Donnerstag, 31. August 2006

Fantastic Four: First Family #6


Titel: -
Autoren: Joe Casey
Zeichner: Chris Weston
Inker: Gary Erskine
Kolorierung: Chris Chuckry
Lettering: Comicraft
Cover: Chris Weston
Redaktion: 10/2006
Erscheinungsdatum:
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Reed Richards, Susan Storm, Johnny Storm, Ben Grimm, General Montgomery, Dr. McGill

Handlung:
Vincent ist sehr zufrieden. Er ist sich sicher, dass die Dinge ihren Lauf so nehmen, wie er es will. Seine Absicht ist es, die kosmische Strahlung und die Evolution so zu steuern wie es seine Absicht ist. Vincent weiß, dass Reeds Freunde noch leben und sich einen harten Kampf mit seinen Geschöpfen liefern. Fast ist er ein wenig erstaunt, dass sie nicht so leicht aufgeben. Also greift Vincent ein und holt ihre Astralleiber in den Meteor. Wieder versucht Vincent die vier Freunde, auf seine Seite zu ziehen. Er zeigt ihnen, dass sie nicht in diese Welt gehören. Also zeigt er Ben Grimm, wie er sich zu einem noch größeren Monster entwickelt und die Leute panisch vor ihm fliehen. Auch Susan, Reed und Johnny bekommen ihren Horror präsentiert. Da greift Reed Vincent an. Die Verwirrung nutzt er, um mit telepathisch mit seinen Freunden Kontakt aufzunehmen. Er schickt sie als Rückendeckung zurück nach draußen. Ben weiß, dass sie sich nun zum Labor durchkämpfen müssen. Dort angekommen zerstört Johnny die Einrichtungen, die die kosmische Strahlung des Meteors freisetzen sollen. Als Ben auch den letzten Laser zerstört hat, verwandeln sich die Monster in Menschen zurück. Dies hat auch Einfluss auf Vincent, der nun seine kompletten Kräfte bündelt, um doch noch sein Ziel zu erreichen.
Außerhalb des Meteors verwandelt sich Ben zurück und Johnnys Flamme erlischt. Susan und Reed liegen auch weiterhin bewusstlos am Boden.
Vincent ist seinem Triumph nah wie nie zuvor. Er glaubt, das Universum neu entstehen lassen zu können. Er will Reed Richards, der sich bereits zu verlieren droht, und Susan Storm auslöschen. Da ergreift Susan Reeds Hand und erinnert ihn an ihre Liebe.
Reed Richards und Susan Storm wachen auf. Johnny Storm ist erleichtert, aber er kann nicht mehr entflammen. Reed Richards glaubt, dass sich die kosmische Strahlung gegenseitig aufgehoben hat. Dann finden sie Vincent total zusammengesunken in einem Schrank. Sein Hirn existiert nicht mehr. Dann kann sich Johnny Storm plötzlich wieder entflammen und auch Ben Grimm verwandelt sich in das Ding zurück. Natürlich ist er wütend und enttäuscht zugleich.
Am nächsten Morgen macht Reed Richards Susan Storm einen Antrag, um einen weiteren Tag später New York vor einem weiteren Monster zu retten. Sie sind nun die Fantastischen Vier.

Fazit:
Der Schlussteil ist eigentlich der schwächste aus Caseys Miniserie. Dies liegt daran, dass es Casey einfach nicht gelingt, seine Leser auf den Kampf zwischen Reed und Vincent mitzunehmen.
Vorhersehbar war auch die Moral der Geschicht’. Einmal können die vier Freunde Vincent nur mit Teamwork besiegen, zum Anderen ist und bleibt die Liebe die größte Macht des Universums, auch des 616 Universums. Etwas überraschend ist hierbei nur, dass Reeds und Susans Kuss Vincent praktisch besiegt. Ich denke, Casey hat seinen Schurken so stark gemacht, dass er hier keine bessere Lösung finden konnte. Außerdem schlichtet er so sämtliche Streitereien, die zwischen den vier Freunden bestanden haben.
Ich bin zwar nach wie vor mit der Leistung Westons und Erskines nicht einverstanden, aber in der Rückschau überwiegt Caseys gelungene Story, die die Lücke zwischen dem verunglückten Raumflug der Fantastischen Vier und ihrem ersten Abenteuer schließt.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Fantastic Four: First Family #5


