Mittwoch, 20. Mai 2009

Star Trek 2009


Fangen wir gleich mal mit einem Kurzreview zum neuen Star Trek Film

Also der grosse ST-Fan war ich nie - TOS war mir stellenweise zu cheesy, TAS zu müllig, TNG mochte ich (wegen Natasha Yar), der Babylon 5-Klon war wegen O'Brien, Worf und Odo auch ganz passabel, die ersten 7 Filme, die ich gesehen habe, hatten ihre Höhen und Tiefen, Yoyager ging garnicht und Enterprise habe ich nie gesehen, weil mich das Konzept kein bißchen angesprochen hat, da konnte auch Bakula nix dran ändern.
Kommt also der Neustart bzw. die Ultimative Version. Erster Trailer: Ach du scheisse!
Aber mit jedem Trailer mehr hatte man auch eine Steigerung der Lust auf diesen Film. Dazu Sylar, Eomer und Simon Pegg. Muss also sein. Und scheisse, war der Film gut! Klar, Handlung etwas wenig, aber schön selbstironisch, gute Oneliner, kaum Fehlgriffe beim Casting (ausser vielleicht Eric Banana), gute Action und wenigstens ein nicht komplett eindimensionaler Gegenspieler.
Sehr gut gefallen hat mir auch Bruce Greenwood als Captain Pike. Sowohl Schauspieler als auch Rolle mag ich ja sehr.
Nur Simon Pegg tauchte VIEL zu spät auf, aber zusammen mit Yelchin hat er für die besten Lacher gesorgt. Und Wynona Ryder hab ich nicht mal erkannt.

Relaunch!

Oh nein, noch ein Blog! Braucht doch keine Sau.
Korrekt, aber wen interessiert's.

Nach Jahren der Abstinenz geht's jetzt wieder los. Mit schöner Regelmässigkeit sollen hier unregelmässig Reviews und Rants abgeladen werden und genau wie die gefühlten 17941813494615639 anderen Blogger hoffe ich natürlich auf Ruhm, Reichtum und die Weltherrschaft durch mein Tun.

Und weil's so schön ist, hier völlig ohne Zusammenhang ein Bild aus dem besten Manga aller Zeiten - Yotsuba&!

Montag, 13. August 2007

Sonntag, 10. Dezember 2006

Amazing Spider-Girl #2


Titel: Whatever happened to the Daughter of Spider-Man? Part 2 - Rocked by Reverb!
Autor: Tom DeFalco
Zeichner: Ron Frenz
Inker: Sal Buscema
Kolorierung: Gotham
Lettering: Dave Sharpe
Cover: Ron Frenz
Redaktion: Molly Lazer
Erscheinungsdatum: 01/2007
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
May Parker, Mary Jane, Benjamin Parker, Courtney Duran, Davida Kirby, Simone DeSantos, Caitlan, Hobgoblin, Peter Parker, Phil Urich, Captain Ruiz, Detective Drasco, Mona Carlo, Barney, Rudolf, Mr. Slattery

Handlung:
Während vor St. Andrew’s die Presse auf Informationen drängt, suchen Peter Parker und Phil Urich nach Spuren, die den Täter entlarven könnten. Phil ist sich sicher, dass hinter dem Fall mehr steckt als es den Anschein hat, weil May Parker dort freiwillig Dienst verrichtet.
In der Midtown High trifft May Parker derweil Courtney Duran und Davida Kirby. Während sich May mit ihren Freundinnen unterhält, fragt sie sich, ob sie für den Angriff auf St. Andrew’s verantwortlich ist.
Im Krankenhaus unterhält sich Detective Drasco mit Caitlan, die aber keine Ahnung von den Motiven des Angriffs hat. Detective Drasco macht sie darauf aufmerksam, dass alle Bewohnerinnen St. Andrew’s wohl behalten aufgetaucht sind bis auf Mona Carlo, die spurlos verschwunden ist.
Unterdessen irrt Mona durch die Stadt. Offensichtlich trägt sie etwas in ihrer Tasche, das sie auf keinen Fall preisgeben will.
May Parker fühlt sich nach wie vor verantwortlich für das, was Caitlan geschehen ist. Sie zeiht sich auf dem Dach der Schule ihren Kapuzenpulli über und eilt los.
Hobgoblin weist seine Handlanger, Barney und Rudolf, an, Mona Carlo zu finden und dabei auch vor Gewaltanwendung nicht zurückzuschrecken. Er zeigt ihnen einen Anzug, der seinem Träger aufgrund der eingebauten Technologie besondere Fähigkeiten verleiht. Dann verabschiedet er sich.
May Parker nimmt sich noch einmal die Eisdiele vor, in die die beiden Männer gegangen sind, die sie nach dem Anschlag auf St. Andrew’s verfolgt hatte. Ihr Eindringen alarmiert Barney und Rudolf. Als ihr Barney zu nahe kommt, schaltet ihn May aus. Dann wird sie plötzlich von einem Strahl getroffen. Rudolf hat die Zwischenzeit ausgenutzt und sich den Anzug angezogen. Bevor sich May aufrappeln kann, wird sie ein zweites Mal getroffen. Sie flieht und muss feststellen, dass die beiden Treffer ihren Gleichgewichtssinn nahezu komplett durcheinander gebracht haben. Nur mit Mühe kann sie einen Sturz vom Dach verhindern. Natürlich kommt sie zu spät zur Schule zurück und läuft Mr. Slattery in die Arme, der sie sogleich zu sich ins Büro bestellt.
Simone DeSantos bekommt Wind von der Sache und will dies für die Schulsprecherwahl und für einen Anmachversuch bei Gene Thompson ausnutzen.
Nur wenig später versucht Peter Parker seine Tochter vergeblich auf ihrem Handy zu erreichen, aber sie hat Nachsitzen bei Mr. Slattery, der auch ihr Handy einkassiert hat. Also ruft Peter Mary Jane an. Als sie May anruft, geht Mr. Slattery an Mays Handy. Immerhin weiß sie nun, dass sich May nicht in Gefahr befindet, aber sie weiß auch, dass dies nicht für Courtney Duran gelten muss.
Während Courtney Duran St. Andrew’s verlässt, sucht Mary Jane die Midtown High auf. Sie stellt Mr. Slattery zur Rede, weil er an Mays Handy gegangen ist und holt sie aus dem Nachsitzen heraus. Dan gibt sie May ihr Spider-Girl Kostüm, damit sie Courtney Duran beschützen kann.
Sie schwingt sich los und kann gerade noch verhindern, dass Rudolf und Barney Courtney Duran überfallen. Auf den Kampf mit Rudolf ist Spider-Girl diesmal vorbereitet. Sie hat ihre Ohren geschützt und klebt mit ihrem Netz die Düsen Rudolfs zu. Dann stampft sie ihn in den Boden, so dass seine Lautsprecher explodieren. Dann fesselt sie Rudolf und Barney mit ihrem Netz.
Detective Drasco übergibt eine Akte über Mona. Doch dies interessiert den Hobgoblin nicht. Er will, dass Detective Drasco Mona findet.

Fazit:
Diese Ausgabe macht nicht ganz so viel Spaß wie die # 1. Für Toms Verhältnisse ist sie nicht einmal außergewöhnlich, aber dennoch versprüht sie den Zauber, den diese Serie nun einmal umgibt. Beispielsweise kenne ich keine weitere Serie, die so viele Charaktere beheimatet, die nicht nur Staffage sind, sondern auch zum Zug kommen. Dies möchte ich einerseits an Rudolf und Barney, aber auch an Courtney Duran und Simone DeSantos festmachen. Rudolf und Barney sind die typischen, fast schon unbeholfenen Helfer Hobgoblins, die Spider-Girl ausschaltet. Simone DeSantos genügen nur zwei Panels, um ihre Boshaftigkeit zu untermauern und ich bin mir sicher, dass man als Leser noch einiges über sie erfahren wird.
Detective Drasco ist ein typischer korrupter Polizist, der wohl auf der Lohnliste des Hobgoblins steht.
Ich denke, dass Tom mit dieser Ausgabe das Finale der Rückkehr Spider-Girls vorbereitet, wobei ich mich schon auf Peters Reaktion auf Spider-Girls Rückkehr freue.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Amazing Spider-Girl #1

