Freitag, 2. September 2005

Wha... Huh? #1

Titel: s.u.
Autoren: Brian Michael Bendis, Mark Millar, Ed Brubaker, Brian K. Vaughan, Marc Andreyko, Nick Thompson, Mark Waid, Tom Peyer, Stan Lee
Zeichner: Jim Mahfood
Inker: Jim Mahfood
Kolorierung: Shaughn Struble
Lettering: Chris Eliopoulos
Cover: Jim Mahfood
Redaktion: C.B. Cebulski
Erscheinungsdatum: 09/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Uatu, Jim Mahfood, Mark Millar, Captain America, Falcon, Mr. Fantastic, Invisible Woman, Thing, Human Torch, Stan Lee, Spider-Man, Daredevil, Bullseye, Thor, Iron Man, Nick Fury, Andrew Jackson, Galactus, Joe Quesada, Brian Michael Bendis, Hawkeye, Black Panther, Black Widow, Impossible Man, Identity Girl, Dr. Doom, Punisher, Leader, Dr. Octopus, Silver Surfer, Vaughanuatu, C.B. Cebulski, MacKenzie Cadenhead, Bendatu, Dr. Strange, Werewolf by Night, Ghost Rider, Namor, Hulk, Cyclops, Emma Frost, J. Jonah Jameson

Handlung:
Eine Sammlung skurriler Kurzgeschichten und Gags von verschiedenen Autoren.

"What if the Fantastic Four had made it to the Moon?"
Die FF landen auf dem Mond, entdecken ihre Kräfte... und sterben an Sauerstoffmangel!

"What if I never broke into Comics?!"
Stan Lee erzählt uns, wie das Marvel Universum ohne ihn aussehen würde.

"What if the Marvel Heroes aged in real Time?"
Die Helden als Greise mit ihren Wehwehchen.

"What if the Ultimate Universe got Ultimized?"
'nuff said!

"What if President Andrew Jackson had taken Ben Grimm's Place in the Fantastic Four?"
Ein Präsident als Held?

"What if Stan Lee was the Writer of Ultimate Spider-Man?"
*hier Nachdruck von Amazing Fantasy #15 einfügen*

"What if Black Panther were actually white?"
Oh weia, eine Minderheit weniger im Team!

"What if the Identity Crisi happened in the Marvel Universe?"
Tante Petunia wurde ermordet und die Marvelhelden suchen ihren Mörder.

"What if all the big Super-Villains switched Super Heroes to fight?"
R.I.P. Daredevil, Spider-Man, Punisher und Captain America.

"What if Wolverine did appear in every Comic?"
Sieht garnicht gut aus für Archie, Yu-Gi-Oh und Mangas... aber die Runaways würden sich freuen.

"What if Galactus got Food Poisoning?"
Galactus hat Magenprobleme, nachdem er Ego verschlungen hat - und der Surfer darf es ausbaden!

"What if the Punisher was a bleeding Heart?"
Frank Castle als Pazifist taugt nix!

1-Panel-Gags:
  • What if the Avengers all had beards?

  • What if Mark Millar and Bryan Hitch took over Spider-Man?

  • What if M.O.D.O.K. had an itch?

  • What if DC let us do Batman/Daredevil?

  • What if... the Internet existed in 1965/1975/1985?

  • und einige mehr!

    Fazit:
    Ursprünglich sollte das Heft Ende 2004 mit den anderen What if...?! One-Shots erscheinen, wurde aber erst mal auf Eis gelegt. Grund waren rechtliche Schwierigkeiten. Zuerst vermutete man, daß DC dazwischengefunkt hat, aber es war eine Geschichte von Patton Oswald, bei der die Anwälte von Marvel abgewunken haben.
    Diese Geschichte kann man wenigstens in Scriptform auf der Seite des Autors nachlesen:
    FRUIT PIES! OR, THE MARVEL WHA...HUH? STORY THAT WASN'T
    Aber zum Inhaltlichen: Während einige Gags wirklich komisch sind, bringen einen andere noch nicht mal dazu, den Mundwinkel zu verziehen. Dennoch ein netter, ironischer Blick auf das Marvel-Universum.
    Mahfoods Zeichnungen muß man allerdings mögen, sonst hat man an dem Heft einfach keinen Spaß.

