Sonntag, 2. Oktober 2005

Avengers #63 (Vol. 3)


Titel: Standoff Part 3
Autor: Geoff Johns
Zeichner: Alan Davis
Inker: Robin Riggs
Kolorierung:Dave Kemp
Lettering: Jimmy
Cover: Tom Raney
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 03/2003
Deutsche Fassung: Heldenspecial #1
Übersetzung: Alexander Rösch


Charaktere;
Thor, Iron-Man, Captain America, Dr. Doom, Lady Sif, Volstaag, Fandrall, Hogun

Handlung:
Als Captain America wieder auftaucht, weiß er, dass der Kampf zwischen Thor und Iron-Man den 3. Weltkrieg entfesseln kann. Der Kampf zwischen Thor und Iron-Man wird immer verbitterter geführt. Als Thor Iron-Man erstmals besiegt zu haben scheint, kehrt er zurück und will Thor erneut angreifen. Captain America verhindert dies und versucht beiden zu erklären, dass sie die Menschen beschützen sollen.
Dr. Doom genießt die Aussicht. Slokovias Armee feuert eine Kanone auf die drei Helden ab. Thor fängt den Schuss ab und ruft sein Gefolge zum Angriff.
Sofort greifen Lady Sif, Hogun, Volstaag und Fandrall die Soldaten an.
Iron-Man und Captain America analysieren, dass die Waffen von Dr. Doom stammen, von ihm ferngelenkt werden und dass russische Jagdflieger unterwegs sind. Iron-Man soll sie stoppen.
Captain America versucht Thor zu erklären, dass die Soldaten unschuldig sind. Doch Thor schlägt ihn weg.
Captain America versucht dann erst einmal die US-Soldaten zu beruhigen und davon zu überzeugen, nicht auch noch anzugreifen. Ihr Vorgesetzter befiehlt den Angriff, aber Captain America strahlt die größere Autorität aus, so dass sie nur die Stellung halten.
Dann stellt sich Captain America Thor. Auch hier kommt es zum Kampf, bis Thor Captain Americas Schild beschädigt. Da entschuldigt er sich und hört Captain America erstmals zu, er ihm von dem Lagern des 2. Weltkrieges erzählt und nicht glaubt, das eine Atombombe auf Berlin etwas verändert hätte. Da erklärt Thor seinen Rücktritt als Rächer.
Dr. Doom genießt die Show, bis Iron-Man mit ihm Kontakt aufnimmt und ihm mitteilt, dass er ihm einen Virus in sein System eingespielt hat.
Derweil repariert Thor Captain Americas Schild und gibt es ihm zurück. Dann fliegt er mit Lady Sif, Hogun, Fandrall und Volstaag fort.
In Avengers Mansion erfahren dann die Rächer, dass Latveria Slokovia annektiert hat. Captain America weiß, dass sie verloren haben.
In seinem Thronsaale ist Thor leicht reizbar und fährt Balder an, als er ihn mal wieder mit Odin vergleicht. Dann wirft er ein Bild weg, das ihn mit Captain America und Iron-Man zeigt.

Fazit:
Die vorliegende Story zeigt, wie sehr sich Thor von den Rächern und ihren Idealen entfernt hat. Thor erkennt dies erst, als es zu spät, viel zu spät ist. So dürfte der Ausgang jeden Fan der Rächer schmerzen, denn Thor war immerhin ein Gründungsmitglied und bis dahin ungeheuer wertvoll für das Team.
Ich denke, dass die Neuausrichtung Thors durch Jurgens nunmehr ihren Niederschlag im 616 Universum gefunden hat. Primär betroffen sind konsequenter Weise die Rächer, die nun auf Thor verzichten müssen. Dabei empfinde ich es als etwas seltsam, dass eigentlich wohl nur Captain America so richtig versteht, dass sie zwar den 3. Weltkrieg vermieden, aber dennoch verloren haben. Iron-Man hat sich zwar einen erbitterten Kampf mit Thor geliefert, müsste aber auch verstehen, dass sie beide verloren haben. Schade, dass Johns dies nicht so rübergebracht hat.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Iron Man #64 (Vol. 3)


Titel: Standoff Part 2
Autor: Mike Grell
Zeichner: Alan Davis
Inker: Mark Farmer
Kolorierung:Dave Kemp
Lettering: Albert Deschesne
Cover: Tom Raney
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 03/2003
Deutsche Fassung: Heldenspecial #1
Übersetzung: Alexander Rösch


Charaktere;
Thor, Balder, Lady Sif, Thialfi, Volstaag, Hogun, Fandrall, Iron-Man, Dr. Doom, Captain America

