Montag, 19. Dezember 2005

Runaways #4 (Vol. 2)


Titel: True Believers Part 4
Autor: Brian K. Vaughan
Zeichner: Adrian Alphona
Inker: Craig Yeung
Kolorierung: Christina Strain
Lettering: Randy Gentile
Cover: Jo Chen
Redaktion: C.B. Cebulski
Erscheinungsdatum: 07/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Gertrude, Karolina, Molly, Nico, Chase, Victor, Chris Powell, Julie Power, Phil Urich, Mickey, Johnny, Victor von Doom

Handlung:
Victor kann es immer noch nicht glauben, dass er einmal alle Superhelden töten soll. Eigentlich bewundert er sie doch.
Chase ist dafür, Victor die Augen zu verbinden, weil sie sich den Tar Pits nähern. Nico kann es nicht glauben, dass Chase ihren Unterschlupf verrät.
Auf dem Dach der L.A. Times macht sich Phil Urich über die Excelsior ein wenig lustig. Darkhawk hat sich immer noch nicht im Griff und greift diesmal Johnny an, der ihn kurz zuvor kritisiert hat. So zanken sie sich noch ein wenig, bis sie einen Anruf erhalten. Phil Urich geht davon aus, dass sie von ihrem Auftraggeber gefeuert werden, doch ihr Auftrag wird wohl eher erweitert.
In den Tar Pits beraten sich die Runaways wegen Victor, der bittet, nicht getötet zu werden. Nico will ihn mit einem Zauber „entladen“. Victor soll anschließend seine Kräfte testen, aber er glaubt, sie nun verloren zu haben. Immerhin bedauern es die Runaways, dass sie Victors Vergangenheit nicht aufdecken können, da Nico diesen Zauber schon für die erwachsene Gertrude aufgebraucht hat.
Derweil ist Victors Vater bei seiner Mutter angekommen. Mit einer Art Energieblitz streckt er sie nieder.
Die Runaways schauen sich Hologramme von Superschurken an, die ihre Eltern gefertigt haben. So sehen sie den Kingpin und Electro, den Nico im Verdacht hat. Auch den Leader und Galactus schauen sie sich an. Doch die Akte des Red Skull will Victor nicht laden. Also geht es weiter mit Ultron und Magneto.
Dann schnappt sich Victor Gertrude und droht sie zu töten, falls er nicht freigelassen wird. Die Runaways wollen Gertrude nicht gefährden und lassen zu, dass Victor seine Mutter anruft. Doch zu seiner Überraschung beantwortet sein Vater und nicht seine Mutter den Anruf. Bei seinem Vater handelt es sich um Victor van Doom.

Fazit:
Vaughan legt eigentlich immer seine Spuren. Man muss sie nur auch verstehen und lesen können. So ist Victor nach seinem Vater benannt worden. Spätestens die Fremdsprache, die Victors Mutter spricht, hätte einen auf die richtige Bahn lenken müssen.
Ich bin allerdings sehr gespannt, wie und ob Vaughan so ein Schwergewicht wie Victor van Doom in seine Serie einbauen wird. Wie werden sich die unerfahrenen Runaways gegen ihn schlagen?
Ich bin auf jeden Fall gespannt.
Allerdings glaube ich auf keinen Fall, dass Victor seine Kräfte wirklich verloren hat.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Runaways #3 (Vol. 2)


Titel: True Believers Part 3
Autor: Brian K. Vaughan
Zeichner: Adrian Alphona
Inker: Craig Yeung
Kolorierung: Christina Strain
Lettering: Randy Gentile
Cover: Jo Chen
Redaktion: C.B. Cebulski
Erscheinungsdatum: 06/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Gertrude, Karolina, Molly, Nico, Chase, Victor, Chris Powell, Julie Power, Mickey, Johnny, Jorge

