noch nicht sicher, wohin das führen wird. Immerhin bin ich erstaunt, dass Thor Tarene erkennt. Zweifellos nimmt er hier die Rolle des Vermittlers zwischen Leser und Autor ein.
Immonen vertritt Kubert recht ordentlich in dieser Story, wenn er auch nicht ganz seine Klasse erreicht.
Wieder einmal geht es für Thor ums Ganze, wenn es ihm auch noch nicht bewußt ist, denn der Tomorrow Man trachtet ihm nach dem Leben. Allerdings verstehe ich noch nicht ganz die Rolle des Gladiators, aber ich denke, Jurgens wird uns das schon erzählen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #32 (Vol. 2)


Titel: Forever Kursed
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Andy Kubert
Inker: Scott Hanna, Jesse Delperdang
Kolorierung:Gregory Wright
Lettering: Wes Abbott
Cover: Andy Kubert
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 02/2001
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 1) #18
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Beta-Ray Bill, Malekith, Curse, Lady Sif, Hela, Hogun, Volstaag, Fandrall, Jake Olsons Mutter, Pentigaar

Handlung:
Während Malekith wegen des zugefrorenen Asgards triumphiert, trampelt Curse Thor nieder. Selbst das Totenreich Helas ist vom Untergang bedroht. Doch Hela ist sich sicher, dass sich Asgard wieder erheben wird und dass es von Thor angeführt wird. Thor kann sich tatsächlich aus seiner misslichen Lage befreien. Auch Lady Sif und Beta-Ray Bill sind wieder frei und folgen Thors Hinweis zur Halle der Seelen, in der der Stein der Sonnen liegt. Doch bei Beta-Ray Bill handelt es sich um Malekith, der Lady Sif nur aushorchen wollte.
Doch als Malekith auf Lady Sif einprügelt, wird Beta-Ray Bill so sauer, das er sich aus dem Eis befreien kann. Er greift Malekith an, der aber wiederum von Pentigaar gerettet wird.
Derweil findet Thor den Stein der Sonnen in der Halle der Seelen, in der auch Malekith nun angekommen ist. Doch Lady Sif erwartet ihn bereits und stellt ihn.
Für Beta-Ray Bill sieht es nicht gut aus, bis ihn Thor rettet. Vor dem Stein der Sonnen muss auch Pentigaar weichen. Selbst Curse steht nach einem Kontakt mit dem Stein nicht mehr unter Malekiths Einfluss. Thor verbannt die Truhe des ewigen Winters in eine ferne Dimension und will dann Malekith mit Mjolnir schlagen. Doch Lady Sif bittet, diesen Schlag führen zu dürfen. Vor der Brutalität dieses Schlages stöhnen sogar Curse, Thor, Beta-Ray Bill, Volstaag, Hogun und Fandrall auf.
Dann kehren Thor und Beta-Ray Bill zur Erde zurück, wo sie von Jakes Mutter erwartet werden. Beim Anblick Beta-Ray Bills fällt sie in Ohnmacht.

Fazit:
Gegen die Truhe des ewigen Winters hilft der Stein der Sonnen. Nun, das erscheint mir fast ein wenig einfallslos. Ich bin sicher, das hat auch Jurgens gemerkt und die Bonbons seiner Story ans Ende gesetzt. Dabei läst er wohl bewußt offen, ob Malekith den Schlag Lady Sifs überlebt hat oder nicht.
Mit Sicherheit überlebt hat Jakes Mutter den Anblick Beta-Ray Bills, aber wie kommt Jake aus dieser Nummer raus?

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #31 (Vol. 2)


Titel: Winter's Eternal Moon
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Andy Kubert
Inker: Scott Hanna
Kolorierung:Gregory Wright
Lettering: Wes Abbott
Cover: Andy Kubert
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 01/2001
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 1) #17
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Dr. Foster, Hannah, Mr. Ryan, Beta-Ray Bill

Handlung:
Thor wird auf der Erde bewundert, aber seine Sorge gilt Hogun. Erleichtert erfährt er von Hannah, dass Hogun bereits entlassen wurde.
Mr. Ryan ist mal wieder wütend auf Jake Olson, weil er nicht im Dienst ist. Thor erklärt ihm, dass Jake die Rächer unterstützt hat. Ryan ist natürlich stolz und freut sich, wenig später Jake Olson zu sehen.
Jake Olson geht nach Hause und wundert sich über den Schnee. Als er zuhause ankommt, ist er vollkommen überrascht, Hogun, Volstaag, Fandrall und Beta-Ray Bill in seiner Wohnung vorzufinden.
Nach einer kurzen, aber herzlichen, Begrüßung verwandelt sich Jake Olson in Thor und sie kehren zu Fünft nach Asgard zurück. Dieses finden sie mit Schnee und Eis überzogen vor. Während sich Thor fragt, welche Gefahr Asgard diesmal droht, wird Balder von Malekith gefangen genommen. So fällt ganz Asgard. Nun will Malekith Odin töten, doch da greifen Thor, Beta-Ray Bill, Volstaag, Hogun und Fandrall an. Fast scheint es, als könne Thor die Oberhand gewinnen. Doch dann erkennt er, dass Malekith die Truhe des ewigen Winters geöffnet und sich mit Curse verbündet hat.