Handlung:
Iron-Man versucht Thor zu erklären, warum das bestehende Regime nicht gestürzt werden sollte. Doch Thor hört nicht zu. Dann kommen unterdrückte Bürger hinzu und feiern Thor. Die allgemeine Verwirrung wollen die Soldaten ausnutzen, um auf Thor zu schießen. Das wird aber von Iron-Man entschlossen verhindert.
Iron-Man fliegt davon. Da nimmt Dr. Doom mit ihm Kontakt auf. Dr. Doom hat von Thors Reaktor erfahren und meint, dass dies die mögliche Kraftquelle wäre, um Thor vielleicht zu besiegen. Iron-Man bestreitet die Existenz eines solchen Reaktors und fliegt davon.
Derweil spitzen sich die Ereignisse zu. Überall auf der Welt bilden sich Anti-Thor-Gruppen. Thor selbst belastet die Situation in Slokovia. Ere will seine Anhänger nicht im Stich lassen, will aber auch nicht unbedingt Stoykovicz töten. Schon gar nicht will er Iron-Man zum Feind haben.
Bei Stark Enterprises experimentiert Tony Stark mit einer neuen Rüstung, deren Energiequelle auf dem Juwel Thors basiert. Natürlich hat Dr. Doom seine Spione bei Stark und hat nun die erhofften Kenntnisse über den Reaktor.
Thor will nun gegen die Armee Stoykovicz‘ ins Feld ziehen. Erneut versucht ihn Iron-Man zu stoppen. Alös dies scheitert, schlägt er ihn. Es kommt zu einem harten Kampf zwischen den beiden Helden, den auch Captain America auf den Plan ruft. Er hält die Armee Stoykovicz‘ allein zurück, um sie vor den beiden Kämpfern zu schützen.
Captain America wird durch die Wucht ihres Kampfes ins Wasser geschleudert. Als er wieder auftaucht, weiß er, dass dies den 3. Weltkrieg entfesseln kann.

Fazit:
And the winner is ..Dr. Doom. Es ist ihm nicht nur gelungen, Iron-Man endgültig gegen Thor aufzuhetzen, sondern er hat auch die Kenntnisse über den Thor Reaktor. Wer weiß, was er damit anstellt. Es ist schon erstaunlich, wie naiv der Großindustrielle, Tony Stark, hier vorgeht.
Klar sein dürfte auch, dass bei einem solchen Kampf die Rächer in dieser Zusammensetzung nicht mehr weiterbestehen können.
Auch Davis legt hier mächtig zu. Insbesondere sein Iron-Man gefällt mir wirklich sehr gut. Ich bin aber gespannt, wie Johns bei den Rächern die Story auflösen und ob es Reaktionen anderer Superhelden geben wird.
Panini nimmt dieses Crossover als Aufhänger seine Heldenserien neu zu ordnen. Die Fantastischen Vier und die Rächer erscheinen für 15 Ausgaben einer Co-Produktion mit Frankreich künftig in einem Heft, während Thor und Iron-Man in Monster Editionen erscheinen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #58 (Vol. 2)


Titel: Standoff Part 1
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Alan Davis
Inker: Robin Riggs
Kolorierung:Dave Kemp
Lettering: Saida Temofonte
Cover: Tom Raney (?)
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 03/2003
Deutsche Fassung: Heldenspecial #1
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Heimdall, Amora, Balder, Lady Sif, Thialfi, Volstaag, Hogun, Fandrall, Iron-Man, Dr. Doom

Handlung:
In Slokovia herrscht ein Regime, das das Volk erbarmungslos unterdrückt. Bei einer Routinekontrolle werden Soldaten auf ein Versteck des Widerstands aufmerksam. Die wehrlosen Leute werden brutal niedergemäht.
Heimdall vernimmt die Worte des sterbenden Widerständlers, der Thors Rache ankündigte und erstattet Thor Bericht. Er berät sich mit Balder, Lady Sif, Amora und Thialfi.
Thor will Rache, während Balder zweifelt, ob dies gut ist. Doch Thor setzt seine volle Autorität ein und beschließt nach Slokovia zu gehen.
Während sich Lady Sif und Amora mal wieder nicht einig sind, setzt Thor die Prioritäten. Er verlangt volle Konzentration auf Slokovia.
Dort ist sich die Armee ziemlich siegessicher, bis sie von Balder, Hogun, Volstaag und Fandrall aufgemischt werden.
Im Pentagon werden Thors Taten mit gemischten Gefühlen betrachtet. Man achtet dort General Stoykovicz, den Regenten über Slokovia nicht, aber man fürchtet auch, dass die komplette Region destabilisiert wird. Iron-Man sagt zu, mit Thor zu reden.
Iron-Man fliegt nach Asgard, wo es zum Streit mit Thor kommt, der für Iron-Mans Argumente überhaupt kein Ohr hat.
Iron-Man fliegt davon und stößt auf Dr. Doom, der versucht, aus der Sache Nutzen zu ziehen.
Auf der Erde greift Slokovias Arme zu immer verzweifelteren Mittel und greifen nun mit Giftgas an. Thor lässt es verschwinden und erklärt die Herrschaft Stoykovicz‘ für beendet. Da stellt sich ihm Iron-Man entgegen.