Handlung:
Die Runaways wissen nicht so genau, was sie mit Excelsior anfangen sollen. Da stellt Victor sie ihnen einzeln vor. Mickey erklärt ihnen, dass sie ihnen helfen wollen. Sie versteht nicht, dass sie Victor offensichtlich in ihre Gewalt gebracht haben. Nico weiß, dass Victor ein Mörder ist. Mickey will das Gespräch mit den Runaways suchen. Doch da werden sie plötzlich beschossen. Chase hat entdeckt, dass der Laubfrosch über Laser verfügt. Die Runaways und Victor betreten den Laubfrosch und entkommen.
Nachdem sich Excelsior berappelt hat, beschließen sie, ihnen zu folgen. Jono muss jedoch erst überzeugt werden.
Im Laubfrosch unterhalten sich die Runaways mit Victor. Er erklärt Gertrude, dass er Old Lace nicht für einen Velociraptor, sondern für einen Deinonychus hält.
In der Schule vermisst Victors Mutter ihren Sohn und sorgt für Aufregung. Erst als Jorge dazukommt und von Victors Superkräften erzählt, wird seine Mutter merkwürdig still.
Excelsior ist den Runaways auf den Fersen. Sie werden beschossen, so dass Chase den Laubfrosch notlanden muss. Sie landen in einem Theater. Excelsior folgt ihnen unmittelbar, aber Nico kann zwei von ihnen mit einem Zauber stoppen.
Karolina und Julie Power unterhalten sich, aber ihre Unterhaltung wird jäh durch einen gezielten Wurf Mollys mit Jono gestoppt.
Dennoch scheinen Darkhawk und Johnny die Situation unter ihre Kontrolle zu bringen. Doch Darkhawk würgt Nico, was Mickey und Johnny für überzogen halten. Da wendet sich Darkhawk gegen Mickey. Die Runaways wollen nun flehen, aber Chase benötigt für den Start des Laubfrosches Victors Kräfte. Er ist erst dazu bereit, als Chase ihm anbietet, ansonsten ihn Excelsior zu überlassen, die gerade miteinander kämpfen.
Als Excelsior einsieht, dass sie sich besser nicht mit sich selbst, sondern mit den Runaways beschäftigen, sind diese längst fort.
Im Laubfrosch lobt Nico Chase, weil er das Vehikel wieder repariert hat.
Gertrude sucht das Gespräch mit Victor, während seine Mutter mit einem Unbekannten telefoniert, der sofort versteht, dass Victor seine Kräfte kennt und der deswegen nach Los Angeles reisen will.

Fazit:
Ja, so ist das. Stecke fünf Superhelden in ein Team, dann bilden sie noch lange keins. Excelsior fehlt jede Chemie unter- und jede positive Einstellung zueinander. Sie verhalten sich eher wie eine klassische Söldnertruppe und können so die Runaways nicht wirklich gefangennehmen.
Doch wer ist der Vater Victors, der noch nicht im Bild zu erkennen war. Das mächtige Mobiliar spricht ja für den Kingpin, aber ich habe nach wie vor Magneto im Verdacht. Vaughan tut gut daran, genau diese Sequenz als Cliffhanger zu nutzen und den Mann im Hintergrund noch nicht zu offenbaren. Dies hält nicht nur die Spannung hoch, sondern bietet auch Raum für Spekulationen, was zu einem guten Comic einfach dazugehört.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Runaways #2 (Vol. 2)


Titel: True Believers Part 2
Autor: Brian K. Vaughan
Zeichner: Adrian Alphona
Inker: Craig Yeung
Kolorierung: Christina Strain
Lettering: Randy Gentile
Cover: Jo Chen
Redaktion: C.B. Cebulski
Erscheinungsdatum: 05/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Gertrude, Karolina, Molly, Nico, Chase, Victor, Chris Powell, Julie Power, Phil Urich, Mickey, Johnny, Jorge