    Bullseye: Greatest Hits #5


    Titel: Into the Fire
    Autor: Daniel Way
    Zeichner: Steve Dillon
    Inker: Steve Dillon
    Kolorierung: Dan Kemp
    Lettering: Randy Gentile
    Cover: Mike Deodato Jr.
    Redaktion: Axel Alonso
    Erscheinungsdatum: 03/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Bullseye, Special Agent Scott Hoskins, Special Agent Marcus Baldry, Horace

    Handlung:
    Hoskins ist nun am Ziel seiner Träume. Er kann sich Bullseye vorknöpfen. Baldry will ihn noch zurückhalten, aber Hoskins fühlt sich bestätigt.
    Derweil erhält das Kontrollzentrum einen Anruf aus dem medizinischen Labor, wonach Bullseye nicht unter einem Hirntumor leidet.
    Bullseye provoziert Hoskins noch ein wenig und der schlägt zu. Er fragt nach dem Plutonium, das sich nahe eines Campingplatzes befinden soll und dass die Stelle mit einem großen X markiert wurde. Doch dann gesteht Bullseye, dass dies nur ein Scherz war. Hoskins schlägt noch härter zu, so dass sich bei Bullseye ein Zahn lockert, den er Hoskins prompt in die Stirn schießt, so dass er stirbt. Horace will Bullseye nun erschießen, aber sein Schuß wird von der stählernen Fessel Bullseyes direkt in sein Auge reflektiert. Das Kontrollzentrum aktiviert die Selbstzerstörungsanlage und flieht. Vor der Tür werden sie aber bereits erwartet und von Gehilfen Bullseyes erschossen.
    Bullseye selbst unterhält sich nun mit Baldry, dem er nun die Wahrheit erzählt.
    So hatte er selbst das Feuer gelegt, das seinen Vater töten sollte. Doch sein Vater überlebte. Schließlich war er ein gelernter NSA Agent.
    Doch Bullseye will Baldry nicht töten. Er lässt ihn davonlaufen, aber Baldry stirbt durch Löschschaum, während sich Bullseye in einem feuersicheren Teil des Gefängnisses befindet. Dort sieht er auch seinen Vater, der in einem Spezialbehälter liegt.
    Als das Feuer vorüber ist, gelingt Bullseye ins Freie, wo er erwartet wird. Er entkommt in einem Fluchtauto und übermittelt seinem Auftraggeber den Standort des Plutoniums. Es handelt sich dabei um den besagten Campingplatz. Die Stelle hatte er tatsächlich mit einem „X“ markiert.

    Fazit:
    Dieser Teil offenbart voll und ganz, was für ein Psychopath Bullseye ist. Dies stellt Way wirklich erstklassig dar. Auch Bullseyes Befreiung mit dem ausgeschlagenen Zahn geht in diese sarkastische Richtung. Doch trotz dieser erstklassigen Charakterstudie: Wieso legt man als Leser dieses Heft nicht erfreut beiseite, nachdem man es gelesen hat?
    Richtig, der Böse gewinnt und Charakterstudien sind nicht alles. Auch wenn sie manchmal zu kurz kommen und gerade in letzter Zeit Charaktere verbogen werden, um sie der Story anzupassen (ja, ich meine Sie, Mr. Millar), so gehört doch auch eine ansprechende Story zu einem guten Heft. Und genau die hat Way meiner Meinung nach in seinem Schlussteil vermissen lassen.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

    Bullseye: Greatest Hits #4


    Titel: Make your Mark
    Autor: Daniel Way
    Zeichner: Steve Dillon
    Inker: Steve Dillon
    Kolorierung: Dan Kemp
    Lettering: Randy Gentile
    Cover: Mike Deodato Jr.
    Redaktion: Axel Alonso
    Erscheinungsdatum: 02/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Bullseye, Special Agent Scott Hoskins, Special Agent Marcus Baldry, Elektra, Daredevil (beide Cameo)

    Handlung:
    Bullseye fährt mit seinem Bericht fort. So kam er bei einem hippen Schneider zu seinem Kostüm. Er ist stolz darauf, wie schnell er bei seinem Auftauchen in New York seine zweifelhafte Berühmtheit erlangt hat.
    Dabei bringt es ihn nur scheinbar aus der Ruhe, als ihn Baldry darauf anspricht, dass sein Dasein als Berufskiller im Widerspruch zu seiner Geltungssucht steht. Doch Bullseye fängt sich schnell und verspottet den immer ungeduldiger werdenden Hoskins. Da Hoskins zu impulsiv gehandelt hat, wird er zurückgezogen. Er fordert in die Zelle gelassen zu werden, weil er Rache für die Opfer will, die es bei Bullseyes Festnahme gab und weil er wegen der verschwundenen Atombombe schnelle Resultate erhofft.
    Bullseye setzt mit seiner Erzählung fort, aber er warnt Baldry, das er von nun an getötet werden muss, wenn er weiter zuhören will. Baldry willigt ein. Dann zeigt Bullseye seine Verbindung zu Wilson Fisk, dem Kingpin, und seinem schnell wachsenden Machtbereich auf. Baldry glaubt dies nicht wirklich, aber Bullseye fährt fort. So wurde Bullseye auf Daredevil angesetzt und tötete schließlich Elektra, zu der ihn eine eigenartige Leidenschaft verband. Nur Daredevil war ihm immer einen Schritt voraus, was ihn noch heute beinahe in den Wahnsinn treibt.
    Doch Bullseye gibt zu, das er die Verbindungen zwischen dem Kingpin und der NSA erfunden hat. Baldry weiß nun, dass die Zeit seiner Verhörtechnik abgelaufen ist. Hoskins erhält nun die Möglichkeit, das Verhör auf seine spezielle Art fortzusetzen.