Fazit:
Jurgens setzt seine Hommage an Simonson fort und greift vollkommen überraschend auf Curse zurück, auch bekannt als Algrim, der Starke.
Und wieder einmal greift Jurgens auf sein bewährtes Konzept zurück und das Schicksal Asgards und der acht anderen Welten liegt einzig und allein auf Thors Schultern. Ich bin gespannt, wie Jurgens seine Story diesmal angeht, ohne dass dieses „ewige Thor rettet das Universum“ den Leser langweilt. Bisher hat er es auch dadurch immer wieder gemeistert, dass er andere Nebenfiguren mit in die Haupthandlung eingebunden hat. Ich freue mich also auf seine Fortsetzung.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Sonntag, 18. September 2005

Epic Anthology #1

Die Serie, die zuende war, bevor sie überhaupt eine Chance hatte.
Nachdem man Bill Jemas als Chef von Marvel abgesetzt hatte, wurden auch sehr schnell als EPIC Projekte (Jemas hatte das Label wieder ausgebuddelt) auf Eis gelegt (z.B. "Phantom Jack" und "Gray Zone", welche später bei Image erscheinen sollten), mittendrin abgebrochen ("Gun Theory") oder zu Miniserien erklärt (Crimson Dynamo).
Lediglich eine Anthologie sollte noch alle drei Monate erscheinen.
Die in dieser Ausgabe enthaltenen Geschichten waren ursprünglich alle als Miniserien angedacht, die separat erscheinen sollten.
Die erste Ausgabe erschien und knapp 2 Tage später hat man verkündet, daß die Reihe eingestellt wird. Die Verkäufe dieses Heftes waren dementsprechend auch schlecht.
Der Autor von "Young Ancient One" wollte wenigstens die Skripte für die weiteren Hefte auf seiner Homepage veröffentlichenm, aber dies wurde ihm von Marvel verwehrt.
Sehr ärgerlich, daß man hiermit und mit "Gun Theory" vier Geschichten hat, die unvollendet bleiben.

Titel I: Sleepwalker: New Beginnings Part 1
Titel II: Young Ancient One: The Mark of the Ancient One Part 1
Titel III: Strange Magic: New Sheriff in Town Part 1
Autor I: Robert Kirkman
Autor II: Rob Worley
Autor III: Jason Henderson
Zeichner I: Khary Randolph
Zeichner II: Andy Kuhn
Zeichner III: Greg Scott
Inker I: Piere-Andre Dery
Inker II: Andy Kuhn
Inker III: Greg Scott
Kolorierung I: Kanila Tripp
Kolorierung II: Bill Crabtree
Kolorierung III: JD Mettler
Lettering I: Rus Wooton
Lettering II: Dave Sharpe
Lettering III: Ed Dukeshire
Cover: Khary Randolph
Redaktion: Teresa Focarile, Stephanie Moore
Erscheinungsdatum: 04/2004
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere I:
David Daily, Carley, Sleepwalker

Charaktere II:
Ancient One/Spirit Leopard, Leung, Mahgra, Ghost Tiger, Dr. Sho

Charaktere III:
Sophie Strange, Detroit Mike, Vesper, kleines Mädchen, Rikki, Ize

Handlung I:
David Daily ist Student und ein bißchen verwöhnt. Seine Kommilitonin Carley lässt er gegen Bezahlung seine Hausaufgaben machen und bei den Basketballern ist er nicht gerade beliebt, weil seine Mutter dafür gesorgt hat, daß diese an Davids Geburtstag im Regen spielen mussten, da sie die komplette Halle für eine Party gemietet hatte.
David hat noch ein Problem - da er ein Faulpelz ist, stellen ihm seine Eltern ein Ultimatum. Entweder, er wird dieses Jahr mit dem Studium fertig oder sie werden ihn nicht mehr finanziell unterstützen.
Um fertig zu werden, muss David ein Filmprojekt abliefern. Er zermartert sich die ganze Nacht das Hirn, aber es fällt ihm nichts ein. Als er wieder aufwacht, wundert er sich, warum das Fenster offen ist, welches er doch geschlossen hatte.
Er fragt Carley, ob sie ihm noch ein letztes Mal helfen kann und sie kommt zu ihm rüber.
Nachdem sie stundenlang durchgearbeitet haben, schlafen sie ein. Am nächsten Morgen ist wieder das Fenster auf, aber David hat damit gerechnet und eine Pizzaverpackung unter das Fenster gestellt, wo nun ein grosser Fussabdruck zu sehen ist.
Er verdächtig die Basketballer, stellt sie zur Rede - und kassiert Prügel.
Erschöpft schläft er wieder ein. Und wieder ist das Fenster später offen.
Doch diesmal plant David vor. Er installiert eine Videokamera und geht wieder schlafen.
Am nächsten Morgen schaut er sich das Band an und entdeckt eine seltsame Gestalt auf dem Videoband - den Sleepwalker!