Handlung:
Excelsior sieht sich Fotos der vier Mädchen der Runaways an. Sie haben kein Foto von Chase, den sie für den Kopf der Bande halten. Besonders Johnny ist nicht so begeistert, dass sie die Runaways einfangen sollen, da sie ja das Böse bekämpfen. Doch Mickey argumentiert mit der hohen Prämie. So zieht Mickey langsam die anderen Mitglieder auf ihre Seite, bis alle versprechen, mitzumachen.
Die Runaways rätseln noch über die Leiche. Nico soll versuchen sie mit ihren mystischen Fähigkeiten zu reanimieren. Sie gesteht zum, Entsetzen der Anderen, dass sie dies schon einmal vergeblich bei Alex versucht hat. Dennoch versucht sie, wenigstens ihre Erinnerungen abzurufen.
Sofort läuft die Erinnerung wie ein Film ab. Gertrude kämpft mit den Rächern gegen Victorius, der unbesiegbar scheint. Nur Gertrude hat noch eine Idee.
Nico, die die Vision hatte, ist geschockt. Sie weiß nun, dass die Frau die Wahrheit gesagt hat. Sie war Gertrude aus der Zukunft.
Die Runaways beraten und kommen zu dem Schluss, dass sie Victorius lieber umerziehen wollen, statt gewalttätig zu werden.
Victor und Jorge unterhalten sich, während ihre Mitschüler Sportunterricht haben. Victor selbst ist vom Sport befreit. Dann sehen sie plötzlich, wie der Laubfrosch der Runaways heranfliegt. Karolina spricht Victor an, der sie anschreit. Schon verformt sich die Tribüne des Sportfeldes. Victor weiß nicht, wie er das gemacht hat.
Bei der Los Angeles Times erhält Phil Urich einen Anruf von dem Unbekannten.
Derweil bringen Victors Kräfte Karolina dazu, wegzufliegen.
Nun ist Victor endgültig geschockt und ergibt sich. Victor bittet fast schon um Hilfe, weil er sich nicht unter Kontrolle hat. So lässt er auch Molly einfach davonfliegen. Nico reagiert mit einem Zauber, dem Victor gedankenschnell ausweicht, so dass Old Lace getroffen wird. Doch dann knockt ihn Nico mit einem gezielten Tritt aus.
Als die Runaways davonfliegen wollen, erscheint Excelsior.

Fazit:
Die Story steht eindeutig unter dem Motto: Victor entdeckt seine Kräfte. Offensichtlich ist er ein Mutant, mit schier unbegrenzten Kräften, wobei mich da Verbiegen der Metalltribüne an Magneto erinnert hat. Das erste Mal seit Bestehen der Runaways setzt Vaughan vielleicht einen nicht ganz so spannenden und dramatischen Cliffhanger, aber dies sei ihm mit der # 20 (wenn man durchnummeriert) verziehen.
Spaß macht mir natürlich der anonyme Auftraggeber, hinter dem ich wegen der Verwandtschaft der Kräfte Magneto vermute. Ganz klar ist mir noch nicht die Rolle Mickeys, die sich allzu leicht mit Geld locken lässt. Ist sie nur naiv oder geldsüchtig oder steckt da mehr dahinter? Schau’n mer mal.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Runaways #1 (Vol. 2)


Titel: True Believers Part 1
Autor: Brian K. Vaughan
Zeichner: Adrian Alphona
Inker: Craig Yeung
Kolorierung: Christina Strain
Lettering: Randy Gentile
Cover: Jo Chen
Redaktion: C.B. Cebulski
Erscheinungsdatum: 04/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Gertrude, Karolina, Molly, Nico, Chase, Victor, Jorge, Wrecking Crew, Chris Powell, Julie Power, Phil Urich, Mickey, Johnny

Handlung:
Victor und Jorge reden darüber, welcher Superheld sie am liebsten wären. Sie diskutieren, ob Spider-Man wirklich ein Held ist. Victor ist davon überzeugt, während Jorge eher dem Daily Bugle glaubt. Dann meldet er Polizeifunk einen Vorfall mit Superschurken. Victor weiß, dass er eigentlich zur Schule muss, aber Jorge überzeugt ihn davon, dass er nicht oft Gelegenheiten wie diese bekommt.
Derweil rauben Piledriver, Thunderball und Kumpanen eine Bank aus und machen fette Beute. Sie sind überzeugt, sich sicher fühlen zu können und verlassen in aller Ruhe den Tatort. Da werden sie von den Runaways begrüßt. Sie erlauben ihnen das Geld zu behalten, aber sie verlangen die Herausgabe des Jungen. Natürlich geht die Wrecking Crew hierauf nicht ein. Da greift sie Karolina an. Auch Molly und Nico setzen auf ihre Art Akzente bei der Wrecking Crew. Den Rest übernehmen Gertrude mit Old Lace und Chase, der mit dem Laubfrosch auf Thunderball landet. Dann fliegen die Runaways davon. Den Jungen geben sie auf.
Unterdessen findet ein Treffen von ehemaligen Superhelden statt, die es nicht geschafft haben, ihre Superheldenkarriere von der Jugend ins Erwachsenenleben zu transportieren. Es handelt sich um Chris Powell (Darkhawk), Julie Power, Phil Urich (Green Goblin), Mickey (Turbo) und Johnny, der vollkommen deprimiert ist.
Phil und Mickey haben Excelsior gegründet, um solchen Jugendlichen ein normales Zivilleben zu ermöglichen. Dann kommt Jono (Chamber) hinzu, desen untere Gesichtshälfte aus Feuer besteht. Dann erhält Mickey einen Anruf von einer Person, die dem Leser verborgen bleibt. Er bietet ihrer Organisation eine Millionen Dollar, wenn sie hilft, die fünf Runaways einzufangen.
Die Runaways haben eine neue Bleibe unter dem Tar Pits Museum gefunden. Sie frotzeln ein wenig herum, bis plötzlich ein Mädchen bei ihnen landet, das vorgibt, Gertrude aus der Zukunft zu sein. Sie prophezeit ihr, dass sie einmal die Rächer führen wird. Sie und die Rächer werden von Victorius hintergangen, der alle Superhelden jagt und tötet. Sie bittet, die Runaways Victor zu stoppen, solange s noch geht und zeigt ihnen ein Foto von ihm. Anschließend stirbt sie. Während Gertrude nicht glaubt, dass die Frau die Wahrheit gesagt hat, glaubt ihr Chase und will Victor töten.