    Fazit:
    Jedem dürfte spätestens heute bei der Lektüre dieser Story bewußt werden, welchen neuen Maßstab Miller mit seinem Daredevil Run und der Elektra Saga gesetzt hatte. Noch heute zitieren Autoren diese Story immer wieder gerne und versuchen neue Facetten einzusetzen, ohne die Story dabei zu verändern. Dies tut auch Way, der nicht nur eine seltsame emotionale Verbindung Bullseyes zu Elektra aufbaut, sondern auch das Verhältnis zwischen Bullseye und Daredevil zitiert, indem er die Grundlagen Millers als Basis nimmt. Da verblasst fast schon die Rahmenstory ein wenig, die wohl im nächsten und letzten Teil ihre Fortsetzung finden wird, wobei ich nicht glaube, dass man sich als Leser ernsthaft um Bullseye sorgen muss.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

    Bullseye: Greatest Hits #3


    Titel: Ego Trip
    Autor: Daniel Way
    Zeichner: Steve Dillon
    Inker: Steve Dillon
    Kolorierung: Dan Kemp
    Lettering: Randy Gentile
    Cover: Mike Deodato Jr.
    Redaktion: Axel Alonso
    Erscheinungsdatum: 01/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Bullseye, Special Agent Scott Hoskins, Special Agent Marcus Baldry, Paolo, Punisher

    Handlung:
    Baldry ist sich sicher, dass er mehr und mehr aus Bullseye herausbekommt. Unterdessen wurde eine der Plutoniumladungen gefunden, die wohl für Mexiko bestimmt war.
    Während Hoskins weiterhin Bullseye auf die altmodische Art verhören würde, erhält Baldry eine weitere Chance.
    So erfährt er, dass Bullseye in Nicaragua sein Interesse am Drogenschmuggel entdeckte. Mit einem Handstreich und dank Paolos Hilfe, der sich als Einheimischer sehr gut auskannte, übernahm Bullseye mit einem Handstreich den Drogenhandel. Allerdings setzte er, um unerkannt zu bleiben, Paolo als Geschäftsführer ein, so dass sich sogar der Punisher in New York für ihn interessierte. Bullseyes Einfluss am Drogenhandel vergrößerte sich noch dadurch, dass der Punisher mehrere Flugzeuge über dem Dschungel abschoß und so ungewollt Bullseye zu immer mehr Macht verhalf. So war es schließlich auch der Punisher, der sein Hauptquartier angriff. Zwischen beiden kam es zu einem verbissenen Kampf, der durch das Eingreifen der Army beendet wurde. Bullseye ergab sich.
    Doch Bullseye entkam und war zufrieden mit seinem Geschäft.

    Fazit:
    Man erfährt immer mehr über Bullseye und seine Motivation. Allerdings ist er mir persönlich als Anführer eines Drogenrings etwas zu hoch eingestuft. Bullseye ist und bleibt ein Profikiller, der im Auftrag für jemanden arbeitet. Hier arbeitet er auf eigene Rechnung und mit Strategie, was für mich nicht ganz in sein übliches Verhaltensmuster passt. Erst das Schlusspanel mit der aufgespießten Elektra führt ihn zu seinen Wurzeln zurück, worauf ich sehr gespannt bin. Ebenso gespannt bin ich, wie lange noch Baldry verhören darf, bis Hoskins an der Reihe ist. Allerdings bin ich mir irgendwie sicher, das Bullseye genau dies provoziert.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

    Bullseye: Greatest Hits #2


    Titel: Constriction
    Autor: Daniel Way
    Zeichner: Steve Dillon
    Inker: Steve Dillon
    Kolorierung: Dan Kemp
    Lettering: Randy Gentile
    Cover: Mike Deodato Jr.
    Redaktion: Axel Alonso
    Erscheinungsdatum: 12/2004
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Bullseye, Baldry, Hoskins, Frank Castle (Cameo)