Titel: -
Autoren: Joe Casey
Zeichner: Chris Weston
Inker: Gary Erskine
Kolorierung: Chris Chuckry
Lettering: Comicraft
Cover: Chris Weston
Redaktion: 09/2006
Erscheinungsdatum:
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Reed Richards, Susan Storm, Johnny Storm, Ben Grimm, General Montgomery, Dr. McGill

Handlung:
Wieder in ihrem Zimmer rastet auch Susan Storm vor Wut aus und zerstört mit ihren Kräften die Einrichtung. Dann kommt Ben Grimm hinzu und kann sie beruhigen. Ben hat nachgedacht und ist sich nun sicher, dass Reed Richards wirklich nur die besten Absichten verfolgt.
Unterdessen kommt Johnny Storm einmal mehr der Werkstatt an. Als er hineingeht, findet er seine Freunde auf dem Boden kniend vor. Sie werden von einem Bewaffneten bedroht, der einen Truck stehlen will. Bevor er irgendetwas unternehmen kann, schlägt ihn ein weiterer Mann bewusstlos. Als Johnny Storm wieder zu sich kommt, nimmt er als Fackel sofort die Verfolgung auf. Der Truck wird von einem Cabrio begleitet, aus dem die Verbrecher sofort das Feuer auf Johnny eröffnen. Da schmilzt Johnny den Motor des Cabrios zusammen und schießt seine Flammen auch auf den Truck, der sofort explodiert. Als sich der Rauch verzogen hat, muss Johnny zu seinem Entsetzen erkennen, dass er die Männer beinahe umgebracht hätte.
Reed Richards sieht sich eine Botschaft General Montgomerys an, der sich über einen Stromausfall auf seiner Militärbasis wundert. Reed Richards zögert, als er die Signalpistole ergreift.
Derweil tröstet Ben Grimm Susan Storm, die zugibt, die komplette Situation unterschätzt zu haben. Dann kommt Johnny hinzu, der von seinem Erlebnis berichtet. Gleichzeitig weiß er, dass sich Reed Richards zurzeit nicht im Baxter Building befindet.
Während Reed Richards auf der Militärbasis eingetroffen ist, sind Ben, Susan und Johnny auf die Botschaft General Montgomerys aufmerksam geworden.
Reed Richards findet immer mehr verwundete und tote Soldaten. Reed Richards analysiert die Lage und vermutet den Angreifer im Geologie Labor. Dorthin geht er auch und trifft im Innern des Meteors, das er erreicht, indem er sich dehnt und dabei dünn macht auf Vincent. Vincent will die kosmische Strahlung des Meteors befreien und so eine neue Evolutionswelle einleiten. Vergeblich versucht ihn Reed zu stoppen, aber dank seiner telepathischen Kräfte bleibt Vincent überlegen, während er bemerkt, dass Johnny, Susan und Ben eingetroffen sind.
Ben stellt erste Veränderungen fest. Ein Vogel verwandelt sich in eine Art Zombie. Dann stehen sie Soldaten gegenüber, die durch kosmische Strahlen verändert, offensichtlich ähnliche Fähigkeiten wie sie selbst haben.

Fazit:
Mit diesem Teil legt Casey nun an Erzähltempo zu. Dies liegt nicht nur daran, dass Vincents Intentionen offen gelegt werden, sondern auch, dass Reed, den Casey nach wie vor in den Mittelpunkt seiner Erzählung stellt, eigenständig handelt und dieses Mal wohl auch aufgrund der Diskussionen mit Susan und Ben seine Freunde eben nicht ruft.
Amüsant ist der erste Einsatz des Fantasticars, das hier eben noch nicht so heißt und dem Susan, Johnny und Ben doch mit einer gewissen Skepsis begegnen.
Gespannt darf man als Leser sein, wie Reed, Johnny, Ben und Susan Vincent besiegen werden und was aus diesem wird.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Fantastic Four: First Family #4


Titel: -
Autoren: Joe Casey
Zeichner: Chris Weston
Inker: Gary Erskine
Kolorierung: Chris Chuckry, June Chung
Lettering: Comicraft
Cover: Chris Weston
Redaktion: 08/2006
Erscheinungsdatum:
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Reed Richards, Johnny Storm, Susan Storm, Ben Grimm, General Montgomery, Vincent