Fazit:
Vaughan macht da weiter, wo er aufgehört hat. Er formuliert brillante Dialoge und richtet die Serie neu aus.
Die Story selbst besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil bietet eher Comedy. Allein die Ansprache an die Wrecking Crew (Hey, Village People) ist mal mindestens ein Schmunzeln wert. Dies wird von der Art übertroffen, in der die Runaways die Wrecking Crew verdrischt.
So zieht Vaughan die Story langsam an, die in der Landung einer Gertrude aus der Zukunft endet. Sie warnt genau vor dem Victor, der am Anfang dieser Story so zurückhaltend wirkte. Woher hat er seine Superkräfte? Warum bzw. wie entwickelt er sich zum Superschurken? Und welche Rolle wird Excelsior spielen. Allein die Zusammensetzung dieser Gruppe mit dem alten Stan Lee Gruß als Gruppennamen lässt das gute, alte Marvel-Gefühl aufkommen.
Ich denke, Vaughan wird dies nach und nach erzählen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Samstag, 3. Dezember 2005

Exiles #73


Titel: World Tour - New Universe Part 2
Autor: Tony Bedard
Zeichner: Paul Pelletier
Inker: Rick Magyar, Drew Hennessy
Kolorierung: Wil Quintana
Lettering: Dave Sharpe
Cover: Paul Pelletier
Redaktion: Mike Marts
Erscheinungsdatum: 02/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Mimic, Blink, Morph, Sabretooth, Beak, Heather, Prometeus, Justice, Star Brand, Nightmask, Debbie


Handlung:
Star Brand prügelt auf Sabretooth ein, der dadurch durchdreht und nur durch Morph aufgehalten werden kann. Blink kann Star Brand letztendlich davon überzeugen, daß sie nur mit ihm reden wollen.
Unterdessen kämpft Justice mit Proteus. Da Calvins Geist sich gewehrt hat, ist dessen Körper schneller als erwartet verbraucht. Proteus trickst Justice aus und übernimmt dessen Körper, während ein ausgelaugter Mimic zurückbleibt.
Auch mit zwei auftauchenden Polizisten macht Proteus auf grausame Art und Weise kurzen Prozess.
Blink und die Exiles finden unterdessen die Polizisten... und die Leiche von Mimic!
Allerdings weiß Proteus nun, wo Strabrands Freundin wohnt und plant, die Exiles in eine Falle zu locken.
Blink ist zwar wütend, läuft aber nicht in seine Falle und rettet die Freundin.
Wie Heather ihnen rät, suchen sie Keith Remsen, alias Nightmask, auf und bitten ihn um Hilfe.
Heather hat aber noch einen anderen Plan - sie kontaktiert Mojo und bietet ihm einen Deal an.

Fazit:
WOAH! Sollte Bedard es wirklich gewagt und Mimic gekillt haben? Wäre seltsam, da er ihn, Blink und Morph als Kernstück des Teams sieht und es daher schien, als seien diese Charaktere sicher. Zudem sollten Wolverines UND Deadpools Heilungsfaktor doch dabei helfen, dem Tod von der Schippe zu springen.
Weniger rosig sieht es da wohl für Justice aus.
Insgesamt liefert Bedard aber wieder ein starkes Heft ab und ich bin gespannt auf die neuen Mitglieder Longshot und Spider-Man 2099.

