Dienstag, 29. August 2006

Spider-Man: House of M #1


Titel: -
Autoren: Mark Waid, Tom Peyer
Zeichner: Salvador Larroca
Inker: Danny Miki
Kolorierung: Liquid!
Lettering: Cory Petit
Cover: Salvador Larroca
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 08/2005
Deutsche Fassung: Marvel Exklusiv #61
Übersetzung: Michael Strittmatter


Charaktere:
Gwen Parker, Onkel Ben, Spider-Man, Rhino, John J. Jameson, George Stacy, Norman Osborn, Tante May, Crusher Hogan, Mary Jane

Handlung:
Onkel Ben wird von Rhino zu Peter Parker durchgelassen. Sie unterhalten sich über John J. Jameson, der als PR-Manager für Peter arbeitet. Peter behandelt ihn schlecht, um sich für Jamesons Missetaten in Peters Jugend zu rächen. Onkel Ben rät ihm, diesen Zwist allmählich zu begraben.
Später beginnt Peter Parker seine Termine wahrzunehmen. Aus einer Laune heraus hat er sich eine Glatze schneiden lassen.
George Stacy wird einer Leibesvisitation untersuchen. Er ist deswegen ziemlich wütend, aber erst John J. Jameson als Bediensteter Spider-Mans kann dies verhindern.
Wenig später kann George Stacy mit seiner Präsentation beginnen. Er bedient sich hierfür eines Mutanten, der ihn angreifen soll und den er mit Spinnennetz an die Decke fesselt.
Derweil sucht Gwen Parker Osborn Industries auf. Spider-Man Inc hat Osborn Industries aufgekauft. Gwen Parker will alle chemischen Waffen vernichten und wirft Norman Osborn hinaus.
Während sich Tante May und Crusher Hogan um Spider-Man jr. Kümmern, hat Peter Parker einen Auftritt im TV: Später wird Peter Parker zu seinem Geburtstag von Freunden und Familie überrascht. Als ihn John J. Jameson anspricht, wirft ihn Peter hinaus. John J. Jameson ist ziemlich wütend. Selbst George Stacy und Onkel Ben haben wenig Verständnis für Peter.
Peter bedankt sich bei Gwen für die Überraschung, bis er abgelenkt wird und ins Bad geht.
Dort wird er Zeuge eines Gesprächs zwischen Rhino und Mary Jane.
Rhino ist zwar mit Peter Parker als Arbeitgeber zufrieden, aber er hält ihn für selbstsüchtig.
John J. Jameson sitzt zuhause und spült seinen Frust herunter, bis plötzlich der Green Goblin in seine Wohnung eindringt und verlangt ihm zu helfen, Spider-Man zu vernichten. John J. Jameson ist dabei.

Fazit:
Im House of M verläuft Peters Leben komplett anders. Er ist Multimillionär und gilt als einer der 10 einflussreichsten Mutanten der Welt. John J. Jameson ist sein PR-Manager und wird noch übler behandelt als ihn der alte Zausel in der Realität je behandelt hat. Vielleicht sind dies unbewusste Rückschlusshandlungen Peters auf die Realität.
Natürlich lebt auch Gwen noch und ist seine Frau geworden. Gemeinsam haben sie einen Sohn.
Nicht zu vergessen ist, dass auch Onkel Ben und George Stacy Peter zur Seite stehen.
Vor diesem Hintergrund begeistert nicht nur Larroca mit gekonntem Artwork, sondern auch die atmosphärisch ungemein dichte Story Waids und Peyers. Waid wusste schon bei den Fantastischen Vier zu begeistern.
Gespannt darf man als Leser sein, wie John J. Jameson und Green Goblin gegen Peter Parker vorgehen werden.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Fantastic Four: House of M #3


Titel: King for a Day
Autor: John Layman
Zeichner: Scot Eaton
Inker: Don Hillsman II, Rick Magyar
Kolorierung: Dean White, Rob Ro
Lettering: Randy Gentile
Cover: Scot Eaton
Redaktion: Stephanie Moore
Erscheinungsdatum: 11/2005
Deutsche Fassung: Marvel Monster Edition # 13: House of M
Übersetzung: Robert Syska


Charaktere:
Fearsome Four (Prinz Kristoff, Lord Doom, Es, Valeria), Quicksilver, Magneto