Fazit:
Jurgens eröffnet das Crossover, das nicht ohne erhebliche Auswirkungen auf das 616 Universum bleiben wird.
Ich achte Davis als Zeichner sehr, aber ich finde es schon schade, dass Raney die Serie nicht weitergezeichnet hat. Sein Stil hat einfach besser zu der doch kriegerischen Handlung der Serie gepasst.
Deutlich ist mittlerweile zu merken, wie weit sich Thor von seinen Freunden entfernt hat. So bedeutet ihm der Ratschlag Balders eigentlich nichts mehr, was besonders Amora heimlich freut. Ist es das, was sie bezwecken wollte? Will sie Thor kontrollieren, um so über Asgard und Midgard zu regieren? Wir werden sehen. Ebenso werden wir sehen, ob es wirklich zu einem Kampf zwischen zwei Mitgliedern der Rächer kommt.
Panini nimmt dieses Crossover als Aufhänger seine Heldenserien neu zu ordnen. Die Fantastischen Vier und die Rächer erscheinen für 15 Ausgaben einer Co-Produktion mit Frankreich künftig in einem Heft, während Thor und Iron-Man in Monster Editionen erscheinen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #57 (Vol. 2)

Titel: The Gardener
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Joe Bennett, Philip Tan, Kaare Andrews, Phil Jiminez, Michael William Kaluta, Kyle Hotz, Brian Haberlin, Dave Johnson, Bill Sienkiewicz, John Paul Leon, Carlos Pacheco, P Craig Russell
Inker: Jack Jadson, Philip Tan, Kaare Andrews, Tim Townsend, Michael William Kaluta, Kyle Hotz, Brian Haberline, Dave Johnson, Bill Sienkiewicz, John Paul Leon, Jesus Merino, P Craig Russell
Kolorierung:?
Lettering: Saida Temofonte
Cover: Tom Raney
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 02/2003
Deutsche Fassung: Marvel Monster Edition #3
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Volstaag, Der Gärtner

Handlung:
Volstaags Neffen freuen sich auf eine Geschichte. Volstaag zieht sein magisches Buch hervor. Die Geschichte ist so neu, dass sie noch nicht einmal niedergeschrieben werden konnte.
So erzählt Volstaag von Asgard, das einst von Odin regiert wurde. Odin gab sein Leben im Kampf gegen Surtur. So rettete Odin Midgard. Zunächst waren die Asen ängstlich, was die Nachfolge betrifft. Doch Thor erwies sich als würdiger Nachfolger. So beförderte Thor Asgard über New York, um die Menschen auch weiterhin beobachten zu können. So vollbrachte er viele Wohltaten auf Midgard, die von den Menschen nicht immer geschätzt wurden. Plötzlich warnten die Menschen vor der „Ankunft“. Etwas Fremdartiges und Großes hatte sich auf dem Mond niedergelassen.
So landete ein Koloß in einer abgelegenen Region in Kanada. Der Koloß war eine lebende Waffenkammer und setzte Drachenwesen fei. Gleichzeitig rammte er einen riesigen mit Juwelen besetzten Stab in die Erde.
Thor flog zu dem Riesen und fragte zunächst nach seiner Absicht. Doch der Gärtner, so der Name des Kolosses, bekämpfte ihn sofort. Dabei war die Anlage auf dem Mond sein Kraftwerk, das ihn speiste. Der Gärtnert hatte den Auftrag, die Erde von jedem Leben zu säubern und neu zu modellieren.
Der Kampf tobte schon zwei Stunden, ohne dass Thor Erfolg hatte.
Volstaags Neffen können kaum glauben, dass Thor keinen Erfolg hatte und fragen, warum er die Odin Kraft nicht gebrauchte.
Derweil begann der Mond zu zersplittern. Die Kräfte, die dort flossen, waren einfach zu gewaltig für den Erdtrabanten. Geht der Mond unter, so wird auch die Erde zerstört.
Dann zerbarst der Mond und eine Naturkatastrophe nach der anderen jagte über die Erde. Die Menschen fragten sich, wie Thor dies zulassen konnte.
Thor hatte sich immer innerlich ein wenig von der Odin Kraft distanziert, weil er sich ihrer nicht würdig fühlte. Doch angesichts dieser Katastrophe wurden alle Fesseln gesprengt.
Nun wurde Thor zum Göttervater. Er flog hoch in die Luft und zog den nun hilflosen Gärtner hinter sich her. Er sammelte jedes Stück Mond ein und setzte ihn wieder zusammen. Den Gärtner begrub er tief im Innern des Mondes. Anschließend war Thor so erschöpft, dass er vom Himmel fiel.
Die Kinder fragen Volstaag immer wieder, ob er die Geschichte wirklich glaubt. Er bejaht das nur und sieht anschließend nach Thor, der tief und fest schläft.