Marvel Holiday Special #1 (Vol. 2)

Titel I: The Mole Man's Christmas
Titel II: Yes, Virginia, There Is A Santron
Titel III: Christmas Day in Manhattan
Autor I: Shaenon Garrity
Autor II: Jeff Parker
Autor III: Mike Carey
Zeichner I: Roger Langridge
Zeichner II: Reilly Brown
Zeichner III: Mike Perkins
Inker I: Al Gordon
Inker II: Pat Davidson
Inker III: Mike Perkins
Kolorierung I: J. Brown
Kolorierung II: Christina Strain
Kolorierung III: Laura Martin
Lettering: Dave Lanphear
Cover: Stuart Immonen
Redaktion: John Barber
Erscheinungsdatum: 01/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere I:
Mr. Fantastic, Invisible Woman, Thing, Human Torch (II), Mole Man, Moloids, Spider-Man, Hulk, She-Hulk

Charaktere II:
Spider-Man, Wolverine, Captain America, Iron Man, Yellowjacket, Wasp, Wonder Man, Gravity, Dr. Strange, Luke Cage, Iron Fist, Spider-Woman (I), Jessica Jones, She-Hulk, Black Panther, Mary Jane, Tante May, Wong, Jarvis, Ultron/Santron, Virgie Hanlon

Charaktere III:
Mr. Fantastic, Invisible Woman, Thing, Human Torch (II), Hurricane

Handlung I:
Die Untertanen des Mole Mans entführen einen Weihnachtsmann-Darsteller nach dem anderen. Die Fantastischen Vier kommen dahinter und ertappen sie auf frischer Tat.
Der Grund ist, daß ihr Herr und Meister verschwunden ist, nachdem er eine Schneekugel in der Hand hatte, "Santa" sprach und einfach ging.
Die FV wollen die Moloiden eher verkloppen, aber Ben, der mit dem Mole Man fühlt, versucht es mit einer gewaltlosen Lösung. Er macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Nach ein paar Telefonaten landet er bei Mole Mans Oma, die ihm davon erzählt, daß er nur glücklich war, wenn er auf dem Schoss ihres Ehemanns saß, der sich als Nikolas verkleidet hat. Der Ehemann kommt Ben irgendwie vertraut vor und er versucht sein Glück - er bringt den gesuchten Weihnachtsmann zu ihnen. Unter der Verkleidung steckt niemand anderes als Namor, dessen Augenpartie denen des Ehemanns zum verwechseln ähnlich sehen.Doch auch Namor bringt den Mole Man nicht zurück, jedoch kann Ben ihnen dies klar machen und ringt ihnen das Versprechen ab, keine Weihnachtsmännern mehr zu entführen.
Er ist allerdings geknickt, daß er den Mole Man nicht gefunden hat. Doch der ist im Urlaub... in Santa Barbera... so, wie es auf der Schneekugel stand!

Handlung II:
Eine junge Frau namens Virgie baut einen Roboter-Nikolaus, damit es wenigstens so scheint, als gäbe es ihn wirklich. Allerdings gab' es einen Fehler in der Programmiererung und der Roboter zieht los, um die Avengers zu eleminieren.
Die feiern gerade ihre Party bei Dr. Strange , mit einem fleischfressenden Weihnachtsbaum und einem ferngesteuerten, herumfliegenden Mistelzweig, dessen bevorzugtes "Opfer" Spider-Woman ist und einem Gravity, der versucht, zu der Partygemeinschaft zu stossen, schließlich hat Spidey ja gesagt, daß er vorbeikommen kann.
Santa kommt und bringt die Party kräftig durcheinander, aber mit einem fiesen Trick können sie den Roboter, der sich als Ultron herausstellt, besiegen.
Virgie will sich der Polizei stellen, doch die Avengers halten sie davon ab, schließlich hatte sie nichts böses im Sinn.

Handlung III:
Mercy und Buford Potter wünschen sich ein schönes Weihnachtsfest mit vielen Geschenken und etwas mehr als die üblichen 20 Dollar.
Doch ihr Vater, Albert, einst bekannt als der Verbrecher Hurricane, hat kein Geld und einen Job findet er auch nicht so leicht.
Dies treibt ihn dazu, noch einmal sein Kostüm anzuziehen und auf Beutejagd zu gehen. Er bricht in ein Kaufhaus ein und will sich das passende für seine Kinder aussuchen.
Doch da tauchen die Fantastischen Vier auf und mischen ihn auf. Als sie jedoch erkennen, warum er dort eingebrochen ist, haben sie Mitleid und helfen ihm, seiner Familie ein schönes Fest zu bereiten.