Handlung:
In der fremden Dimension greifen die Fearsome Four an und Lord Doom verlangt die Kapitulation Magnetos. Schnell müssen Magneto und Quicksilver erkennen, dass sie in dieser Dimension mit ihren Kräften keine Chance gegen die Fearsome Four haben. Dennoch will sie Lord Doom nicht töten, sondern in der Dimension zurücklassen.
Triumphierend kehren die Fearsome Four zurück. Da Lord Doom nicht weiß, ob alle Wissenschaftler ihm gegenüber loyal sind, bringt er sie kurzerhand um.
Lord Doom befiehlt aufzuräumen und den Dimensionstransporter zu zerstören. Anschließend soll das Es in eine passende Zelle gesteckt werden. Doch das Es hat genug davon und Lord Doom gibt großzügig nach. Valeria und Prinz Kristoff wollen sich um die restlichen Mitglieder des Houses of M wie Lady Polaris kümmern.
Lord Doom genießt seinen Triumph, bis ihm Valeria und Prinz Kristoff mitteilen, Dass Polaris unauffindbar ist.
Sie befindet sich beim Es, der sie wohl gewarnt hat. Insgeheim hat sie Quicksilver und Magneto zurückgeholt. Natürlich kommt es zum Kampf. Valeria erkennt, dass sie gegen eine Übermacht antreten, während sich Lord Doom mehr auf seine persönliche Rache an Magneto konzentriert. Er will ihn mit einer Axt töten, aber Magneto hat ihn in eine Falle gelockt.
Lord Doom muss erkennen, dass er verloren hat. Prinz Kristoff ist tot und auch seine Mutter befindet sich in der Gewalt Magnetos. Sie klagt Lord Doom, ihren Sohn, als Verräter an. Hierauf hat Magneto nur gewartet und verändert Lord Dooms Körperstruktur nach Belieben. Töten will er Lord Doom nicht. Magneto ist sich sicher, dass diese Demütigung ausreicht.
Das Es findet keine Beachtung. Als ihn Menschen angreifen wollen, gibt sich das Es als Mensch zu erkennen, so dass sich eine Frau namens Alicia, die dem widerstand angehört, seiner annimmt.

Fazit:
Lord Doom greift nach den Sternen und versagt. Allerdings kann ich Layman nicht ganz folgen. Wenn ein Lord Doom, der mal ebenso zwei Wissenschaftler umbringt, die Gelegenheit hat, tötet er seine Feinde. Stattdessen wird er nachlässig und gibt sich zufrieden, dass er Quicksilver und Magneto in eine Dimension verbannt hat, in der sie eigentlich wehrlos sind. Nein, das ist nicht ganz konsequent erzählt.
Ich hätte mir Lord Doom an dieser Stelle etwas machtbessener oder triumphaler gewünscht, was seinen Wahnsinn und somit dann auch sein Verhalten konsequenter rübergebracht hätte. Wunderbar gelungen ist allerdings die Charakterisierung von Lord Dooms Mutter, die Magneto um Vergebung bittet und gleichzeitig ihren Sohn als Verräter beschuldigt.
Insgesamt macht dieser Dreiteiler Spaß und gehört somit zu den klar besseren Tie Ins des Houses of M.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Fantastic Four: House of M #2


Titel: Four the Hard Way
Autor: John Layman
Zeichner: Scot Eaton
Inker: Don Hillsman II
Kolorierung: Dean White
Lettering: Cory Petit
Cover: Scot Eaton
Redaktion: Stephanie Moore
Erscheinungsdatum: 10/2005
Deutsche Fassung: Marvel Monster Edition # 13: House of M
Übersetzung: Robert Syska


Charaktere:
Fearsome Four (Prinz Kristoff, Lord Doom, Es, Valeria), Quicksilver, Magneto