Fazit:
Die vorliegende Story ist ein klassischer Einschub, die Thors Verhältnis zur Odin Kraft beschreibt bzw. erklärt, wie sich Thor die Odin Kraft erschlossen hat. An dieser Story haben gleich mehrere Künstler mitgewirkt, was den Märchencharakter irgendwie verstärkt. Und welcher Gott wäre als Märchenonkel besser geeignet als der gemütliche Volstaag?
Erst am Ende der Story wird klar, dass es sich nicht nur um eine Story handelt, als Volstaag nach Thor sieht, der so etwas wie den Odin Schlaf zu halten scheint.
Die Story ist ziemlich untypisch für Jurgens und ich bin froh, dass diese doch ungewöhnliche Story in einer Monster Edition erschienen ist. Ansonsten hätte es wohl im Panini Forum gerauscht.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #56 (Vol. 2)


Titel: Resistance
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Joe Bennett
Inker: Jack Jadson
Kolorierung:Dave Kemp
Lettering: Richard Starkins, Saida Temofonte
Cover: Tom Raney
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 01/2003
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 2) #6
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Absorbing Man, Lady Sif, Balder, Heimdall, Thialfi

Handlung:
Ein Mutant ruft zum Widerstand gegen Thor auf, weil dieser seiner Meinung nach Jesus in den Schmutz zieht.
Derweil vollbringt Thor ein weiteres Wunder. Er erschafft ein neues Kernkraftwerk, das ökologisch sauber funktioniert. Absorbing Man ist stolz auf ihn und auf die Tatsache, dass er Schurken schnappt, um Thor für solche Dinge den Rücken freizuhalten.
Doch es kommt auch Kritik auf. Die Arbeiter fragen sich, was nun aus ihnen wird.
Balder ist nach wie vor skeptisch, aber Thor redet beruhigend auf ihn ein.
Unterdessen sorgt der Mutant für Chaos und zerstört Thors neu geschaffene Anlage. Der Absorbing Man erwischt ihn und schlägt ihn schnell k.o.
Thor stellt den Mutanten zur Rede. Doch dieser hat keinen Respekt und bezeichnet Thor als Betrüger.
Thor lässt den Mutanten frei, weil er von der Glaubensfreiheit überzeugt ist. Doch der Mutant denkt gar nicht daran, Thor hierfür dankbar zu sein.
So zerstört er erneut Thors Kraftwerk, so dass der Daily Bugle schon vom Kampf David gegen Goliath spricht. Da es diesmal auch zu Toten kam, will ihn Thor stellen. Balder mahnt noch zur Zurückhaltung, aber Thor ist nun fest entschlossen, ernsthaft vorzugehen. Er lässt Heimdall rufen, der den Jungen orten soll.
Thor stellt den Jungen, der ihn auch sofort angreift. Doch als er Thor angreift, wendet sich seine Kraft, Dinge oder Menschen altern zu lassen, gegen ihn, so dass er stirbt.
Seine letzte Brandrede gegen Thor sowie die Bilder seines Todes wurden ins Internet übertragen. Thor weiß, dass er nun von Vielen als verantwortlich für den Tod des Jungen angesehen wird.