Titel: Whatever happened to the Daughter of Spider-Man? Part 1
Autor: Tom DeFalco
Zeichner: Ron Frenz
Inker: Sal Buscema
Kolorierung: Gotham
Lettering: Dave Sharpe
Cover I + III: Ron Frenz
Cover II: Ed McGuinness
Redaktion: Molly Lazer
Erscheinungsdatum: 12/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
May Parker, Mary Jane, Green Goblin, Peter Parker, Benjamin Parker, Felicity Hardy, Courtney Duran, Jimmy Yama, Davida Kirby, Mona, Gene Thompson, Simone DeSantos, Caitlan, Hobgoblin

Handlung:
May Parker liest ein ziemlich schwachsinniges Spider-Girl Comic, das Jimmy Yama geschrieben hat. Sie sagt Jimmy ehrlich, aber freundlich, ihre Meinung hierzu, aber Jimmy gibt vor, dass er den Bedürfnissen der Leser nachkommen muss.
Dann geht May Parker weiter durch die Midtown High. Ihr Dasein als Spider-Girl hat sie aufgegeben und sie genießt ihr neues, unbeschwerteres Leben. So trifft sie Gene Thompson, der in sie verliebt zu sein scheint und für den sie auch offenbar etwas empfindet. Davida Kirby und Courtney Duran kommen hinzu. Sie haben ein Plakat mit Mays Gesicht gefunden, dass sie al seine Art Feigling bezeichnet und dass in der Nähe der Turnhalle gefunden wurde. Natürlich kann sich Simone DeSantos, Mays Rivalin um das Amt der Schulsprecherin, einige bissige Kommentare nicht verkneifen.
Später trifft May Felicity, die sie ignoriert. May vermutet, dass Felicity sauer ist, weil sie sich mit ihrem Bruder trifft.
Gemeinsam mit Courtney Duran geht sie zu St. Andrews, wo sie freiwillig helfen. Dort Verbietet Caitlan einem Mann, das Frauenhaus zu betreten. Der Mann gibt vor, dringend seine Freundin sehen zu müssen. Der Mann geht davon und May und Courtney Duran betreten das Frauenhaus, um ihren freiwilligen Dienst zu versehen.
Später spielt May Parker ein wenig mit ihrem kleinen Bruder. Sie unterhält sich mit Mary Jane über ihre Pläne für den Abend. Peter Parker ist natürlich nicht vollkommen begeistert, dass sie sich mit dem Sohn seines besten Feindes, Flash Thompson, trifft. Mary Jane redet ihm aber seine Bedenken aus.
May selbst freit sich mal wieder Spandex zu tragen. Sie trifft sich mit Davida Kirby zum Basketball spielen. Natürlich versucht sie Davida mal wieder zu überreden, zum Team zurückzukehren, aber May lehnt ab.
Auf ihrem Weg ins Cafe` Indigo sieht May, wie zwei Männer Monas Freund bedrohen. Da May ihren Eltern versprochen hat, nicht wieder als Spider-Girl in Erscheinung zu treten, will sie die Polizei rufen. Als der Mann aber mit einer Waffe bedroht wird, erkennt May, dass die Polizei zu spät kommen wird. Sie streift sich ihren Kapuzenpulli als eine Art Maske über und vertreibt die Verbrecher. Dann verfolgt sie sie und findet heraus, dass sie von einer Eisdiele aus agieren.
Was sie nicht weiß, ist, dass der Hobgoblin der Auftraggeber der beiden Männer ist.
May hat eine Ahnung und eilt zu St. Andrews. Dort befindet sich der Mann, der das Gebäude anstecken will, um so Mona herauszulocken. May kann dies verhindern, aber trotz ihrer Maskierung ist sch Caitlan, die die Geschehnisse vom Fenster aus beobachtet, bekannt vor.
Mona selbst trägt etwas mit sich herum, das wohl die ganze Aufregung wert ist. Sie weiß das und will sich und ihren Besitz in Sicherheit bringen.
May Parker will sich am nächsten Morgen wieder um das Rätsel kümmern und eilt nun ins Cafe` Indigo, wo sie Gene Thompson trifft, der aber an Simone DeSantos’ Tisch steht. May fragt ihn aus, aber Gene gibt vor, sich nur umhören zu wollen. Er begleitet sie nach Hause, wo er sie vor dem Haus der Parkers küsst.
Als sie sich im Haus befindet, ist Mary Jane sehr glücklich und stolz, weil ihre Tochter aufgegeben hat, Spider-Girl zu sein.
Derweil verhört der Hobgoblin Caitlan. Er glaubt ihr, dass sie nicht weiß, wo sich Mona aufhält, aber er möchte von ihr die Liste ihrer freiwilligen Helferinnen haben, da er glaubt, dass eine von ihnen die Tochter eines alten Freundes sei.

Fazit:
Tom bleibt seinem alten Muster bei und packt viel Handlung in ein Heftchen. So betont er zunächst, wie sich May Parker mit ihrem neuen Leben ohne Spider-Girl zurechtgefunden hat. Nahezu genial ist aber, dass er May dabei immer wieder leise Zweifel ins Gewissen legt, die bereits jetzt darauf schließen lassen, dass May Parker früher oder später wieder als Spider-Girl agieren wird.
Gekonnt gesetzt sind auch seine ironische Seitenhiebe auf die Comic Industrie. Hierfür nutzt er nicht nur die schwachsinnige Story, die sich Jimmy Yama ausgedacht hat, sondern auch den Charakter Jimmy Yama selbst, der ja nur versucht hat, sich in die Leser hineinzudenken, um Spider-Girl Comics verkaufen zu können. Ich möchte nicht wissen, wie oft man seitens des Verlages Tom aufgegeben hat, sich darüber Gedanken zu machen.
Des Weiteren führt Tom auch zwei neue Charaktere ein. Da ist einerseits Gene Thompson, der Sohn Flash Thompsons, der es offensichtlich mit May ernst meint und der mir aber etwas zu glatt herüberkommt. Mal schauen, was Tom mit ihm vorhat. Andererseits ist da auch Simone DeSantos, die wohl künftig Mays Gegenspielerin im Privatleben geben wird. Mona, die irgendetwas mit sich herumträgt, wird wohl der auslösende Faktor sein, dass May als Spider-Girl zurückkehren wird.
Ich habe dieses Heft verschlungen und freue mich ungemein, dass es wieder eine Spider-Girl Serie gibt. Marvel hat diesmal auch einiges unternommen, um die Serie zu puschen. So gibt es eine Variant Edition, Postkarten und ein Poster, das im Grunde einer Vergrößerung des Covers der regulären Ausgabe ist.
Make, my Mayday!

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Amazing Spider-Girl #0

Titel: -
Autor: Tom DeFalco
Zeichner: Pat Olliffe, Ron Frenz, John Romita, jr., J. Scott Campbell
Inker: Al Williamsion, Sal Buscema, Bill Sienkiewicz, Scott Koblish, Tim Townsend
Kolorierung: ?
Lettering: ?
Cover: Ron Frenz
Redaktion: Molly Lazer
Erscheinungsdatum: 12/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Spider-Man, John J. Jameson, Mary Jane, Green Goblin (Norman und Normie Osborn), Mr. Nobody, Darkdevil, Fantastic Five, Spyral, Phil Urich, Ladyhawks, Kaine, Killerwatt, A-Next, Raptor, The Buzz, Crazy Eight, Funny Face, Angel Face, Nancy Lu, Canis, Ben Parker, Felicia Hardy, Felicity Hardy, Weadon, Black Tarantula, Chesbro, Team Spider, Big Man, Quickwire, Elan DeJunae, Courtney Duran, Jimmy Yama, Davida Kirby, Moose Mansfield, Heather Noble, Brad Miller, Meagyn Brady, Chris Jarkoer, Flash Thompson, Mr. Slattery, Ms. Winterhalter