Handlung:
Magneto bittet Lord Doom als Verbündeten, einen Weg zu finden, Gegner des Houses of M interdimensional zu verbannen. Lord Doom sagt umgehende Erledigung zu und erhofft sich auf diesem Wege, Magneto aus dem Weg zu räumen.
Während Experimente am Es durchgeführt werden, die äußerst schmerzhaft sind, konzentriert sich Lord Doom nun auf den Dimensionstransporter.
Sie testen das Gerät und greifen eine fremde Dimension an, um etwas Platz zu schaffen.
In der fremden Dimension enthüllt Lord Doom seine Pläne. Er will die Fähigkeiten der Fearsome Four noch verbessern, was dem Es nicht gefällt. Er will zurückverwandelt werden.
Wieder auf der Erde deutet Lord Doom gegenüber seiner Mutter an. Gleichzeitig fragt er sich, ob er nicht zufrieden sein soll. Schließlich verfügt er über ein großes Reich mit loyalen Untertanen. Doch seine Mutter spornt ihn an.
So besucht Lord Doom mit seiner Familie das House of M. Lord Doom will den Dimensionstransporter vorführen, aber Quicksilver ist misstrauisch und warnt Magneto, der aber gutgläubig zu sein scheint. Lord Doom lädt Magneto ein, vor ihm den Dimensionstransporter zu betreten.

Fazit:
Mit dieser Ausgabe bereitet Layman sein Finale vor. Lord Doom sieht endlich die Möglichkeit, das ungeliebte House of M, dem er zu dienen hat, zu vernichten.
Fraglich ist, ob das Es wirklich mitspielt, den Lord Doom unterschätzt und ist Magneto wirklich so arglos wie er tut?
Gelungen ist die Passage, in der sich Lord Doom fragt, ob er das Richtige tut oder ob er nicht mit der Rolle des mächtigsten Menschen auf der Welt zufrieden sein soll und ihn seine Mutter weiter anspornt.
Ich bin wirklich gespannt, wie sich die einzelnen Rollen, die Layman in nur zwei Teilen wirklich gut und komplex angelegt hat, positionieren und sich die Handlung auflöst.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Fantastic Four: House of M #1


Titel: A Doctor in the House
Autor: John Layman
Zeichner: Scot Eaton
Inker: Don Hillsman II
Kolorierung: Dean White
Lettering: Cory Petit
Cover: Scot Eaton
Redaktion: Stephanie Moore
Erscheinungsdatum: 09/2005
Deutsche Fassung: Marvel Monster Edition # 13: House of M
Übersetzung: Robert Syska


Charaktere:
Fearsome Four (Prinz Kristoff, Lord Doom, Es, Valeria), Mole King, Quicksilver, Magneto

Handlung:
Die Fearsome Four bringen das Reich des Mole Kings zu Fall. Dabei tötet Lord Doom den Mole King ziemlich ungerührt.
Wieder in Latveria lassen sich die Fearsome Four von ihrem Volk feiern. Nach den offiziellen Feierlichkeiten sucht sich Prinz Kristoff zwei Mädchen aus, während Valeria und Lord Doom die Schönheit ihres Reiches bewundern.
Es (eigentlich bekannt als das Ding) wird in seinen Käfig geführt und von Lord Doom gelobt. Dann kümmert sich Lord Doom um seine Forscher, die ihm nicht genügende Fortschritte erzielen. Er rastet aus, als sie dann noch Arbeiten von Reed Richards zitieren, der wohl selbst tot ist.
Anschließend besucht er seine Mutter, die ihn davor warnt, nur der Bote des Houses of M zu sein. Lord Doom rechtfertigt sich, aber er wird dann zu einer Konferenz mit dem House of M gerufen. Lord Doom wird nach Genosha gerufen.
Dort angekommen muss Lord Doom einen Moment warten, bis er zu Magneto vorgelassen wird. Magneto erkundigt sich nach dem Mole King und insbesondere an die Rohstoffvorkommen seines Reiches. Magneto rät Lord Doom noch, etwas vorsichtiger zu sein und entlässt ihn dann.
Nach ihrem Treffen ist Lord Doom ziemlich wütend. Seine Wut reagiert er mit Fußtritten am Es ab. Lord Doom schwört sich dann, dass das House of M untergehen muss.
Lord Doom erinnert sich, wie die Story begann. Vor den Gewässern Latverias landete eine Raumkapsel, die drei Leichen von Reed Richards, Susan Storm und John Jameson beherbergte. Der vierte Mann an Bord war Ben Grimm, der um seinen Tod flehte. Doch Lord Doom hatte andere Pläne und ließ ihn fortbringen.
So kam Lord Doom auf die Idee mit Hilfe von Alchemie seinen Familienmitgliedern Kräfte zu verleihen und die Fearsome Four zu erschaffen.