Handlung:
Die Bevölkerung reagiert sehr skeptisch auf den Umbau des Baxter Buildings. Sie trauen den neuen Superhelden nicht.
Derweil sitzt Ben Grimm im Central Park. Ein Blinder setzt sich zu ihm, der sich mit Ben vorurteilslos und angeregt unterhält.
Derweil kommt es zu einem Streit zwischen Johnny Storm und seiner Schwester, da sich Johnny im Baxter Building wie in einem Aquarium fühlt.
General Montgomery überzeugt sich persönlich vom Stadt der Bauarbeiten am Baxter Building und lässt sich von Reed Richards versichern, dass das Gebäude sicher sein wird.
Unterdessen wird Johnny Storm von seinem weiblichen Fanclub in der Werkstatt begrüßt. Die vielen Frauen verunsichern Johnny ein wenig.
Auch Ben Grimm kommt ins Baxter Building, aber auch er ist weder von dem Gebäude noch von seinem Zimmer begeistert. Reed Richards ist ratlos und folgt Ben. Ben Grimm stellt fest, dass alles zu perfekt und auf ihn ausgerichtet ist. Er braucht in keinen Spiegel zu schauen und das Bett ist verstärkt, damit es ihn trägt.
Auch später ist Reed Richards noch ein wenig verzweifelt. Er will, dass sie zusammenhalten, weil sie so viel erreichen können. Da wird es Susan Storm zu viel. Sie will von Reed wissen, was er eigentlich im Leben erreichen will und wo er seine Schwerpunkte setzen wird. Diese Frage überfordert Reed und es kommt zum Streit mit Susan. Susan geht davon und Reed reagiert unbeherrscht und wütend. Er schlägt um sich und es kommt zu einem kleinen Brand, der die Sprinkleranlage aktiviert.
Da schaltet sich wieder Vincent ein, der sich selbst schon im Weißen Haus sieht. Er erklärt Reed Richards zu seinem Feind. Er stößt ihn telepathisch fort und Reed liegt bewusstlos am Boden im Baxter Building.
Anschließend dringt Vincent in die Militärbasis ein, die von General Montgomery befehligt wird. Er schaltet alle Soldaten aus und dringt in ein Labor ein, das ein Forschungsobjekt beheimatet, für das er sich interessiert. Es handelt sich um einen Meteor.

Fazit:
Auch diesmal führt Casey mit dem Baxter Building etwas ein, was bei den Fantastischen Vier eine jahrzehntlange Tradition hat. So erfährt man als Leser etwas überraschend, dass zumindest Ben Grimm und Johnny Storm zunächst alles Andere als begeistert von ihrem künftigen Zuhause sind.
Auch muss sich Johnny Storm erst an seinen neuen Ruhm gewöhnen und der spätere Playboy und Frauenheld reagiert auf seinen weiblichen Fanclub zunächst schüchtern und zurückhaltend. Gerade diese Charakter- und Verhaltensstudien machen Caseys Miniserie lesenswert, die wohl mit diesem Teil Vincent endgültig als Superschurken etabliert.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Fantastic Four: First Family #3


Titel: -
Autoren: Joe Casey
Zeichner: Chris Weston
Inker: Gary Erskine
Kolorierung: Chris Chuckry
Lettering: Comicraft
Cover: Chris Weston
Redaktion: 07/2006
Erscheinungsdatum:
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Reed Richards, Johnny Storm, Susan Storm, Ben Grimm, General Montgomery, Vincent

Handlung:
Ben Grimm kehrt nach Hause in die Yancy Street zurück. Dort sucht er seine Stammkneipe auf. Während ein paar Männer eine Wrestling-Veranstaltung im TV lautstark verfolgen, unterhält sich Ben Grimm, der Handschuhe und einen großen Hut trägt, um nicht erkannt zu werden, mit dem Wirt, der von den guten, alten Zeiten schwärmt, in denen die Grimm Brüder bestimmend waren.
Dann machen die Männer Ben an. Ben will keinen Ärger und geht, aber er ist dabei unvorsichtig und zerstört die Tür der Kneipe. Natürlich wird er von dem Wirt übelst beschimpft.
Auch Johnny Storm kehrt zu seinen Freunden in eine Werkstatt zurück. Dort wird er für seine Kunststückchen bewundert. Es wird ihm sogar nachgesehen, dass er aus Versehen einen Oldtimer zusammengeschmolzen hat.
In einem Lagerhaus richtet sich Reed Richards ein. Susan Storm hilft ihm. Dabei werden sie auf etwas aufmerksam, das sich unterirdisch mit unvorstellbarer Geschwindigkeit bewegt. Die Quelle des Phänomens ist Monster Island. Reed Richards ruft sofort Johnny Storm und Ben Grimm herbei. Susan Storm trifft Ben Grimm in der City, in der das etwas erwartet wird. Da stößt auch schon eine Riesenechse durch den Erdboden. Natürlich kommt es zum Chaos, das Vincent nutzt, um mit Reed Richards in Kontakt zu treten. Er verspottet Reed Richards dafür, dass er Echsen bekämpft, statt seine Macht effektiver zu nutzen. Schließlich nimmt Reed wieder den Kampf auf, den Ben und Johnny zwischenzeitlich allein bestritten haben. Dann dehnt sich Reed so weit er kann und schießt Ben Grimm auf die Echse, die ins Meer gestoßen wird. Reed, Johnny und Susan sind die gefeierten Helden. Nur von Ben, der aus dem Meer herauskommt, läuft die Bevölkerung panisch weg.
Später ist auch General Montgomery mit der Arbeit Reeds und seiner Freunde zufrieden. Er bietet ihm das Baxter Building als neues Hauptquartier an.
Für Reed ist nichts wichtiger als die Einsätze zum Wohle der Bevölkerung New Yorks, obwohl oder auch gerade weil sie dabei ihre Leben riskieren.
Als Susan Storm dies hört, ist sie geschockt.