Handlung:
Auf 19 Seiten fasst Tom die wesentlichen Ereignisse der Serie Spider-Girl zusammen. Dabei teilt er sein M2 Universum nicht nur in Gut und Böse ein, sondern streift auch die Hochzeit von Peter Parker und Mary Jane, die er geschickt als Vorgeschichte einwebt, Mays Ausbrechen ihrer Superkräfte, Spider-Mans letzter Kampf gegen den Green Goblin, der Spider-Man ein Bein und Norman das Leben kostete, Normies Entschluss, seinem Großvater als Goblin zu folgen, Mays Sieg über Normie, der Entschluss der Parkers, dass May nicht als Superheldin agieren wird, was sich aber als haltlos erweist, Spider-Girls Sieg über Mr. Nobody, ihre Treffen mit Darkdevil und den Fantastic Five, ihr Kampf mit Spyral, ihr Konflikt mit ihrem Vater, als er herausfindet, dass sie doch weiterhin die Superheldin gibt, ihr Training mit Phil Urich und den Ladyhawks, ihre Treffen mit den A-Next und ihre Rekrutierung als Ersatzmitglied, ihre Kämpfe und die Wandlung von Raptor und Kaine, über den sie längst nicht alles weiß, ihre Begegnung mit The Buzz, ihre Kämpfe gegen Funny Face, Crazy Eight und Angel Face, ihre Begegnung mit Nancy Lu, die sich dann entschied, zu den X-People zu gehen, ihre Aussöhnung mit Normie, ihre Begegnung mit Canis, die Geburt ihres Bruders, das Kennen lernen von Felicia und Felicity Hardy, die Gründung des Teams um Special Agent Weadon, ihre seltsame Begegnung mit Black Tarantula, Chesbro und dem Team Spider, der Aufruhr um Elan DeJunae, Normies Verschmelzung mit dem Venom Symbionten bishin zu Spider-Girls Kampf gegen den Hobgoblin sowie zu Last Planet Standing, der das komplette M2 Universum in einen Kampf gegen Galactus führte. Nach dem Kampf gab May auf Drängen ihrer Eltern, insbesondere ihrer Mutter, ihre Karriere als Superheldin auf.
Darüber hinaus stellt Tom noch die wesentlichen Nebencharaktere der Serie wie Davida Kirby, Moose Mansfield, Courtney Duran, usw. vor. Interessant ist dabei auch Mays Einschätzung zu den Charakteren.

Fazit:
Primär ist diese gelungene Ausgabe dafür gedacht, Leser, die nun bei Amazing Spider-Girl einsteigen wollen, mit den Inhalten und Charakteren dieser Serie, die sich ja immerhin über 100 Ausgaben und ein Annual erstreckt haben, vertraut zu machen. Es ist schon erstaunlich, wie er scheinbar spielerisch leicht das Geschehene auf den Punkt bringt. Dennoch wette ich, dass Tom jede Menge Herzblut geopfert hat, um diese Ausgabe so aufs Papier zu bringen, wie er es umgesetzt hat. Geschickt webt er Ereignisse aus dem 616 Universum ein und macht sie so zu einer Art Prolog des M2 Universums.
Auch die Nebencharaktere, die das M2 Universum nun einmal mittragen, finden ihre Erwähnung.
Wer nun auf die folgende Serie nicht gespannt, ist selbst Schuld und wird garantiert auf jede Menge Comicgenuss verzichten.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Claws #3

(Wolverine & the Black Cat)

Titel: Claws Part 3
Autoren: Jimmy Palmiotti, Justin Gray
Zeichner: Joseph Michael Linsner
Inker: Joseph Michael Linsner
Kolorierung: Jason Keith
Lettering: Jeff Eckleberry
Cover: Joseph Michael Linsner
Redaktion: Axel Alonso
Erscheinungsdatum: 12/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Black Cat, Wolverine, Arcade, White Rabbit

Handlung:
Arcade und White Rabbit wollen den Tod von Wolverine und Black Cat feiern. Natürlich zieht Arcade White Rabbit auf, ohne dass sie es so richtig merkt oder versteht. Da wird Ihr Apartment plötzlich durchgeschüttelt. Es sind Wolverine und Black Cat, die über eine Sprechanlage Kontakt mit Arcade und White Rabbit aufnehmen. Natürlich will Arcade wissen, wie sie überleben konnten. Dies erzählen ihnen die Helden.
Wolverine und Black Cat tauchten aus dem Meer auf. Da sahen sie einen Hubschrauber vorbeifliegen. Grundsätzlich hatten sie keine Chance, den Hubschrauber zu erreichen. Also warf Wolverine Black Cat zu dem Hubschrauber. Black Cat gelang es, in den Hubschrauber einzusteigen, in dem die Helfer Arcades von der Insel flohen. Black Cat griff sie an und schmiss sie aus dem Hubschrauber. Für Wolverine wurde die Lage aufgrund des Vulkanausbruchs im Meer immer ungemütlicher. Da konnte ihm Black Cat endlich eine Leiter zuwerfen. Als Wolverine in den Hubschrauber klettern wollte, wurde er von einem Monsterfisch angegriffen, den Arcade gezüchtet hatte.
Der Fisch verschlang Wolverine. Da Wolverine nicht als Fischfutter enden wollte, setzte er seine Krallen ein und „grub“ sich so aus dem Monsterschiff heraus. Dann schwamm er nach oben und wartete auf die Leiter, die ihm Black Cat erneut zuwerfen musste.
Arcade und White Rabbit langweilen sich bei dieser Story und spielen Karten. Auf ihrem Rückflug wurden sie von einer Militärpatrouille aufgebracht. Bevor es zu einem ernsthaften Zwischenfall kommen konnte, gelang es Wolverine telepathisch Kontakt mit Emma Frost aufzunehmen, die ihnen half, indem sie die Piloten telepathisch beeinflusste.
Nun setzen Wolverine und Black Cat ihre Widersacher ab, die noch nicht wissen, wo sie sich befinden. Sie wundern sich nur über die an einem Pfahl angebundene Ziege. Nur wenig später stellt Arcade fest, das sie sich im Wilden Land befinden, da sie ein T-Rex jagt. Als White Rabbit erst noch die Ziege befreien will, bezeichnet Arcade sie als dumm. Aus Rache grillt ihn White Rabbit später.
Zwei Tage später treffen sich Wolverine und Felicia Hardy zu einem Dinner. Als es Felicia Hardy als romantisch bezeichnet und Wolverine auf den Arm nimmt, will er schon gehen. Felicia Hardy folgt ihm und erklärt ihm, dass sie Spaß auf der Insel hatte. Dies lag aber nicht daran, dass Wolverine von dem Monsterfisch gefressen wurde, sondern dass er einen gesunden Humor hat. Wolverine lächelt und hofft, dass Arcade und White Rabbit im Wilden Land gefressen werden.

Fazit:
Mit diesem Teil schließen Palmiotti und Gray ihren Dreiteiler ab. Dabei lassen sie in ihrer spritzigen und humorvollen Erzählweise keinesfalls nach. Ein Teil der Ereignisse aus Teil 2 wird für Arcade und White Rabbit noch einmal aufgegriffen, was auch dem Leser hilft, sich wieder in die Story hineinzudenken.
Dass es bei dieser Story ein oder zwei Ungereimtheiten gibt, (so ist mir nicht klar, wie Arcade und White Rabbit in den Container geraten, in dem sie ins Wilde Land geflogen werden bzw. ist mir auch schleierhaft, wie White Rabbit Arcade auf den Pfahl fesseln konnte) verzeiht man als Leser den Autoren gern, weil die Story hierfür einfach viel zu viel Spaß macht. Hierfür sorgt auch Linsners eigentümlicher Zeichenstil, der wunderbar in diese Story passt. Leider war dies eine der letzten Arbeiten von Palmiotti und Gray für Marvel, da sie, wie viele Künstler in der jüngeren Vergangenheit, zu DC wechseln.
Linsner hat übrigens nach dem Motiv „seiner“ Black Cat eine auf 2.500 Stück limitierte Büste kreiert.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Doctor Spectrum #6


Titel: Full Spectrum Part 6
Autor: Sara "Samm" Barnes
Zeichner: Greg Tocchini
Inker: Mark Morales, Matt "BATT" Banning
Kolorierung: Studio F
Lettering: Dave Sharpe
Cover: Gary Frank
Redaktion: Warren Simons
Erscheinungsdatum: 03/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Colonel Ledger, General Bradley, Doctor Norton, Doctor Steadman, Penny, Mandy, Eddie, Victor Logan, Hyperion

Handlung:
Die Entführer werden von der Polizei verfolgt, die plötzlich zurückbleibt. Hyperion erscheint auf der Szene und stoppt den Wagen spielerisch leicht.
Unterdessen stellt General Bradley den kompletten Militärstützpunkt auf den Kopf. Auch auf Penny ist er aufmerksam geworden, die er verhört haben möchte. General Bradley bezweifelt zwar, dass Doctor Norton hinter der Entführung steckt, aber er will es nicht vollkommen ausschließen. Er berät sich weiter mit Doctor Steadman. Doctor Steadman ist immer noch damit beschäftigt, Doctor Nortons Akten auszuwerten, aber seine momentane Aufmerksamkeit gilt eher, Hyperions Bemerkung, dass er eine Vibration wahrnahm, als er Colonel Ledger befreite. Genau diese Vibration nahm er zuletzt wahr, als er mit Colonel Ledger verbunden war. General Bradley wertet dies als gutes Zeichen, dass sie Colonel Ledger wieder zurückgewinnen werden.
Derweil durchforscht der Kristall weiterhin Colonel Ledgers Psyche. Er führt ihn an eine Schlucht mit einer morschen Hängebrücke, über die Joe gehen muss. Der Kristall konfrontiert ihn mit einer Situation, in der er von den Militärs Manipuliert wurde. Natürlich haben die Militärs herausgefunden, dass Ledger Eddie und Logan umgebracht hat. Statt ihn anzuklagen, rekrutieren sie ihn für eine Geheimabteilung, die offiziell nicht existiert. Die morsche Hängebrücke hat Joe nun fast gänzlich überquert.
Während Colonel Ledger wieder ins Militärhospital zurückgebracht wird, durchlebt er seine Erinnerungen noch einmal im Schnelldurchlauf. Der Kristall zeigt ihm, welche Macht ihm verliehen wird.
Auch Doctor Steadman unternimmt nun ein Experiment, um Colonel Ledger wieder ins Leben zurückzuholen. Plötzlich fliegt Colonel Ledger durch die Decke senkrecht in die Luft.
Doctor Steadman und General Casey wissen, dass Colonel Ledger wieder auf die Erde zurückkehren wird, um dann für sie zu arbeiten.