Fazit:
Die House of M Miniserie um die Fantastischen Vier befasst sich mit vielen Charakteren, aber nicht wirklich mit den Fantastischen Vier. Reed und Susan sind tot und von Johnny Storm ist zumindest in der # 1 nicht die Rede.
An ihre Stelle rücken Doctor Doom, der hier Lord Doom heißt, seine Frau Valeria und Prinz Kristoff, der im Grunde Johnnys Kräfte hat.
Die Konstante zur Realität ist, dass Lord Doom die Herrschaft sucht und das House of M folglich stürzen will. Antriebsfeder ist hierfür nicht zuletzt seine Mutter, deren Rolle mir noch etwas schleierhaft ist. Ich bin gespannt, wie gerade sie sich weiterentwickeln wird.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Incredible Hulk (Vol. 2) #86


Titel: Terra Incognita Part 4
Autor: Peter David
Zeichner: Jorge Lucas
Inker: Jorge Lucas
Kolorierung: Carlos Lopez, William Muray
Lettering: Rus Wooton
Cover: Andy Brase
Redaktion: Mark Paniccia
Erscheinungsdatum: 11/2005
Deutsche Fassung: Marvel Monster Edition # 13: House of M
Übersetzung: Robert Syska


Charaktere:
Hulk, Skorpion, Dr. Rappaccini, Dr. Isaacs, Dr. Lazlo

Handlung:
Dr. Rappaccini weiß, dass ihr Vorhaben aufgedeckt wurde. Sie nimmt Kontakt mit ihrer Tochter auf und bittet sie „Dormez“ zu sagen. Überrascht wiederholt Skorpion das Wort. Sofort verwandelt sich der Hulk in Bruce Banner und sackt bewusstlos zusammen. Dr. Rappaccini gibt nun den befehl, Bruce Banner zu töten. Dies will Dr. Isaacs verhindern, der aber von den Cyborgs mühelos auf die Seite geräumt wird. Skorpion will Bruce Banner schützen und Dr. Rappaccini möchte nicht, dass ihre Tochter getötet wird. Also soll auch sie erst einmal aus der Schusslinie gebracht werden. Doch gegen diese Übermacht kann sie nicht auf Dauer bestehen. Dann eröffnen einige Cyborgs mit Flammenwerfern das Feuer auf Bruce Banner, aber er hat sich gerade noch rechtzeitig in den Hulk verwandelt und schlägt los. Dr. Rappaccini konnte zwar Bruce Banner heimlich hypnotisieren, aber nicht den Hulk als eigenständige Persönlichkeit in Bruce Banner. Dann öffnet sich ein Tor und ein Riesencyborg kommt herein.
Skorpion bringt Jon, den Jungen, den sie finden sollte, in Sicherheit. Derweil prügeln sich der Cyborg und der Hulk durch die Stadt.
Dr. Lazlo verlangt von Dr. Rappaccini eine Änderung ihrer Pläne, da er Schwierigkeiten auf A.I.M. zukommen sieht. Dr. Rappaccini meint, dass Dr. Lazlo die Verantwortung übernehmen soll und schubst ihn vom Balkon, während Hulk den Riesencyborg zerlegt.
Wieder im Regierungsgebäude hört Bruce Banner die Beschuldigten an.
Dann verlangt er, dass alle bis auf Dr. Rappaccini den Kontinent verlassen. Sie erhält den Auftrag, die Cyborgs wieder in Menschen zurückzubauen. Ferner sollen alle A.I.M. Agenten Australien verlassen.
Später erscheint eine Projektion Magnetos, der die Herausgabe der Herrschaft über Australien verlangt. Bruce Banner macht ihm einen Gegenvorschlag. Er mag es zu regieren und er verlangt, dass Magneto und die Mutanten Australien in Ruhe lassen.