Fazit:
Man kann über Jurgens sagen oder denken, was man will, aber er zeiht seine Linie konsequent durch. Diesmal setzt er sich damit auseinander, wie Thor mit Widerstand umgehen wird.
Bei seinem ersten Vergehen lässt Thor den Jungen frei. Vielleicht macht er den Fehler, dass er ihm seine Mutantenkräfte lässt. Der Junge weiß mit Thors Gnade nicht viel anzufangen und schlägt erneut zu.
Am Ende der Story passiert genau das, was Thor vermeiden wollte. Der Junge stirbt und die nächsten Ausgaben werden zeigen, ob Thor einen Märtyrer geschaffen hat.
Mit dieser Ausgabe musste Panini leider die regelmäßigen Thor Ausgaben einstellen. Immerhin erkannte Panini dennoch das enorme Potential der Serie und veröffentlichte bisher eine Monster Edition mit elf Ausgaben. Die nächste Monster Edition ist für November 2005 angekündigt.
Hier zeigt sich einmal mehr, wie sensibel der deutsche Comicmarkt ist und dass der deutsche Comicleser Qualität oft erst dann spürt, wenn sie ihn in die Wade beißt. Da schließe ich mich gar nicht aus, denn ich bin schließlich erst zu Thor gekommen, als die Serie bereits eingestellt war.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #55 (Vol. 2)


Titel: Reason
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Tom Raney
Inker: Scott Hanna
Kolorierung:Dave Kemp
Lettering: Saida Temofonte
Cover: Tom Raney
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 12/2002
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 2) #6
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Zarrko, Balder, Hogun, Fandrall, Amora, Loki, Absorbing Man, Jake Olson

Handlung:
Zarrko schmort im Gefängnis. Er glaubt die Zukunft zu kennen, in der Thor die Macht hat und die Herrschaft über die Erde an sich reißen wird.
Derweil mischen Balder, Fandrall und Hogun eine Armee in der Wüste auf. Sie mögen nicht das, was sie tun, aber sie folgen Thors Befehl.
Amora schaut auf New York herab. Loki gesellt sich zu ihr. Er weiß, das Thor Großes vollbracht hat und das er die Erde kaum allein regieren kann. Loki will zu Thors Helfern gehören.
Thor stellt sich der UNO, in der er nicht gerade freundlich empfangen wird. Doch er verspricht alle Fragen so ehrlich, wie möglich, zu beantworten.
So entwaffnet Thor nach und nach alle Diplomaten, die lieber schweigen, als sich Thors allzu ehrliche Antworten anzuhören. Dann protestiert der amerikanische Vertreter, der behauptet, dass Thors Eingreifen zwei Medizinfabriken zerstört hat. Da wird Thor erstmals wütend. Er weist den sichtlich kleinlaut werdenden Vertreter darauf hin, dass dort nicht Medizin, sondern chemische Waffen hergestellt wurden.
Dann erhebt eine andre Diplomatin ihr Wort, die Thor zunächst dankt, dass er ihrem Volk geholfen hat. Doch sie kritisiert auch, dass nichts erarbeitet wurde und dass so nicht nur Regierungen, sondern auch Religionen erschüttert werden. Doch Thor verlangt nicht, dass an ihn geglaubt wird. Dann kommt es zum Tumult im Saal. Der Absorbing Man ist eingedrungen, aber er sucht keine Auseinandersetzung, sondern kniet vor Thor nieder und sichert seine Loyalität zu.
Vor der UNO findet eine Demonstration pro Thor statt. Unter den Demonstranten befindet sich Jake Olson, der Balder auf Thors Fehlverhalten hinweist. Balder weist aber Jake zurück.

Fazit:
Diese Story weist eigentlich keinen Höhepunkt oder keine Schlacht auf, wie man sie als Leser häufig in den letzen Ausgaben präsentiert bekam. Diese Story beinhaltet sich eher mit dem Schlachtfeld der Diplomatie, das viel hinterlistiger sein kann. Thor macht das, was man sich als Wähler wohl oft wünscht. Er sagt einfach nur die Wahrheit und das ist genau das, was keinem Politiker auf der Welt gefällt. Thor gerät erst ein wenig ins Schlingern, als er darauf angesprochen wird, dass er auch Religionen erschüttert. Doch auf seine Art hat Thor Recht, denn er verlangt keinen Glauben.
Ich bin allerdings gespannt, ob es Jurgens wirklich so weit kommen lässt, dass es zu einer Katastrophe kommt. Wie sollte man so etwas seitens Marvel im Marvel-Universum integrieren?