    Handlung:
    Baldry und Hoskins wollen immer noch in Erfahrung bringen, wo Bullseye die gestohlene Atombombe versteckt hat. Zu diesem Zweck hören sie sich nach wie vor seine Lebensgeschichte an, während im Hintergrund weiter ermittelt wird, wo sich Bullseye in den letzen Wochen aufgehalten hat.
    Doch Baldry und Hoskins sind bei ihren Methoden unterschiedlicher Meinung. Hoskins würde Bullseye am liebsten den Ort des Versteckes aus ihm herausprügeln, während Baldry dies als sinnlos erachtet und ihn lieber geschickt verhören möchte. Da rastet Hoskins aus und zerstört einen Überwachungsmonitor. Doch Baldry ist sich sichert, das sie nur Geduld haben müssen.
    Also kehrt er zu Bullseye zurück und spricht ihn auf seine Baseballkarriere an.
    Bullseye erzählt, wie er bei Pflegefamilien aufwuchs. Schließlich kam er zum Baseball. Nach der Highschool kam er zur Nachwuchsliga und wurde rasch für die Major League entdeckt. Doch als er sein großes Ziel erreicht hatte, begann ihn der Sport zu langweilen. Er wollte mitten im Spiel aufhören. Sein Coach deutete dies falsch, denn er dachte, er sei zu nervös. Also spielte Bullseye auf seine Art weiter und tötete seinen Gegenspieler mit einem gezielten Wurf. So wurde er vom Baseball ausgeschlossen. Doch er kam nicht ins Gefängnis, sondern zum CIA. Von dort wurde er zu einem Einsatz nach Nicaragua geschickt.

    Fazit:
    Der erste Teil der Miniserie hatte mir noch gefallen. Der zweite Teil glänzt durch Vorhersehbarkeit und verbreitet so eher Langeweile. Vielleicht ist ein Charakter wie Bullseye wirklich zu vorhersehbar, dass man als Autor eine wirklich fesselnde Story über ihn schreiben Kann. Way kann es zumindest im zweiten Teil nicht. Dies liegt auch daran, dass er sich nicht so recht entscheiden kann, wen er nun in den Vordergrund stellt - Baldry oder Bullseye, nachdem er Hoskins als Choleriker bereits aussortiert hat. Hoffentlich bekommt er die Kurve, sonst droht die Story sogar peinlich zu werden.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

    Bullseye: Greatest Hits #1

    Neben der Ongoing Serie Venom, die mit der #18 eingestellt wurde, wird Daniel Way mit Bullseye Greatest Hits eine Miniserie überantwortet. An seine Seite wird ihm mit Steve Dillon ein relativ bekannter Künstler gestellt. Ähnlich wie Venom kommt auch hier Way nicht ganz von seiner Geheimdienstatmosphäre los, die aber zu dieser Story weit aus besser passt und im Schlussteil zynisch aufgelöst wird.
    Wer sich aber Aufschlüsse über Bullseye erwartet, ist mit dem Kauf der Serie schlecht beraten, weil am Ende der Story eine Unterscheidung zwischen Lüge und Wahrheit kaum noch möglich ist. Aber gerade dieser tiefschwarze Humor passt einfach zu Bullseye.
    Die Serie war immerhin erfolgreich genug, um ein Sequel - Punisher vs. Bullseye - vom gleichen Team zu rechtfertigen.


    Titel: Last Place on Earth
    Autor: Daniel Way
    Zeichner: Steve Dillon
    Inker: Steve Dillon
    Kolorierung: Dan Kemp
    Lettering: Randy Gentile
    Cover: Mike Deodato Jr.
    Redaktion: Axel Alonso
    Erscheinungsdatum: 11/2004
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Bullseye, Special Agent Scott Hoskins, Special Agent Marcus Baldry

    Handlung:
    Zwei Agenten gehen zu einer unscheinbaren Eisenwarenfabrik. Diese stellt sich als Hochsicherheitstrakt heraus. Während sich Baldry noch fragt, ob der Aufwand überhaupt gerechtfertigt ist, zweifelt der andere überhaupt nicht daran. So passieren sie eine Schleuse nach der anderen Schließlich kommen sie zum Leiter der Einrichtung, der sie begrüßt. Außer Horace, der organisch mit seiner Waffe verbunden ist, verfügt dort niemand über eine Waffe. Die Einrichtung selbst kann weder eingenommen, noch unbeobachtet verlassen werden. Sie wollen „ihn“ für den Rest seines Lebens in der Einrichtung behalten. „ihn“ konnten sie auch nur mit einer Art Spezialeinheit dingfest machen, von der bis auf Hoskins niemand überlebt hat.
    Während Baldry erst einmal zu sich finden muss, bereiten sie „sein“ Verhör vor. Baldry ist sich sicher, das sie ihn verhören können und zu brauchbaren Ergebnissen gelangen.
    Schließlich gehen sie zu Bullseye, der ihnen aus seiner Vergangenheit erzählt.
    Er und sein Bruder wurden von ihrem Vater misshandelt. ihre Mutter wurde regelmäßig verprügelt. Nate, sein Bruder, fasste so den Entschluss, ihren Vater zu töten. Er wollte nicht, dass Leonard abends nach Hause kam, was er doch tat. Da brannte schon ihre Wohnung. Da rief ihm Nate zu, dass ihre Mutter tot sei. Schon griff sein Vater nach Nate.
    Hoskins glaubt, dass Bullseye nur eine schlechte Vorstellung abgibt und verspottet ihn ein wenig.
    Da erhalten sie einen Anruf. Die Atombomben, die Bullseye gestohlen hatte, konnten gefunden werden, das Plutonium allerdings nicht.

