Dienstag, 29. August 2006

Black Panther (Vol. 3) #7


Titel: Soul Power in the House of M
Autor: Reginald Hudlin
Zeichner: Trevor Hairsine
Inker: John Dell
Kolorierung: Dean White
Lettering: Randy Gentile
Cover: Kaare Andrews
Redaktion: Axel Alonso
Erscheinungsdatum: 10/2005
Deutsche Fassung: Marvel Monster Edition # 13: House of M
Übersetzung: Robert Syska


Charaktere:
Quicksilver, Black Panther, Storm, Lord Doom, Apocalypse, Nightcrawler, Angel, Sunfire, Iceman, Black Bolt

Handlung:
Quicksilver läuft durch Kenia. Er erreicht ein bewachtes Gebäude und halt an. Dort wird er von Storm begrüßt, die ihn aber bei seiner Liebeserklärung abblitzen lässt.
Wieder auf Genosha ist Magneto mit der Zurückweisung seines Sohnes alles Andere als zufrieden, denn Storm ist die unumstrittene Herrscherin über Afrika, den es so gut geht wie noch nie. Storm lobt zwar Magneto in der Öffentlichkeit, aber jeder weiß, dass der Fortschritt Afrikas allein ihr zu verdanken ist. Magneto weiß, dass Afrika in 10 Jahren ein ernst zu nehmender Wirtschaftskonkurrent sein wird.
Derweil unterhält sich Black Panther mit Storms Hologramm. Er möchte sich mit ihr verabreden.
Dann muss er einen Anschlag Sabretooths auf sein Leben vereiteln. Sabretooth handelt im Auftrag Magnetos. Black Panther tötet Sabretooth, indem er ihn köpft. Den Kopf schickt er zu Magneto zurück, der ungemütliche Zeiten vorhersagt.
Black Panther unterhält sich mit den Hologrammen der andern Könige. Lord Doomversagt ihm die Gefolgschaft.
Magneto erteilt Apocalypse die Erlaubnis, das Reich Black Panthers anzugreifen. Storm soll aber verschont bleiben. Apocalypse willigt ein. Magneto und Quicksilver wissen, dass sie ihm nicht trauen können.
Doch als Apocalypse angreift, muss er erkennen, dass sich auch Prinz Namor ihm entgegenstellt. Mit Hilfe Icemans besiegt er ihn, aber Iceman wird dann von Sunfire überrascht. Storm ist mit dem Kampfesverlauf zufrieden. Angel weiß, dass er sich besser zurückhält, was er Nightcrawler erklärt.
Apocalypse ist nun in Black Panthers Palast vorgedrungen und will ihn dort töten. Doch da stellt sich ihm Black Bolt entgegen und begräbt ihn unter Tonnen von Trümmern.
Magneto weiß, dass er einen Rückschlag erlitten hat.

Fazit:
Hudlins House of M Tie in ist eines der unterhaltsameren. Hudlin bringt eine Menge Figuren in seine Story ein und es gelingt ihm hierbei jedem Charakter seinen Platz und seine Bedeutung in der Story einzuräumen. So fügt sich in den Aufstand der Königreiche sogar Lord Doom konsequent ein, der ja seinen eigenen Plan verfolgt und damit noch scheitern wird.
Dieses Tie In zeigt aber auch, dass sich die Mutanten untereinander nicht grün sind. Sunfire und Storm distanzieren sich vom House of M, was die Inhumans Prinz Namor und Black Bolt ohnehin tun.
Marvel hat House of M wirklich gut konzipiert, aber wenn jeder Autor auch nur halbwegs die Ideen eines Hudlins gehabt hätte, wäre dieses Crossover ein Klassiker geworden, der weit über das Superheldengenre hinaus die Comicwelt in Atem gehalten hätte.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Montag, 28. August 2006

Claws #1

(Wolverine & the Black Cat)

Titel: Claws Part 1
Autoren: Jimmy Palmiotti, Justin Gray
Zeichner: Joseph Michael Linsner
Inker: Joseph Michael Linsner
Kolorierung: Jason Keith
Lettering: Jeff Eckleberry
Cover: Joseph Michael Linsner
Redaktion: Axel Alonso
Erscheinungsdatum: 10/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Spider-Man, Black Cat, Wolverine, Emma Frost, Cyclops, Kraven