Fazit:
Barnes hält sich nach wie vor erstaunlich eng an die Vorgaben, die ihr kreativer Berater in Supreme Power vorgegeben hat. So bringt die Story wie auch in den letzten fünf Teilen bereits nicht wirklich die großen Neuerungen, sondern gestaltet lediglich das aus, was für den Leser unsichtbar in Colonel Ledgers Unterbewusstsein geschehen ist.
Allerdings macht auch dies noch im sechsten Teil Spaß und Colonel Ledgers Charakterstudie verschafft dem Leser größeres Verständnis für den Charakter und sein Verhalten.
Ich bin nun gespannt, wie sich Colonel Ledger weiterhin in Squadron Supreme präsentieren wird.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Doctor Spectrum #5


Titel: Full Spectrum Part 5
Autor: Sara "Samm" Barnes
Zeichner: Travel Foreman
Inker: Jonathan Glapion, Nelson DeCastro
Kolorierung: Studio F
Lettering: Dave Sharpe
Cover: Dale Keown
Redaktion: Warren Simons
Erscheinungsdatum: 03/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Colonel Ledger, General Bradley, Doctor Norton, Doctor Steadman, Penny, Mandy, Eddie, Victor Logan, Jordan

Handlung:
Entgegen aller ärztlichen Vernunft verlässt Doctor Norton sein Krankenbett zu früh. Er besucht Colonel Ledger, der immer noch im Koma liegt und verspricht ihm zu helfen, solange er noch kann. Er geht zu General Bradley und gibt ihm eindeutig zu verstehen, dass er den Senat, den Bradley immer außen vor hält, einschalten wird.
Derweil arbeitet Penny mit ihren Erpressern zusammen
Nach ihrem Gespräch fährt Doctor Norton davon. Er fährt zu Amanda Ledger. Den Namen hat er von General Bradley erfahren, der mit dieser Entwicklung nicht unzufrieden ist, denn er und Doctor Steadman haben nun uneingeschränkten Zugriff auf Colonel Ledger.
Auch der Sicherheitsmann telefoniert mit seinen Auftraggebern. Er hat alles für sie vorbereitet.
Doctor Norton ist bei Mandy angekommen. Er erzählt ihr von Joes Koma und erleidet erneut einen Schwächeanfall. Mandy willigt schließlich ein, Doctor Norton zu Colonel Ledger zu begleiten. Sie besteht jedoch darauf, niemanden absichtlich getötet zu haben.
Im Militärkrankenhaus führen die Entführer nun ihren Plan aus. Einen Soldaten, der ihnen zufällig im Weg steht, erschießen sie kaltblütig.
Mandy erinnert sich, wie Joe Eddie stellte. Joe war sich sicher, dass Eddie seine Mutter getötet hatte. Doch Eddie wusste, dass seine Mutter eine Prostituierte war. Er rät Joe, in ihre Aufzeichnungen zu schauen. Der letzte Name, der dort verzeichnet ist, ist der Mörder. Dennoch erschießt Joe Eddie. Mandy will ihn davon abhalten, aber Joe schlägt nach ihr, so dass sie gegen die Wand knallt.
Die Entführer setzen ihren Plan fort. Als der Wachmann seine Belohnung einfordert, wird er erschossen. Colonel Ledger schieben sie auf einem rollbaren Krankenbett hinaus.
Joe betrachtet sich die Liste und erschießt wenig später einen Victor Logan. Die Morde konnten Joe nie nachgewiesen werden.
Dann kommt Jordan hinzu, der Joes Sohn ist. Die Entführer haben Colonel Ledger mittlerweile in einen Transporter verfrachtet. Dann fahren sie los.

Fazit:
Barnes gelingt es, ihre Story wieder spannend zu gestalten. So spitzen sich die Ereignisse zu. Colonel Ledgers Entführung scheint zu gelingen. Die Entführer sind eiskalte und gnadenlose Profis, denen es wichtig ist, keine Spuren zu hinterlassen.
Auch Joes Vergangenheit wird weiter aufgerollt. Der Unterschied zu den vorherigen Teilen besteht darin, dass es diesmal nicht aus der Sicht Colonel Ledgers, sondern aus der Sicht einer andere Person geschieht.
Man darf als Leser gespannt sein, wie Barnes die Serie endgültig zum Ende bringt. Ich denke, dass Doctor Norton das Ende nicht erleben wird. Auch bei Mandy bin ich mir nicht sicher. Leider hat das Artwork unter den Inks von Glapion etwas gelitten. Einigen Panels fehlt es an Schärfe und Konturen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Doctor Spectrum #4


Titel: Full Spectrum Part 4
Autor: Sara "Samm" Barnes
Zeichner: Travel Foreman
Inker: Nelson DeCastro
Kolorierung: Studio F
Lettering: Dave Sharpe
Cover: Gary Frank
Redaktion: Warren Simons
Erscheinungsdatum: 01/2005
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Colonel Ledger, General Bradley, Doctor Norton, Doctor Steadman, Penny

Handlung:
General Bradley und Doctor Steadman lassen Colonel Ledger wegbringen. Den Schaden wollen sie reparieren lassen. Um Doctor Norton sorgt sich General Bradley weniger, obwohl dieser nun Himmel und Hölle in Bewegung setzen wird, um eine zweite Operation zu verhindern.
Derweil durchforscht der Kristall weiterhin Joes Erinnerungen und findet den Jungen vor. Der Junge hat eine tödliche Kopfverletzung und klagt Colonel Ledger des Mordes an.
Penny wird ihrerseits wegen ihrer Affäre im Krankenhaus erpresst. Sie soll alles über Colonel Ledger berichten, was sie weiß.
In Colonel Ledgers Erinnerungen ist der Kristall an einem Punkt angelangt, an dem Colonel Ledger und sein Platoon einen Mann mit Stromschlägen foltern um ihn zu verhören. Dann klopft es an der Tür. Als Colonel Ledger die Tür öffnet, steht der bewaffnete Junge vor ihm.
Unterdessen sucht Doctor Norton hastig nach einer Notiz über Colonel Ledger, die Penny versteckt hält. In einem unbeobachteten Augenblick mischt sie Penny unter die anderen Unterlagen auf Doctor Nortons Schreibtisch. Doctor Norton bedankt sich bei ihr und erleidet dann einen kleinen Schwächeanfall.
Der Sicherheitsmann telefoniert wieder mit seinem geheimnisvollen Auftraggeber und sichert zu, dass er Colonel Ledger entführen kann, wenn die Bezahlung stimmt.
Nach ihrer Mission befinden sich Colonel Ledger und sein Platoon auf dem Rückweg. Da werden sie auf Schüsse und Hilferufe aufmerksam. Nach kurzer Diskussion entscheidet Colonel Ledger, dass noch genügend Zeit ist, dass sie sich mal umsehen können. Sie sehen, wie eine Frau von Soldanten vergewaltigt wird. Colonel Ledger tötet einen Soldaten, während einer von Colonel Ledgers Männern die Frau erschießt. Auch die übrigen fremden Soldaten werden erschossen.
Im Krankenhaus sieht Penny nach Doctor Norton, der offensichtlich einen Herzanfall hatte und bewusstlos ist.
In seinen Erinnerungen durchlebt Colonel Ledger noch einmal, wie sie von einem Jungen angeklagt werden, seine Mutter erschossen zu haben. Colonel Ledger erschießt den Jungen. Er weiß, dass genau dieser Jungen ansonsten mal eine Gefahr darstellen könnte. Später greift Colonel Ledger den Soldaten an, der die Frau im Dschungel erschossen hatte.
Für den Angriff muss er sich später vor einem Gericht rechtfertigen. Er wird zum Corporal degradiert.