Fazit:
Casey bleibt bei seinem Ansatz, die Charaktere und insbesondere ihr Umfeld langsam zu entwickeln. Immerhin ist hier erstmals die Yancy Street erwähnt, die gerade in den guten, alten Lee/Kirby Stories viel Stoff geliefert haben. Ebenso nett ist es, dass Casey Swanson’s Garage einbaut, die für Johnny Storm eine Art Heimat geboten hat. Anscheinend wollen sich aber seine Freunde an Johnnys Ruhm bereichern.
Gespannt darf man als Leser gespannt sein, welchen Einfluss Reeds unbedacht gewählte Worte auf die Beziehung zwischen ihm und Susan Storm haben werden.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Fantastic Four: First Family #2


Titel: -
Autoren: Joe Casey
Zeichner: Chris Weston
Inker: Gary Erskine
Kolorierung: Chris Chuckry
Lettering: Comicraft
Cover: Chris Weston
Redaktion: 06/2006
Erscheinungsdatum:
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Reed Richards, Johnny Storm, Susan Storm, Ben Grimm, General Montgomery, Vincent

Handlung:
Eins der verstrahlten Geschöpfe läuft in der Militärbasis Amok. Während Johnny Storm helfen will, die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen, ist Ben Grimm gleichgültig. Johnny Storm und Reed Richards können das Monster nicht stoppen und nur Susan Storms Eingreifen verdankt Johnny sein Leben. Erst Ben, der sich abreagieren will, kann das Monster stoppen, das dann von Soldaten mit Spezialwaffen brutal getötet wird.
Immerhin ist General Montgomery nach diesem Zwischenfall, bei dem Mr. Perry entkommen ist, überzeugt, dass von Reed Richards und seinen Freunden keine Gefahr ausgeht.
Hierüber informiert Reed Richards Susan Storm, Johnny Storm und Ben Grimm. Sie wissen, dass sie auch weiterhin zusammenhalten müssen, um zu bestehen.
General Montgomery diskutiert mit anderen Militärs, wie die Fähigkeiten von Reed Richards und seinem Team genutzt werden können, bis im TV ein Bericht zu sehen ist, dass es auf Militärbasen weltweit zu Zwischenfällen kommt. Es entstehen riesige Löcher, die tief ins Erdinnere hineinreichen.
Mit einer Signalpistole ruft Reed Richards seine Freunde.
Später berichtet Reed Richards General Montgomery über den Mole Man, der für diese Vorkommnisse verantwortlich war. General Montgomery ist an dem Bericht nicht so sehr interessiert wie an den Medienberichten über Reed Richards und seine Freunde. Er wünscht sich mehr Diskretion.
Später unterhält sich Reed Richards mit Susan Storm, die über ihre gemeinsame Zukunft reden will. Da dringt plötzlich Vincent in Reeds Hirn ein. Offensichtlich will er mit Reed Richards Kontakt aufnehmen.
Als Reed Richards wieder zu sich kommt, muss er sich erst einmal orientieren.
Vincent befindet sich bei seiner Familie, der er einen Vortrag hält, wie klar er nun die Dinge sieht. Dann tötet er sie.