Fazit:
WOW! Ein ganz grosses Heft!
Die erste Story ist Fun pur - eine lustige, packende Geschichte in wunderbaren Bildern erzählt.
Die zweite Geschichte ist eine der bisher besten "New Avengers" Geschichten, die bisher erschienen ist. Ebenfalls voller Humor (die Szenen mit Gravity oder Spider-Woman oder wie Spidey Cap ruft, weil der bessere Reden schwingen kann), ein Hauch von Action und ein bißchen Glückseligkeit.

Davon hat die dritte Geschichte ebenfalls genug. Hinzu kommt aber das göttliche, ungewöhnliche Artwork von Mike Perkins.
Wie ich schon sagte - ein ganz grosses Heft!

Giant-Size Invaders #2


Titel: A Drive in the Country
Autor: Roy Thomas
Zeichner: Lee Weeks
Inker: Jesse Delperdang, Mike Perkins, Lee Weeks
Kolorierung: J. Brown
Lettering: Joe Caramagna
Cover: Jay Anacleto
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 11/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Captain America, Namor, Human Torch (I), Miss America, Franklin D. Roosevelt, Winston Churchill

Handlung:
Präsident Roosevelt erwartet einen guten Freund, Winston Churchill, der mit dem Flugzeug an einem geheimen Treffpunkt, Roosevelts Grundbesitz, eintreffen soll.
Die Invaders wurden als Begleitschutz losgeschickt.
Kurz nach dem Treffen muss Namor jedoch Wasser "nachtanken" und trennt sich von der Gruppe.
Churchill landet, steigt in Roosevelts Auto und der Präsident braust davon, sehr zum Leidwesen seiner Bodyguards vom Secret Service.
Die Besorgnis kommt zurecht, denn zwei Nazis haben sich auf das Grundstück geschlichen. Sie werfen Pillen ein, werden zu Giganten und greifen die beiden Männer an.
Zwar können die Invaders noch rechtzeitig einfreifen, werden jedoch besiegt.
Erst Namor gelingt es, die beiden Angreifer zu verwirren. Zusammen mit seinen Kameraden kann er die Nazis einkreisen.
Diese brechen jedoch unter Schmerzen zusammen - das plötzliche Wachsen scheint ihren Herzen nicht bekommen zu sein und sie sterben.

Weitere Inhalte:
  • "The Ring of Nebulas!"
    Nachdruck von "The Invaders #1"

  • "The Twilight of the Star-Gods!"
    Nachdruck von "The Invaders #2"

  • "The Sub-Mariner"
    Nachdruck aus "All-Winners Comics #1"

  • "Human Torch: Carnival of Death!"
    Nachdruck aus "All-Winners Comics #2

  • "Captain America: The strange Case of the Malay Idol"
    achdruck aus "All-Winners Comics #2"


  • Fazit:
    Eine klassische Geschichte voller Action und ein bißchen Humor. So soll es sein. Thomas erzählt mit einer wunderbaren Lockerheit seine Geschichte und Lee Weeks' Zeichnungen tun ihr übriges, um die Ausgabe von $5 für 16 neue seiten zu rechtfertigen.
    Natürlich konnte Thomas es sich auf der letzten Seite nicht verkneifen, Captain America eine zynische Bemerkung Richtung heutiger Terroristen zu richten.

    Marvel Team-Up #13 (Vol. 3)


    Titel: Titannus War Part 3
    Autor: Robert Kirkman
    Zeichner: Paco Medina
    Inker: Juan Vlasco
    Kolorierung: Studio F
    Lettering: Cory Petit
    Cover: Scott Kolins
    Redaktion: Tom Brevoort
    Erscheinungsdatum: 12/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Dr. Strange, Wong, Spider-Man, Nova, Rhino, She-Hulk, Warbird, Titannus, Wolverine, Amissa, Quasar, Nick Fury