Fazit:
David liefert wirklich ein vorzügliches Finale mit überraschenden Wendungen seines Vierteilers ab. Er schickt genau diejenigen aus Australien fort, die ihn unterstützt haben und lässt dafür Dr. Rappaccini auf dem Kontinent. Sie erhält die Aufgabe, das Chaos, das sie angerichtet hat, zu beseitigen. Diese Entscheidung ist schon mehr als nur hart und gerade gegenüber Skorpion auch nicht gerecht.
Als Hulk das imposante Opernhaus Sydneys zerlegt, weil er Opern hasst, spricht er mir aus der Seele, aber unabhängig hiervon, wofür ich mich auch gerne als Kunstbanause beschimpfen lasse, ist der Dialog zwischen Bruce Banner und Magnetos Hologramm ein weiterer Höhepunkt. Das Ende bleibt offen, denn Magneto will eigentlich nur darüber nachdenken, Hulk und Australien in Ruhe zu lassen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Incredible Hulk (Vol. 2) #85


Titel: Terra Incognita Part 3
Autor: Peter David
Zeichner: Jorge Lucas
Inker: Jorge Lucas
Kolorierung: Carlos Lopez, William Muray
Lettering: Randy Gentile
Cover: Andy Brase
Redaktion: Mark Paniccia
Erscheinungsdatum: 10/2005
Deutsche Fassung: Marvel Monster Edition # 13: House of M
Übersetzung: Robert Syska


Charaktere:
Hulk, Skorpion, Dr. Rappaccini, Dr. Isaacs

Handlung:
Dr. Rappaccini und Bruce Banner sind nun ein Paar. Bruce Banner fühlt sich sehr vertraut bei ihr, was Dr. Rappaccini dazu bringt, Banner zu erläutern, dass sie auf dem College mal einen One-Night-Stand hatten.
Derweil schleicht sich ein Mädchen an Bord eines Schiffes. Das Mädchen wird von Soldaten überrascht, die wiederum, von Skorpion daran gehindert werden, ihr etwas anzutun.
Das Mädchen sucht ihren Freund Jonny, der spurlos verschwunden ist. Das Mädchen befürchtet, dass der Junge für medizinische Experimente missbraucht wird. Skorpion will sich darum kümmern. Jonny ist daran zu erkennen, dass er ein Captain America Tattoo auf dem Arm hat.
Unterdessen hat Bruce Banner eine Besprechung. Er versucht die enge Wohnraumsituation zu klären und weist es weit von sich, sich von Zeit zu Zeit als Hulk auf dem Balkon sehen zu lassen. Als er durch den Palast geht, hört er die Stimme eines Aboriginis, die ihm rät, mehr darauf zu achten, dass Menschen verschwinden. Da spricht ihn Skorpion an.
Bruce Banner und Skorpion melden sich als Freiwillig getarnt für ein medizinisches Experiment an. Sie sind erstaunt, als sie ohne größere Diskussion in eine Kartei aufgenommen werden. Skorpion schaltet den Mann am Schreibtisch aus und sie finden einen versteckten Schalter, der eine Tür öffnet. Sie finden ein Riesenlabor vor, in dem eine Armee aus Ersatzteilen gebaut wird.
Sofort ertönt ein Alarm und Bruce Banner und Skorpion werden als Eindringlinge erkannt. Bruce Banner verwandelt sich in den Hulk und greift an.
Dr. Isaacs versucht den Hulk zu beruhigen. Sie wollten eine Armee bauen, um gegen die Mutanten gewappnet zu sein. Dieses Vorhaben sollte auf Wunsch von Dr. Rappaccini geheim gehalten werden.

Fazit:
Spätestens mit diesem Teil versteht es David, die Handlung seines House of M Tie Ins so richtig interessant zu gestalten. Auch im House of M konnte es nicht angehen, dass A.I.M. nur selbstlos und im Dienste der Menschheit handelt. Sie wollten eine Armee erschaffen, um gegen die Mutanten vorgehen zu können. Man darf als Leser gespannt sein, wie sich Bruce Banner nun gegenüber Dr. Rappaccini, die ihn ja hintergangen hat, verhalten wird.
Der Schlussteil dieses Vierteilers wird es klären.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Incredible Hulk (Vol. 2) #84


Titel: Terra Incognita Part 2
Autor: Peter David
Zeichner: Jorge Lucas
Inker: Jorge Lucas
Kolorierung: Javi Montes
Lettering: Randy Gentile
Cover: Andy Brase
Redaktion: Mark Paniccia
Erscheinungsdatum: 09/2005
Deutsche Fassung: Marvel Monster Edition # 13: House of M
Übersetzung: Robert Syska