Fazit:
Der vorliegende Teil ist bisher der inhaltsärmste, was wohl daran liegt, dass Barnes die Weichen fürs Finale stellt. So dient dieser Teil primär, um Ledgers militärische Karriere zu schildern. Zunächst scheint für Ledger alles gut zu verlaufen. Immerhin befehligt er ein Platoon bei einem geheimen Einsatz im Dschungel. Als dabei etwas schief läuft und Colonel Ledger die Nerven verliert, verliert er seinen Dienstgrad.
Auch im Krankenhaus spitzen sich wegen des Schwächeanfalls und der Vorbereitung der Entführung Ledgers die Ereignisse zu.
Man darf als Leser gespannt sein, ob es Barnes gelingt, ein spannendes Finale zu erzählen.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Doctor Spectrum #3


Titel: Full Spectrum Part 3
Autor: Sara "Samm" Barnes
Zeichner: Travel Foreman
Inker: Nelson DeCastro, Scott Koblish
Kolorierung: Studio F
Lettering: Dave Sharpe
Cover: Dale Keown
Redaktion: Warren, Simons, Nick Lowe
Erscheinungsdatum: 12/2004
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Colonel Ledger, General Bradley, Doctor Norton, Mandy

Handlung:
Während Doctor Norton die Amputation von Joes hand verhindern will, forscht der Kristall weiter in Joes Erinnerungen. So besorgte sich Joe einen gefälschten Führerschein und bewarb sich erfolgreich bei der Army.
Der Kristall zeigt, wie ein Eskimo einen Wolf erlegt und Colonel Ledger erkennt, dass er selbst herausfinden muss, ob er der Jäger oder die Beute ist.
Doctor Norton will General Bradley wegen der angesetzten Amputation zur Rede stellen. Zunächst wirft Bradley seine Autorität als General in die Waagschale, aber dann beruhigt er Doctor Norton und versichert ihm, dass er alles unternehmen wird, um Doctor Norton zu unterstützen.
Derweil durchforscht der Kristall auch weiterhin Joes Erinnerungen. Er gestand Mandy, dass er sich bei der Army beworben hat. Nach einer langen Unterhaltung lieben sie sich und verabschieden sich am nächsten Morgen. Dann beginnt sein militärischer Drill. Schließlich stößt der Kristall auf einen Jungen, der mit einer Maschinenpistole bewaffnet, schießt. Colonel Ledger versucht den Gedanken zu verdrängen, aber der Kristall will an der Sache dranbleiben.
Im Militärkrankenhaus muss Doctor Norton feststellen, dass man ihn austricksen will. Als die Amputation durchgeführt werden soll, kommt es zu einer Explosion. Danach ist das Labor mit den Ärzten spurlos verschwinden. Auch Doctor Norton ist sprachlos.

Fazit:
Doctor Norton ist ein gutmütiger Narr, der den militärischen Spielchen einfach nicht gewachsen ist. Im Grunde behandelt ihn Bradley wie einen Idioten, als er ihn beruhigt und dann sein Vorhaben eiskalt umsetzt.
Auch der Kristall und seine Forschungen in Joes Erinnerungen bleiben interessant. Brei allen Beteuerungen gegenüber seiner Freundin wird doch klar, dass Ledger sehr auf sich selbst fixiert ist und so seine Pläne auch durchzieht. Dabei wird sich nun alles darauf konzentrieren, was der kleine Junge mit der MP für eine Rolle in Colonel Ledgers Vergangenheit gespielt hat.
Schließlich zeigt Barnes auch, was für eine Macht der Kristall in sich birgt, als er das Labor einfach mal so verschwinden lässt.
Fraglich ist noch, was der Kristall in Ledger genau sucht. Ich denke, es geht hier nicht um die Würde wie bei der Grünen Laterne, sondern um etwas Tieferes, was der Kristall für sich nutzen will.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Doctor Spectrum #2


Titel: Full Spectrum Part 2
Autor: Sara "Samm" Barnes
Zeichner: Travel Foreman
Inker: John Dell, Drew Geraci
Kolorierung: Studio F
Lettering: Dave Sharpe
Cover: Dale Keown
Redaktion: Warren Simons, Nick Lowe
Erscheinungsdatum: 11/2004
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Colonel Ledger, Eddie, Ms. Ledger, General Bradley, Doctor Norton, Doctor Steadman, Penny

Handlung:
Doctor Norton und Doctor Steadman sitzen an Colonel Ledgers Krankenbett. Während sich Doctor Norton um Ledger sorgt, macht Doctor Steadman keinen Hehl daraus, dass er und General Bradley ihr Hauptaugenmerk auf den Kristall richten. Immerhin können sie sich darauf verständigen, Hyperion ins Spiel zu bringen.
Als Doctor Steadman bereits gegangen ist, bleibt Doctor Norton noch an Ledgers Bett sitzen. Penny, die Krankenschwester, wundert sich, dass Doctor Norton so intensiv mit Colonel Ledger redet, obwohl er im Koma liegt.
Unterdessen forscht der Kristall weiter in Joes Unterbewusstsein. Er offenbart Joe, dass sie eine Mission zu erfüllen haben.
So erinnert sich Ledger einmal mehr an eine Auseinandersetzung mit seiner Mutter. Er lief davon und rannte in Eddie, ihren Freund.
Auch in der Schule hatte Eddie kein leichtes Spiel. Als ihn ein paar Jungen verspotteten, griff er sie an, obwohl sie klar in der Überzahl, größer als er waren und er daher nicht die geringste Spur einer Chance hatte.
Derweil pokern ein Sicherheitsmann und zwei Pfleger in Ledgers Krankenzimmer. Nachdem sie ihr Spiel beenden, vergnügt sich Penny mit ihrem Kollegen in einem Nachbarzimmer, während er Sicherheitsmann mit einem Unbekannten telefoniert. Offenbar ist er eine Art Spion für ihn.
Während Doctor Steadman Hyperion über ein paar Drähte mit Colonel Ledger verbindet, wundert sich Doctor Norton, dass er keinen Zutritt zu der Kaserne erhält.
Colonel Ledger erhält in seinem Unterbewusstsein Einblick in die eigentliche Mission. Er sieht auch Mark Milton. Der Kristall macht ihm klar, dass er diese Vision mit Sicherheit vergessen wird.
Dann widmet sich der Kristall wieder Joes Unterbewusstsein. Dort sieht er, wie Eddie seine Mutter misshandelte und er in einen Schrank gesperrt wurde. Schließlich zündet er das Haus an und geht davon. Seine gefesselte Mutter kann sich nicht wehren.

Fazit:
Auch der zweite Teil bleibt dem Muster des ersten Teiles treu. General Bradley und Doctor Steadman erkennen den Kristall als einzigartige Waffe, die sie auf jeden Fall behalten möchten, während sich Doctor Norton um Colonel Ledger als Patienten sorgt.
Der Kristall selbst durchforscht weiterhin Ledgers Vergangenheit. Man darf als Leser gespannt sein, was dies für die Story noch bedeutet. Sollte der Kristall Colonel Ledger weiterhin testen, macht dies als Klimax keinen Sinn, weil aus der Serie Supreme Power die Entscheidung des Kristalls längst bekannt ist. Also gilt die Spannung doch mehr der Tatsache, was Barnes darüber hinaus zu erzählen hat.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Doctor Spectrum #1


Titel: Full Spectrum Part 1
Autor: Sara "Samm" Barnes
Zeichner: Travel Foreman
Inker: John Dell
Kolorierung: Studio F
Lettering: Rus Wooton
Cover: Dale Keown
Redaktion: Nick Lowe
Erscheinungsdatum: 10/2004
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -


Charaktere:
Colonel Ledger, Ms. Ledger, General Bradley

Handlung:
Colonel Ledger experimentiert erstmals mit dem Kristall. Er schießt auf Pappkameraden und kann sich von der verheerenden Wirkung überzeugen. Plötzlich verschmilzt der Kristall mit seinem Handgelenk und Colonel Ledger fällt ins Koma.
In seinem Unterbewusstsein erwacht er, Dabei hört er eine Melodie und er durchlebt einen Militäreinsatz. Dabei gerät er mit seinen Männern unter Beschuss, aber sie können die Situation scheinbar meistern. Vorsichtig öffnen sie eine Tür.
Colonel Ledger erinnert sich dann an seine Mutter. Er ist selbst noch ein kleiner Junge und er streitet sich einmal mehr mit ihr über seinen Vater und ihren Freund. Sein Vater hat ihn nach Aussage seiner Mutter abgelehnt, während er wiederum den Freund seiner Mutter nicht mag. Nach einem heftigen Streit versucht seine Mutter, ihn davon zu überzeugen, sich auf Eddie, ihren Freund zu freuen.
Er erinnert sich auch an seine Freundin, die ihn verlassen hat, weil er sie betrogen hat. Derweil wird Colonel Ledger abtransportiert. Die Ärzte und Militärs, die verantwortlich sind, machen eindeutig klar, dass der Kristall höchste Priorität genießt.
Während Colonel Ledger träumt, dass ihn seine ehemalige Freundin verprügelt, greift einer der Sanitäter nach dem Kristall. Es kommt zu einer Explosion und als der Rauch verflogen ist, ist der Sanitäter zu Stein erstarrt und tot.
Während des Abtransports schwört sich der Arzt, dass er alles unternehmen wird, um Colonel Ledger zu retten.