    Handlung:
    Bruce Banner versucht ein paar Zivilisten zu retten. Dabei wundert er sich, dass er sich nicht in den Hulk verwandelt, so dass er zu dem Schluss kommt, dass der Kontakt mit Titannus den Hulk zurückhält. Erst als die unmittelbare Gefahr auch für Banner groß wird, verwandelt er sich in den Hulk und greift Titannus an.
    Dr. Strange entwickelt einen Plan. Dafür braucht er Nova, während der Rest des Teams Titannus beschäftigen soll. So greifen nach dem Hulk Wolverine, Spider-Man und She-Hulk hintereinander an. Dabei bricht Titannus She-Hulk den Arm, ohne mit der Wimper zu zucken. Auch Spider-Man und Warbird haben nicht wirklich eine Chance gegen ihn.
    Doch dann erscheint Dr. Strange mit Amissa. Dr. Strange weiß, dass Amissa schnell nach Hause zurückkehren muss, wenn sie überleben soll. Eine Krankheit wie sie Titannus beschrieben hat, hat sie jedenfalls nicht. Außerdem kann sie Titannus‘ Story nicht mal ansatzweise bestätigen. Stattdessen beschimpft sie Titannus. Da bricht Titannus in tränen aus und bricht zusammen. Die angeschlagenen Helden scheinen zu triumphieren.
    Sie rufen Quasar herbei, der Amissa nach Hause bringen soll. Auch Nick Fury lobt die Helden, weil sie Titannus vertrieben haben. Doch Spider-Man will noch mit dem Tony Stark des alternativen Universums reden, um alle Fragen beantwortet zu haben.
    Derweil schlägt Amissa Quasar auf ihrem Flug durchs All und fliegt alleine weiter. Quasar ist ratlos.
    So erfahren Spider-Man und Wolverine von dem alternativen Tony Stark, dass Amissa Titannus kontrolliert. Außerdem bezweifelt Tony Stark, dass Titannus wirklich vernichtet ist. Dafür sind seine Selbstheilungskräfte viel zu stark.
    Tatsächlich erholt sich Titannus langsam.

    Fazit:
    Mit dieser Story endet der Titannus Krieg - scheinbar. Ich bin mir sicher, wir werden noch eine Menge über Amissa und Titannus lesen, bevor das komplette Geheimnis um die Trellions und Titannus enthüllt werden. Allein aufgrund des Schlusses, in dem der alternative Tony Stark zumindest teilweise die Wahrheit um Titannus enthüllt, verlässt Kirkman sein bewährtes Fun-Factor-Konzept und widmet sich eher der ernsteren und tiefgründigeren Unterhaltung. Dabei verliert die Serie aber nichts an ihrem Unterhaltungswert, der sich in diesen Passagen nur anders darstellt.
    Ich bin gespannt, wann und wie Kirkman wieder auf Titannus und Amissa zurückgreifen wird.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

    Marvel Team-Up #12 (Vol. 3)


    Titel: Titannus War Part 2
    Autor: Robert Kirkman
    Zeichner: Paco Medina
    Inker: Juan Vlasco
    Kolorierung: Studio F
    Lettering: Cory Petit
    Cover: Scott Kolins
    Redaktion: Tom Brevoort
    Erscheinungsdatum: 11/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Dr. Strange, Wong, Spider-Man, Nova, Rhino, She-Hulk, Warbird, Titannus, Wolverine, Amissa

    Handlung:
    Titannus berichtet von seinem Werdegang. So wurde er von Skrull Wissenschaftlern genetisch verändert, so dass er eine Kampfmaschine wurde. Doch er fühlte sich missbraucht und nicht wohl. Schließlich konnte er entkommen, aber die Skrull verfolgten ihn. Doch die Skrull hatten keine Verwendung mehr für ihn, so dass er ins Exil verbannt wurde. Er landete schließlich auf einem fremden Planeten, wo er willkommen war. Der König des Planeten wurde schnell auf ihn aufmerksam. Doch leider war er schon alt und verstarb. Da ihn der König aber verehrte, machte er ihn zu seinem Thronfolger. Er regierte weise und großzügig und hielt es für angebracht, seine Philosophie hinaus in die Galaxie zu tragen. So traf er auf den Trellion König, der ihn besiegte, aber sein Mut und seine Einstellung auf dem Schlachtfeld beeindruckten den König, so dass er ihn verschonte. Er wurde zwar unter schlechten Bedingungen gehalten, aber er lebte. Doch sein Lebenswille schwand unter den widrigen Bedingungen. Sein Lebenswille flammte neu auf, als er Prinzessin Amissa kennenlernte. Sie lernten sich lieben, aber sie mussten ihre Liebe vor dem König geheim halten. Doch leider wurde ihre Liebe entdeckt und Titannus wurde verbannt. In seinem Exil stellte er eine Arme zusammen, mit der er den König angriff. Als der König seine Chancen schwinden sah, infizierte er seine eigene Tochter mit einer tödlichen Krankheit. Immerhin konnte er Amissa in eine Art Koma legen, damit sie überlebte. Gleichzeitig durchsuchte er die Galaxie nach einer Zivilisation, die ihm helfen könnte, die Trellions zu besiegen und so ein Gegenmittel für Amissas Krankheit zu finden.
    Dr. Strange und Wolverine entlarven Titannus rasch als Lügner, was er aber nicht auf sich sitzen lasen will. Besonders Spider-Man ist von Titannus genervt und ist dafür ihn anzugreifen. Die anderen Helden müssen nicht lange überlegen, um ihm zuzustimmen.