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #54 (Vol. 2)


Titel: To Reach Eternity
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Joe Bennett
Inker: Jack Jadson
Kolorierung:Dave Kemp
Lettering: Richard Starkins, Saida Temofonte
Cover: Tom Raney
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 11/2002
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 2) #6
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Schwester Mary, Roxy, Lady Sif, Neffethesk, Malik

Handlung:
New York erwacht. Die Leute begeben sich zur Arbeit. Dabei wird im Radio diskutiert, ob es nun gut oder schlecht ist, dass Thor in alles eingreift.
Auch Schwester Mary geht zur Arbeit. Sie betreut eine Mutter, deren Sohn im Sterben liegt. Doch die Mutter hat längst ihren Glauben verloren. Gebete helfen ihr nicht.
Roxy betreibt ein Büro, das im Ausland Inhaftierten hilft. Doch es sieht nicht gut aus. Sie kann die Miete für das Büro nicht mehr aufbringen, so dass ihr Vermieter mit der Kündigung droht. Auch sie glaubt nicht an Gott, es sei denn, er bringt ihr Geld.
Zwei Straßengangster rauben die Passanten in einem Bus aus. Hogun und Balder bereiten dem ein Ende. Einer der Verbrecher verliert dabei einen Arm.
Unterdessen betreten Lady Sif und Neffethesk. Sie haben für fast jeden Patienten eine Medizin dabei.
Auch Roxy wird überrascht. Thor bringt Gefangene aus einem Gefängnis von Kija. Roxy bedankt sich und ist erstaunt, dass Thor der Diktatur D’Andaas ein Ende setzte.
Als Schwester Mary Lady Sif und Neffethesk als Götter ansieht, wird sie von einem Priester weggeschickt.
So stellt auch der Daily Bugle fest, dass die Kirche von Asgard immer mehr Zuspruch erhält.
Der schließen sich auch Malik, der gerettete Busfahrer, Schwester Mary und Roxy an.

Fazit:
Diese Story widmet sich dem Einfluss, den Thors Taten auf die Bevölkerung haben. natürlich entsteht eine neue Kirche, die auch viele Anhänger findet, weil Thors Wirken nicht so sehr auf Glauben, sondern eher auf konkreten Taten beruht.
Da fasst Jurgens in den doch teilweise streng gläubigen USA ein ganz heißes Eisen an. Mir ist nicht bekannt, ob Jurgens für solche Stories Kritikerschelte oder Protest der Kirchen einstecken musste, aber ich ziehe den Hut vor seinem kreativen Mut und bin gleichzeitig gespannt, wie er die Serie auch weiterhin konzipieren wird.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #53 (Vol. 2)


Titel: 100 Days
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Joe Bennett
Inker: Jack Jadson
Kolorierung:Dave Kemp
Lettering: Richard Starkins
Cover: Tom Raney
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 10/2002
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 2) #6
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Zarrko, Adva, Perrikus, Balder, Thialfi, Thor Girl

Handlung:
Während sich im New Yorker Central Park die ersten Thor Gläubiger zum Gebet treffen, trifft sich in New Mexico Zarrko mit einer Regierungsvertreterin. Sie unterhalten sich über Asgard, das nun schon seit 100 Tagen über New York schwebt. Für Thor spricht, dass er Güter auf eine gerechtere Weise verteilt, gegen ihn spricht, dass er sich in die Politik der Länder einmischt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er sich auch in die Politik der USA einmischen wird. Zarrko kritisiert die USA für ihren amateurhaften Atomangriff und erklärt, dass Thor gestoppt werden muss. Doch Zarrko hat seine eignen Mittel.
So materialisieren sich plötzlich zwei Wesen vor Heimdall und schlagen ihn bewußtlos, bevor er reagieren kann. Es handelt sich um Adva und Perrikus, die in die Stadt vordringen.
Derweil lässt sich Thor von Thialfi über die Fortschritte der Versorgungslage Afrikas berichten. Doch es gibt auch Sekten, die di Asen als Bedrohung ansehen. Genau dort hakt Balder ein, der die Konsequenzen ihres Tuns fürchtet. Balder sieht die Asen eher als ungeladene Gäste an, während Thor glaubt, dass die Menschen ihm dankbar sein sollten, dass er ihre Probleme ganzheitlich lösen will.
Im Regenwald verhindert Thor Girl die Rodung weiterer Bäume. Den Lohnausfall der Arbeiter gleicht sie mit Gold aus. Da werden Thor Girl und ihre Begleiter von der Armee heimtückisch angegriffen. Thor Girl wird wütend.
Unterdessen hat sich Perrikus in den Thronsaal vorgekämpft und stellt sich Thor. Es kommt zum Kampf und Thor scheint zu gewinnen, bis Adva Mjolnir verschwinden lässt. So wendet sich das Blatt.
Doch dann bekommt Thor die Axt Skurges zu fassen und schlägt Perrikus einen Arm ab. Thor besinnt sich, bevor die Blutaxt sein Wesen einnimmt und wirft sie weg. Anschließend vernichtet er sie. Dann nimmt er den Speer Perrikus‘ an sich und droht ihn zu töten, falls er nicht Mjolnir zurückerhält. Adva bringt ihn zurück. Dann presst Thor aus Perrikus heraus, dass Zarrko der Drahtzieher des Angriffs war. Zarrko unterhält sich noch mit der Regierungsvertreterin, als ihn Thor gefangennimmt.