Fazit:
Barnes geht mit ihrer Story einen guten Schritt zurück und greift noch einmal die Ereignisse aus Supreme Power # 2 auf, in der Colonel Ledger rekrutiert wurde und beim Rest des Kristalls in Ohnmacht fiel.
Im Gegensatz zu JMS, der dieser Miniserie als kreativer Berater beisteht, kann Barnes natürlich noch tiefer auf Ledgers Charakter und Story eingehen.
So erfährt man als Leser mehr über Ledgers gestörtes Verhältnis zu seiner Mutter, das wohl ausschlaggebend für sein gestörtes Verhältnis zu Frauen im Allgemeinen ist und über einen Militäreinsatz, bei dem wohl nicht alles nach Plan laufen wird.
Sehr früh setzt Barnes aber bei dieser Episode schon einen Cliffhanger, so dass aber auch klar wird, dass wohl einzig und allein Ledgers behandelnder Arzt auf seiner Seite steht. General Bradley ist eigentlich nur an dem Kristall interessiert.
Foremans Artwork ist nicht so brillant wie das von Frank, der ja Supreme Power zeichnet, aber er passt seine Zeichnungen sehr gut dem Stil und der Atmosphäre von Supreme Power an.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

Freitag, 13. Oktober 2006

Claws #2

(Wolverine & the Black Cat)

Titel: Claws Part 2
Autoren: Jimmy Palmiotti, Justin Gray
Zeichner: Joseph Michael Linsner
Inker: Joseph Michael Linsner
Kolorierung: Jason Keith
Lettering: Jeff Eckleberry
Cover: Joseph Michael Linsner
Redaktion: Axel Alonso
Erscheinungsdatum: 11/2006
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
Black Cat, Wolverine, Kraven, Arcade, White Bunny

Handlung:
Wolverine und Black Cat werden mit einer Salve von Pfeilen beschossen. Wolverine nimmt alle Pfeile auf, während sich Black Cat an den Schützen heranschleicht. Doch ihre Gegner denken offenbar an alles. Der Käfig, in dem der Schütze sitzt, ist elektrisch aufgeladen. Durch eine Luke im Erdboden kann er entkommen.
Wolverine und Black Cat gehen weiter. Wolverine hindert Black Cat am Weitergehen, weil er ein Minenfeld wittert. Doch bevor sie sich wieder streiten können, werden sie mit Handgranaten und Wurfsternen beschossen. Wolverine nimmt die Wurfsterne auf, die aber mit Gift versehen sind. Er bricht zusammen.
, während Black Cats Seil gekappt wird’s und sie in einen See stürzt.
Sie wird von einem Bewaffneten angegriffen, der aber für die wütende Black Cat kaum ein Gegner ist.
Auch Wolverine fertigt seine Angreifer ab. Als er aber weiterläuft, stürzt er in eine Grube. Kraven schüttet Benzin auf ihn und will ihn anzünden, aber Black Cat eilt herbei und fängt das Feuerzeug auf. Sie nimmt einer der Angreiferinnen die Pistole ab und schießt einem weiteren Angreifer die Pistole aus der Hand. Dann schießt sie Kraven den Kopf weg. Er entpuppt sich als Roboter, was die anderen Angreifer zur Flucht veranlasst. Black Cat hilft Wolverine aus der Grube und sie scheinen sich das erste Mal zu verstehen.
Dann untersucht Wolverine den Roboter und weiß sofort, dass Arcade hinter allem steckt, der sich furchtbar aufregt, dass Wolverine noch lebt und ihn enttarnt hat.
Aus Rache beschießt er Wolverine und Black Cat mit Lava. Als sie das überstanden haben, greifen sie riesige Roboter an, die sich nicht so leicht zerstören lassen.

Fazit:
Auch durch diese Ausgabe kalauern sich Black Cat und Wolverine, dass es nur so kracht. Bezeichnend ist hierbei, dass die Story weniger von der Handlung lebt als vielmehr von der Spannung zwischen den beiden Helden. Genau diese Spannung macht auch die Story aus, die ansonsten eher dürftig wäre.
So macht die Ausgabe richtig Spaß, denn sie lässt nahezu kein Klischee, inklusive der nassen Black Cat, aus.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

A-Next #6


Titel: And now Argo the Almighty!
Autor: Tom DeFalco
Zeichner: Ron Frenz
Inker: Al Milgrom
Kolorierung: Bob Sharen
Lettering: Jim Novak
Cover: Ron Frenz
Redaktion: Bob Harras
Erscheinungsdatum: 1999/03
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
J2, Mainframe, Thunderstrike, Stinger, American Dream, Freebooter, Bluestreak, The Crimson Curse, Argo, Herkules

Handlung:
Argo geht durch New York. Er ist ein wütender, junger Mann, der sich dem Hauptquartier der A Next nähert.
Dort versucht J2 zu entspannen, bis ein paar Touristen von American Dream an ihm herbeigeführt werden. Da bricht Argo plötzlich durch eine Wand und greift A Next scheinbar an. Erst als ihn J2 zu fassen bekommt, erklärt er, dass es nur ein Scheinangriff war, um seine Kräfte zu demonstrieren. Argo ist der Sohn des Herkules, der seinen Vater sucht. Mainframe durchsucht den Computer nach Dateien, die Aufschluss bringen. Es gibt einen Code, der besagt, dass das Schicksal von Herkules im Zusammenhang mit „the Merchandise“ steht.
The Crimson Curse empfängt etwas, was besagt, dass „sie“ eindeutig dagegen ist, herauszufinden, was hinter dem Verschwinden Herkules steckt.
Stinger teilt das Team und ist befremdet von Mainframes Verhalten. Sie bittet J2, ihn im Auge zu behalten. Sie fliegen im Quinjet zu Mount Athena, wo sie eine SHIELD Agentin treffen. Sie weiß, dass die Identität von the Merchandise streng geheim gehalten wurde. Mit einem Aufzug fahren sie tief in den Berg herab. Dabei verbindet sich Mainframe direkt mit dem System, um noch schneller die notwendigen Informationen zu erhalten. Dies gefällt J2 nicht und er rempelt Mainframe an, was dazu führt, dass die Sicherheitssysteme ausgelöst werden. So geraten American Dream, Bluestreak, Thunderstrike und Argo in ernsthafte Schwierigkeiten. Bluestreak kann dank ihres Tempos die Anlage ausschalten.
Unterdessen dringen Stinger, The Crimson Curse, Freebooter und Scott Lang im Hauptquartier der Rächer immer tiefer in den Kellerräumlichkeiten vor. Dann bricht The Crimson Curse zusammen. Freebooter soll sie zurückbringen, als sie plötzlich etwas sehen.
Argo, J2, Thunderstrike und Bluestreak haben die Kammer gefunden, in der sich the Merchandise befinden soll. Da werden sie auch schon angegriffen. Es handelt sich um Herkules, der sichtlich verwirrt ist und als er das Wort „Avengers“ hört, stockt er. Da greift ihn Argo wütend an und schlägt auf ihn ein. Herkules wehrt sich nicht, weil er glaubt, endlich die Strafe zu erhalten, die er verdient hat. Er gibt sich die Schuld dafür, dass die Rächer damals untergingen. Dann stoppt Thunderstrike Argo relativ brutal. Er versteht nicht, dass er auf seinen Vater losgeht, wo er doch glücklich sein soll, einen Vater zu haben. Argo hält inne. Herkules hört, dass jemand mit Thunderstrike angesprochen wird, beginnt er sich an seine alten Rächerfreunde zu erinnern, die wohl gegen sich selbst kämpfen mussten. Dann bricht er zusammen und umarmt dabei Thunderstrike, der mit einem Blick Argo auffordert, zu einem Vater zu kommen. Argo kommt dieser Aufforderung nach
Thunderstrike weiß, dass sie das Schicksal der Rächer nun erforschen sollten.

Fazit:
In dieser Story zeigt sich erstmals, dass das Team der A Next eigentlich etwas zu groß geraten ist. So ist Tom immer wieder gezwungen, das Team zu teilen, um jedem Helden den Platz einzuräumen, den er braucht, um seinen Charakter zu entfalten und nicht nur als Staffage zu dienen. Ein Rätsel sind nach wie vor die Fähigkeiten von The Crimson Curse für mich, die offensichtlich irgendwelche Schwingungen und Empfindungen empfangen kann. Was nun Stinger und Co. in den Kellen des Rächer Hauptquartiers gefunden haben, bleibt zunächst noch ein Rätsel. Vielleicht gibt dies ja einen Hinweis auf Mainframe, der nach wie vor als geheimnisvoll gilt.
Wunderbar ist nach wie vor, dass der jugendliche J2 auch immer wieder als unbeholfen gilt. So bringt seine Überreaktion bei Mainframe American Dream, Bluestreak, Thunderstrike und Argo in große Schwierigkeiten.
Tom versteht es trotz der Vielzahl der Charaktere, die Helden abwechselnd in den Vordergrund zu schieben, so dass man als Leser schnell mit ihnen vertraut wird.
Die ersten sechs Ausgaben von A Next gibt es mittlerweile auch als Digest, das ich wegen des günstigen Preis-/Leistungsverhältnisses nur jedem empfehlen kann.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

A-Next #5


Titel: The Gift
Autor: Tom DeFalco
Zeichner: Ron Frenz
Inker: Al Milgrom
Kolorierung: Bob Sharen
Lettering: Jim Novak
Cover: Ron Frenz
Redaktion: Bob Harras
Erscheinungsdatum: 1999/02
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
J2, Mainframe, Thunderstrike, Stinger, American Dream, Freebooter, Bluestreak, The Crimson Curse, Scott Lang, Fantastic Five

Handlung:
Stinger ist erstaunt, als sie sieht, dass Mainframe direkt an den Computer angedockt ist. Sie hat Nachrichten aus Latveria empfangen, wonach Doctor Doom zurückgekehrt sein soll. Die Fantastic Five treffen bereits ihre Vorbereitungen, um dorthin zu fliegen. Scott Lang und Stinger nehmen Kontakt mit ihnen auf und die Fantastic Five verzichten auf den Trip nach Latveria, weil Ben Grimm weiß, dass Stinger persönliche Gründe hat, sich um den Fall zu kümmern.
Stinger will das Team zusammentrommeln und ist zunächst wenig begeistert, als sie auf American Dream, Freebooter, Bluestreak und The Crimson Curse trifft. Thunderstrike und J2 haben sich wegen der Ferien frei genommen.
Cassie Lang ist bei den Fantastischen Vier gemeinsam mit Kristoff Vernard, einem Schützling Doctor Dooms, aufgewachsen. Als Prinz Namor und Doctor Doom in ihrem finalen Kampf Latveria ins Chaos stürzten, verlor sich auch die Spur Kristoffs.
Unterdessen besuchen Thunderstrike und J2 das Grab von Eric Kevin Masterson.
In Latveria treffen A Next auf die ersten Roboter, die sie relativ schnell ausschalten. Insbesondere The Crimson Curse tut sich hierbei hervor. Sie schlägt auch vor, einen unterirdischen Gang ins Schloss Doctor Dooms zu suchen. Stinger macht ihnen den Weg zu dem unterirdischen Tunnelsystem frei. Dort müssen sie aber relativ schnell passen, weil ein Teil des Ganges eingestürzt ist. Nur Stinger in ihrer Miniaturform kann dort durchfliegen. Der Rest des Teams muss sich einen anderen Weg suchen.
Stinger hat sich schon fast verflogen, als sie plötzlich ein Mädchen singen hört und sich daran orientiert. Sie sieht, wie Doctor Doom scheinbar dem Mädchen hilft, wieder gesund zu werden. Dann nimmt er seine Maske ab und Stinger ist sprachlos.
Plötzlich brechen die A Next durch eine Wand. Sie wollen Doctor Doom angreifen, aber Stinger verhindert ihren Angriff. Im Gewand und hinter der Maske steckt nämlich nicht Doctor Doom, sondern Kristoff Vernard, ihr Freund aus der Kindheit. Kristoff sah in Doctor Doom nicht nur den Despoten, der nach der Weltherrschaft strebte, sondern auch einen Mann von Ehre, von dem er viel lernen konnte.
A Next verlassen das Schloss. Dort treffen sie auf SHIELD Agenten, die natürlich informiert werden wollen. Stinger meldet, dass das Schloss leer war, als es hinter ihnen implodiert. Der SHIELD Agent zweifelt nun an der Aussage der A Next. Da taucht das kleine Mädchen mit einer Doctor Doom Figur als Santa Claus auf. Sie erklärt, dass Santa Claus das Schloss implodieren ließ. Diese Aussage wird von American Dream bestätigt.
Stinger geht Arm in Arm mit American Dream fort.

Fazit:
Auch mit dieser Ausgabe trifft Tom meinen Geschmack. Dies liegt nicht nur an den zahlreichen Gastauftritten wie der der Fantastic Five, sondern auch an den Verbindungen zum 616 Universum. Allein mit der Anspielung auf den ultimativen Kampf zwischen Doctor Doom und Prinz Namor liefert Tom so ganz nebenbei Stoff für mehr als nur eine Story. Ich bin mir aber nicht sicher, ob wir das je zu lesen bekommen.
Entscheidend für den weiteren Verlauf der kompletten Serie dürfte es ein, dass sich nun Stinger und American Dream verstehen, während J2 und Thunderstrike nun echte Freude geworden sind.
Ich denke, spätestens mit dieser Ausgabe hat Tom die Serie so richtig etabliert und auf die Spur gebracht.
Dem Artwork tut es sichtlich gut, dass Milgrom nun inkt.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

A-Next #4


Titel: Who shall be worthy?
Autor: Tom DeFalco
Zeichner: Ron Frenz
Inker: Brett Breeding, Paul Ryan
Kolorierung: Bob Sharen
Lettering: Jim Novak
Cover: Ron Frenz
Redaktion: Bob Harras
Erscheinungsdatum: 1999/01
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
J2, Mainframe, Thunderstrike, Stinger, American Dream, Jubilee, Freebooter, Bluestreak, The Crimson Curse, T’Chaka

Handlung:
Thunderstrike, J2 und Stinger werden ins Rächer Hauptquartier gerufen. Dort sehen sie zu ihrem Erstaunen, dass ein komplett neues Team trainiert.
Das neue Team wird von Jubilee im Training angeleitet, die die Neuen auch den A Next vorstellt. Mainframe scheint die neuen Mitglieder bereits gebilligt zu haben, was J2 nachdenklich macht. Er glaubt, dass Mainframe dies wegen seiner Feigheit im Kampf gegen die Defenders getan hat. Stinger kann J2 beruhigen und ihn wieder ins Hauptquartier zurückholen.
Derweil wird die Botschaft von Wakanda von den Soldiers of the Serpent überfallen. Mit einem Betäubungsgas schalten sie T’Chaka aus.
A Next erfährt hiervon und will T’Chaka, der der Sohn des Black Panthers ist, helfen. So können sie ihn rasch befreien und T’Chaka verwandelt sich in Coal Tiger, den Sohn des Black Panthers.
Unterdessen sehen die im Hauptquartier verbliebenen Mitglieder der A Next im TV eine Kriegserklärung der Soldiers of the Serpent. Sie halten nach wie vor den Botschafter Wakandas gefangen. Stinger hat sie aber schon gefunden und belauscht sie. In ihrer Miniaturform bleibt sie unentdeckt, bis die A Next zuschlagen. Es kommt zu einem wilden Kampf, bei dem eine Monsterschlange freigesetzt wird. Als American Dream dies im TV beobachtet, weist sie ihr Team, zur Hilfe zu eilen. So können sie nicht nur entscheidend helfen, sondern American Dream kann auch einen feigen Mordanschlag auf den Botschafter vereiteln. Dann hält sie eine patriotische Rede an di US-Bürger.

Fazit:
Die vorliegende Story ist bisher eindeutig die beste. Die neuen Mitglieder bringen eine gewisse Dynamik in diese Serie, die man als Leser vielleicht ein wenig vermisst hat. Dabei stellt sich mit American Dream die legitime Nachfolgerin Captain Americas vor (der ja in der vierten (!) Ausgabe der Avengers in die Serie eingeführt wurde). Fraglich ist für mich noch, wie die Gründungsmitglieder auf ihren Führungsanspruch eingehen werden, den sie mit ihrer Rede ans Volk eindeutig begründet.
Wunderbar gelungen sind die Passagen um J2, der zunächst einmal mehr an sich zweifelt und später wie Mr. Flintstone den Quinjet mit den Füßen zum Halten bringt. Ferner scheint es so, als freunden sich Thunderstrike und J2 immer mehr an.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

A-Next #3


Titel: Down 'n' dirty with the Defenders
Autor: Tom DeFalco
Zeichner: Ron Frenz
Inker: Brett Breeding
Kolorierung: Bob Sharen
Lettering: Jim Novak
Cover: Ron Frenz
Redaktion: Bob Harras
Erscheinungsdatum: 1998/12
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
J2, Mainframe, Thunderstrike, Stinger, Dr. Strange, Hulk, Prinz Namor, Doc Magus, Deacon, Shannon Carter

Handlung:
Dr. Strange sieht voraus, dass Dr. Jennifer Bissette ungewollt die Welt in ein Chaos stürzen wird. Doc Magus sendet seinen Astralleib ins Sanctum Sanctuorum, was Dr. Strange gar nicht gefällt. Mit einer simplen Geste schickt er ihn fort. Doc Magus landet wieder in seinem Körper bei Deacon. Magus ist überzeugt, dass Dr. Strange verrückt geworden ist und er die Welt in ein Chaos stürzen wird. Dr. Strange will die Defenders wieder vereinen, um Dr. Jennifer Bissette zu stoppen. Deacon rät ihm, sich an die A Next zu wenden.
So ruft Dr. Strange zunächst Prinz Namor, der sich nach dem Untergang seines Reiches zurückgezogen hat.
Während Doc Magus über Jarvis Kontakt mit A Next sucht, rekrutiert Dr. Strange Hulk.
So begeben sich Dr. Strange, Hulk und Prinz Namor zu dem Forschungsgebiet, wo sie auf die A Next treffen. Es kommt zu einem Kampf, in dessen Verlauf Doc Magus das Auge von Agamotto nutzt, um die Gedanken Dr. Stranges zu lesen.
Während des Kampfes zerschmettert Hulk Mainframe. Da bekommt J2 Angst und läuft davon. Doch Mainframe selbst kann J2 wieder zurückschicken, denn das, was zerschmettert wurde, war lediglich ein Roboter. J2 stellt sich dem Hulk erneut. Sie kämpfen hart miteinander, bis sie von Prinz Namor gestoppt werden.
Dr. Strange hatte alles geplant. Er wollte Prinz Namor aus seinem selbst gewählten Asyl holen, Hulk indirekt auf eine Mission schicken und Dr. Jennifer Bissette eine neue Chance geben.
Nach dem Kampf ist J2 enthusiastisch, während Mainframe Stinger verspricht, sein Geheimnis demnächst preiszugeben.
Shannon Carter und Jarvis betrachten die A Next zufrieden. Dann kehrt Shannon nach Hause zurück und begrüßt dort drei Kostümierte, mit denen sie gemeinsam demnächst die A Next treffen will.

Fazit:
Tom wählt für diese Story das gute, alte Klischee - Missverständnis unter Helden, aber er modifiziert es leicht. So reagiert hier Doc Magus etwas zu schnell und glaubt, dass Dr. Strange wahnsinnig geworden ist. Überhaupt scheint das Verhältnis zwischen Dr. Strange und Doc Magus schwierig zu sein. Ich hoffe, dass Tom seinen Lesern hiervon noch ein wenig erzählen wird.
Ungeheuer gekonnt gesetzt ist der Cliffhanger, denn Shannon Carter, die bisher als Fremdenführerin im Hintergrund agierte, sah eigentlich viel zu gut aus, um auch im Hintergrund zu bleiben. Die Frage ist nun, was sie mit den A Next vorhat.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.

A-Next #2


Titel: Suddenly... the Sentry!
Autor: Tom DeFalco
Zeichner: Ron Frenz
Inker: Brett Breeding
Kolorierung: Bob Sharen
Lettering: Jim Novak
Cover: Ron Frenz
Redaktion: Bob Harras
Erscheinungsdatum: 1998/11
Deutsche Fassung: -
Übersetzung: -



Charaktere:
J2, Mainframe, Thunderstrike, Stinger, Scott Lang, Dr. Foster, John Foster

Handlung:
Während sich J2, Thunderstrike und Mainframe im Rächer Hauptquartier beraten, kritisiert Scott Lang seine Tochter für ihre Entscheidung, eine Superheldin zu werden. Doch sie besteht darauf und fliegt zum Hauptquartier. Dort erfährt sie, dass sich ein UFO der Erde näherte. Es wurde von den Sicherheitseinrichtungen auf der Umlaufbahn erfasst und beschossen. Dann stürzte es zur Erde. Da zwei Einschläge registriert wurden, wurde das UFO entweder durch en Treffer geteilt oder es hat sich etwas Anderes vom Schiff abgespalten. A Next will die Lage erkunden.
Nahe der Absturzstelle diskutieren einmal mehr Dr. Foster und sein Sohn, John. John fühlt sich von seinem Vater wegen seines Berufs als Buschpilot nicht ausreichend respektiert. Sie haben Funkkontakt mit zwei Forschern, die sich zufällig in der Nähe der Absturzstelle befinden. Sie werden auf Spuren aufmerksam und sehen sich dann plötzlich etwas gegenüber. Sie eröffnen das Feuer, das augenblicklich erwidert wird.
Auf ihrem Flug verwandelt sich J2 in Zane zurück. Thunderstrike ist geschockt, wie jung ihr Mitstreiter ist und verlangt, dass er aussteigt. Stinger kann ihn beruhigen.
In der Forschungsstation angekommen bringt sie Dr. Foster auf den aktuellen Stand der Dinge. Dr. Foster und sein Sohn wollen die A Next begleiten.
Wenig später finden Thunderstrike und Mainframe die beiden Forscher in einer Art Kristall. Thunderstrike kann sie befreien.
Unterdessen haben Zane, Stinger und die Fosters das Raumschiff gefunden. Stinger sprengt die Luke, so dass sie das Raumschiff betreten können, während Mainframe und Thunderstrike auf einen Riesenroboter, der sich selbst als Sentry 666 bezeichnet, treffen.
Mainframe und Thunderstrike schlagen mit aller Kraft zu, aber sie hinterlassen nicht die erhoffte Wirkung. Der Kampfeslärm lockt J2 an, der ebenfalls hart zuschlägt. Doch J2 ist unvorsichtig. Nach einem erneuten Schlag kracht der Sentry 666 in das Raumschiff, das sich nun einer Klippe nähert. Im Raumschiff befinden sich nach wie vor die Fosters, die es nicht rechtzeitig verlassen konnten. Da sein Vater eingeklemmt ist, berührt er mit seiner Hand eine Konsole. Er verwandelt sich in einen Superhelden und besiegt den Sentry 666 schnell. Er beruhigt seinen Vater, denn er fühlt sich besser denn je zuvor. Ein Mitglied der A Next will er aber nicht werden und fliegt davon.

Fazit:
Bereits mit der # 2 lässt Tom A Next als echtes Team agieren. Fast schon beiläufig konzentriert er sich etwas mehr auf J2 bzw. Zane. Wunderbar dargestellt ist die Passage, in der sich J2 in Zane zurückverwandelt und Thunderstrike entsetzt ist, dass sie einen Minderjährigen an Bord haben.
Der Earth Sentry kann durchaus Zukunft im M2 Universum haben, auch oder gerade wenn sich dies wohl auf Gastauftritte beschränken wird.
Immer wieder angetan bin ich von Toms Anspielungen auf das 616 Universum. So verabschiedet sich Earth Sentry mit eigentlich für den Silver Surfer typischen Worten (Whereever the Earth Sentry flies, he’ll fly alone.).
Diese Serie macht einfach Spaß.

Rezension von Uwe "Jameson" Bender-Muth.