Charaktere:
Hulk, Skorpion, Dr. Rappaccini, Dr. Isaacs

Handlung:
Bruce Banner nähert sich Sydney an Bord eines U-Bootes von A.I.M.
Dr. Rappaccini und Bruce Banner unterhalten sich über den Hulk, der für Banners unterdrückten Zorn steht. Dann werden sie von Skorpion gewarnt, da sie erfasst wurden. Bruce Banner verlangt, dass sie in die Nähe einer Walfamilie fahren und alle Maschinen stoppen.
Als Hulk will er die Dinge regeln und stimmt sich auch gleich mit Dr. Rappaccini unter veränderten Vorzeichen als mit Bruce Banner ab.
In Sydney wird Adam auseinander genommen und verhört. Die Mutanten verstehen nicht, warum sich Adam als Roboter den schwachen Menschen angeschlossen hat.
Dann stellen sie fest, dass sie angegriffen werden. Eine Rakete nähert sich Sydney. Connor zerstört die Rakete, die aber nur eine Friedensbotschaft der Menschen beinhaltet, die nun mit vielen Handzetteln auf Sydney regnet. Die Botschaft ruft zu Verhandlungen auf, denen die Mutanten etwas überraschend zustimmen.
Auf dem U-Boot wird die Situation beraten. Dr. Rappaccini würde sich einen Angriff des Hulks wünschen, wovon aber Bruce Banner nichts hält, weil er nur Gegengewalt befürchtet.
Skorpion, Dr. Isaacs und Bruce Banner wollen die Verhandlungen führen, während Dr. Rappaccini im Hintergrund bleibt, um abzuwarten, ob es sich nicht doch um eine Falle handelt.
Sie gehen an Land und werden von den Mutanten telepathisch angegriffen. Dabei wird Banners Verwandlung in den Hulk telepathisch unterdrückt.
Da ruft Dr. Isaacs Adam, der sich den Weg freischießt. Dies lenkt Exodus ab und Bruce Banner kann sich in den Hulk verwandeln. Exodus und Pyro erkennen schnell, dass sie keine Chance haben, während die Menschen Hulk feiern. Skorpion übermittelt diese Nachricht rasch an ihre Mutter.

Fazit:
Davids Handlung nimmt deutlich Fahrt auf. Er fackelt nicht lange herum, sondern zeigt konsequent, dass der Hulk eigentlich nicht zu stoppen ist.
Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass im House of M Pyro noch lebt. Ich frage mich aber, ob es Magneto tatsächlich auf Dauer dulden wird, dass in Australien die Menschen sich selbst regieren.
Ich denke aber, dass David, dem es ja an Selbstvertrauen nicht gerade mangelt, sein „eigenes Ding“ am Rande des Houses of M durchziehen wird.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Incredible Hulk (Vol. 2) #83


Titel: Terra Incognita Part 1
Autor: Peter David
Zeichner: Jorge Lucas
Inker: Jorge Lucas
Kolorierung: Javi Montes
Lettering: Randy Gentile
Cover: Andy Brase
Redaktion: Mark Paniccia
Erscheinungsdatum: 09/2005
Deutsche Fassung: Marvel Monster Edition # 13: House of M
Übersetzung: Robert Syska


Charaktere:
Hulk, Skorpion, Dr. Rappaccini, Pyro

Handlung:
Australien ist der Kontinent geworden, zu dem Menschen fliehen, die der Unterdrückung der Mutanten entgehen wollen.
Dort wird Bruce Banner in den Stamm der Aboriginis aufgenommen. Die Zeremonie wird unterbrochen, als Eindringlinge vernommen werden.
Soldaten wollen Australien unterjochen. Bruce Banner stimmt sich kurz mit dem Stammesältesten ab und stellt sich dann den Agenten entgegen. Er bittet sie, wegzugehen, aber sie werfen ihn in einen See mit Krokodilen. Nur wenig später kommt er als Hulk zurück und greift an.
Auch Skorpion wird angegriffen, aber sie wehrt sich erfolgreich.
Von einer Kontrollsituation aus beobachtet Pyro mit Entsetzen, dass sie es mit dem Hulk zu tun bekommen.
Dr. Rappaccini dankt Hulk und erklärt ihm, das A.I.M. die letzte Hoffnung der Menschheit ist auf Dauer zu überleben. Doch dann wird Adam vermisst. Dr. Rappaccini versucht seinen Vater zu trösten, aber der Hulk hüpft davon.
Bruce Banner kehrt zu dem Stammesältesten zurück, der bereits durchschaut hat, dass das House of M nicht die Realität, sondern eine Art Traumwelt ist. Der Aboriginis schickt Bruce Banner fort, um die Wahrheit zu finden. Eigentlich will er dies nicht, weil er sich so glücklich fühlt wie nie zuvor, aber genau dies ist die Eigenschaft einer Traumwelt.
In Sydney denken die Mutanten darüber nach, wie sie die Menschen unter Kontrolle bekommen können. Magneto ist auf Genosha zwar weit entfernt, aber sein Druck ist auch hier zu spüren. Immerhin sind sich die Mutanten sicher, dass sie der Hulk nicht unbemerkt angreifen und so überraschen kann.

Fazit:
Peter Davids Ansatz verspricht viel. Er bedient sich des australischen Ur-Volkes, der Aboriginis, bei dem Bruce Banner heimisch geworden ist. Er wird dort respektvoll „Doppelseele“ genannt und in den Stamm aufgenommen.
Gespannt sein darf man als Leser, wie sich Dr. Rappaccini und A.I.M. verhalten werden. Ich kann mir A.I.M. beim besten Willen nicht selbstlos als letzte Hoffnung für die Menschheit vorstellen.
Ähnlich wie die Stories um Spider-Man und um die Fearsome Four zeigt auch diese Story, dass die House of M Realität, die die Scarlet Witch erschaffen hat, keinesfalls stabil ist. Dies zeigt nicht nur, dass der Aborigini die Traumwelt eben als Traumwelt durchschaut hat, sondern auch, dass die Menschen nicht bereit sind, sich auf Dauer von den Mutanten unterdrücken zu lassen und irgendwann von der erde zu verschwinden.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

The Pulse #10


Titel: House of M
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Michael Lark
Inker: Stefano Gaudiano
Kolorierung: Pete Pantazis
Lettering: Cory Petit
Cover: Mike Mayhew
Redaktion: Andy Schmidt
Erscheinungsdatum: 09/2005
Deutsche Fassung: Marvel Monster Edition # 13: House of M
Übersetzung: Robert Syska


Charaktere:
Kate Farrell, Sebastian Shaw, Ben Urich, Hawkeye

Handlung:
Kate Farrell schaut sich einen Tatort an. Dort wird sie von einem Mutanten, der sie als Reporterin erkennt, fortgeschickt. Dennoch stellt Kate Farrell einige Fragen und erfährt, dass ein homo sapiens Selbstmord begangen hat und dass dies SHIELD herbeigerufen hat.
Kate Farrell will wissen, warum Sebastian Shaw ebenfalls aufgetaucht ist. Sie macht ein Foto mit ihrem Handy und verschwindet, bevor der Mutant etwas unternehmen kann.
Wieder in der Pulse Redaktion kommt Kate Farrell mit ihrer Story nicht durch, da die Redakteurin, die eine Mutantin ist, auf die offizielle Mitteilung von SHIELD warten will.
Nach der Sitzung versucht Ben Urich Kate Farrell zu erklären, dass sie froh sein können, als homo sapiens überhaupt einen Job zu haben. Er rät ihr, etwas Inspiriertes zu schreiben. So sitzt Kate Farrell an ihrer Story, bis sie plötzlich von einem Pfeil Hawkeyes an der Schulter getroffen wird. Hawkeye will wissen, ob er von Kate erkannt wird, die wiederum nach ihrer Brille verlangt.
Hawkeye sieht den Artikel, der seinen Tod verkündet, während Kate Farrell als Überschrift die Eröffnung eines Sentinel Denkmals liest. Hawkeye weiß, dass sich im House of M niemand mehr erinnert, dass er überhaupt existiert hat.
Hawkeye erzählt ihr, dass ihn die Scarlet Witch getötet hat und nimmt sie mit zu dem Ort, an dem einmal das Avengers Mansion gestanden hat. Im House of M ist es ein botanischer Garten. Dann geht Hawkeye zu dem Sentinel Denkmal und zerstört es. Er weiß, dass er die Welt nicht in ihre Realität zurückversetzen kann, aber er ist wild entschlossen, Magneto als Verantwortlichen „in den Arsch zu treten.“