    Fazit:
    Way scheint die Welt der Agenten irgendwie zu mögen, denn wie Venom setzt er auch diese Story in der Welt der Geheimdienste an. Doch im Gegensatz zu Venom, wo er sich zu sehr Akte X als Vorbild bedient, findet er hier seinen eigenen Stil.
    Ziemlich schnell wird klar, dass Bullseye im Knast sitzt und Plutonium verborgen hat. Seiner Miene ist zu entnehmen, dass dies irgendwann hochgehen wird. Vielleicht lies er sich deswegen auch festnehmen, weil er in seinem Hochsicherheitstrakt relativ sicher aufgehoben sein wird.
    Way könnte noch Probleme damit bekommen, dass dem Leser eine Identifikationsfigur fehlt. Beide Agenten sind auf jeden Fall nicht wirklich Sympathieträger. Mal schauen, ob und wer noch dazukommt.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

    Araña: The Heart of the Spider #2


    Titel: Freshman Flu
    Autor: Fiona Kai Avery
    Zeichner: Roger Cruz
    Inker: Victor Olabaza
    Kolorierung: Jeannie Lee
    Lettering: Chris Eliopoulos
    Cover: Mark Brooks
    Redaktion: Axel Alonso
    Erscheinungsdatum: 04/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Araña (Anya Corazon), Gil Corazon, Miguel Legar, Thomas Bander, Sisterhood of Wasp, Vincent, Amun

    Handlung:
    Miguel und Arana wissen nun, dass die Wasps einen neuen Rekruten gefunden haben. Sie wissen, dass es sich um einen Ägypter in Aranas Alter handeln muss.
    Zuhause sitzt Aranas Vater an einer Story für seine Zeitung, die er gerade beendet, als sie nach Hause kommt.
    Während Miguel Vincent in einem baufälligen Haus trifft, ruft Ted Arana zu Hilfe. Doch der Kampf zwischen Miguel und Vincent ist bereits entbrannt. Da schleicht sich der neue Rekrut an Miguel heran, um ihn zu töten. Arana kann dies gerade noch verhindern. Arana stellt sich dem Rekruten, der aber ebenso plötzlich entkommt wie Vincent selbst. Gefährlich könnte es für Arana werden, da sie die Identität des Rekruten kennt.
    Am nächsten Tag widmet sich Arana ihrem Privatleben und ihrer Freundin Lynn. Sie unterhalten sich über die Schule und über Jungen. Dabei fühlt sich Arana von Lynn genauso wie von Miguel unter Druck gesetzt. Beide fordern auf ihre Art und Weise noch mehr Zeit und Aufmerksamkeit.
    Arana geht in die nächste Stunde, in der sie einen neuen Mitschüler aus Ägypten vorgestellt bekommen. Der Junge ist Jon und zu Aranas Entsetzen der neue Rekrut der Wasp. Lynn dagegen fährt voll auf ihn ab.

    Fazit:
    Kein Spider Held ohne inneren Konflikt. Arana merkt mehr und mehr, wie schwierig ihr Engagement bei Webcorps und ihr Privatleben miteinander zu vereinen sind.
    Ironischer Höhepunkt der Story, die mich immer noch nicht überzeugt, ist Jon, der Rekrut der Wasp, der in der Schule genau neben Arana sitzt.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

    Araña: The Heart of the Spider #1


    Titel: Freshman Flu
    Autor: Fiona Kai Avery
    Zeichner: Roger Cruz
    Inker: Victor Olabaza
    Kolorierung: UDON Studios
    Lettering: Rus Wooton
    Cover A: Mark Brooks
    Cover B: Joe Quesada
    Redaktion: Axel Alonso
    Erscheinungsdatum: 03/2005
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Araña (Anya Corazon), Gil Corazon, Miguel Legar, Thomas Bander, Sisterhood of Wasp

    Handlung:
    Arana besorgt sich bei zwei dunklen Gestalten auf die unsanfte Tour Informationen. Dann trifft sie Miguel
    Sie wissen nun, dass ein Richter Bander in Gefahr ist. Ted erhält von Miguel den Auftrag, die Rückkehr des Richters zu seinem Haus herauszufinden.
    Arana und Miguel beobachten sein Anwesen, in das sie dann eindringt.
    Miguel bleibt aber nicht lange zurück und folgt ihr.
    Arana erwartet den Richter bereits, als er sein Arbeitszimmer betritt.
    Miguel und Arana knöpfen sich den Richter vor. Doch dann betreten plötzlich eine Menge Mitglieder Wasps das Grundstück. Miguel weiß, dann sie die Wasps entweder mächtig geärgert haben oder dass dies eine Falle ist. Arana flüchtet zunächst mit dem Richter und mischt dann die Wasps auf, um auch Miguels Flucht zu decken.
    Dann kehrt sie wieder in ihr bürgerliches Leben zurück und geht nach Hause, wo sie ihr Vater bereits erwartet. Sie essen miteinander. Anschließend schläft sie über ihren Hausaufgaben ein.