Fazit:
Jurgens ist längst von dem alten Muster „Thor gegen einen Schurken“ abgewichen. Die Probleme, die er nun löst, sind eher globaler oder gar kosmischer Natur.
Diesmal hat es erneut Zarrko auf ihn abgesehen, der aber ebenso scheitert wie die Army, die es mit einem Atomangriff versucht hatte.
Bei der Regierungsvertreterin handelt es sich natürlich um eine gelungene Anspielung auf Condolezza Rice, die seinerzeit noch Sicherheitsbeauftragte in der Bush-Regierung war.
Der zweite Aspekt, den Jurgens mehr betont, ist, dass der Barbar in Thor bzw. in den Asen mehr betont wird als früher. Betrachtet man als Leser den Original-Thor der Mythologie, so ist der Thor, den der Comicleser bisher kannte, doch weichgespült. Doch der Thor, den uns Jurgens nun präsentiert, rückt immer näher an diesen Thor heran.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #52 (Vol. 2)


Titel: Realization
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Tom Raney
Inker: Tom Palmer
Kolorierung:Dave Kemp
Lettering: Wes Abbott
Cover: ?
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 10/2002
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 2) #5
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Thialfi, Heimdall, Balder

Handlung:
Balder sucht Thor, mit dem er eigentlich verabredet war. Er fragt Thialfi, der ihn aber vertröstet. Balder bedrängt Thialfi, den er als Emporkömmling betrachtet. Doch Thialfi bleibt verschwiegen.
Thor streift durch Asgard. Etwas scheint ihn zu bedrücken, so dass er sogar eine Träne vergießt.
So erinnert sich Thor an Ereignisse, die vor Jahrhunderten geschahen. Die Wikinger überrannten damals fast ganz Europa. Sie waren dabei rücksichtslos und barbarisch. So versuchte eine Familie vor ihnen zu flüchten und rannten dabei in einen Wikinger, der den Familienvater eiskalt umbrachte.
So besuchte Thor die Wikinger, die ihn ehrten. Doch dann stellte ihn die Frau des getöteten Familienvaters wegen der vielen Toten zur Rede. Thor verteidigt sich, dass er das Töten nicht verlangt, sondern dass es einfach nur eine Konsequenz des Kampfes ist. Sie forderte ihn auf, sich das Schlachtfeld anzuschauen. Thor kam der Auforderung nach. Dafür wurde die Frau getötet. Thor war fassungslos. Er nahm den leblosen Körper mit und schaute sich das Schlachtfeld an. Die Wikinger hatten wehrlose Männer getötet. Thor rief Odin, er sich auch zeigte. Auch Odin gefielen die Taten der Wikinger nicht, doch statt zu strafen, legte er mehr Wert darauf, dass die Wikinger von selbst lernten. So bat Thor, wenigstens für den Jungen, der beide Eltern verloren hatte, eine Lösung zu finden. Thor und Odin nahmen den Jungen, für den Thor eine neue Heimat finden sollte, mit.
Dann kehrt Thor zurück. Balder erwatet ihn schon ungeduldig und erklärt ihm auch, dass er Thialfi nicht traut, weil er ihn noch nicht lange kennt. Thor beruhigt ihn.
Nachdem Balder gegangen ist, erkundigt sich Thialfi nach dem Tal, das Thor unverändert vorgefunden hatte.
Doch Thor ist stolz darauf, dass sie aus der Vergangenheit gelernt haben.

Fazit:
Jurgens liegt diesmal eine Story vor, die zum Nachdenken anregt. Er nimmt dabei Bezug auf die Geschichte der Wikinger, deren Eroberungszüge im 8. Jahrhundert begannen und plötzlich 200 Jahre später plötzlich aufhörten.
Doch kann man diese Story nicht auch in unsere Zeit übertragen? Gibt es nicht auch heute Fehlgeleitete, die sich hinter ihrem Gott verstecken und Terror verbreiten?
Unabhängig vor dem ernsten Hintergrund der Story erfährt der Leser hier endlich die Origin Thialfis.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Thor #51 (Vol. 2)


Titel: With Great Power
Autor: Dan Jurgens
Zeichner: Tom Raney
Inker: Scott Hanna
Kolorierung:Dave Kemp
Lettering: Richard Starkins
Cover: Tom Raney
Redaktion: Tom Brevoort
Erscheinungsdatum: 09/2002
Deutsche Fassung: Thor (Vol. 2) #5
Übersetzung: Reinhard Schweizer