Fazit:
Hawkeyes Tod im Heldenfall war bei Marvels Leserschaft mehr als nur umstritten. Gerade Bendis hat sich hierfür ne Menge Kritik eingefangen. Den Hawkeye Fans mag es daher fast schon sarkastisch vorkommen, dass Bendis diese Ausgabe Clint Barton widmet. Dabei ist der Einstieg in diese Story um Sebastian Shaw und SHIELD nicht nachvollziehbar und wirkt daher als gekünstelt.
So bleibe ich dabei, dass Hawkeyes Tod überflüssig war und dass ihn irgendwann ein anderer Autor mit einer vielleicht schwachen Erklärung zurückbringen wird, was einmal mehr den Tod im Marvel-Universum ins Lächerliche rücken wird und diese Ausgabe endgültig zu dem macht, was sie ist,..überflüssig.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Captain America (Vol. 5) #10


Titel: House of M
Autor: Ed Brubaker
Zeichner: Lee Weeks
Inker: Jesse Delperdang, Lee Weeks, Mike Perkins
Kolorierung: Matt Milla
Lettering: Randy Gentile
Cover: Lee Weeks
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 10/2005
Deutsche Fassung: Marvel Monster Edition # 13: House of M
Übersetzung: Robert Syska


Charaktere:
Captain America, Bucky, Baron Zemo, Red Skull

Handlung:
Bei einem Veteranentreffen wird zu Ehren Captain Americas eine Rede gehalten. So erinnert sich Steve Rogers, der in Ehren gealtert ist, daran, wie er und Bucky eine Rakete wieder direkt zu Baron Zemo zurückgeleitet haben. Captain America führte dann in Berlin die Alliierten zum Sieg über die Reste des Nazi-Regimes. So gelang es Captain America, Red Skull zu töten und Hitler persönlich aus seinem Bunker herauszuholen.
Nach Kriegsende erhielt Steve Rogers vom Präsidenten die Erlaubnis zu heiraten. Es handelte sich um eine Spionin, die er in Frankreich kennen gelernt hat. Der Präsident ging mit ihm spazieren und möchte sich über Mutanten unterhalten.
1951 musste sich dann Steve Rogers McCarthys Fragen zu Prinz Namor stellen, der Gast auf seiner Hochzeit war und der als Mutant galt. Es kommt zum Streit zwischen Captain America und McCarthy, was dazu führte, dass Captain America die Anhörung abbrach. So wurde Captain America nur vier Jahre später der erste Mensch, der den Mond betrat. Da Steve Rogers den ersten Schritt auf dem Mond dem Frieden zwischen Mensch und Mutant widmete, wurde er zu einer umstrittenen Person. Sogar Bucky und seine Frau, Peggy, verstanden ihn nicht. Zwei Jahre später war das Mutantenproblem immer noch ein beherrschendes Thema. Darüber diskutierten Steve Rogers und Bucky, der die Mutanten für lebende Bomben hielt.
So vergingen die Jahrzehnte und Magnetos Macht und Einfluss wuchs. Steve Rogers entlarvte ihn als kommenden Diktator, aber da war es schon zu spät. Sein Einfluss war so groß, dass Captain America seinen Dienst quittieren musste. Steve Rogers versank in der Bedeutungslosigkeit.
Er weiß, dass die Dinge nicht immer laufen wie geplant und geht nach Hause. Hierbei wird er von den Helden beobachtet, die wieder in der Realität angekommen sind.

Fazit:
Von dieser Ausgabe bin ich schlichtweg begeistert. Sie bildet im Grunde die geschichtliche Klammer des Houses of M und zeigt den Aufstieg der Mutanten und Magnetos. Sie zeigt aber auch, wie Captain America zu Ruhm gelangte und schließlich in der Bedeutungslosigkeit versinkt.
Historische Ereignisse wie den Sieg der Alliierten im 2. Weltkrieg, McCarthys Sonderermittlungen gegen Kommunisten oder auch den ersten Menschen auf dem Mond verändert Brubaker geschickt so, dass sie den Aufstieg der Mutanten begleiten und erklären.
Auch die Helden, die Steve Rogers beobachten, lassen ja von ihm ab und holen ihn nicht in die Realität zurück. Vor dem Inhalt dieses Tie Ins bekommt diese Entscheidung der Helden noch einen etwas bitteren Beigeschmack.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.