Fazit:
Casey erzählt seine Story konsequent weiter. Dabei sind die vier Freunde noch weit davon entfernt, ein Team zu bilden. Insbesondere Ben Grimm scheint von dieser Idee nicht angetan. Er ist noch zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Premiere feiert hier bereits das berühmte Signal mit der 4 im Kreis.
Die Diskussion der Militärs, die sich für die vier Freunde und ihre Kräfte interessieren, ist eine Idee, die eigentlich eher aus dem ultimativen Universum bekannt ist, aber auch im 616 Universum, das ja zur Zeit des Kalten Krieges geboren wurde, durchaus zieht.
Auch ein Erzfeind der ersten Stunde, der Mole Man, findet erstmals Erwähnung. So macht die Serie einfach Spaß, auch wenn die Vier unter Westons und Erskines Artwork um ca. 10-15 Jahre altern.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Fantastic Four: First Family #1


Titel: -
Autoren: Joe Casey
Zeichner: Chris Weston
Inker: Gary Erskine
Kolorierung: Chris Chuckry
Lettering: Comicraft
Cover: Chris Weston
Redaktion: 05/2006
Erscheinungsdatum:
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Reed Richards, Susan Storm, Johnny Storm, Ben Grimm, General Montgomery, Dr. McGill

Handlung:
General Montgomery wird nachts aufgeweckt und wegen eines Notfalls in ein Militärlager gerufen. Dort erhält er den Bericht, dass es niemand glauben kann, dass er die Rakete unter seine Kontrolle und zum Start bringen konnte. General Montgomery möchte keine Spekulationen hören, sondern Reed Richards sehen. Zunächst „sieht“ er aber Susan Storm bzw. nur ihren Anzug, da sie unsichtbar geworden ist.
Ebenso erstaunt ist er über Johnny Storm, der auf Eis gelagert wird, da er ansonsten entflammt.
Die Verwandlung Ben Grimms kann er überhaupt nicht glauben.
Reed Richards selbst hat unendlich lange Arme, die weit ausgebreitet und verschlungen in seiner Zelle liegen. General Montgomery spricht ihn an, aber er erhält keine Antwort.
Stattdessen unterhält sich Reed Richards in seinem Geist mit einem nicht erkennbaren Mann, der ihn auf die Evolution aufgrund der kosmischen Strahlen hinweist, die er durchlebt.
Susan Storm wird es zu bunt. Heimlich schleicht sie sich in ihrer unsichtbaren Form zu ihrem Bruder, Johnny Storm. Sie fragt ihn, wie es ihm geht und spricht ihm Mut zu. Dann schleicht sie sich zu Ben Grimm, der des besonderen Zuspruchs bedarf.
Schließlich sucht sie Reed Richards auf, der immer noch keine Reaktion zeigt.
Am nächsten Tag versucht General Montgomery wieder zu Reed Richards vorzudringen. Er hat sogar ein gewisses Maß an Verständnis für ihn, da die Regfierung sein Programm gestoppt hat, obwohl es vielversprechend war. Doch er hat kein Verständnis, dass Reed Richards die Rakete unter seine Kontrolle gebracht und einen Flug auf eigene Faust durchgeführt hat.
Doch Reed Richards führt seinen inneren Dialog weiter und will endlich Antworten. Der Mann,. Der sich nach und nach materialisiert, bezweifelt, ob Reed und sein Team einen Unfall hatten. Ein Meteor explodierte aufgrund des Einflusses kosmischer Strahlung. Der Mann stellt sich nun als Franz Stahl vor, der ebenso in dem Gebäude festgehalten wird. Er lobt Reed Richards als Wissenschaftler, der seine Grenzen außerhalb der Erde gesucht hat. Reed Richards widerspricht nicht, aber er wollte nicht, dass seine Freunde unter den Folgen des Unfalls leiden.
Dr. McGill will ihren Freund Ben Grimm besuchen. Sie ist sehr besorgt, aber auch erleichtert, dass Ben überhaupt noch lebt. Sie geht in Bens Zelle, erschrickt vor seinem Anblick und lässt ihn allein zurück.
Dann kommt es zu einem Zwischenfall. Ein blau glühendes Monster läuft Amok, was auch die Sicherheitssysteme zum Ausfall bringt.
Auch Stahl ist nun frei.

Fazit:
Casey betrachtet sich die Vorkommnisse um die Fantastischen Vier, bevor sie zu den Fantastischen Vier wurden, näher. Dabei erscheint es mir nicht als zu weit hergeholt, dass die Bruchlandung Reed Richards‘ und seines Teams nicht unbeobachtet blieben.
Rätselhaft ist und bleibt die Rolle Franz Stahls. Sein deutscher Name lässt darauf schließen, dass er der Bösewicht sein wird.
Positiv erscheint eher General Montgomery, der sich wohl wirklich um Reed Richards sorgt. Spannend bleibt auch, wer oder was das blau glühende Monster ist.
Somit legt Casey einen klassischen Opener vor, der natürlich erst einmal jede Mengen Fragen aufwirft, die er ja noch in den verbleibenden fünf Teilen beantworten kann.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Dienstag, 29. August 2006

Spider-Man: House of M #5


Titel: -
Autoren: Mark Waid, Tom Peyer
Zeichner: Salvador Larroca
Inker: Danny Miki
Kolorierung: Liquid!
Lettering: Cory Petit
Cover: Salvador Larroca
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 12/2005
Deutsche Fassung: Marvel Exklusiv #61
Übersetzung: Michael Strittmatter


Charaktere:
Gwen Parker, Onkel Ben, Spider-Man, Rhino, John J. Jameson, George Stacy, Norman Osborn, Geier, Magneto

Handlung:
Die Parkers und George Stacy lesen in Peters Tagebuch. So erfahren sie alles über George Stacys Tod, der ja im House of M nie stattgefunden hat. Auch Gwens Tod und seine Heirat mit Mary Jane halten sie für ein Produkt einer kranken Phantasie. Onkel Ben ist entsetzt, weil er schon lange tot ist, während es Tante May nicht lustig findet, dass sie permanent kränkelt. George Stacy glaubt, dass Peter sie verachtet, während Gwen darüber nachdenkt, was mit jemandem geschehen ist, der sich ein Leben voller Leid zusammenphantasiert.
Unterdessen geht die Mutantenpolizei immer rücksichtsloser gegen homo sapiens vor. Da greift Spider-Man ein und vertreibt die Polizisten. Doch er muss erkennen, dass er auch bei den homo sapiens nicht beliebt ist.
Stunden später ruft Spider-Man Onkel Ben an. Er weiß, dass er für eine Menge Chaos verantwortlich ist. So kommt es in der Stadt zunehmend zu Unruhen.
Spider-Man und Onkel Ben treffen sich in der Stadt. Peter weiß, dass sich weder Menschen noch Mutanten beruhigen werden, solange er noch lebt. Onkel Ben rät ihm, ein letztes Mal ein Held zu sein.
Onkel Ben fotografiert und am nächsten Morgen ist dem Titelblatt des Daily Bugle zu entnehmen, dass sich Spider-Man erhängt hat.
Rhino und Geier sind wegen dieser Nachricht eher wütend, John J. Jameson trauert, Norman Osborn triumphiert und Magneto wirkt grimmig. In seinen Händen hält er eine Nachricht Peters, wonach er den homo sapiens verschonen soll, damit er auch tot bleibt.
Die Parkers leben fernab ungestört weiter.

Fazit:
Eines wird spätestens mit dem fünften Teil klar. Scarlet Witch wollte für alle ein besseres Leben schaffen, aber sie ist mit diesem Anspruch gescheitert. Peters Leben verläuft im House of M kaum besser als in der Realität. Streiten kann man sich als Spider-Man Fan, ob die Story tatsächlich ein Happy End findet. Ich denke, unabhängig von jeder Meinung und Interpretation bleibt ein bitterer Nachgeschmack zurück, denn ein Marvel-Universum ohne Spider-Man ist immer ein schlechteres.
Einen kleinen Tadel fängt sich diesmal Panini für die deutsche Produktion ein. Ich hätte erwartet, dass die Originalausgaben mit ihren Veröffentlichungsdaten aufgeführt werden. Mensch Paninis, das macht ihr normalerweise besser.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Spider-Man: House of M #4


Titel: -
Autoren: Mark Waid, Tom Peyer
Zeichner: Salvador Larroca
Inker: Danny Miki
Kolorierung: Liquid!
Lettering: Cory Petit
Cover: Salvador Larroca
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 11/2005
Deutsche Fassung: Marvel Exklusiv #61
Übersetzung: Michael Strittmatter


Charaktere:
Gwen Parker, Onkel Ben, Spider-Man, Rhino, John J. Jameson, George Stacy, Norman Osborn, Alister Smythe

Handlung:
Peter Parker erklärt, dass er als Green Goblin den wahren Green Goblin herauslocken wollte. Er vermutet Norman Osborn unter der Maske, aber er kann es nicht beweisen. Gwen Parker versteht nicht, warum er sich so nahe an seiner Familie befindet, die er mit solch einem Manöver gefährdet.
Es kommt zu einem Handgemenge, bei dem Gwen leicht verletzt wird. Dies bringt alle zur Vernunft. Peter will nun fortfliegen und bittet Gwen noch, dass sie ihn von seinem Kind fernhält. So entkommt Peter Parker. Der Geier kann ihm nicht folgen, da sich ein Sentinel in der Nähe befindet.
John J. Jameson genießt im TV noch immer jede Menge Aufmerksamkeit, bis Fotoaufnahmen beweisen, dass Peter Parker der Green Goblin ist.
Derweil sprechen sich Gwen Parker und ihr Vater aus. Gwen setzt sich für Peter Parker ein, so dass Gwen Stacy Einsicht zeigt. Er will Peter suchen lassen, um ihm zu helfen. Onkel Ben kommt hinzu und fragt sich, wie sie das finanzieren sollen.
Sie denken weiter nach und kommen zu dem Schluss, dass sie Peter mit Hilfe seines eigenen Spinnensenders finden können und das sie Peters Tagebuch brauchen, um Peter besser zu verstehen.
In einem Restaurant unterhalten sich John J. Jameson und Norman Osborn. Osborn triumphiert noch mehr als John J. Jameson, der sich nunmehr um seine Sicherheit Sorgen macht und Norman Osborn um Hilfe bittet.
Unterdessen brechen George Stacy, Gwen Parker und Onkel Ben bei John J. Jameson ein. Sie finden einen Wandsafe, der aber mit Hilfe eines Roboters von Alister Smythe gesichert ist. John J. Jameson greift die Einbrecher über den Roboter an, aber überraschend kommt Spider-Man hinzu und zerstört den Roboter. Dann sichert er das Tagebuch, das George Stacy zuvor aus dem Safe geholt hatte.
Gwen Parker bittet ihn, nach Hause zu kommen, aber Spider-Man schwingt sich davon. Unbemerkt sichert aber George Stacy mit einem Schuss aus der Netzdüse Peters Tagebuch.

Fazit:
Der vorliegende Teil ist mit Sicherheit der bisher spannendste. Action wie im Anwesen John J. Jamesons wechseln sich mit Intrigen, für die Norman Osborn und John J. Jameson sorgen, sowie mit einfühlsamen Dialogen zwischen George Stacy, Gwen Parker und Onkel Ben ab. Besonders Gwen Parker zeigt sich entschlussfreudig und intelligent. Ich bin überzeugt, dass diese Gwen noch heute leben würde, da sie viel interessanter strukturiert ist als das Püppchen, das durch einen Sturz einer New Yorker Brücke umkam.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Spider-Man: House of M #3


Titel: -
Autoren: Mark Waid, Tom Peyer
Zeichner: Salvador Larroca
Inker: Danny Miki
Kolorierung: Liquid!
Lettering: Cory Petit
Cover: Salvador Larroca
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 10/2005
Deutsche Fassung: Marvel Exklusiv #61
Übersetzung: Michael Strittmatter


Charaktere:
Gwen Parker, Onkel Ben, Spider-Man, Rhino, John J. Jameson, George Stacy, Green Goblin, Tante May, Crusher Hogan, Rhino, Ox, Electro, Geier

Handlung:
George Stacy und Gwen Parker sind wegen des Berichtes über Peter Parker entsetzt. Er ist nie ein Mutant gewesen. Sein komplettes Imperium bricht zusammen und die Polizei fahndet, ob Rhino von ihm beauftragt wurde, Crusher Hogan zusammenzuschlagen.
John J. Jameson kostet seinen Triumph im TV aus. Immer wieder wird er auf den Spinnenbiss angesprochen, der Peter Parker als homo sapiens entlarvt.
Peter Parker wird im Krankenhaus erwischt. Er wollte sich nach Hogan erkundigen und hat auch einen Jungen besucht, der verletzt wurde, weil er sein Fan ist. Der Krankenpfleger, der ein Mutant ist, bleibt bei Peter Parker, ohne ihn festzunehmen und spricht ihm sogar etwas wie Mut zu, bis er gerufen wird. Rhino läuft in der City Amok.
Spider-Man eilt auch dorthin und versucht ihn zu beruhigen. Die aufgeregte Bevölkerung attackiert ihn sofort.
Rhino geht in die Kanalisation, in der sich der Green Goblin mit ihm verabredet, Peter Parkers Würde endgültig zu vernichten.
Im Anwesen der Parkers entschuldigt sich Peter bei seiner Familie. Bis auf George Stacy scheinen auch alle bereit, Peter zu vergeben. Als es zum Streit zwischen Onkel Ben und George Stacy kommt, geht Peter hinaus. Gwen Parker schreit Onkel Ben und ihren Vater an, weil sie auf Peter herumhacken und sich vor seinem Kind streiten. Beide wirken betroffen.
Derweil trifft sich Rhino mit dem Green Goblin. Doch Rhino hat Ox, den Geier und Electro mitgebracht. Es kommt zum Kampf und der Green Goblin wird gefangen genommen. Unter der Maske verbirgt sich Peter Parker. Rhino und Gwen Parker sind fassungslos.