    Fazit:
    Ich kann mich an keine andere Story überlegen, die je so ironisch erzählt wurde wie diese. Diesen gewaltigen Schuss Ironie bzw. gar Sarkasmus kann Kirkman nur in einer einzigartigen Zusammenarbeit mit Medina herüberbringen. Nur so kann es funktionieren, dass Text und Bilder an keiner Stelle übereinstimmen. Dies hat auch die Zusammenfassung nicht gerade leicht gemacht. Ich habe mich für die (gelogene) Titannus Fassung entschieden, weil ihn Dr. Strange und Wolverine mit ihren Fähigkeiten rasch als Lügner entlarven.
    Hätte Titannus‘ Story der Wahrheit entsprochen, wäre die Story eine echte Katastrophe, aber so bleibt der Fun Faktor dieser Serie voll erhalten.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

    Marvel Team-Up #11 (Vol. 3)


    Titel: Titannus War Part 1
    Autor: Robert Kirkman
    Zeichner: Paco Medina
    Inker: Juan Vlasco
    Kolorierung: Studio F
    Lettering: Cory Petit
    Cover: Scott Kolins
    Redaktion: Tom Brevoort
    Erscheinungsdatum: 10/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Dr. Strange, Wong, Spider-Man, Nova, Rhino, She-Hulk, Warbird, Titannus, Wolverine

    Handlung:
    Während Dr. Strange eine Welle von Schmerz empfängt, schwingt sich Spider-Man über die Stadt. Dabei kappt Nova aus Versehen sein Netz, aber er macht seinen Fehler gut und fängt Spider-Man wieder auf.
    Nova hat gerade eine Auseinandersetzung mit Rhino, aber gemeinsam mit Spider-Man locken sie ihn schnell in eine Falle, so dass sie ihn rasch besiegen. Anschließend unterhalten sie sich ein wenig privat, bis sie von Dr. Strange zu Hilfe gerufen werden.
    Anschließend versammelt der Magier auch She-Hulk und Warbird. So treffen sie sich bei Dr. Strange im Sanctum Sanctuorum, wo sie von Wong empfangen werden. Wenig später holt Dr. Strange auch Bruce Banner hinzu.
    Dr. Strange erklärt nun den Notfall, der ihn veranlasst hat, die Helden herbeizurufen. Ein unbekannter Schurke hat Tokio verwüstet. Dr. Strange zaubert sie dorthin, wo sie Titannus auch sofort begegnen.
    Dort wird Titannus auch schon von Wolverine angegriffen, der sich wohl schon in Japan befunden haben muss. Titannus schüttelt ihn rasch und locker ab. Selbst der Hulk hat keine wirkliche Chance. Doch Titannus will die Helden nicht wirklich bekämpfen, sondern sucht ihre Hilfe.

    Fazit:
    Kirkman muss mit Medina mit einem neuen Zeichner auskommen. Sein Stil ist nicht mein Ding, er erinnert mich in Ansätzen an Ramos. Kirkman zieht auch in dieser Story wieder seine bewährte Trumpfkarte. Er weiß genau, dass er mit dieser Serie keinen großen Anspruch verbinden darf, wenn er sie erfolgreich gestalten will. Also macht er aus der Not eine Tugend und setzt auf den Fun-Faktor. Dies setzt er durch spritzige Dialoge um, die sich beispielsweise in den Dialogen zwischen Spider-Man und Nova oder auch Jennifer Walters und Carol Danvers äußern.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.