Handlung II:
1496 in Tibet. Die Steuereintreiber kommen in ein kleines Dorf und was man ihnen dort als Geschenk reicht, befriedigt die Eintreiber nicht. Also werden sie gewalttätig.
Doch da taucht bTsan Saa, der sogenannte Spirit Leopard auf und verprügelt die Männer, die den Rückzug antrefen müssen.
Leung, die Frau des Leoparden ist allerdings nicht so begeistert davon.
Unterdessen stiehlt ein alter Mann etwas aus dem Besitz von Mahgra, einem Ghoul. Doch ein Tier sticht ihn und er muss fliehen.
Es gelingt dem alten Mann, in das Dorf des Leoparden zu kommen, den er um Hilfe bittet.
Mahgra ist unterdessen auf der Jagd nach dem alten Mann und auch die Steuereintreiber sind wieder da. Diesmal haben sie Unterstützung mitgebracht - Ghost Tiger, einen Kämpfer des Kaisers.
Es kommt zum Kampf, bei dem der Leopard siegreich hervorgeht, doch der Anführer der Steuereintreiber zückt eine Pistole und schiesst auf den Leoparden, der voll getroffen wird!

Handlung III:
New Orleans.
Eine Frau nimmt ein jugendliches Pärchen aus einer Disco mit und bringt sie zu einem kleinen Mädchen. Als nächstes hört man einen Schrei.
Ein Mann hat seine Frau als Geisel genommen, weil ein Geist ihm gesagt hat, daß seine Frau ihn betrügt. Da taucht die junge Hexe Sophie auf und entschärft die Situation.
Ihre Tante findet es allerdings nicht so gut, daß sie ihre magischen Kräfte so zur Schau stellt. JEMAND könnte auf sie aufmerksam werden. Sophie ist jedoch eher unbedarft.
Tags darauf versucht sie, einen Job zu finden, als sie einen Landendieb sieht. Dieser haut ab und Sophia hetzt ihm hinterher. Es stellt sich heraus, daß der Ladendieb, Mike, der Bruder des Mädchens ist, das verschwunden ist. Sopia will ihm bei der Suche helfen.
Die Schwester, Rikki, ist unterdessen von einem anderen Wesen besessen worden. Das Resultat eines Zauberspruchs des kleinen Mädchens.

Weitere Inhalte:
  • Pin-Up "Young Ancient One" von Andy Kuhn
    nicht verwendetes Cover

  • Pin-Up "Strange Magic" von Tony Harris
    nicht verwendetes Cover


  • Fazit:
    Kirkmans Geschichte macht Spaß. Es fängt als sehr schönes Teeniedrama an und endet dann mit einem Knall. Der Cliffhanger war natürlich vorhersehbar, aber das tut der Story keinen Abbruch. Kirkmans Plan war es ursprünglich, einen neuen Wirt für den Sleepwalker zu finden. Da die Geschichte hier so abrupt abbricht, ist immer noch nicht klar, wer der neue Sleepwalker ist, der durch Kirkmans "Marvel Team-Up" turnt.

    Die Geschchte um den Mentor von Dr. Strange, den Ancient One, ist eine sehr unterhaltsame, actionlastige Geschichte. Der Leopard kommt als eine Mischng aus Spider-an und Matt Wagners "Grendel" (veröffentlicht von Dark Horse) daher.
    Schade, das wir nicht erfahren, wie die Story ausgeht. Klar ist natürlich, daß der Ancient One überlebt - oder Dr. Strange würde nie existieren.

    "Strange Magic" hingegen ist stellenweise sehr konfus, da man mit neuen Personen erschlagen wird, die aber allesamt keine Charakterisierung erfahren und eindimensional bleiben. Der Plot ist zwar recht gut und die Spannung steigert sich zum Ende hin, insgesamt ist es jedoch die schwächste Serie aus dem Heft.
    Die Zeichnungen sind gut, aber stellenweise einfach zu dunkel. Auch wirken manche Bilder seltsam unförmig, so als seien sie für ein anderes Format ausgelegt gewesen.

    Insgesamt ist das Heft jedoch sehr empfehlenswert (wenn man mal von den offenen Cliffhangern absieht) und es ist einfach schade, daß Marvel diese Chance so brillant vergeigt hat.

    Innencover: