Freitag, 13. Januar 2006

Daredevil #60 (Vol. 2)

Titel: The King of Hell's Kitchen Part 5
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Alex Maleev
Inker: Alex Maleev
Kolorierung: Matt Hollingsworth
Lettering: Cory Petit
Cover: Alex Maleev
Redaktion: Joe Quesada
Erscheinungsdatum: 07/2004
Deutsche Fassung: Marvel Exklusiv #57
Übersetzung: Robert Syska



Charaktere:
Ben Urich, Milla, Foggy Nelson, Matt Murdock, Luke Cage, Agent del Toro, Sano Oril

Handlung:
Daredevil droht den Yakuza, die Stadt zu verlassen. Die Helden erkennen aber rasch, dass sie so schnell nicht aufgeben werden. Es kommt zu einem Kampf, den die Helden schnell kontrollieren. Das bemerkt auch Sano Oril und will fliehen. Daredevil verfolgt und stellt ihn. Doch er will ihn erst bekämpfen, wenn er sein MGH genommen hat. Also wirft Oril eine Pille ein, aber auch mit Drogen hat er keine Chance gegen Daredevil, der ihn sogar dazu bringt, zu gestehen, den Mord von Agent Driver befohlen zu haben.
Anschließend bedankt sich Daredevil bei Spider-Man, Iron Fist und Luke Cage für deren Unterstützung und verspricht, dass er an sich arbeitet, dass ihm so etwas nie wieder passiert. Spider-Man schwingt sich schimpfend davon.
Anschließend kehrt Daredevil zu Milla zurück. Sie sprechen sich aus und er kann ihr nicht versichern, dass ihre Heirat Ergebnis seines Nervenzusammenbruchs wegen des Todes von Karen Page ist. Milla verlässt ihn, während Ben Urich mit Genugtuung liest, dass Daredevil zurückgekehrt ist.

Fazit:
Wieder einmal muss ich ernsthaft an Bendis zweifeln. Zweifellos setzt er gekonnt und mittlerweile auch routiniert gegen die wortreichen letzten Teile diesen actionbehafteten. Das ist ja auch in Ordnung, aber Spider-Mans Verhalten nach dem Sieg über die Yakuza ist zweifelhaft. Er und Daredevil sind Freunde und Spider-Man würde einen Freund nie so stehe4n lassen. Bendis soll endlich damit aufhören, sich Charaktere so zurechtzubiegen, dass sie in seine Stories passen. Wenn er das nicht begreift, muss ihm Marvel halt ein paar Serien wegnehmen, bis er das lernt.
O.K., ich weiß, dies ist und bleibt Wunschdenken. Sein kommerzieller Erfolg wird ihm immer wieder Recht geben.
Immerhin hat Bendis nun wieder die Wende vollzogen, um wieder klassische Daredevil Abenteuer zu schreiben.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Daredevil #59 (Vol. 2)

Titel: The King of Hell's Kitchen Part 4
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Alex Maleev
Inker: Alex Maleev
Kolorierung: Matt Hollingsworth
Lettering: Cory Petit
Cover: Alex Maleev
Redaktion: Joe Quesada
Erscheinungsdatum: 06/2004
Deutsche Fassung: Marvel Exklusiv #57
Übersetzung: Robert Syska



Charaktere:
Ben Urich, Milla, Foggy Nelson, Matt Murdock, Luke Cage, Agent Driver, Agent del Toro, Sano Oril, Jessica Jones

Handlung:
Agent Driver und Agent del Toro beobachten, wie Sano Oril das Gefängnis als freier Mann verlässt. Del Toro schlägt vor, mal mit Matt Murdock über die Yakuza zu reden, was Driver ablehnt. Er hält Daredevil oder Matt Murdock für einen genauso großen Verbrecher wie Oril. Sie diskutieren intensiv und vergessen dabei, die Straße zu beobachten. Plötzlich werden sie von einem Wagen geschnitten, die hintere Luke des Wagens öffnet sich und sie werden aus MP’s von Yakuza beschossen. Im Kugelhagel stirbt Driver, während sich del Toro retten kann.
Derweil diskutieren Matt Murdock und Ben Urich immer noch darüber, ob Matt wirklich einen Nervenzusammenbruch hatte. Ben Urich glaubt, dass Matt Murdock deswegen zu solch extremen Mittel gegriffen hat, um den Wahnsinn, der Karen Page tötete, zu stoppen. Doch Ben Urich lässt nicht locker und fasst noch einmal die Ereignisse des letzten Jahres zusammen. Matt gibt ihm keine Antwort. Foggy Nelson macht sich bemerkbar, der alles mitgehört hat. Foggy Nelson gibt Ben Urich Recht, wenn er es auch nicht bemerkt hatte. Da erhält Ben Urich einen Anruf, der i9hm die Ereignisse u8m die Yakuza Killer mitteilt. Ben warnt Foggy.
9 Tage später erwacht Matt Murdock. Milla ist bei ihm. Sie begrüßen sich und anschließend ruft Matt Foggy an. Matt will wieder alles in Ordnung bringen. Seine Karriere als sogenannter Kingpin erklärt er für beendet. Er bittet Foggy Nelson, ihm sein Kostüm vorbeizubringen.
Daredevil besucht Luke Cage und Jessica Jones, die sich so erschrecken, dass Luke Cage erst auf Daredevil losgehen will. Bevor Daredevil mit Luke Cage reden kann, muss er sich erst von Jessica Jones beschimpfen lassen, dass sie nicht wußte, dass Matt Murdock tatsächlich Daredevil ist.
Luke Cage entschuldigt ihr Verhalten damit, dass sie schwanger ist. Dann unterhalten sie sich. Daredevil entschuldigt sich für sein Verhalten und bittet Luke um Hilfe, der sie auch prompt zusagt.
In der Unterwelt diskutiert Sano Oril mit den Yakuza über seine Aktion, die nach Einsicht der New Yorker Familien ein einziger Fehlschlag war. Da platzen Daredevil, Luke Cage, Spider-Man und Iron Fist herein, während Foggy Nelson mit Milla das Gespräch über Matt Murdock sucht.

Fazit:
Mit dieser Story leidet Bendis die Wende im Denken Matt Murdocks ein. Musste Matt erst so niedergeschlagen, fast getötet werden oder war es das Gespräch zwischen ihm und Ben Urich, was ihn zum Umdenken bewegte. Bendis lässt dies offen, aber ich denke, dass es eine gesunde Mischung aus beidem ist.
Diesem sehr ernsthaften Gespräch setzt Bendis den eher komödiantischen Part der Versöhnung zwischen Daredevil und Luke Cage gegenüber.
Etwas überrascht bin ichg, dass Jessica Jones nicht wusste, dass Matt Murdock Daredevil ist. Eigentlich hätte sie sich das denken müssen, daher verstehe ich diese Passage nicht so ganz. Oder will Bendis hier klarstellen, dass Jessica Jones nicht sehr intelligent ist?
Überrascht bin ich auch vom Verhalten Foggy Nelsons, der offenbar das Gespräch mit Milla wegen Matts vermeintlichem Nervenzusammenbruch sucht. Wer solche Freunde hat, braucht eigentlich keine Feinde mehr. Foggy hätte ich mehr Loyalität zugetraut.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Daredevil #58 (Vol. 2)

Titel: The King of Hell's Kitchen Part 3
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Alex Maleev
Inker: Alex Maleev
Kolorierung: Matt Hollingsworth
Lettering: Cory Petit
Cover: Alex Maleev
Redaktion: Joe Quesada
Erscheinungsdatum: 05/2004
Deutsche Fassung: Marvel Exklusiv #57
Übersetzung: Robert Syska



Charaktere:
Ben Urich, Milla, Foggy Nelson, Matt Murdock, Luke Cage, Agent Driver, Agent del Toro, Sano Oril

Handlung:
Ben Urich ist so überrascht von der Nachricht über Matts und Millas Hochzeit, dass er kein Wort mehr hervorbringt. Also ruft sich die blinde Milla in Erinnerung. Milla erklärt Ben Urich, dass ihn Matt Murdock immer als Freund betrachtet hat und dass sie sich an ihn wenden sollte, falls mal solch eine Situation eintritt. Ben erkennt, dass Matt Murdock deswegen nicht mehr mit ihm gesprochen hat, weil er es ihm ersparen wollte, für ihn lügen zu müssen.
Ben Urich beruhigt Milla. Er weiß, dass Matt lebt und will Milla erst einmal verstecken. Das Verhör der FBI Agenten mit Sano Oril, dem Kopf der Yakuza, verläuft weniger erfreulich. Natürlich weist er alle Schuld von sich und behauptet, dass sie von Matt angegriffen wurden. Außerdem bestreitet er, MGH nicht einmal zu kennen. Doch Driver provoziert Oril, indem er ihn darauf aufmerksam macht, dass sie ihn immerhin wegen unerlaubten Waffenbesitzes anklagen können. Außerdem war sein Angriff kein Erfolg, denn 100 seiner Leute sind verletzt und die Aktivitäten der Yakuza in Hell’s Kitchen werden sich künftig einer gesonderten Überwachung erfreuen.
Ben Urich sucht Foggy Nelson auf, zu dem er erst hereingelassen wird, nachdem seine Identität überprüft wurde. Um Foggys Nervenkostüm ist es nicht gut bestellt. Er hat mehrere Angebote vorliegen, ein Buch über Matt Murdock zu schreiben und traut sich nicht mehr aus dem Büro heraus. Außerdem bestreitet er Matts Aufenthaltsort zu kennen. Des Weiteren ist er enttäuscht, dass Milla zu Ben Urich und nicht zu ihm geschickt wurde und stocksauer, dass er von Matt allein gelassen wurde. Da wird Ben Urich auf eine Notiz mit den Worten „Night Medical Center“ auf Matts Schreibtisch aufmerksam. Etwas geschockt ist Ben Urich, als er erfährt, dass Foggy Nelson einen Zusammenhang zwischen der aktuellen Situation und Karen Pages Tod sieht.
Dann sucht Ben Urich das Night Medical Center auf. Dort trifft er auf eine Krankenschwester, die Matt Murdock nicht kennen will, bis sie einen Anruf erhält und den sichtlich verdutzten Ben Urich dann zu einem Zimmer schickt.
Dort findet Ben Urich Matt Murdock und erfährt, dass die Nachtschwester schon seit Jahren Superhelden hilft, die bei einem Kampf verletzt wurden. Dann berichtet ihm Ben Urich, dass Milla in Sicherheit ist und fragt gleichzeitig, ob Matt nach Karens Tod einen Nervenzusammenbruch hatte. Matt antwortet ihm nicht, aber er weint.

Fazit:
Der dritte Teil bringt Foggy Nelson ins Spiel, der aus verständlichen Gründen sauer auf Matt Murdock, seinen Partner, ist und sich im Stich gelassen fühlt. Schließlich lenkt Foggy Nelson, gewollt oder ungewollt, Bens Aufmerksamkeit auf Matts Schreibtisch, auf dem Ben Urich dann die Notiz mit dem Night Medical Center findet.
Die Verbindung zur aktuellen Situation mit Karens Tod und einem vermeintlichen Nervenzusammenbruchs Matts finde ich allerdings etwas abenteuerlich. Dafür hat’s in der Vergangenheit gerade bei Bendis‘ Vorgängern einfach an entsprechenden Hinweisen gefehlt.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Daredevil #57 (Vol. 2)

Titel: The King of Hell's Kitchen Part 2
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Alex Maleev
Inker: Alex Maleev
Kolorierung: Alex Maleev
Lettering: Cory Petit
Cover: Alex Maleev
Redaktion: Joe Quesada
Erscheinungsdatum: 04/2004
Deutsche Fassung: Marvel Exklusiv #57
Übersetzung: Robert Syska



Charaktere:
Ben Urich, Milla, Foggy Nelson, Matt Murdock

Handlung:
Der Angriff auf Matt Murdock geschah letzte nacht und dauerte nicht lang. Die Yakuza kamen mit 100 Mann und ein Großteil von ihnen war mit MGH voll gepumpt. Der Kampf wurde schnell und brutal geführt. Das FBI, das Matt Murdock seit einem Jahr überwachte, griff nicht ein, bis Verstärkung kam. Matt wird schwer verletzt. Als die Killer zum wohl entscheidenden Schlag ausholen wollten, griff das FBI ein. Sie nahmen die Yakuza fest, aber von Matt Murdock fehlte jede Spur.
Selbst Ben Urich weiß nicht, wo sich Matt Murdock befindet, aber er hofft, das Matt auch diesmal überlebt.
Da bittet ihn seine Gesprächspartnerin, Milla, Matt Murdock, ihren Ehemann zu finden. Da Ben nicht wußte, dass sie geheiratet hatten, ist er geschockt.

Fazit:
Mit dieser Story kommt Bendis wieder bei Daredevil an. Kurz und gestochen erzählt er, wie Matt Murdock von den Yakuza angegriffen wird. Hervorragend kann sich hier auch Maleev in Szene setzen, dessen Zeichenstil einerseits durch das Regenwetter, das beim Kampf herrschte, andererseits auch bei der etwas „verwaschenen Darstellung“ der brutalen Kampfszenen zur Geltung kommt. Vollkommen überraschend kommt natürlich Millas Äußerung, dass sie und Matt geheiratet haben, rüber.
Ich glaube, dass ich beim Lesyen genauso überrascht aus der Wäsche geschaut habe wie Ben Urich. Ich denke, hierauf wird Bendis noch tiefer eingehen müssen. Mir ist noch nicht ganz klar, wie Matt Murdock in dem Chaos die Zeit zur Heirat gefunden hat.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Daredevil #56 (Vol. 2)

Titel: The King of Hell's Kitchen Part 1
Autor: Brian Michael Bendis
Zeichner: Alex Maleev
Inker: Alex Maleev
Kolorierung: Alex Maleev
Lettering: Cory Petit
Cover: Alex Maleev
Redaktion: Joe Quesada
Erscheinungsdatum: 03/2004
Deutsche Fassung: Marvel Exklusiv #57
Übersetzung: Robert Syska



Charaktere:
Ben Urich, Milla, Foggy Nelson, Matt Murdock, Luke Cage, Peter Parker, Reed Richards, Dr. Strange

Handlung:
Ben Urich trifft jemanden in einem Restaurant und entschuldigt sich für seine Verspätung. Ben Urich erinnert sich noch einmal an die Ereignisse, die zum Sturz des Kingpins durch Daredevil, der sich sogar die Maske vom Kopf riß, geführt haben. Und doch will niemand dieses Ereignis je gesehen oder ihm gar beigewohnt haben. Nie war Daredevil so entschlossen und räumte mit aller Gewalt in Hell’s Kitchen auf. Die Stadt wurde dadurch sicherer und Matt Murdock gewann an Popularität, so dass er sogar ein Angebot der Demokraten über die Aufstellung als Bürgermeisterkandidat erhielt, das Matt aber ablehnte. Dann erhielt er einen Anruf von Luke Cage, der sich mit ihm verabredete. In Lukes Begleitung befinden sich Peter Parker, Reed Richards und Dr. Strange, die Matt Murdock zur Vernunft ermahnen. Matt verspottet Peter, dass er nun gegenüber Luke Cage und Reed Richards seine Geheimidentität offenbart hat. Doch er räumt auch ein, dass er zu weit gegangen ist. Doch wer lässt auch nicht locker und schlägt vor, dass Peter in Queens und Luke in Harlem aufräumt. Noch einmal reden ihm die anderen Helden ins Gewissen, aber sie erreichen ihn nicht. Im Gegenteil, Matt Murdock fühlt sich im Stich gelassen und lässt sie stehen.
So ging Matt Murdock eines abends mit Milla spazieren, als ihm die Yakuza auflauerten. Rasch schickte er Milla fort.

Fazit:
Endlich ist Bendis zu Daredevil zurückgekehrt und setzt seinen Run dort fort, wo er aufgehört hatte.
Dabei benutzt er Ben Urich, um noch einmal an die Ereignisse zu erinnern. Schließlich liegen diese nunmehr fünf Monate zurück, in denen Mack seine Vision Quest Story erzählte.
Normalerweise habe ich Bendis schon oft für seine gut gesetzten und geschliffenen Dialoge gelobt und hier und da auch bewundert. Ich denke allerdings, dass er diesmal das Timing ein wenig in den Sand gesetzt hat. Er lässt Matt schon zugestehen, dass er es übertrieben hat, indem er sich als neuen Kingpin hat ausrufen lassen. Dennoch zeigt Matt nicht die Spur einer Einsicht. Gut getroffen ist dann wieder, das Matt insbesondere auf Peter Parker, der ihn als letzter der Helden scharf angehen würde, losgeht.
Ben Urichs Gesprächspartner bleibt noch verdeckt, aber eigentlich kann es sich nur um Milla handeln.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Sonntag, 8. Januar 2006

Daredevil #55 (Vol. 2)


Titel: Echo Part 5
Autor: David Mack
Zeichner: David Mack
Inker: David Mack
Kolorierung: David Mack
Lettering: Cory Petit
Cover: David Mack
Redaktion: Joe Quesada
Erscheinungsdatum: 02/2004
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Echo, Wolverine , The Chief, Wilson Fisk

Handlung:
Wolverine erzählt, dass der Kampf zwischen dem wahnsinnigen und dem guten Hund für den inneren Kampf eines Menschen steht, ein guter Mensch zu sein. Doch der Kampf wird wesentlich vom Menschen beeinflusst, denn es gewinnt der Hund, der am meisten gefüttert wird.
Maya weiß, dass sie die Geschichte schon einmal gehört hat und zwar von ihrem Vater, kurz bevor er starb. Erst jetzt erkennt Maya die Bedeutung der Story. Maya dankt Wolverine für die Erzählung und fällt erschöpft in einen Schlaf. Als sie aufwacht, hat der Tag begonnen und erstmals hört sie das Geräusch der Wolken.
Anschließend berichtet sie The Chief, der mit ihrer Vision sehr zufrieden ist.
Wieder in New York spricht sie mit Daredevil, der stolz auf sie ist, weil sie ihren Platz im Leben gefunden hat.

Fazit:
Ja, da quält man sich als Leser über vier Teile durch diese öde Story und hofft auf einen Knaller am Ende von Macks Fünfteilers, aber es passiert nichts. Immerhin kann man ihm so eine gewisse Konstanz bescheinigen, die aber selbstverständlich nicht über die Langweile hinwegtäuscht.
Ich wette, dass Maya Lopez nun im Limbo verschwindet, es sei denn, Marvel braucht Mack mal wieder bei einem Tie-In bei Daredevil.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Daredevil #54 (Vol. 2)


Titel: Echo Part 4
Autor: David Mack
Zeichner: David Mack
Inker: David Mack
Kolorierung: David Mack
Lettering: Cory Petit
Cover: David Mack
Redaktion: Joe Quesada
Erscheinungsdatum: 01/2004
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Echo, Wolverine, The Chief

Handlung:
Wolverine geht auf Maya zu, die nicht weiß, was sie von ihm halten soll. Es kommt zu einem Kampf, den die beiden aber abbrechen. Wolverine bittet Maya, ihm zu folgen. Wolverine erkennt, dass sich Maya auf einer Vision Quest befindet. Er erfährt, dass es ihre letzte Nacht ist. Maya will wissen, ob Wolverine ein Mann oder ein Tier ist. Wolverine will ein Mann sein, aber er weiß, dass er dies nicht immer umsetzen kann. Wolverine kennt auch The Chief, der schon einmal das Tier in Wolverine zähmte. Dann erzählt Maya über ihre Begegnung mit den Tieren. Wolverine interessiert sich für die beiden kämpfenden Hunde, da er von ihnen schon einmal von The Chief gehört hatte.

Fazit:
Nach dem sinnlosen Kampf zwischen Maya und Wolverine, der nur Seiten füllt, kommt Mack allmählich zum Punkt und offenbart so langsam, was er erzählen möchte.
Ich dachte zwar immer, Wolverine habe das Tier in sich auf andere Art und Weise gezähmt, aber vielleicht ist es ja mehrere Male bei ihm durchgebrochen.
Klar war, dass einzig die kämpfenden Hunde eine Bedeutung für die Story haben werden.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Daredevil #53 (Vol. 2)


Titel: Echo Part 3
Autor: David Mack
Zeichner: David Mack
Inker: David Mack
Kolorierung: David Mack
Lettering: Cory Petit
Cover: David Mack
Redaktion: Joe Quesada
Erscheinungsdatum: 12/2003
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Echo, Wolverine , The Chief, Wilson Fisk

Handlung:
Wilson Fisk räumt ein, dass er Maya ausgenutzt hat, aber er liebt sie dennoch. Nach dem Gespräch lebt sie ihren Haß gegenüber Fisk ab. Sie weiß, dass es für sie wichtiger ist, Matt Murdock zurückzugewinnen.
Um mit sich wieder ins Reine zu kommen, reist Maya ins Reservat zu The Chief, die sie auch noch erkennt. Sie unterhalten sich über Namen, die man angehängt bekommt und über Mayas Fähigkeiten. Nun erkundigt sich Maya nach der Vision Quest. Es ist eine indianische Zeremonie, die einem helfen soll, seine Bestimmung im Leben wiederzufinden. So muss sich Maya in einem Schwitzritual erst reinigen, bevor sie ohne Nahrung in die Berge geht. Dort trifft sie auf einen Hasen, zwei Wölfe und eine Eule. Dann sieht sie einen Mann.

Fazit:
Auch in dieser Story passiert nicht viel. Das weiß Mack natürlich auch und versucht mit der Marvel-Allzweckwaffe, Wolverine, Punkte zu sammeln.
Auch das indianische Ritual hat man in dieser oder ähnlicher Form schon gesehen, so dass Mack nicht einmal innovativ ist.
Mal schauen, ob er Wolverine wenigstens sinnvoll einbauen kann.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Daredevil #52 (Vol. 2)


Titel: Echo Part 2
Autor: David Mack
Zeichner: David Mack
Inker: David Mack
Kolorierung: David Mack
Lettering: Cory Petit
Cover: David Mack
Redaktion: Joe Quesada
Erscheinungsdatum: 11/2003
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Echo, Daredevil, The Chief, Wilson Fisk

Handlung:
Maya unterhält sich mit Daredevil. Er erklärt ihr, dass er nun eine andere Beziehung hat. Dennoch widersteht er nur mühsam der Anziehungskraft Mayas, die schnell errät, dass es sich bei Matts Freundin um Mila handelt. Dann erkundigt sie sich nach Wilson Fisk, den Daredevil nicht mehr als Bedrohung ansieht. Dann verschwindet Maya.
Maya erinnert sich an ihre Mutter. Sie weiß noch genau, was ihre Mutter zu sagen pflege oder wie sie roch, aber sie weiß nicht mehr, wie sie aussah.
So erinnert sich Maya auch, wie sie The Chief immer wieder fragte, wie einzelne Naturphänomene klingen. The Chief hat für alles eine Erklärung. So erfährt sie auch von ihm, dass ihr Vater in Schwierigkeiten steckte und daher sterben musste. So kam sie zu Wilson Fisk. Dort entdeckte sie irgendwann ihr Talent, nur vom Zusehen alles Mögliche rasch zu erlernen. Dies bemerkte natürlich auch Wilson Fisk, der sie zum Kampfsport brachte.
So besucht sie nun Wilson Fisk.

Fazit:
In diesem Mack Run werden wir Daredevil nie mehr so lange in seiner eigenen Serie sehen. Ansonsten beschreibt Mack eigentlich nur Mayas Kindheit, die aber Maya dem Leser nicht wirklich näher bringt. Sowohl ihr Werdegang bei Wilson Fisk, als auch Ihre Ausnutzung durch Wilson Fisk waren eigentlich schon bekannt.
Mal schauen, ob Mack etwas mehr Handlung einbringt, wenn Maya Fisk besucht.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Daredevil #51 (Vol. 2)


Titel: Echo Part 1
Autor: David Mack
Zeichner: David Mack
Inker: David Mack
Kolorierung: David Mack
Lettering: Cory Petit
Cover: David Mack
Redaktion: Joe Quesada
Erscheinungsdatum: 11/2003
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Echo

Handlung:
Echo versucht, sich selbst zu finden. Sie ist sich nicht sicher, ob sie eher Maya Lopez oder Echo ist. Also erinnert sie sich an ihre Kindheit. Schon früh lernte sie über ihren Vater auch Wilson Fisk kennen. Ebenso machte sie ihr Vater mit einem Indianer bekannt, der nur „the Chief“ genannt wurde.
Es hatte lang gedauert, bis man feststellte, dass Maya Lopez nur taub und nicht lernbehindert oder gar geistig behindert war. Immer wieder fragt sie sich, was für ein Geräusch Dinge wie ein Regenbogen, Sonnenschein oder gar Wolken machen.
So kehrte Maya mit ihrem Vater immer wieder ins Reservat zurück, in dem sie zu The Chief schnell ein tiefes Vertrauen fasste. The Chief gelang es, zu ihr in Bildern zu sprechen, so dass sie ihn leicht verstand. The Chief bezeichnete sich gerne selbst als Geschichtenerzähler. Maya mochte besonders seine Geschichten über Kraft und Verantwortung, die sie schon früh als Geschichten über Superhelden deutete. So wurde The Chief zu einer Art Vorbild für sie und sie wollte selbst ein Geschichtenerzähler werden. Sie erkannte aber auch, dass sie hierfür ihren eigenen Stil finden musste. Dies war ihr letzter Besuch mit ihrem Vater in dem Reservat.
So erinnert sie sich auch an Daredevil, den sie noch immer liebt und über den sie nun herausfinden will, ob er immer noch derselbe Mensch ist, als sie ihn und New York verließ.

Fazit:
Beim Lesen der Story wird schnell erkennbar, dass Mack nicht in den Bendis Run eingreifen wollte und an seinen eigenen Run, der Daredevil (Vol.2) # 9 - 15 (mit Ausnahme der # 12) umfasste. Auch in diesen Ausgaben stellte er Maya Lopez alias Echo in den Vordergrund.
Durchgängig ist Daredevil in seiner eigenen Serie nur Nebenfigur. So hat er auch gleich im ersten Teil seinen Auftritt als Flashback.
So legt Mack im ersten Teil seines Fünfteilers Wert darauf, dem Leser Maya Lopez noch näher zu bringen. Helfen wird dies natürlich den Lesern, die erst durch Bendis zu Daredevil gekommen sind und Maya Lopez noch nicht kennen. Die eingefleischten Daredevil Fans sollten sich mit dem ungewöhnlichen Zeichen- und Erzählstil Macks zufrieden geben, der nach wie vor seine ganz eigene Comickunst pflegt.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.