Handlung:
Spider-Man fängt Black Cat in der Luft ab. Sie beendet ihren Flirt, indem sie Spider-Mans netz durchschneidet und davoneilt. Natürlich folgt ihr Spider-Man und kann sie auch einholen. Doch Black Cat ist gerissen und entkommt ihn erneut. Dabei will Spider-Man sie einfach nur vor sich selbst schützen.
Derweil hat Wolverine Schwierigkeiten wegen seines Admantiumskeletts den Sicherheitscheck am Flughafen zu bestehen. Erst als es für Wolverine schon fast kritisch wird, greift Emma Frost aus der ferne ein und manipuliert den Sicherheitsbeamten telepathisch. Cyclops amüsiert sich königlich.
Unterdessen bricht Black Cat ein. Um einen Edelstein zu stehlen. Sie öffnet einen Behälter, aus dem sofort ein Betäubungsgas strömt. Bewusstlos bricht sie zusammen und wird in einer Minirakete fortgeflogen.
Im Flugzeug erleidet Wolverine ein ähnliches Schicksal. Plötzlich strömt aus mehreren Öffnungen Betäubungsgas. Nur mit Mühe kann Wolverine noch das Steuer des Flugzeugs übernehmen, um selbst bewusstlos auf eine nah gelegene Insel zu stürzen.
Als Wolverine und Black Cat wieder aufwachen, sehen sie Kraven, über den Black Cat weiß, dass er längst tot ist und dass es sich um einen Nachahmer handeln muss.
Kraven erklärt ihnen, dass sie Teil eines Spiels geworden sind. Sie haben die Chance die andere Seite der Insel zu erreichen, an der ein Boot befestigt ist. Gelingt ihnen dies, bevor sie getötet wurden, sind sie frei. Dann öffnen sich die Käfigtüren. Wolverine und Black Cat rennen los. Schon bald wird auf sie geschossen, so dass sie rasch verstehen, dass die Lage ernst ist. Doch Wolverine und Black Cat bilden kein Team, sie kennen sich nicht einmal richtig, so dass es zu Reibereien kommt. Dann hört Wolverine ein Geräusch. Er riskiert einen Blick und sieht, dass sie mit Raketen beschossen werden.

Fazit:
Mit Wolverine und Black Cat bringen Gray und Palmiotti, die erst vor kurzem mit Daughters of Dragon zu überzeugen wussten, ein Team zusammen, wie es viel untypischer nicht sein könnte. So ist es nur logisch, dass sich die beiden Helden zunächst nicht verstehen. Ich denke, sie werden lernen, zusammen zu arbeiten, um zu überleben.
So macht diese Story trotz ihrer Vorhersehbarkeit Spaß, obwohl ich sie zeitlich nicht einordnen kann. Spider-Man ist viel zu sehr auf einen Flirt auf, obwohl er doch mit Mary Jane verheiratet ist. Also könnte die Story in der Vergangenheit spielen, weil zu der Zeit Black Cat auch kriminelle Tendenzen verfolgte. Doch da waren Emma Frost und Cyclops noch kein Paar. Ja, die liebe Continuity schlägt hier mal wieder unbarmherzig zu.
Schon etwas gewöhnungsbedürftig ist das Artwork Linsners, das die Black Cat bestimmt 10 Pfund zulegen lässt.
Gespannt darf man als Leser natürlich sein, wer hier den Kraven gibt und warum das Spiel gespielt wird, das ein wenig an das „große Spiel“, das während der Klon-Saga bei Spider-Man stattfand, erinnert.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Spider-Man #1 NCPCA

Titel I: Who Cares?
Titel II: Nobody Wins
Autor: Louise Simonson
Zeichner I: Mark Bright
Zeichner II: John Buscema
Inker I: Jose Marzan Jr.
Inker II: Tony DeZuniga
Kolorierung: Bob Sharen
Lettering: Rick Parker, Diana Albers
Cover: John Byrne
Redaktion: Adam Blaustein
Erscheinungsdatum: 1987
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -

Charaktere I:
Spider-Man, Hobgoblin, Linda, Kevin, Mr. Ramirez, Kevins Eltern, Onkel James

Charaktere II:
Susan, Susans Mutter, Ted

Handlung I:
Spider-Man kämpft gegen Hobgoblin. Natürlich beschimpft Hobgoblin Spider-Man einmal mehr. Spider-Man nimmt dies zum Anlass, ihm eine Geschichte zu erzählen.
Kevins Vater trank zu viel und ließ seinen Frust an seinen Kindern, Kevin und Linda, aus. Als er erfuhr, dass ein Schulpicknick anstand, trank er noch ein wenig mehr. Seine Wut ließ er an Kevin aus, den er bedrohte und beschimpfte.
Das Schulpicknick selbst geriet natürlich auch aus dem Ufer. Kevins Vater traf bei einer simplen Wurfübung nicht, weil er eben schon angetrunken war. Die Schuld hierfür gab er einmal mehr Kevin, der daraufhin aggressiv auf seine Mitschüler reagierte.
Wieder zuhause schickte Kevins Vater seine Kinder auf ihre Zimmer. Später schlief er ein. Da sah Kevin einen Bericht im TV über misshandelte Kinder. Die Moderatoren gaben den Kindern den Rat, sich eine Vertrauensperson zu suchen, um mit ihr über ihre Probleme zu reden. Kevin erzählte dies Linda, bei der er Beruhigungstabletten fand, die sie wiederum bei ihrer Mutter gefunden hatte.
Am nächsten Tag bekamen sie Besuch von Onkel James. Natürlich musste auch dieser Besuch misslingen. Kevin sprach seinen Onkel an, der ihm verbot, mit jemanden über seine Probleme zu reden.
So wurde es für Kevin immer schwieriger und er ließ seinen Frust erneut an seinen Mitschülern aus. Die Lehrerin schickte ihn zum stellvertretenden Direktor, Mr. Ramirez, der Kevin seine Hilfe anbot. Doch Kevin war noch nicht bereit, über seine Probleme zu reden.
Er verließ das Haus und warf beinahe eine Fensterscheibe kaputt. Er konnte sich gerade noch so beherrschen und ging zu seiner Schwester. Danach riefen sie gemeinsam Mr. Ramirez an und vereinbarten einen Termin für den nächsten Tag.
Mr. Ramirez konnte ihnen helfen. Sein Vater ging zu den anonymen Alkoholikern und die Kinder kamen in eine Selbsthilfegruppe.
So tobt der Kampf zwischen Spider-Man und Hobgoblin, der die Story nicht auf sich beziehen will, weiter.

Handlung II:
Susan hatte immer Schwierigkeiten mit ihren Mitschülern. Ständig musste sie beweisen, dass sie besser war. Ihre Mutter schenkte ihr nicht die notwendige Beachtung. Als sie erfuhr, dass an der Schule Alice im Wunderland aufgeführt werden sollte, sah sie eine Möglichkeit, ihrer Mutter zu imponieren. Sie meldete sich für das Casting.
Im Unterricht musste sie eingestehen, dass sie ihre Hausaufgaben nicht lösen konnte. Dem Mädchen, das die Aufgaben fehlerfrei vortrug, stellte sie ein Bein, wofür sie des Unterrichts verwiesen wurde.
Als sie ihre Pläne abends Ted und ihrer Mutter vortrug, erntete sie von Ted nur Spott und Skepsis von ihrer Mutter. Verbissen lernte sie die ganze Nacht fürs Casting, aber am nächsten Morgen musste sie erkennen, dass sie die Alice niemals so gut geben könnte wie Anne. Wieder reagierte sie aggressiv, so dass es zum Ärger mit den Mitschülern kam. Susan erkannte ihr Fehlverhalten und rannte auf Toilette, wo sie ihre Lehrerin traf und sich ihr zögerlich anvertraute. Die Lehrerin versprach mit ihrer Mutter zu reden und bat Susan die Rolle des weißen Hasen an, der auf der Bühne herumturnen sollte. Susan war begeistert.
So kann der Hobgoblin Spider-Man entkommen. Da erscheinen Susan und Kevin, die die Schulen der Stadt besuchen, um von ihren vergangenen Problemen zu erzählen, um anderen Kindern zu helfen. Da Susan und Kevin für ihren nächsten Termin knapp dran sind, bringt er sie schnell zu ihrer Schule. Dort wundert sich die Lehrerin, wer der maskierte Mann war.

Fazit:
Bei der vorliegenden Ausgabe handelt es sich um ein typisches Give Away. Gesponsert wurde die Ausgabe von der Supermarktkette 7 11, die aber den ernsten Hintergrund der Ausgabe würdigend fast komplett auf Eigenwerbung verzichtete.
Natürlich ist der Ausgabe fast in jedem Satz der obligatorische erhobene Zeigefinger zu erkennen.
Etwas weit hergeholt ist hierbei vielleicht der Vergleich der Probleme, die die Kinder haben, im Vergleich zu Spider-Mans Problemen mit dem Hobgoblin. Doch welcher Held wäre für eine solche Story besser geeignet als Spider-Man, der ja als Peter Parker selbst eine Menge Probleme mit seinen Mitschülern hatte. So darf natürlich auch der Satz nicht fehlen, dass die Kinder, die Hilfe gesucht und auch gefunden haben, die wahren Helden der Story sind. Dies wird allein schon dadurch verdeutlicht, dass den Kindern wesentlich mehr Platz eingeräumt wird als Spider-Man.
So ist diese Ausgabe, die man nicht an den üblichen Kriterien messen darf, wirklich nur etwas für Komplettsammler oder jemanden, der Kindern etwas erklären möchte oder gar muss.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Adventures into Reading Starring the Amazing Spider-Man #1


Titel: -
Autor: Louise Simonson
Zeichner: Jon Bogdanove
Inker: Hilary Barta
Kolorierung: Evelyn Stein
Lettering: Janice Chiang
Cover: Jon Bogdanove
Redaktion: Bob Budiansky
Erscheinungsdatum: 1990
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Spider-Man, Mike, Dwane, Cara, Troglodyte

Handlung:
Mike Dwane und Cara spielen vor der Bibliothek. Plötzlich schwingt Spider-Man heran und rät den Freunden, sich in Sicherheit zu bringen. Er befindet sich weit außerhalb New Yorks, was er dem Troglodyte zu verdanken hat. Mit einem Strahl aus seiner Waffe hat er ihn aus New York weg gebeamt.
Da erscheint auch schon der Troglodyte. Spider-Man und die drei Freunde werden zwar nicht getroffen, aber die Bibliothek hinter ihnen, aus der sofort jede Menge Bücher fallen, die sie aufheben. Nun trifft sie der Troglodyte.
So landen Spider-Man und die drei Freunde nach und nach in Episoden aus den Büchern, die sie einsammeln wollten. Es handelt sich um Lost World, Krieg der Welten, Dschungelbuch und That was then, This is now.
Dort stellt Spider-Man zwar den Troglodyten, aber sie werden erneut aus seiner Waffe getroffen und landen in dem Roman Ivanhoe.
Nun kann Spider-Man den Troglodyte endlich überwinden und sich und die Jugendlichen wieder in die Gegenwart zurückbringen.
Die Kinder sind so begeistert von dem erlebten Abenteuer, dass sie sich vornehmen, mehr Bücher zu lesen.

Fazit:
Bei der vorliegenden Story handelt es sich um eine gezielte Kampagne der U.S. Regierung. Schirmherrin war die damalige First Lady, Barbara Bush, die die Mutter des amtierenden US Präsidenten George W. Bush ist.
So reisen Spider-Man und die drei Freunde nicht zufällig durch Klassiker der Literatur, die Kinder begeistern könnte.
Ob die Kampagne auch nur im Ansatz erfolgreich war, weiß ich nicht, aber ich gebe gerne zu, dass dies ausnahmsweise eine Kampagne der Bushs wäre, der ich Erfolg gegönnt hätte.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Spider-Man and the Dallas Cowboys #1


Titel: Danger In Dallas
Autor: Marie Severin, David Anthony Kraft
Zeichner: Marie Severin, Kerry Gammill
Inker: Mike Esposito
Kolorierung: Stan Goldberg
Lettering: R. G. O'Shaw
Cover: John Romita
Redaktion: Jim Shooter
Erscheinungsdatum: 1983
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Spider-Man, John J. Jameson, Stanley Mudge, Mark Mudge, Ringmaster

Handlung:
John J. Jameson, Stanley Mudge und Mark Mudge fliegen nach Dallas. Mark lebt zwar mit seinem Vater in New York, aber er freut sich trotzdem riesig auf seine Geburtsstadt.
In der Touristenklasse wird John J. Jameson von Peter Parker begleitet. Nach der Landung freundet sich Peter Parker sofort mit Mark, der nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt, an. Marks Rollstuhl verfügt über eine Anti-Gravitationseinheit, so dass sein Rollstuhl schwebt.
So verabreden sich Mark, Peter und Stanley.
Abends im Stadion treffen sich Peter Parker, John J. Jameson, Stanley Mudge und Mark Mudge beim Training der Dallas Cowboys. Sie wundern sich über einen vermeintlichen Schuss, der aber nur von einer Zirkuskanone stammt. Dies ist allerdings der Augenblick, in dem sich Peter Parkers Spinnensinn meldet. Kaum ist der Rauch nach dem Kanonenschuss verflogen, stellen sie fest, dass Mark verschwunden ist. Offensichtlich wurde er entführt.
Spider-Man und die Dallas Cowboys beginnen ihn zu suchen, während der Ringmaster versucht herauszufinden, wo sich die Anti-Gravitationseinheit befindet. Der Ringmaster weiß, dass Mark viel zu wütend ist, um ihn zu hypnotisieren. Also will er das ganze Stadion in Trance versetzen.
Mark wird in eine Abstellkammer eingesperrt, aus der er zu entkommen versucht. Dies gelingt ihm auch.
Derweil gelingt es dem Ringmaster, alle im Stadion zu hypnotisieren.
Spider-Man weiß, dass er ihn aufhalten muss. Mit seinem Netz verklebt er die Anzeigetafel des Stadions, über die der Ringmaster seine Hypnose angesetzt hat. So erwachen alle aus ihrer Trance und die Dallas Cowboys sowie Spider-Man greifen den Zirkus des Ringmasters an. Dabei wechselt die Anti-Gravitatíoinseinheit mehrmals den Besitzer und auch die Seite. John J. Jameson ist so erstaunt, als sie ihm plötzlich in die Hände fällt, dass er sie aktiviert und sogleich abhebt.
Natürlich muss ihn Spider-Man retten, was der Ringmaster nutzt, um in einem Hubschrauber zu entkommen.
Spider-Man setzt John J. Jameson auf den oberen Sitzreihen im Stadion ab, wo ihm die Einheit aus den Händen rutscht und wegfliegt.
Nun will der Ringmaster Stanley Mudge entführen, da er der Erfinder ist. Doch auch dies können die Dallas Cowboys und Spider-Man verhindern und en Zirkus ausschalten.

Fazit:
Die vorliegende Ausgabe war eine Werbebeilage zum Dallas Herald. Dies ist der Ausgabe in den doch eher lokal orientierten USA auch deutlich anzumerken. So bewirbt Spider-Man durchgehend Geschäfte aus Dallas und Marie Severin lässt die Protagonisten auch ständig die Vorzüge Dallas aufzählen.
Die Story selbst ist wohl nur etwas für Komplettsammler, denn für den gemeinen Spidey-Leser ist sie wohl zu vorhersehbar und fast schon langweilig. Bestenfalls ist sie noch für Nostalgiker geeignet, die John J. Jameson gerne als übel gelaunten Tollpatsch erleben.
Würde die Story heute geschrieben, würde Spider-Man wohl die Dallas Mavericks treffen, die nicht zuletzt dank dem deutschen Superstar Dirk „Dirkules“ Nowitzki die NBA Finals 2006 erreicht und die Cowboys in der Popularität überholt haben.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Iron Man: House of M #3


Titel: Doomsday
Autor: Greg Pak
Zeichner: Pat Lee
Inker: Dream Engine
Kolorierung: Dream Engine
Lettering: Rus Wooton
Cover: Pat Lee
Redaktion: Stephanie Moore
Erscheinungsdatum: 11/2005
Deutsche Fassung: Iron Man: House of M #1
Übersetzung: Christian Heiss



Charaktere:
Tony Stark, Johnny Storm, Howard Stark, Henry Pym, Forge, Flash Thompson

Handlung:
Iron-Man erfährt lediglich, dass Pym die Bomben in der Innenstadt verteilt hat. Selbst unter Gewaltandrohung will er nicht reden, so dass Johnny Storm auf ihn schießt. Doch auch dies bringt Pym nicht zum Reden.
Tony Stark nimmt Kontakt mit Forge McCoy auf. Er klärt ihn über die Lage auf, ohne seine Geheimidentität zu enthüllen. Er macht klar, dass Iron-Man die Bomben entschärfen will, dass das House of M zu informieren und die Innenstadt von den Mutanten zu räumen ist.
Dann fliegen Iron-Man und Johnny Storm los, um die Bomben zu entschärfen. So liefern sie sich fast schon einen Wettkampf, wer mehr Bomben zerstören kann. Doch dann werden Iron-Man und Johnny Storm von Vision Robotern angegriffen. Die Roboter können nicht gestoppt werden. Dahinter steckt Howard Stark, der diese Roboter heimlich kontrolliert. Iron-Man wird von einem Vision Roboter gefangen genommen, während Howard Stark erklärt, dass er die ganze Zeit die Fäden in der Hand hielt und auch Tony nur benutzt hat. Iron-Man kann sich befreien und ruft über Flash Thompson Hilfe. Gemeinsam können sie die Vision Sentinels in Schach halten. Nebenbei kann Iron-Man eine weitere Bombe entschärfen. Howard Stark überträgt nun Jarvis die Kontrolle über die Vision Mutanten. Howard Stark gibt nun an, dass er nie 4 Millionen Mutanten, sondern nur einen töten wollte. Da erscheint Magneto, der Howard Stark tötet. Im Sterben versöhnen sich Vater und Sohn. Magneto weiß, dass ihn Tony Stark töten will, aber er weiß auch, dass alle Sapiens darunter leiden würden. So entschärft Iron-Man die letzte Bombe.
Bei Stark Industries geht es drunter und drüber, aber Iron-Man will erst helfen, in der Stadt aufzuräumen.

Fazit:
Man kann es eigentlich kurz machen. Der zweite Teil war der Einäugige unter den Blinden. Auch dieser Teil bleibt verworren. Leider ist auch die Tatsache, dass Howard Stark ein falsches Spiel spielt so mäßig dargestellt, dass diese Wendung weder so richtig überraschend noch mitreißend rüberkommt.
15 € für diesen Dreiteiler sind selbst bei einer Limitierung auf 999 Exemplare viel zu teuer, obwohl Panini die Ausgabe liebevoll und aufwendig produziert hat.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Iron Man: House of M #2


Titel: Independence Day
Autor: Greg Pak
Zeichner: Pat Lee
Inker: Dream Engine
Kolorierung: Dream Engine
Lettering: Rus Wooton
Cover: Pat Lee
Redaktion: Stephanie Moore
Erscheinungsdatum: 10/2005
Deutsche Fassung: Iron Man: House of M #1
Übersetzung: Christian Heiss



Charaktere:
Tony Stark, Johnny Storm, Howard Stark, Henry Pym

Handlung:
Howard Stark nimmt >Kontakt mit Tony Stark auf. Natürlich macht er ihm Vorwürfe, dass er in Rüstung außerhalb einer Sportarena herumfliegt. Dann gibt er ihm einen Tipp, wie er freikommen kann und befiehlt ihm, schnellstens nach Hause zu fliegen.
Tony Stark befreit sich und greift den Sentinel dann frontal an. Sein Vater ist wütend. Sofort wird er von Fernseh- und Radiostationen interviewt. Schon gilt er als Terrorist, dem man bald das Handwerk legen will.
Tony Stark sieht den Bericht im TV und schaltet ab. Dann strömt alles auf ihn ein. Man möchte ihn in dieser Angelegenheit als Experten verpflichten, während Stark Industries Spielzeug Prototypen des neuen Iron-Mans bauen möchte. Gleichzeitig ist eine Abgesandte des Houses of M eingetroffen, die ihn zu sprechen verlangt. Das House of M ist an seinem Vision Projekt interessiert und will ihm die Erefindung abkaufen. Natürlich handelt es sich um einen Knebelvertrag. Gleichzeitig glaubt das House of M, dass Johnny Storm in der Rüstung des neuen Iron-Mans steckt.
Anschließend kommt es wieder zum Streit zwischen Tony und Howard Stark. Tony ist wütend, weil es Howard Stark hingenommen hat, dass die Sentinels viele Menschen getötet haben, während Howards Tony beschuldigt, einen Vertrag unterschrieben zu haben, der viele Menschen noch das Leben kosten kann.
Der Streit endet damit, dass Howard Stark verlangt, dass Tony seine neue Rüstung zerstört.
Schließlich findet Tony Stark noch Johnny Storm in seiner neuen Rüstung, der glaubt, dass Tony im Untergrund für die Rechte der Sapiens kämpft und sich anschließen will.
Derweil war die Suche nach Pym erfolgreich. Bevor ihn Sentinels festnehmen können, greift Iron-Man an. Die Sentinels werden ausgeschaltet und Iron-Man erfährt, dass Pym eine Bombe entwickelt hat, die nur gegen Mutanten wirkt. Die Bomben sind überall in der Stadt verteilt.

Fazit:
Immerhin bietet der zweite Teil etwas mehr Handlung, ohne aber durchgehend zu überzeugen und ohne dass sich die Handlung wesentlich aus der Belanglosigkeit hebt.
Erst der Schluss, in dem Pym gefunden und offenkundig wird, dass er überall in der Stadt Bomben versteckt hat, lässt einen Hauch von Spannung durch die zerrissene Handlung wehen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Iron Man: House of M #1


Titel: Father's Day
Autor: Greg Pak
Zeichner: Pat Lee
Inker: Dream Engine
Kolorierung: Dream Engine
Lettering: Rus Wooton
Cover: Pat Lee
Redaktion: Stephanie Moore
Erscheinungsdatum: 09/2005
Deutsche Fassung: Iron Man: House of M #1
Übersetzung: Christian Heiss



Charaktere:
Tony Stark, Johnny Storm, Howard Stark, Henry Pym

Handlung:
Tony Stark, Johnny Storm und Howard Stark führen eine Art Gladiatorenkampf in Iron-Man Rüstungen, den Howard Stark routiniert gewinnt.
Später bei Stark Enterprises unterhalten sich Tony und Howard Stark über die Weiterentwicklung eines Personalcomputers. Sie machen einen Rundgang durch die Firma, an dem Howard Stark als Seniorchef wohl nicht so recht interessiert ist.
Dann kommen sie zu Henry Pym, der verbotenerweise am Mutantengenom arbeitet.
Howard Stark weiß, dass die Firma dies die Zulassung kosten kann, wenn Magneto hiervon erfährt. Er feuert Pym. Gleichzeitig wird klar, dass er von Tony Stark enttäuscht ist, dass ihm dies entgangen ist.
Daraufhin trinkt Tony und erinnert sich an seine Kindheit, in der auch schon nie gut genug für seinen Vater war.
Tony Stark geht und bastelt an seiner neuen Iron-Man Rüstung, mit der er seinen Vater überraschen will.
Dann bekommt er heraus, dass Pym verschwunden ist. Er meldet dies seinem Vater, was ihm erneut harsche Kritik einbringt.
Also testet Tony Stark seine neue Rüstung. Er spürt eine verbotene Versammlung der Untergrundbewegung auf, auf der Henry Pym vermutet. Als er dort eindringt, greifen ihn Sentinels an. Einen Sentinel kann er vernichten, der andere nagelt ihn am Boden fest. Howard Stark ist erneut enttäuscht.

Fazit:
Greg Pak hat mit Phoenix: Endsong wirklich positiv überrascht. Seine fünfteilige Saga Marvel Nemesis war eher durchwachsen, aber zumindest der erste Teil dieser Serie ist schlichtweg langweilig, sprunghaft erzählt und belanglos.
Ich hoffe, Pak gelingt es noch, den Anschluss an Sinn und Zweck des Houses of M herzustellen. Obwohl Tonys Vater lebt, sehe ich nicht, wieso es Tony in dieser Realität besser gehen soll. Besonders dämlich empfinde ich die albernen Gladiatorenspiele, in die Johnny Storm eher künstlich eingebunden wird.
Pat Lee scheint es ähnlich ergangen zu sein, denn ich habe von ihm durchaus schon bessere Leistungen gesehen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Marvel Team-Up #23 (Vol. 3)


Titel: Freedom Ring Interlude | Part 4
Autor: Robert Kirkman
Zeichner: Roger Cruz, Andy Kuhn
Inker: Victor Olazaba, Andy Kuhn
Kolorierung: Marte Garcia
Lettering: Rus Wooton
Cover: Phil Hester
Redaktion: Aubrey Sitterson
Erscheinungsdatum: 10/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Spider-Man, Wolverine, Iron Maniac, Spider-Woman, Captain America, Luke Cage, Tante May, Curtis Doyle, Jeffrey, Iron Maniac, Troy, Skrull

Handlung:
Wolverine trinkt Milch direkt aus der Flasche, was zu Diskussionen mit Tante May führt. Dann wird er von Peter Parker gerufen. Captain America meldet sich aus dem SHIELD Carrier. Er meldet Spider-Man und Wolverine, dass Iron Maniac entkommen ist und in Kürze bei ihnen vorbeifliegen müsste.
Sofort nehmen Spider-Man und Wolverine die Verfolgung auf. Schnell müssen sie erkennen, dass sie Iron Maniac kaum gewachsen sind. Spider-Man hofft auf Unterstützung der Rächer.
Curtis Doyle erhält unterdessen die niederschmetternde Diagnose, dass seine Beine für immer gelähmt sein werden. Selbst die Rückkehr in seine Wohnung und Troy können ihn nicht aufheitern. Er hält den Ring für blöde. Doch dann bekommt er die Idee, etwas Neues zu probieren. Mit der Macht des Rings kann er tatsächlich seine Beine heilen.
Er läuft Troy hinterher, um ihm den Erfolg des Ringes zu zeigen. Er geht in eine leerstehende Wohnung, die Troy nicht gehört, aber in der er sich aufhält. Also stellt er ihn zur Rede. Es handelt sich nicht um Troy, sondern um einen Skrull, der die Rächer ausspionieren sollte. Da sich aber bei den Rächern monatelang nichts tat, beschloss er, sein Aufgabenfeld zu verändern. Curtis Doyle ist anfangs misstrauisch, aber der Skrull kann ihn von seinen guten Absichten überzeugen. Und fragt ihn, ob er nach wie vor ein Superheld sein möchte. Curtis Doyle ist nicht abgeneigt und der Skrull zeigt ihm, wie er seinen Ring effektiver einsetzen kann.
Unterdessen hat Iron Maniac Wolverine und Spider-Man besiegt.

Fazit:
Kirkman teilt die vorliegende Ausgabe in zwei Teile auf.
Das Zwischenspiel handelt ausschließlich vom Kampf der Giganten. Nein, ich meine nicht, die üblichen Wortgefechte zwischen Wolverine und Tante May in der Küche, sondern der Kampf zwischen Spider-Man und Wolverine einerseits und Iron Maniac andererseits. Die Story hat eigentlich nur die Aufgabe, zu transportieren, dass Iron Maniac ein gefährlicher und ernst zu nehmender Gegner ist.
Überraschender verläuft da schon der vierte Teil, in dem sich Troy als Skrull entpuppt. Meint er es wirklich gut mit Curtis Doyle oder verfolgt er insgeheim doch eigene Absichten, die nur noch nicht offenkundig werden? Dies wird der fünfte und Letzte Teil des Freedom Rings zeigen.
Beiden Teile bieten mit Cruz und Kuhn unterschiedliche Künstler, deren „Duell“ Cruz eindeutig für sich entscheidet.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Marvel Team-Up #22 (Vol. 3)


Titel: Freedom Ring Part 3
Autor: Robert Kirkman
Zeichner: Andy Kuhn
Inker: Andy Kuhn
Kolorierung: Marte Garcia
Lettering: Rus Wooton
Cover: Phil Hester
Redaktion: Aubrey Sitterson
Erscheinungsdatum: 09/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Curtis Doyle, Jeffrey, Tony Stark (alternative Zukunft), Diamondback, Captain America, Spider-Woman, Luke Cage, Ms. Hill

Handlung:
Tony Stark aus einer alternativen Zukunft schaltet die SHIELD Agenten aus und befreit Diamondback. Zu ihrer Bestürzung beweist er ihr rasch, dass sie nicht menschlicher Abstammung ist und studiert ihren Kontrollchip.
Derweil kämpfen die Ärzte um das Leben von Curtis Doyle, um den es nicht gut bestellt ist. Seine Freunde sind bestürzt.
Tony Stark aus einer alternativen Zukunft macht sich die Eigenschaften Diamondbacks zunutze und verfügt nun über ihre Rüstung. Er nennt sich nun Iron Maniac. Weitere SHIELD Agenten wollen ihn stoppen, aber er droht ihnen nur.
Nun kommt auch Jeffrey ins Krankenhaus, der bestürzt und besorgt zugleich wegen Curtis’ Zustand ist.
Gegen das Waffenarsenal Iron Maniacs haben die SHIELD nicht die Spur einer Chance. So können dann auch Captain America, Luke Cage und Spider-Woman, die sich bei der Leiterin SHIELDs, Ms. Hill, aufhielten, Iron Maniacs Flucht vom SHIELD Helicarrier nicht verhindern.
Unterdessen führen zwei Wissenschaftler in Tokio ein Experiment durch, dessen Ergebnis ein Super Skrull ist, der offensichtlich über keine Erinnerungen verfügt.

Fazit:
Ich glaube, dass Kirkman mit dem dritten Teil seines Fünfteilers um den Freedom Ring etwas den Touch verloren hat. Die Handlung gestaltet sich etwas zu sprunghaft und wirkt nahezu auseinander gerissen. Dies merkt man als Leser allein schon daran, dass Hill und die Superhelden, die sich an Bord des Helicarriers befinden, von Iron Maniac überrumpelt werden. Realistischer wäre doch ein früherer Alarm auf diesem High-Tech-Luftschiff gewesen. So gewinnt man eher den Eindruck, Kirkman erinnere sich gerade noch rechtzeitig an den Titel seiner Serie und baut drei Superhelden in die Handlung ein.
Leider offenbart auch Kuhn wiederum keine wirklich große Leistung, so dass einmal mehr zu befürchten steht, dass eine Serie, die doch über eine gewisse Zeit Spaß gemacht hat, von der Einstellung bedroht ist. Ich denke, Marvel wird Kirkman noch Gelegenheit geben, seinen „Freedom Ring“ zu Ende zu erzählen, aber danach sieht die Zukunft dieser Serie doch eher düster aus.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.