Charaktere;
Thor, Spider-Man, Heimdall, Thialfi, Balder

Handlung:
Die Regierungschefs aller Staaten der Erde finden Asgards nahe Präsenz gar nicht witzig und empfinden dies sogar als Aggression. Spider-Man heftet sich an ein Kampfflugzeug. Heimdall registriert das Flugzeug und holt es mit einem Pfeil vom Himmel.
Mit seinem Netz spinnt sich Spider-Man einen Fallschirm und landet unsanft in Asgard. So kracht er in ein Wirtshaus. Dank seiner Schnellig- und Beweglichkeit entkommt er den dort anwesenden Gästen.
In der UNO wird die Nähe Asgards kontrovers diskutiert. Die USA wollen eigentlich nicht reagieren und ein afrikanischer Repräsentant bemerkt, dass Dürregebiete plötzlich Wasser haben und dass Vulkane gelöscht wurden. Doch es gibt auch Regierungsvertreter, die die Auffassung vertreten, dass Asgard vom Himmel geholt werden muss.
Dann dringt plötzlich Thialfi in die UNO ein und fordert die Anwesenden auf, sich anläßlich einer Audienz bei Thor zu versammeln. Der chinesische Vertreter ist sich sicher, das New York bereits verloren ist und dass sie etwas unternehmen müssen, um Peking zu retten.
Derweil wird Spider-Man in Asgard weiterhin fieberhaft gesucht. Spider-Man lockt seine Verfolger in eine Falle und kann sie mit seinem Netz fesseln. Dann dämmert es Spider-Man allmählich. Bei der Stadt, in die er eingedrungen ist, handelt es sich um Asgard. So schwingt er sich zu Thors Schloß.
Dort wird ein Repräsentant er UNO empfangen. Thor erklärt ihm, dass er nicht als Angreifer gekommen ist, sondern um die Erdbevölkerung zu läutern. Thor erklärt, dass er lange auf Midgard für Recht und Ordnung gesorgt hat, ohne nachhaltigen Erfolg zu haben. Also will er nun etwas nachhaltiger vorgehen. Das Gespräch wurde von Spider-Man belauscht, der sich nun zeigt. Spider-Man klagt ihn an, dass sein Eingreifen zu aggressiv ist und dass er der Erde so das Recht auf Selbstbestimmung nimmt. Doch Thor bleibt ruhig und entgegnet nur, dass Spider-Man das Gleiche wie er tun würde, wenn er die Macht hierzu hätte. Spider-Man ist zunächst sprachlos und erinnert aber Thor an seine Verantwortung. Doch Thor fragt nur nach, ob es verantwortungslos war, die Dürre zu beenden.
Dann reagiert Thor auf Heimdalls Alarm. Man hat Raketen gegen Asgard geschickt, die aber Thor so entschärft, dass sie niemandem gefährlich werden. Spider-Man, der schon an das Ende glaubt, beobachtet die Szene gemeinsam mit Balder. Thor kehrt zurück und erklärt Spider-Man, dass man Millionen getötet hätte, nur um Asgard zu vernichten. Thor wertet dies als weiteren Beweis, dass die Erde der Führung bedarf. Noch bevor Spider-Man antworten kann, findet er sich auf der Erde wieder. Er ist froh, dass er nie herausfinden wird, ob er an Thors Stelle wirklich genauso wie er gehandelt hätte.

Fazit:
Erneut legt Jurgens eine sehr interessante Story vor. Es war natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Nähe Asgards die ersten Superhelden anlockt. Natürlich ist es Spider-Man, was daran liegen kann, dass Jurgens ja mal selbst Spider-Man Autor war. Betrachtet man als Leser aber den Charakter Spider-Mans, den auch eine gewisse Neugier ausmacht, ist es nur konsequent, dass Jurgens ihn ausgewählt hat. Gekonnt reduziert Jurgens die Story natürlich auf die Kernaussage die Spider-Mans Handlungen antreiben: With great power comes great responsibility.
So würde ich auch Spider-Mans Dialog mit Thor als den Kern dieser Story betrachten. Thor entwaffnet Spider-Mans Argumente allzu leicht, so dass Spider-Mans Erleichterung nachvollziehbar ist.
Jurgens versteckt seine ernste Aussage hinter einer Story, die anfangs eher eine Spider-Man als eine Thor Story ist. Erst mit dem Auftreten Thors schwenkt Jurgens langsam um, so dass auch die ernsthafte Aussage unaufhaltsam in en Vordergrund rückt.
Gespannt darf man als Leser sein, wie Thor auf die Raketen reagieren wird.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.