    Fazit:
    Arana hat nun ihre eigene Serie und ich behaupte, dass sie mit solchen Stories keine großen Überlebenschancen haben wird. Dabei finde ich die Idee „Marvel Next“ an sich ja ganz ansprechend, aber der Story und auch der Heldin fehlt nach wie vor der Identifikationscharakter, aber vielleicht bin ich ja auch nur zu alt für diese Serie.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

    Variantcover

    Spider-Man: Made Men #1


    Titel: Made Men
    Autor: Howard Mackie
    Zeichner: Norman Felchle
    Inker: Norman Felchle
    Kolorierung: John Kalisz
    Lettering: Liz Agraphiotis
    Cover: ?
    Redaktion: Ralph Macchio
    Erscheinungsdatum: 08/1998
    Deutsche Fassung: -
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Ben Urich, Kingpin, Spider-Man, Daredevil, Tommy Kavanagh, Paulie Falcone, Hammerhead, Fortunato, Silvermane, Punisher, Caesar Cicero, Captain America

    Handlung:
    Ben Urich schreibt an einem Buch. Es soll von zwei Jungen handeln, die aus einer ähnlichen Gegend stammen wie er. Er fragt sich, warum sein Leben so anders verlaufen ist als das der Jungen und kommt so zu dem Schluss, dass er das Buch wohl auch für sich und seine Wahrheitsfindung schreibt.
    Der Kingpin mischt Spider-Man und Daredevil auf. Dies wird von zwei Jungen, Tommy und Paulie, beobachtet. Als der Kingpin die dunkle Gasse verlassen will, bemerkt er die Jungen. Er geht auf die beiden zu und fragt nach ihren Namen. Tommy stellt sich und Paulie vor. Außerdem nimmt er Geld an, das ihnen der Kingpin für ihr Schweigen gibt. Er schlägt noch vor, dass sie sich melden sollen, wenn sie erwachsen sind.
    Jahre später streiten sich Tommy und Paulie heftig darüber, ob sich die Dinge tatsächlich damals so ereignet haben. Es kommt fast zu einer Schlägerei, bis ein älterer Mann die beiden daran erinnert, dass es sich um eine Junggesellenparty handelt. Tommy verlässt wütend die Feier, während Paulie besorgt ist, dass sein Freund so viel an den Kingpin denkt.
    Der Kingpin kehrt in seine Stadt, New York, zurück.
    Sein alter Intimfeind, Hammerhead, empfängt ihn gebührend. Eigentlich hat der Kingpin gegen die Übermacht von Hammerheads Männern keine Chance, aber auch zu seiner Überraschung paukt ihn Tommy raus.
    Ohne Tommys Wissen ist Paulie Undercover Agent des FBI geworden. Als solcher mischt er sich in die Unterwelt New Yorks. Es gelingt ihm, bis zu Fortunato durchzukommen.
    Im Auftrag des Kingpins sollen Tommy und ein Begleiter Silvermane töten. Als sie in sein Hauptquartier vordringen, werden sie Zeuge einer Schießerei von Silvermanes Männern mit dem Punisher. Dabei wird Silvermane verletzt. Als Paulie sieht, dass der Punisher im Grunde ihre Arbeit getan hat, beschließt er zum Kingpin zu gehen, um den Vollzug ihres Auftrages zu melden.
    Tommy und Paulie sind mit ihren Freundinnen zum Essen verabredet. Beide bemühen sich, sich nicht wieder zu streiten, bis plötzlich bewaffnete Killer in dem Lokal auftauchen. Mit viel Glück können sie sich und ihre Freundinnen in Sicherheit bringen.
    Als sie sich später über den Vorfall streiten, kommt es zu einer Schlägerei zwischen ihnen. Dabei beschuldigen sie sich wechselseitig, dass sie Schuld an dem Vorfall sind. Dann warnt Tommy Paulie, dass alle Gangsterbosse fallen werden. Paulie fragt, ob der Kingpin dahintersteckt, aber Tommy antwortet ihm nicht.
    Derweil treffen sich der Kingpin und Norman Osborn am Hafen. Osborn befiehlt dem Kingpin, seinen Plan nicht umzusetzen, aber der Kingpin gibt ihm zu verstehen, dass er nicht auf ihn hören wird.
    Dann beginnt der Bandenkrieg. Viele Männer sterben, so dass sich die Bosse veranlasst sehen, sich zu treffen. Caesar Cicero wirft Fortunato vor, dass er nicht in der Lage war, sie zu schützen, nachdem der Kingpin fiel und er die Stadt übernommen hatte. Da erteilt ihm Fortunato mit seinem Wolfshund eine Lektion. Ihr Treffen wird durch einen erneuten Anschlag des Kingpins beendet.
    Anschließend bekommt Paulie eine Menge Ärger mit seinem Vorgesetzten, da er das Treffen nicht auf irgendeine Art und Weise aufgenommen hat. Paulie langt seinem Vorgesetzten eine und quittiert den Dienst.
    Der Kingpin denkt über den Bandenkrieg nach und scheint mit seinem Verlauf sehr zufrieden. Ihn stören die Gerüchte nicht, dass sich die anderen Bosse gegen ihn verbündet haben sollen. Er weiß, dass der Bandenkrieg nun das Stadium erreicht hat, in dem die Superhelden eingreifen.
    Dann kommt Paulie hinzu. Tommy bedroht ihn sofort mit seiner Waffe. Sofort kommt es zu einer Schießerei, die nur der Kingpin, Tommy und Paulie überleben. Beide Freunde bedrohen sich mit ihren Waffen. Tommy zögert einen Moment und schießt dann auf Paulie, der zusammenbricht. Doch dem Kingpin hat das Zögern nicht gefallen und so tötet er Tommy, der erstaunt ist, dass Paulie noch lebt. Er weiß, dass Paulie immer Recht hatte, was den Kingpin betraf, und stirbt.
    Derweil schließen Norman Osborn und der Kingpin Waffenstillstand.
    Ben Urich beendet sein Buch, von dem er weiß, dass er es wohl nie veröffentlichen wird.

    Fazit:
    Mackie erzählt mit dem vorliegenden One Shot eine ganz ordentliche Story, die aber so neu nicht ist. So oder in ähnlicher Form konnte man vergleichbare Stories schon in diversen Gangsterfilmen oder -romanen sehen oder lesen. Die Betonung liegt dabei auf dem Wort „Gangster“. Dass dennoch Spider-Man im Titel dieser Story auftaucht, ist nur mit marketing-technischen Gründen zu erklären. Der ein oder andere Spider-Man-Auftritt, bei denen er nicht einmal ein Wort verliert, rechtfertigt diese Betitelung keineswegs. Vielmehr steht der Kingpin im Vordergrund, der das tut, was er immer tut. Er benutzt Menschen, solange sie ihm nützlich sind. Wenn sich dies ändert, tötet er sie.
    Ebenso nicht wirklich originell ist der Bandenkrieg, der aber nicht so sehr im Vordergrund steht.
    Doch obwohl die Story nicht innovativ ist, unterhält sie dennoch leidlich. Dies liegt daran, dass Mackie Ben Urich in den Vordergrund stellt, der sich Gedanken darüber macht, was eigentlich passiert, dass ein Leben so verläuft wie Tommys.
    Nett gemacht ist die kurze Anspielung auf Urichs ersten Roman „Legacy of Evil“, in dem er Norman Osborn als den ersten Green Goblin entlarvt.
    Zusammenfassend würde ich sagen, dass man als Sammler dieses Heft eigentlich nur dann haben muss, wenn man sich selbst als Spider-Man Komplettsammler definiert.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

    Batman & Spider-Man


    Titel: New Age of Dawning
    Autor: J.M. DeMatteis
    Zeichner: Graham Nolan
    Inker: Karl Kesel
    Kolorierung: Gloria Vasquez
    Lettering: John Costanza
    Cover: Graham Nolan
    Redaktion: ?
    Erscheinungsdatum: 1997
    Deutsche Fassung: DC Crossover #16
    Übersetzung: -



    Charaktere:
    Batman, Spider-Man, Kingpin, Mary Jane, Talia, Vanessa Fisk

    Handlung:
    Während im TV die Katastrophenmeldungen zweifelhaft ausgenutzt werden, bereitet sich Ra‘s Al Ghul auf die Umsetzung seines großen Planes vor.
    Derweil unterhalten sich der Kingpin und Vanessa Fisk über die Krankheit Vanessas, die wohl tödlich verlaufen wird.
    Zuhause verabschiedet sich Spider-Man von Mary Jane und begibt sich mal wieder auf Verbrecherjagd in New York. So vereitelt er einen Waffendeal.
    Auch Batman ist in Gotham City unterwegs. Dabei trifft er auf Talia, Ra‘s Al Ghuls Tochter, die ihn in eine Falle locken will. Doch Batman besiegt seine Angreifer leicht.
    Dann verabschiedet sich Talia mit einer Nebelgranate.
    Am nächsten Tag besucht sie den Kingpin. Sie kommen nur schleppend ins Gespräch und der Kingpin scheint nicht gewillt, ihr zuzuhören. Er verabschiedet sich, bis sie ihm „Auferstehung“ anbietet.
    Dies wird von Batman beobachtet, der auf Spider-Man trifft. Natürlich will sich. Batman allein um die Sache kümmern, was aber Spider-Man nicht zulässt. So raufen sie sich wieder zusammen und Batman informiert Spider-Man über Ra‘s Al Ghul.
    Der Kingpin besucht seine Frau, die im Sterben liegt, am Krankenbett. Da ihr der Arzt nicht helfen kann, bringt er ihn kurzerhand um. Da bietet ihm Talia erneut die Rettung durch ihren Vater an.
    Talia weiht Kingpin in die Pläne ihres Vaters ein, der ein Erdbeben entstehen lassen will, das Manhattan vernichten wird. Ra‘s Al Ghul wird dann natürlich die Welt retten. Der Kingpin könnte davon profitieren, aber er lehnt das Angebot ab und warnt davor, seine Stadt zu terrorisieren.
    Batman verlangt von Spider-Man, dass er ihm folgt. Spider-Man will sich zunächst noch verabschieden.
    Unterdessen sitzt der Kingpin am Bett seiner Frau, die immer schwächer wird, und überlegt, was zu tun ist. Dann greift er zum Telefon.
    Bereits an seinem betont fröhlichen Ton erkennt Mary Jane, dass ihr Peter etwas Ernsthaftes mitzuteilen hat. Er verabschiedet sich von ihr für eine längere Zeit. Unterdessen nehmen die Katastrophenmeldungen weiter zu.
    Der Kingpin fliegt mit seinen Männern nach Tibet. Schließlich gelangen sie zu Ra‘s Al Ghul, dessen Kräuter Vanessa Fisk schon ein wenig geholfen hatten.
    Doch dann demaskieren sich Batman und Spider-Man, die den Kingpin unerkannt begleitet hatten. Es kommt zum Kampf, aber Ra‘s Al Ghul und Kingpin können entkommen.
    Derweil versucht Ra‘s Al Ghul den Kingpin weiterhin für seine Pläne zu gewinnen, was ihm auch zu gelingen scheint.
    Batman und Spider-Man klettern eine Felswand hoch, um zum Quartier Ra‘s Al Ghuls zu gelangen. Doch aufgrund einer Lawine stürzen sie ab, wobei Spider-Man Batman gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringt.
    Bei ihrem nächsten Gespräch erkennt der Kingpin, mit wem er sich eingelassen hat. Ra‘s Al Ghul hat nicht nur die Krankheit seiner Frau unaufgefordert behandelt, sondern auch die Krankheit überhaupt gezüchtet. Da rastet der Kingpin aus und greift ihn an. Erst als er erkennt, dass Ra‘s Al Ghul so etwas wie ein Gleichgesinnter ist, lässt er von ihm ab.
    Spider-Man erwacht aus seiner Ohnmacht und begibt sich mit Batman erneut auf den Weg.
    Sie dringen in das Quartier Ra‘s Al Ghuls ein und zerstören seinen Satelliten. Ra‘s Al Ghul weiß, dass ihn jemand hintergangen hat. Talia streitet alles ab. Drahtzieher war der Kingpin, der Spider-Man und Batman informiert hatte, nachdem er sich über Ra‘s Al Ghul schlau gemacht hatte. Für seine Frau gibt es aber wohl keine Rettung. So fliegen alle zurück nach New York.
    Später erhalten sie das Gegenmittel von Talia, das Spider-Man dem Kingpin bringt.

    Fazit:
    DeMatteis reicht mit dieser Story bei weitem nicht an das klassische erste Crossover zwischen Batman und Spider-Man heran. Dennoch unterhält die Story leidlich, ohne aber wirklich zu überzeugen. Dabei ist die Wendung, dass Kingpin nie mit Ra‘s Al Ghul ins Geschäft kommen wollte, gut geplant, aber die Umsetzung wirkt ein wenig hölzern. Doch aus der Sicht des Kingpins ist die Handlung schon konsequent, denn der Kingpin würde „seine Stadt“ wohl nie verraten oder verkaufen.
    Ansonsten zeigt es sich einmal mehr, dass die Kunst doch ihre Beschränkung bei Crossovern findet. So bemüht sich DeMatteis sehr, sowohl den Marvel als auch den DC Schurken und Helden gleich viel Platz einzuräumen, so dass es ein wenig zu „bemüht“ wirkt. Doch ich möchte dies DeMatteis nicht vorwerfen, weil ich die Redaktionen beider Verlage drohend über ihm sehe.
    Ich denke, hier zeigt sich einmal mehr, dass sich das Konzept dieser Crossover totgelaufen hat.

    Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.