Fazit:
Der ein oder andere Spider-Man Fan mag nach wie vor mit der Story nicht zurechtkommen, weil sie eben für eine Spider-Man Story absolut untypisch ist und bleibt. Spider-Man ist nach wie vor kaum zu sehen. Bei den wenigen Panels wird er mit Müll beworfen und von der Bevölkerung noch weitaus mehr gehasst als in der bekannten Realität.
Doch er hat auch Leute, auf die er sich verlassen kann. So unternimmt Rhino alles, um ihm zu helfen.
Gespannt darf man als Leser auf den gekonnt gesetzten Cliffhanger sein, denn die Autoren schulden ihren Lesern eine Erklärung, warum Peter Parker den Green Goblin gibt.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Spider-Man: House of M #2


Titel: -
Autoren: Mark Waid, Tom Peyer
Zeichner: Salvador Larroca
Inker: Danny Miki
Kolorierung: Liquid!
Lettering: Cory Petit
Cover: Salvador Larroca
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 09/2005
Deutsche Fassung: Marvel Exklusiv #61
Übersetzung: Michael Strittmatter


Charaktere:
Gwen Parker, Onkel Ben, Spider-Man, Rhino, John J. Jameson, George Stacy, Norman Osborn, Tante May, Crusher Hogan, Mary Jane, Venom

Handlung:
John J. Jameson findet sich auf einer Müllkippe wieder. Dort hat ihn der Green Goblin von seinem Gleiter geworfen. Gleichzeitig hat er John J. Jameson ein Buch übergeben, über das sich Jonah sehr freut.
Es handelt sich um Peters Tagebuch, in dem etwas über Peters Schulzeit und seine unerfüllte Schwärmerei für Liz Allen zu lesen ist.
Unterdessen stellen Mary Jane und Peter Parker ihren neuen Spider-Man film vor. Darin spielt Mary Jane Gwen Parker. Der Böse wicht ist Venom, der sie töten will und von einem Gargoyle herabwirft. Mary Jane fühlt sich für Gwens Rolle geboren und tätschelt Peters Hand, was Gwen und George Stacy misstrauisch beobachten.
Nach dem Interview rechtfertigt sich Peter vor Gwen und George für seinen Flirt mit Mary Jane. Dann zeigt ihm Rhino eine Aufnahme der Sicherheitskameras von letzter Nacht. Ein Bild zeigt Green Goblin, wie er John J. Jameson bedroht. Peter weiß, dass Jonah nichts geschehen darf, weil er sich ihm gegenüber nicht immer fair verhalten hat.
Im Gespräch stellt sich heraus, dass hinter dem Green Goblin eigentlich Crusher Hogan steckt. Peter weiß aber auch, dass der Gleiter von Osborn stammt. Rhino verlässt den Raum und George Stacy weiß, dass Peter Rhino unbewusst auf Hogan gehetzt hat.
Derweil schmiedet John J. Jameson seine Rachepläne und sucht sich hierfür eine Basis.
Rhino verhört Crusher Hogan. Dabei wird Hogan schwer verletzt.
Peter Parker sucht Norman Osborn, um zu erfahren, dass ihm Peter alle Patente abgekauft hat und dass somit der Gleiter, der im Bild zu sehen ist, nicht Norman, sondern ihm selbst gehört.
Wieder zuhause erfährt Peter Parker, dass sich John J. Jameson in der U-Bahn aufhält. Als Spider-Man eilt er los, um ihn zu suchen. Als er ihn findet, gibt Jonah bereits ein Interview, in dem er Peter als homo sapiens entlarvt.

Fazit:
Mit dem zweiten Teil kommt die Handlung so richtig in Schwung. Peter hat sich die ganze Zeit als Mutant ausgegeben. Hierauf gründen sein Reichtum und sein gesellschaftlicher Einfluss. Es bleibt nun mit Spannung abzuwarten, wie Peters Umgebung hierauf reagieren wird. Wer war bereits eingeweiht und wer stellt sich nun gegen ihn?
Wird auch das House of M reagieren?
Es bleibt also spannend, obwohl sich zumindest die ersten beiden Stories gewaltig von den klassischen Spider-Man Geschichten unterscheiden.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.